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Posts Tagged ‘Vicky’

Mir fehlt das Bloggen. Damit muss ich anfangen, mir fehlt es über meine kleinen Abenteuer der ganzen Welt zu berichten und dazu Feedback zu erhalten.

Allerdings lässt es mein Ordnungssinn (jaaa im Internet ist der durchaus vorhanden) nicht zu diesen Blog weiter zu führen, da ich nunmal kein Au Pair mehr bin. Seit fast zwei Jahren um genau zu sein. Neue Blogs wurden eröffnet aber es hat mich bei diesen noch nicht wirklich wieder gepackt.
Aber jetzt hat mir meine ehemalige Agentur die Möglichkeit gegeben einen Artikel für sie zu verfassen, daher dachte ich, ich schau mal wieder in meinem geliebten Blog vorbei.

Seit zwei Jahren bin ich wieder in meiner Heimat und ich freue mich meine Lieben wieder täglich um mich zu haben, ich liebe mein Leben in Deutschland und doch gibt es Aspekte die mir aus den USA fehlen. Colorado vor allem, die Rocky Mountains im Westen und das wechselhafte Wetter und die vielfältige Landschaft… Mir fehlt Vicky, unsere gemeinsame Zeit, freitagabends in die Cheescake Factory (BOAH wie mir die fehlt) und danach ins Kino und/oder durch die Gegend fahren, mir fehlen viele andere Orte und viele Restaurants, Menschen und eine andere Art des Lebens, auch die Sprache… Ich vermisse es englisch zu sprechen.
Als ich bei einem meiner vielen Londonbesucher der letzten fast 24 Monaten mich mit zwei englischen Damen unterhalten habe wurde ich gefragt „So, you’re from america?“ 😀

Ich bin stolz auf diese Zeit und freu mich dieses Jahr durchgezogen zu haben. Bin allerdings im Moment sehr zufrieden mit meinem Leben und habe nicht vor nochmal als Au Pair in die USA zu gehen (zum Reisen jederzeit)…

Evtl. kommt nochmal ein Eintrag in diesen Blog… Ich kann es nicht abschätzen, falls ihr noch Fragen habt könnt ihr mir die gerne in den Kommentaren stellen, ich versuche so schnell wie möglich zu Antworten (entweder über einen Eintrag oder in der Kommentarfunktion)…

Bis Bald,

Eure Sophie

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Nur noch fünf Tage (bzw. 4 Tage 17 Stunden und einen paar zerquetschte) bis mein Flug abhebt Richtung Heimat. Mein letztes Wochenende in den USA ist da (bzw. ich sitze mitten drin) und ich habe meinen Samstag mit einer „Auf-Wiedersehen-Fahrt“ verbracht. Sprich ich habe versucht alle Orte abzufahren die mir wichtig sind (was zu 75% geklappt hat).

Denver – 22. Sep. 2012

Schon gestern (Freitag) hatte ich ein komisches Gefühl als ich mit Jack (der Schulfrei hatte) und Sarah zuerst ins Kino (Paranorman) und dann schwimmen gefahren bin. Es ist mein letzter Freitag in den USA gewesen und auf der fahrt zu unseren Aktivitäten war ich kurz vorm heulen. Es ist echt (fast) vorbei.
Mich freut es total dass es mich traurig macht zu gehen. Klingt komisch, oder?
Aber nunja, das zeigt einfach das ich dieses Jahr doch genossen habe, obwohl meine erste Gastfamilie der Reinfall schlechthin war, obwohl ich nie dieses „in den USA ist alles besser „-Gefühl hatte und ich mich wirklich immer auf Zuhause gefreut habe. Ich finde dieses Jahr war super… Aber der Abschließende Bericht kommt später… Irgendwann nächste Woche, oder so.
Jedenfalls setzt bei mir langsam aber sicher dieses „ich mache XYZ jetzt zum letzten Mal“-Gefühl ein und es macht mich traurig.
Meiner Gastfamilie ist es auch bewusst das ich bald weg bin, Sarah meinte (übersetzt, natürlich): „Jetzt schon? Dann versuch ich jetzt noch so viel Zeit wie möglich mit dir zu verbringen!“ (und ich freu mich wie Rumpelstilzchen), meine Hostmum fragte: „Kannst du glauben, das du nächste Woche deine Mama wieder siehst? Ich werd dich unglaublich vermissen.“, Jack meinte: „Das hat sich nicht wie ein Jahr angefühlt.“ und mein Hostdad erklärte: „Jup, wir tauschen dich gegen ein neueres Model ein!“ 😉 usw.

Heute Morgen bin ich noch mal zum Outlet gefahren um zu schauen ob sie die Schuhe haben die Mama gerne hätte (hatten se nicht). Ich bin noch etwas durch die Geschäfte geschlendert und habe mich mit einer Willenskraft die echt Respekt verdient davon abgehalten einfach ALLES zu kaufen. Danach bin ich nach Denver Reingefahren, wollte meinen Wagen im üblichen Parkhaus parken, aber das hatte zu -.- also habe ich es woanders abgestellt und bin durch Denver geschlendert. Mein ursprünglicher Plan war es zum Denver-Oktoberfest (jaaa das gibt es) zu gehen, nachdem es aber nicht an dem Ort war wo ich dachte (bei Vickys-Kuh) und ich erst nach etwas googeln herausgefunden hatte wo es war hatte ich keine Lust mehr und bin einfach so durch die Stadt gelaufen.

Hinter Boulder – 22. Sep. 2012

Danach (nachdem ich meinen Ford aus der Parklücke gezwängt hatte, da eine Limo so dicht vor mir stand das man keinen cm nach vorne konnte) bin ich von Denver nach Boulder gefahren und das war (in einem Wort) SELTSAM! Seitdem Vicky weg ist war ich nicht mehr in Boulder, da einletztes Mal hinzufahren und zu wissen dass man dieses Mal nicht Vicky abholt war komisch. So bin ich also etwas durch Boulder gefahren und dann noch etwas in die Rockys, aber nicht weit. Es war ein echt schöner, (geplant) Dramatisch-Traurig-Abschließender Tag und auch wenn das alles etwas deprimierend klingt hatte ich meinen Spaß.

Die Bilder sind übrigens alle von mir, aber dieses mal bearbeitet (Photoshop – nicht Instagram), da ich sie etwas trist fand.

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Sie ist weg 😦 Seit ein paar Minuten sitzt meine liebste Au-Pair-Freundin im Flieger zurück nach Deutschland (bzw. erstmal nach New York). Und ich wäre nicht ich, wenn ich mich da nicht erstmal ne Runde schön reingesteigert habe… Aber fangen wir am Anfang an.

Vicky und ich haben uns letzten Dezember (ich glaube bei Madlens Geburtstag) kennen gelernt und auch etwas unternommen aber so wirklich los ging es erst Anfang März. Jede Woche zusammen irgendwohin (und wenn es nur das Kino war) und als es dann Sommer wurde haben wir uns zeitweise dreimal die Woche gesehen.
Im Klartext sie ist (ich weigere mich ‚war‘ zu sagen) für mich der wichtigste Mensch hier in den USA. Sie hat mein Jahr hier um so viele Dinge bereichert und ich hätte nie gedacht hier eine so gute Freundin zu finden. *schmalz-schnulz-tropf*

Sonntagnacht kam meine liebe Vicky also von ihrem Reisemonat (besser gesagt ihren Reise-zwei-Wochen) wieder und gestern haben wir uns ein letztes Mal getroffen. Ich war schon bei der Hinfahrt kurz vorm Heulen, aber das ging dann schon. In Boulder war dann alles beim Alten, nur Rotze haben wir beide im Kopf. Ich hab ihre Nachfolgerin kennen gelernt (auch ne sehr nette :D) und sie hat sich von ihrem Baby verabschiedet und damit wir gar nicht in großes Rumjammern versinken, ging es gleich zum letzten mal shoppen, danach noch ne Runde Leute im Starbucks genervt (Abschiedsgeschenk überreicht) und ab in die Pearlstreet um sich mit Vickys Nachfolgerin und ihrer Freundin zutreffen. Dort stolperten wir dann erstmal hübsch in ein AuPair-treffen. Total lustig da dabei zu sitzen. Vor 10 Monaten waren diese Treffen immer etwas… Wie soll ich sagen? Anstrengend, man wollte UNBEDINGT neue Freunde (hier in der Fremde) finden, einen guten Eindruck machen, sich mit seinem Englisch nicht blamieren und so weiter.
Doch dieses Mal saß ich da, mein Jahr schon fast hinter mir, mit (hoffentlich) verbessertem Englisch und mit der coolsten Socke in ganz Boulder neben mir. Im Klartext, ich fand das ganz lustig. Vor allem weil man sich so in ein paar Mädels echt wieder erkannt hat. Im Übrigen glaube ich, dass Vicky und ich dem Grüppchen da ganz schön auf den Wecker gingen.
Was folgte war klar, zu viert (mit Vickys Nachfolgerin plus Freundin) ging es in die Cheescake Factory essen (Steak Diane natürlich) und dann ein letztes Mal ins Old Chicagos. Alle nach Hause kutschiert, dazu laut ‚Call me mabey‘ und ‚Wenn ich tanzen will‘ gehört (FRAGT NICHT!) und dann kams. Abschiednehmen. ICH HASSE ES!

Wir hatten es eigentlich relativ, kurz und schmerzlos. Vicky rief noch ein ‚tschüssikowski‘ und dann sahs ich wieder im Auto. Wasserfallmodus = AN! Ich hab den halben Weg von Boulder zurück nach Northglenn geheult als würde Vicky nicht nach München sondern in den Iraq fliegen und als würden wir uns nicht in ca. einem sondern in frühestens 24 Monaten wieder sehen. Heule-Mophie halt!

Jetzt hab ich gerade etwas frei und suhle mich in Selbstmitleid. Nein! Mir fehlt sie jetzt schon unglaublich, weil Vicky einfach zu meinem Leben hier gehört und obwohl ich echt nicht mehr lange da bin (in einem Monat bin ich schon daheim), so kann ich mir es irgendwie gar nicht vorstellen das Vicky nicht ne halbe Stunde weit weg wohnt sondern jetzt mit dem Rest der Menschen die mir wichtig sind in Deutschland hockt. Im Klartext, heut ist ein Scheißtag. Vicky ist Heimgeflogen! Aber ansonsten geht es mir super 😉

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O.k. Umfrage: welches Mädel (außer mir) sitzt Samstagabend freiwillig zuhause und schaut ‚Aliens – Die Rückkehr‘? Eine? Zwei?… Ich jedenfalls verbringe im Moment meinen Samstag genau SO!

Neue Frage, wer fragt sich gerade was denn bei mir falsch gelaufen ist? Haha, meine Mama rollt wahrscheinlich mit den Augen, Stanzi rennt schreiend weg. Aber ich hoffe wenigstens ein paar männliche Mitglieder meiner Familie sind nicht ganz so entsetzt und meine kleine Schwester sowieso nicht (die ist nur genervt das sie nicht mitschaut).

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus, meine Woche war unspektakulär… Ehrlich gesagt eigentlich ganz angenehm. Wir hatten den ganzen Tag über viel zutun was mir immer sehr viel lieber ist als nur doof rum zu sitzen und nichts zu tun. Von dem her war die Woche klasse. Eigentlich eine der besten Arbeitswochen überhaupt und am Freitag wurde es dann stressig. Wenn man Sarah einen Job gibt, benutzt sie diesen Job für alle möglichen Ausreden: „Wir können das nicht tun da ich ja XY machen muss!“ Was mich wahnsinnig macht. Wenn sie was nicht will soll sie’s sagen und nicht irgendwas aufbauschen, oder etwas was sie gern hätte als Fakt darstellen (:“Ich kann nicht mitkommen, da ich ja mit Mama einkaufen gehen MUSS.“)… Ich bekomme da einen Koller, vor allem wenn das nichts ist was wirklich fest steht, einfach nur dass sie gern da hingehen würde und deswegen nichts machen kann, ihre Mum hat evt. gar keine Zeit aber Sarah ist das egal. Das ist etwas stressig zu handeln, sie hat einen sehr starken Charakter und beharrt sehr lange auf ihrer Meinung.

Neulich meinte sie besser als ich zu wissen wann ich abreise 😉 und am Freitag war ich dann vom vielen Diskutieren echt erschöpft und es war noch nicht mal Mittag.
Meine Gastmutter war die ganze Woche über nicht da, aber als wir am Freitag vom schwimmen zurück kamen war sie von ihrer Dienstreise zurück (ich hab mich unglaublich gefreut sie wieder zu sehen). Wir haben kurz geredet und ich habe erwähnt dass an diesem Tag (gestern – Freitag) Vickys letzter Tag ist bevor sie verreist und dann nur noch einen kurzen Tag in Boulder ist. Da hat mir die beste Gastmutter überhaupt einfach freigegeben.
So kam es dass ich um halb eins schon bei Vicky war und beim Packen geholfen habe. Die hat ja ein eigenes Gartenhäuschen (eine kleine Gartenwohnung) auf die ich immer etwas neidisch war… außer gestern. In meinem kleinem Zimmer ist alles auf einem Fleck, doch bei Vicky musste man es wegen dem vielen Platz zusammensuchen und ich hab drei Kreuze gemacht, keinen Reisemonat zu machen. Einfach nur wegen dem Packstress. Vicky hat mir echt viel Zeug mitgegeben was sie nicht mehr braucht… Ich werde mich beim Packen so verfluchen es mitgenommen zu haben, ich weiß es jetzt schon 😉

Irgendwann hatten wir es geschafft bzw. waren soweit das wir mit (einigermaßen) gutem Gewissen gehen konnten, zuerst zur Pediküre (jaaa olle Tussis-Suchties sind wir geworden) und dann zum obligatorischen Essen in der Cheescake Factory. Danach sind wir durch die Pearl Street geschlendert, haben Straßenkünstler bewundert und einen echt seltsamen Kerl kennen gelernt. Total bekifft, mit einem regen Interesse an Deutschland und einer so uncharmanten Ader, dass kann man sich gar nicht vorstellen. Wir haben uns schnell aus dem Staub gemacht und haben dann noch etwas am Spielplatz gesessen und geredet. Zu guter letzt ging es heim zu Vicky. Ich habe Unterhaltungsclown gespielt und sie geputzt.

Ich bin gegen halb zwölf heim und heute war mir nach gar nichts machen. Ein komisches Gefühl ist es schon das Vicky weg ist und unsere gemeinsame Zeit zu 99% um ist.

Nächstes Wochenende ist meine letzter Wochenendtrip und ich freue mich schon jetzt unglaublich auf San Francisco.

Irgendwas wollte ich noch sagen aber ich bin dezent abgelenkt da die Musik beim Film im Hintergrund schon so düster ist das ich ahne dass jede Sekunde so ein dummes Vieh aus der Ecke springt… und, nein… es waren nur Mäuse. Ich sollte den Film echt öfter sehen.

Nur noch eine Woche Sommerferien liegen vor mir und ja, dies ist ein Grund zum Feiern.

Ganz liebe Grüße in die Welt, nach Europa oder wo auch immer ihr gerade seit. Ich grusle mich jetzt noch etwas mit Sigourney (wie kommt man eigentlich auf die Idee sein Kind Sigourney zu nennen?)Ja, genau Junge lauf in den Raum mit den gruseligen… AHHHH! Ok, ich muss jetzt echt Schluss machen. Sonst bespreche ich den ganzen Film hier… Wenn die Leute einfach auf mich hören würden, würden sie am Ende nicht alle tot sein.

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Morgens halb zehn elf in Deutschland Colorado (also gestern).
Ich stehe in Boulder und hole Vicky ab, denn da sie nur morgens arbeiten musste, haben wir unseren Roadtrip (den wir letzte Woche schon machen wollten) dieses Wochenende gemacht…
Und es ging zum Great Sand Dunes National Park. Wuhuuu… Was kann man sich darunter Vorstellen? Dazu kommen wir später ;-).

Wir sind also am späten Morgen losgefahren und sind auch gleich wahnsinnig weit gekommen, zum Starbucks.
Vicky hat sich nen Kaffee geholt und dann ist ihr aufgefallen, sie hat ihre Kamera zu Hause vergessen. Also wieder zurück und aufs Neue los.
Vor uns lagen knapp fünf Stunden Autofahrt und natürlich haben wir uns nur gelangweilt (Achtung Ironie), wir haben Sportwagen gezählt, Musik gehört und lauthals mitgesungen (aktueller Lieblingssommerhit ‚Call Me Mabey‘ wahrscheinlich nur wegen ein zwei Erinnerungen die damit verbunden sind aber hey…).
Ein Party-Bus Ford sozusagen.

Zuerst ging es über den Highway immer Richtung Süden.  Allein durch den Großraum Denver brauchten wir ne Stunde und danach begegneten wir nur noch kleineren Orten am Rande des Highways. (Colorado Springs, an dem wir vorbeifuhren mal ausgenommen). Nach ein paar Stunden mussten wir vom Highway runter und quer durch die Botanik. Sprich kleine Dörfer (wie im Wilden Westen), weite Landschaft usw. aber es war sehr viel mehr los als damals in Wyoming (was mir Vicky nicht so ganz glauben wollte). Überhaupt waren wir glaube ich,  dezent anstrengend.  Also für jeden der uns begegnete und uns ertragen mußte (Tanke ect.)
Und dann waren wir da…

Mitten vor den Rocky Mountains war einfach ein riesiger Sandhaufen, aber so richtig. Es sah aus als stände man nicht mitten in Colorado sondern irgendwo in der Sahara.
Wir habe dieses Naturspektakel natürlich mit dem entsprechenden Ernst behandelt und sind: „Die

Ja, DAS ist in Colorado

Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst…“ singend diesen Riesen(sand)haufen entgegen gestiefelt. Vicky war ja zu Anfang der Meinung wir sollten da ganz nach oben laufen.  Diplomatisch wie ich bin habe ich ihr gleich freundlich erklärt: „Viel Spaß, das kannste allein machen!“
Wer schon mal über längere Zeit auf Sand gelaufen ist wird mir zustimmen.  Das war echt anstrengend und gewindet hat es natürlich auch entsprechend. Wenn Vicky kein zweites paar Turnschuhe dabei gehabt hätte, wäre ich mit meinen Ballerinas  echt am Arsch gewesen.

Es war insgesamt schon einiges los und auch etwas seltsame Gestalten zu sehen. Als wir im Besucherzentrum waren, stand da am Eingang eine Familie,  alle mit Wüstenhüten und ner Ausrüstung als würden sie gleich wirklich quer durch Afrika stiefeln. Aber jeder wie er mag. 😀

Auf den Dünen selber hat es gewindet ohne Ende (= Sand überall), einige Leute sind mit Schlitten und Snowboard gekommen und die Abhänge runtergefahren… Ich dachte mir: „Hey, das müsste man doch auch auf ner Plastiktüte können, funktioniert im Schnee ja auch!“ Um euch die Entäuschung zu ersparen: es funktioniert nicht  Aber einen ‚Sandengel‘ kann man machen  (ja… Ich lasse keine Dummheit aus).

Ach... Nur etwas Sand im Schuh

Ach… Nur etwas Sand im Schuh

Nach ner Weile verging uns aber die Lust im Sand zu spielen und außerdem gingen uns die Wüsten/Jesuswitze aus. Also zurück zum Auto gestiefelt (Schuhe entleert) und überlegt was wir jetzt tun wollen und da zeigte sich: wir sind quasi schon Amerikaner! Vicky hatte Lust auf Starbucks also ins Navi eingegeben wo denn der nächste Starbucks ist.  In 27 Meilen – in der falschen Richtung 🙂  also nix wie hin. Wieder durch den Wilden Westen und wir sind auch über ein Bächchen gefahren vor dem ein Schild stand ‚Rio Grande‘. Nunja, ich dachte HAHA, die haben nur den selben Namen (weil der Bach hatte überhaupt nichts mit dem Fluss gemeinsam unter dem ich mir den Rio Grande vorstelle).Vorhin hab ich gegoogelt, es war wirklich der Rio Grande.

Kurz vor der Ankunft am Starbucks haben wir ein ‚True Grit – Steakhouse‘ gesehen. Den Film ‚True Grit‘ (ein Western) habe ich in Pennsylvania geschaut, einen Tag bevor der Familienvorschlag aus Denver kam (Papa meinte dazu nur:“ Was wäre passiert wenn du Star Wars geschaut hättest?“). Zurück zum Thema, wir haben unseren Plan also kurzerhand geändert und wollten dort ein Steak essen gehen, die hatten leider zu. Also weiter (dieses Mal in die richtige Richtung) und tatsächlich nur ein paar Meilen später saßen wir jeder über nem saftigen Steak, um uns für die letzte Etappe zu stärken.
In der Dämmerung fuhren wir los und gegen halb eins waren wir wieder in Denver. Wieder eine absolute Chaosfahrt, mit etwas Wehmut da es unser letzter Samstag zusammen in den USA war.

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Blick auf die Rocky Mountains (zwischen Denver u. Boulder)

Es ist August (wo kommt der den auf einmal her?). Mein letzter ganzer Monat in den USA hat angefangen, ab jetzt heißt es ’nächsten Monat‘ komm ich nach Hause. Seltsames Gefühl? Ehrlich gesagt, keine Ahnung.
Gestern Abend saß ich draußen und dachte darüber nach wie die nächsten Wochen laufen werden. Mit meinen Kids ist alles super im Moment. Die Probleme sind nicht gänzlich verschwunden aber es ist besser geworden und dafür bin ich so dankbar dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Als ich gestern beim Schwimmunterricht saß ruft mich meine Hostmum an, sie wollte nur kurz checken ob mein Handy an ist und mir sagen, dass sie mir gleich ne SMS schickt. Ich sitz da… Hä? Und da ich ja ein von Grund auf positiv eingestellter Mensch bin überlege ich erstmal was ich falsch gemacht haben könnte :D. Dann kommt die SMS an…

Leute ich hätte fast geheult… Vor Freude. Sie meinte, sie ist so dankbar mich zu haben und was ich alles tue das sie mir was schenken wolle, eine Show, Gutschein für einen Salon oder nen Trip mit einer Freundin. Ich dachte echt nicht sehe nicht richtig und ich mein jaaa ich arbeite manchmal länger, aber das ist doch selbstverständlich und ich hätte das echt nicht erwartet. Gefreut hab ich mich trotzdem wie ein kleines Kind.
Ich hab wirklich eine klasse Gastfamilie (nicht nur deswegen) und das neue Au Pair soll ja nett zu ihnen sein, sonst komm ich zurück und trette ihr in den Hintern ;-).

Darüber habe ich gestern nachgedacht und wie es in Pennsylvania war (höhö… In einem Wort: beschissen, außer die Trips mit Tati und Nadja). Ich hatte also einen bisschen meinen Sentimentalen und war am Planen (jaaaa Planen und Listen schreiben, I love it!).

Ich schau auf meinen Kalender und denk mir so, jaaa an dem Wochenende ende August könnten Vicky und ich ja wegfa… Nein, Scheiße! Dieses (also das kommende) Wochenende ist unser letztes zusammen in Colorado. Nächste Woche beginnt ihr Reisemonat und dann seh ich sie noch einmal kurz am 27. bevor sie am 28. August Heim fliegt. Scheiße! Aber den offiziellen… Sie ist weg Beitrag mit viel auf die Tränendrüse drücken kommt noch später… Irgendwann … Ich wäre ja nicht ich, wenn ich mich darein auch noch ein bisschen reinsteigere ;-).

Im Großen und Ganzen hatte ich mal wieder den Gedanken, von hier weg zu gehen wird evt. doch nicht soo einfach wie gedacht und das obwohl ich mich unglaublich auf Zuhause freue, auf die ganzen Pappnasen, mein Europa (*hust* Stuttgart *räusper* London) und einfach alles.
Ich plane schon die Monate nach meiner Rückkehr und irgendwie bin ich in den ersten vier Wochenenden mehr unterwegs als in meinem Stuttgart (keine Beschwerde hier).

Nachdem ich meinen Sentimentalen wieder im griff hatte, habe ich Vicky angerufen wir haben gequatscht und festgestellt sie hatte ihren Sentimentalen ebenfalls gerade eben.

Heute Morgen habe ich meinen August Brief aufgemacht (ihr erinnert euch? Das ganze Pack Gabi, Natha, Kate, Melle, Miray, Mama, Joosel, Bebe, Pia, Doro, Stanzie und Co usw. haben mir zum Abschied ein Briefpäckchen mitgegeben (bis jetzt ohne Briefbombe ;-)) wo für jeden Monat meines Jahres ein Brief drin war/ist). Der August-Brief war von Stanzie und ihrer Familie, ich hab mich riesig gefreut, alle haben was geschrieben :D.

Übrigens vielen, vielen, vielen Dank für all die lieben Kommentare die ihr mir hier immer Hinterlasst. Ich freu mich über jeden einzelnen immer unglaublich und bin immer wieder erstaunt wie viele Leute diesen Blog lesen, die ich nicht mal persönlich kenne.
Vielen Dank dafür 😀

So, jetzt stell ich die Sentimentale-Abschiedsgeplagte-Abschiedsvorfreudige-Sophie wieder in den Schrank und warte darauf das meine Kids antanzen damit wir was machen können (sind im Moment mit ihrer Mum unterwegs). 😉

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Ich wohne ja in einer Großfamilie (jedenfalls hier) und vorgestern ist der Vater meiner Hostmum (der auch bei uns im Haus wohnt, bzw. alle zwei Monate weg und dann wieder her zieht) ins Krankenhaus gekommen. SCHEISSE!
Dieses Wochenende wollte ich mit Vicky nen großen Roadtrip machen. Wie diese zwei Dinge zusammenhängen? Da der Grandpa jetzt im Krankenhaus ist, ist niemand hier am Samstag (heute) um die Kinder zu hüten und da kommt meine Wochenendplanung ins Spiel.

Ums voraus zu nehmen, ich musste seit Pennsylvania an keinem einzigen Wochenende arbeiten (dort aber jedes), mir haben meine Hosties hier sehr oft früher freigegeben (z.B. als Gabi, Papa, Cornelia und Leo da waren) oder haben mir nen verlängertes Wochenende Geschenkt ohne es von meinen mickrigen zehn Urlaubstagen abzuziehen.
Ich hab zwar auch oft ohne zu mosern länger gearbeitet aber im Großen und Ganzen haben meine Hosties wenn ich was wollte immer auf mich Rücksicht genommen.

Somit konnte ich natürlich nicht nein sagen als mich meine Hostmum gefragt hat ob ich heute kurz einspringen könnte und auf die Kinder von 8-2:00 Uhr aufpassen kann.
Was nicht bedeutet das ich darüber nicht motze aber naja, ist halt ein geben und nehmen. Außerdem war es gar nicht so schlimm.

Allgemein läuft es gerade ganz gut mit Sarah, Jack und Anna.
Wir haben nen bisschen Problem mit Lügen. Jack erzählte neulich seinem Dad, ICH würde ihn vom Aufräumen seines Zimmers abhalten… Äh ja… Klar! Aber es entwickelt sich eher in die positive Richtung.

Wir haben noch ne neue Katze, Ginger. Sie ist noch richtig klein und Sarahs lässt sie keine Sekunde aus den Augen. Also insgesamt haben wir jetzt drei Katzen, einen Hund und einen Fisch.

Was Vicky und ich heute tun weis ich bis jetzt noch nicht aber es wird sicher Legendäärrrr…
Was kann ich ansonsten noch Berichten?
Gestern war das Traditionelle Skypen mit Gabi und danach ging es nach Boulder (jaaa das hätte jetzt kaum jemand erwartet… Einfach ein ganz normaler Freitagabend.

Ich habe mir gerade mein Deutscheskochbuch (mal wieder) angeschaut und das hat meine Vorfreude auf Zuhause dezent gesteigert. Ich bin seit 10 Monaten in den USA und habe nur noch 1 Monat 4 Wochen und 2 Tage vor mir. Ein echt komisches Gefühl. Vicky hat nur noch eine ganze Woche zu arbeiten 😦 dann noch ein paar Tage und sie ist auf Reisen. Ich vermiss sie jetzt schon!

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