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Posts Tagged ‘Urlaub’

…und mein letzter Wochenendtrip ist vorbei 😦
Um es gleich vorweg zu nehmen es war wirklich sehr schön. San Francisco ist eine super, super schöne Stadt. Ich finde vom Stil her sieht es etwas aus wie Seattle – nur etwas sonniger, jedenfalls an manchen Orten/ zu manchen Uhrzeiten.

Ich bin Freitagabend in San Francisco gelandet und dann gleich in mein Hostel gefahren. Das ist einer ehemalige Kriegsbarake/Krankenhaus. Eingecheckt, ab ins Zimmern und sich noch net mit zwei Schweizerinnen unterhalten. Überhaupt sind mir in SF extrem viele Deutsche/Schweizer/Österreicher übern Weg gelaufen und fast alle haben einen Westcoast-Rundtrip gemacht.

Aber zurück zum Thema, Freitagabend hab ich nix mehr groß gemacht dann aber gleich Samstagmorgens in die City. Es war neblig, düster und sah verdammt nach Regen aus. Ich hab also hin und her überlegt was ich mache. Mein Ursprünglicher Plan war es mit dem Fahrrad (wie von Cornelia und Papa) empfohlen zu und über die Golden Gate Bridge zu fahren. Außerdem habe ich mir noch überlegt eine Alcatraz-Tour zu machen… Also während ich zum Fisherman’s WU (jaaa o.k. eigentlich heißt es Fisherman’s Wharf, aber da ich mich beim ‚Wharf‘ immer verhasspel nenne ich es ‚Fisherman’s WU‘) gelaufen bin, habe ich drüber nachgegrübelt wie ich den Tag gestalte (übrigens hatte ich schon da ne tolle sicht auf Alcatraz).
Ich mein mir war schon bewusst das es in SF sehr nebelig sein kann, aber das ganze Wetter war mir dann im Endeffekt echt nicht geheuer, also gegen das Radfahren entschieden und dann auch gegen Alcatraz (da zuwenig Zeit). Weiterhin hab ich mich dazu entschieden (da ich nur knapp 30 h in SF hatte) mich in einen Touri-Bus zu setzen ($35) und dadurch die wichtigsten (Touristen)Attraktion mitzubekommen. Also ging es in dem Bus lustig durch SF und die Stadt ist echt super schön und unglaublich hügelig.

An der Golden Gate Bridge bin ich dann ausgestiegen und diese war komplett im Nebel verschwunden, bzw zu 80%. Hab trotzdem ein paar Bilder gemacht und habe mich dann dazu entschlossen rüber zu laufen.
Najaaa… Nach einen paar Metern schau ich runter und es war irgendwie tiefer als gedacht (HÖHENANGST!), aber ich bin tapfer weiter gelaufen und tatsächlich ganz rüber auch wenn ich ab und zu echt kämpfen musste.

Danach in den nächsten Bus und spontan in Chinatown ausgestiegen (welches übrigens die größte Chinesische Gemeinde außerhalb von China ist). Etwas durch die Gassen geschlendert, zu Mittag gegessen und wieder weiter durch die Stadt zum Pier 39 und da ist man echt in Tourismushausen und da waren schon die Weltberühmten Seelöwen. Daraufhin noch mal quer durch die Stadt zu den ‚Painted Lady’s‘ (nur wegen ‚Full House‘ ich gebs ja zu) und danach zurück zum Fisherman’s WU. Abermals mit dem Bus und jetzt kommt die Gemeinheit, es war einer der letzten Büsse den ich genommen habe, folglich konnte ich nicht noch mal aussteigen um Bilder zu machen. An der Golden Gate Bridge war 1a Wetter. Ich bin echt etwas eingeschnappt, sehr gemein dieses San Franciscoer Wetter (was übrigens wechselhaft wie sonst was ist, frierst du dir im einen Stadtteil noch den Hintern ab, brauchst du im nächsten schon keine Jacke mehr).
Zwischendrin ist meine Kamera durchgedreht also musste ich aufs Handy umsteigen.

Heute bin ich nur noch Heimgeflogen (das letzte Mal bedeutet Heimgeflogen = nach Denver, das nächste Mal heißt es schon ’nach Stuttgart). Also Leute San Francisco ist richtig toll aber man braucht definitiv mehr als nen Tag da, ich hab nicht mal die hälfte von dem (genauer) gesehen was ich sehen wollte 😉 Aber ich war da!

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Seltsame Überschrift, aber ich finde… Es hat was!
Ich bin so ein Pfosten, das gibt es gar nicht.
Jetzt wollte ich umbedingt noch einen Eintrag schreiben habe es aber den ganzen Abend über vertrödelt, also muss er jetzt noch kurz raus 😉 (wobei ‚kurz‘ hier wie immer relativ ist).

Bevor ich jetzt großartig erkläre was wir heute gemacht haben muss noch kurz meine aktuelle, Zeitansage in die Welt ‚geschrien‘ werden 😉

  • Vor exakt einem Jahr hatte ich das erste Mal Kontakt mit meiner ehemaligen Gastfamilie aus PA
  • Vor genau neun Monaten bin ich nach Denver gekommen
  • In 43 Tagen (bzw. 1 Monat, 1 Woche und 6 Tagen) ist mein Jahr vorbei

Und weil heute der letzte Tag der Sommerferien war (hab ich das nicht geschickt eingebaut?) und mein Junge ab morgen wieder zur Schule geht haben sie heute schon ihr (Vor)Abschiedsgeschenk bekommen.
Warum heute schon? Weil es ansonsten echt schwierig wird alle zusammen zu bekommen.
Anna geht mit einer ihrer Gymnastik-Freundinnen ab nächste Woche auf eine normale Schule, während Sarah immer noch Zuhause Unterrichtet wird. Bei Jack bleibt alles beim Alten. Die drei sehen sich jetzt aber unter der Woche nur noch selten, da Anna den ganzen Tag Gym, dann Schule und dann bis abends wieder Gym hat und Jack abends Karate usw. Auch die Wochenenden sind meistens verplant. Daher heute schon 😉

Also sind wir heute zu viert in die Mall gestiefelt und zu Build-A-Bear gegangen. Das ist ein Shop in dem Kinder ihre eigenen Bären/Stofftiere aussuchen, diese dann persönlich füllen (ein Herz mit Wunsch reinstecken), das Stofftier dann waschen und es dann anziehen können. Mit eigener Geburtsurkunde usw. echt cool! Alle drei sind jetzt Besitzer eines eigenen Bären (mit Outfit und Schuhen). Die Namen der neuen Lieblinge (ist echt so, die haben für die drei Tiere heute aus Pappe schon einen halbes Haus gebaut) sind:
Sarah’s bunter Bär heißt ‚Dr. Rainbow‘ (natürlich mit Arztkittel), Sarah hat ihrem Bär den Namen ‚Chloe‘ gegeben und Jack’s heißt ‚Best Friend Fox‘ (im Karate-Outfit).
Ihr seht, ich habe heute drei sehr zufriedene Kinder!

Ich persönlich bin etwas sauer da meine Kamera jetzt auf den letzten Monat beschlossen hat zu spinnen. Na super und das kurz vor meinem letzten Wochenendtrip :(. Naja, gibt es halt nicht ganz so viele Bilder aus San Francisco.
Ich muss jetzt ins Bett meine lieben, Gute Nacht 😀

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Huhu, jetzt komme ich endlich dazu meinen Bericht über LA zu schreiben.
Wir haben ja, wie im letzten Eintrag berichtet, bei der Schwester von Mirays Hostmum übernachtet. Die uns echt fürstlich bekocht hat und allgemein ist die ganze Familie einfach unglaublich lieb und herzlich.

Ein Teil vom Set des Flugzeugabsturz von ‚Krieg der Welten‘

Am ersten Tag in Kalifornien sind wir zu den Universal Studios Hollywood gefahren. Schon ganz froh waren wir da und es hat sich echt gelohnt. Im Ernst Leute, geht da so früh wie möglich hin. Wir mussten für die Studio Tour kaum anstehen, als wir daran später wieder vorbei gelaufen sind war die Wartezeit schon bei einer Stunde (!). Die Studio Tour war echt der Hammer. Allein dafür hat sich der Eintritt von $80 echt gelohnt. Ich hab mich gerade durch meine Fotos geklickt und ich weis gar nicht welchen Drehort ich Online stellen soll… Das Hotel von ‚Psycho‘, die Stadt Whoville aus ‚Der Grinch‘, die Wisteria Lane von ‚Desperate Houswives‘, der Badeort Amity aus ‚Der Weiße Hai‘? usw…. Sogar King Kong haben wir besucht. Der Rest des Parks war wie nen üblicher Freizeitpark, es gab einen Teil für die Simpsons (mit originalen Kwik-E-Mart), einen Jurassic Park (fast genauso wie in den Universal Studios Florida) und ein echt cooles Horrorhaus. Beste Szene des Tages, Miray und ich laufen aneinander geklammert aber mit riesen Spaß durch das Horrorhaus, von ferne sehe ich einen Werwolf und meine noch zu Miray: „Boah, American Werwolf in London ist soo ein langw…“ WAAAAAAAA!!!!!!!!!! *Kreisch* *Spring* *Renn* da stand exakt dieses Vieh hinter nem Baum und wir bekommen fast nen Herzkasper.
Abends waren wir noch bei ‚Bob’s Big Boy‘ essen. Eine Art Diner, der anscheinend sehr der anscheinend sehr berühmt ist (sogar die Beatles waren da), sehr lecker!
Eigentlich wollten wir noch bei Sonnenuntergang zum Hollywood Sign, aber wir haben es nicht mehr geschafft. Dafür waren wir auf dem Friedhof wo Michael Jackson begraben ist.

Tag Nr. 2 – Wir sind richtige Touris. Morgens ging es gleich los zum Hollywood Sign. Wir waren bei dem Planetarium wo man eine Super Sicht auf das Zeichen hat, leider wirkt es auf den Bildern etwas klein -,-. Wir hatten außerdem echt bescheidenes Wetter. Am Tag davor war keine Wolke zusehen, die kamen dafür an diesem Tag. Danach sind wir nach Los Angeles rein gefahren und zur Walt Disney Concert Hall. Bei diesem Gebäude muss ich immer an die Simpsons Folge dazu denken, da wird unterschwellig gesagt das dieses Gebäude wie ein zusammen geknülltes Papier aussieht (und irgendwie haben sie recht). Im Historic District waren Mexikanische Volkstänze zu sehen, am Farmer’s Market waren wir lecker essen und wir sind über den Rodeo Drive gefahren bis zum Sunset Blv. Wenn ich reich bin komm ich zurück zum Rodeo Drive und geh shoppen. Also wenn mein Goldesel repariert ist (ich musste da dezent an Pretty Woman denken „Läden sind nicht nett zu Menschen, Läden sind nur nett zu Kreditkarten.“ – und wenn ich mit Mamas Kreditkarte da rein gegangen wäre, müsste ich mich unter meinen neuen Sachen gut verstecken damit sie mich NIE findet). Bevor wir zum Walk of Fame aufgebrochen sind, haben wir uns noch ein paar Starhäuser angesehen (aber das war jetzt nicht sooo spannend). Überhaupt ist Los Angeles ganz anders als ich es mir vorgestellt habe und Papa hatte Recht, es ist echt keine schöne Stadt. Sie hat ganz nette Winkel, aber im Großen und Ganzen find ich sie nicht so. Da hat mir Las Vegas um einiges mehr gefallen.

Stern von Anthony Hopkins

Der Walk of Fame, ist einfach der Gehweg an einer riesen Hauptstraße und um ehrlich zu sein, ziemlich dreckig. Komischer weise sehen die Fotos aber aus wie man sich es vorstellt, nichts von dem Dreck zu sehen. Am Walk of Fame sind die ganzen Sterne der Stars in den Boden eingelassen und das Chinese Theatre ist echt cool, die Hand und Fußabdrücke verschiedener Prominenter sind davor eingelassen u.a. von Tom Hanks, George Clooney, dem Harry Potter Cast und so weiter. Auch das Dolby Theatre haben wir gesehen, dort finden die Oscars statt. Ziemlich unglaublich das alles mit eigenen Augen gesehen zu haben aber wirklich hübsch sieht das alles trotzdem nicht aus.
Was ich noch sagen wollte, als ich mir die Liste angeschaut habe welche Stars wo wohnen ist mir aufgefallen, ich hab in LA eigentlich nix zu suchen, fast alle meine Lieblingsschauspieler sind Briten und das nichtmal mit absicht.

Aber dann… Kam das Highlight des Abends, unser besuch bei der Late Night Show von Jimmy Kimmel. Miray und ich saßen in der zweiten Reihe, gleich vor der Bühne. Vor der Show wurde uns erst mal erklärt was guter TV-Applaus etc. ist und dann kam ein Kerl rein, der schon mal Stimmung machen sollte. Irgendwann erkundigte man sich woher den die Gäste seien und tatsächlich waren im Publikum zwei Leute in LEDERHOSEN die einen Biergarten in Houston (glaub ich) haben und unsagbar peinlich waren. Woraufhin Miray dann kurzerhand gesagt hat, sie kommt aus der Türkei und ich hatte leider keine alternative… Ich komm leider aus Deutschland – was wegen den zwei echt peinlich war. Der Stimmungsmacher hat dann noch gefragt welches wohl das bekannteste Video von Jimmy Kimmel ist, woraufhin ich mich an Kate’s Eintrag auf Facebook erinnert habe…

„Jimmy kimmel is doch der mit „i’m fucking matt damon“ bzw. „i’m fucking ben affleck“ oder? Vooollll coool“

Daraufhin hab ich mich gemeldet und hatte recht. Die Show selber war echt lustig und richtig cool. Die Gäste waren nicht sonderlich bekannt aber sie haben gut Stimmung gemacht. Da waren: Billy Crudup, Fred Willard und ‚Grace Potter and the Nocturnals‘ (Band).

Und dann war schon Freitag. Wir sind um halb fünf Aufgestanden. Jeder der mich kennt weis was für ne super Laune ich wohl hatte um Tiefseefischen zu fahren. Ja, ihr habt richtig gelesen. Tiefseefischen im Pazifischen Ozean. Das bedeutet, man fährt mit einem Boot raus und angelt da und ob ihrs glaubt oder nicht, das macht richtig Spaß. Bis auf die dämlichen Pelikane die da alle Rumfliegen und einem die Köder (Lebende Fische und kleinere (ebenfalls Lebende) Tintenfische) vom Hacken klauen wollen. Leider habe ich nichts gefangen, aber an diesem Tag haben auch die wenigsten etwas gefangen. Dafür haben wir Delphine, Seelöwen und (ich glaube) einen Hai gesehen… Das Viech sah von oben jedenfalls aus wie ein Hai. Gegen Ende hatte ich den dreh auch ganz gut raus und konnte meinen Köder sogar selber aufspießen (wenn ich schon nix fange – außer Steine). Wir waren gegen halb eins wieder auf dem Festland und haben noch kurz am Meer direkt Fisch gegessen (sehr lecker), wieder Zuhause haben Miray und ich nur kurz geduscht und sind dann sofort für nen Nap (dt. Mittagsschlaf) ins Bett gefallen, dass war eigentlich auch schon der ganze Tag.

Am Samstag (unserem letzten ganzen Tag) waren wir in Venice Beach, ein bisschen an der Promenade lang laufen und dann im Pazifik schwimmen. Soooo cool (nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes). Mittelgroße Wellen und immer ein Rettungsschwimmer in der Nähe…
Apropos Rettungsschwimmer, nicht das Mirays Hostopa und sein Schwager Peinlich wären. Ziehen uns den ganzen Tag über mit Rettungsschwimmern auf, am Strand dann quatschen se gleich den erst besten an erzählen ihm irgendwas und zeigen dann auf uns. Erdboden tu dich auf! Wir sind dann ganz cool einfach ins Meer gegangen… Was die beiden dem armen Kerl erzählt haben könnten reicht von „Die zwei sind aus Deutschland und wollen gern nen echten Rettungsschwimmer sehen“ bis zu „Hey, wir suchen noch einen Ehemann für unsere zwei Hostmädels“… Fast wie Zuhause, ich kenn da auch ein zwei verwandte die so ne Aktion bringen würden (von meinen Freunden fang ich gar nicht erst an).
Abends gabs wieder lecker essen mit der ganzen Familie. Ich hab mich ganz lange mit der Schwester von Mirays Hostoma über alles mögliche unterhalten und Miray und ich haben unsere Vergangenheit Musikalisch aufgearbeitet. 😀

Am Sonntag ging es dann ganz früh zurück. Für Miray nach Utah und für mich nach Denver. Aber es war echt ne interessante, tolle Woche.

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Dies ist mein 100. Blog-Eintrag! JUHUUU.

Jetzt ist mein Urlaub mit Miray schon wieder vorbei, ich bin wieder in Denver und versuche eine WAHNSINNS WOCHE in einen einzigen Blogeintrag zu fassen…
Am besten wir fangen von vorne an.

Samstagmorgen, ich drehe beinahe durch. NIEMAND ist wach, wahhhaaa wie komm ich zum Flughafen? Kurz entschlossen habe ich also meinen Gastbruder aus dem Bett geworfen damit er mich fährt und er hat es netterweise auch getan 😀 Und schwupps war ich in Salt Lake City, Utah. Wo ich von Miray und ihrer Hostmum (aus Highschool-Austausch-Tagen) aufgesammelt wurde. Wir sind sofort zu Chilis (Restaurant-Kette) um endlich den Kuchen zu essen, von dem Miray und ich seit Jahren träumen. Sooo lecker!
Danach ging es zu Miray kurz nach Hause und dann wurden wir von ihrer Ami-Freundin Alyssa eingesammelt und ab ging es zum Paintball. Für alle die nicht wissen was Paintball ist, es ist ein Mannschaftssport, bei welchem man in der freien Natur bzw. auf einem speziellen Feld, bunte Farbkugeln (so groß wie ein Kaugummi) aufeinander schießt. Man hat Gesichtsschutz an und es gibt verschiedene Spiele die man machen kann. Wir haben Teams gegründet, dann hat einer von fünf runter gezählt und wir haben uns versteckt und aufeinander geschossen. Wer getroffen wird (was dezent wehtut) hebt die arme und geht vom Spielfeld. Es hat richtig viel Spaß gemacht und wir hatten danach reichliche blaue Flecken. Vor allem weil Miray und ich in Shorts gespielt haben, andere hatten Ganzkörperschutz an und Miray und ich rannten halt in Shorts und T-Shirts rum ;-).
Abends ging es zivilisierter weiter, ins Kino. Sonntag war shoppen mit Miray und ihrer Hostmum angesagt bis es auf nach Salt Lake City ging zum Temple Square. Hier ist auch der Tempel der Mormonen, den man als nicht-Mormone nicht begleiten darf. Wir haben uns mit ein paar Missionaren aus Deutschland und Schweden unterhalten, den Temple (von außen) und die Konferenzräume betrachtet, echt schön. Und wir haben ein Bild mit der Jesus Statue gemacht. Als Miray damals ihr Highschool-Jahr hatte war, dass Bild mit ihr und Jesus das erste welches ich von ihr aus den USA gesehen habe. Also musste ich auch eins haben.

Früh am Montag ging es quer durch Utah (mit kurzem Besuch im Zion National Park), durch ein Stück Arizona und durch Nevada nach Las Vegas. Darüber kann ich nicht viel schreiben, den ‚what happens in Vegas stays in Vegas‘ (Dt. ‚was in Vegas passiert bleibt in Vegas‘). Aber im Ernst, ich bin unter 21… Da darf ich in Vegas gerade mal nen Glas Wasser unter STRENGER Aufsicht trinken ;-). Wir waren in einer Show, allein das ich den Namen der Show hier nicht nenne sollte schon Hinweis genug sein (nein, es ist nicht ‚the English Play‘), Miray war auf dem höchsten Gebäude in Vegas und ist mit einem Freefall-Tower gefahren (gefallen) und wir sind natürlich auf dem Strip gelaufen, die Wassershow vorm Bellagio haben wir leider nicht gesehen. Von Mirays Gastoma, die Schwester war dabei und es war insgesamt ein echt toller Tag.

Morgens ging es dann schon wieder früh weiter, durch die Wüste (mit kurzem Stop an einem, ich zitiere ‚Alien Fresh Jerky‘-Laden (dt. Alien-Trockenfleisch-Laden)). Mein erster Eindruck von Kalifornien war ganz anders als erwartet, denn es war Wüste und das änderte sich auch nicht. Erst als wir schon sehr nah an Los Angeles waren, wurde es etwas grüner… Aber auch nur GANZ WENIG! Es sah einfach mehr nach Wüste aus als nach dem was ich von L.A. immer im Kopf hatte.

Wir haben noch bei Freunden von Mirays Hosties Pause gemacht um dann Abends in einem Ort bei L.A., bei der Schwester von Mirays Hostmum anzukommen. Dort würden wir die nächsten paar Tage bleiben.

Es ist jetzt schon relativ spät und ich hab keine Lust mehr zu schreiben, also meine lieben. Von meinen Tagen in Los Angeles berichte ich euch in der nächsten Woche irgendwann… Aber bis dahin sage ich Auf Wiedersehen 😉

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Zwei Staaten an einem Wochenende… O.k. das klang in meinem Kopf gerade besser 😀
Wie ich darauf kam nach New Orleans, Louisiana zu wollen weis ich auch nicht mehr. Evt kommt es von den Filmen wie ‚Doppelmord‘, ‚Interview mit einem Vampir‘, ‚Die Akte‘ und so weiter (irgendwie alles Filme die Stimmung absolut heben (Achtung Ironie)).
Egal warum, hin wollte ich und so geschah es das an einem sonnigen Samstagnachmittag sich die zwei Au Pairs Silvia und Sophie am Flughafen trafen um in die Stadt des Voodoos, des Gruselns, der Dampfschiffe usw. zu fliegen. Nach (wie gesagt) New Orleans! (Welches übrigens nicht mehr überflutet ist – Leute das ist fast sieben Jahre her).

Das erste Mal in meinem Leben musste ich umsteigen, aber ich war ja zum Glück nicht alleine (obwohl das echt nicht wild war ;-)). Wir sind also in Dallas umgestiegen und haben diese Stadt richtig genossen, in zwei Stunden haben wir unglaublich viel gesehen… Von Gate A über Gate C bis hin zum TGI-Fridays. Aber hey, wir waren in Texas, auch wenn ich glaube die Texaner waren ganz froh als wir wieder weg waren ;-).
In New Orleans angekommen (23:30 h), erst mal der schock… Ein Positiver, es war warm (also richtig warm), überall standen Palmen und bei der fahrt in die Stadt (bei der ich mehr angst hatte als bei unserem Flug – da der Fahrer echt gerast ist) haben wir die ersten Häuser gesehen, so richtige Südstaaten Häuser mit einer großen Veranda, Säulen… Einfach schön! Unser Hostel war klasse und wir haben dann noch mitten in der Nacht angefangen unseren Sonntag zu planen um danach fast tot ins Bett zu fallen.

Sonntagmorgen ging es gleich los in die Stadt eine Bootsfahrt auf einem klassischen Mississippi Dampfer, sehr schön und gemächlich sind wir rumgetuckert, dazu gabs typisches essen. Nicht schlecht aber auch nicht besonders erwähnenswert, dazu Jazz (klappe Gabi!). Wir haben uns gut amüsiert und haben ein paar Stunden wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn verbracht, mit nix tun und die Landschaft betrachten um uns danach sofort auf in die Stadt zu machen, genauer gesagt ins French Quarter, den dort wollten wir den gesamten Tag verbringen.

Vor der St. Louis Cathedral (die etwas wie das Schloss vom Disney Land aussieht) sind wir eine ganze weile rumgeschlichen, dort stellten Künstler ihre ‚Meisterwerke‘ aus, man konnte sich malen lassen und hier zeigte sich New Orleans dass erste mal von seiner mystischen Seite. Es gab viele Stände wo man sich aus der Hand lesen und die Tarotkarten legen lassen konnte.
Silvia wollte es umbedingt machen, mir ist das ganze eher suspekt und ich hab lieber nur zugesehen (ich lass mich lieber von meiner Zukunft überraschen). Also hat sich Silvia hingesetzt und sich von einem netten männlichen Wahrsager die Karten legen lassen, ziemlich coole Angelegenheit und eher witzig als sonst was. Silvia meinte er hatte mit vielem Recht was er gesagt hat…

Aber trotz allem konzentrierten wir uns erstmal wieder auf die Gegenwart, schlenderten durch alte Buchhandlungen (Buch mitgenommen – endlich von Daphne du Maurier ‚Rebecca‘), kleine Boutiquen und fingen an das Voodoo-Museum zu suchen. Ich wollte da umbedingt rein. Dieses Museum war winzig aber sehr schräg, Totenköpfe (keine Ahnung ob echt oder unecht), Werwölfe mit Krokodilsköpfen, Voodoo-Puppen und ein Altar mit Katholischen Heiligenfiguren wo man sich etwas wünschen konnte. Gegen ende wollt ich nur noch raus, weil etwas unheimlich war es schon. Also wieder raus in die Hitze und erst mal eine Paus gemacht. Richtung Louis Armstrong Park geschlendert, dort ein paar Bands zugehört und dann zur Empfehlung meiner Geschichtsprofessorin gelaufen. Diese MUSS ich jetzt an euch weitergebe:

Geht ins Café du Monde und esst Beignet, etwas Europa mitten in den Staaten. Überhaupt war New Orleans wie ein kleines wunder, ich habe noch nie etwas Vergleichbareres gesehen. Es ist ein Mix aus Frankreich, Spanien, Tropen, Karibik, USA usw.
Im Gegensatz zum Café du Monde, war der French Market eher enttäuschend, nix besonderes los und danach wurde noch geshoppt und wir wurden beim Abendessen übers Ohr gehauen und wir haben Bilder von Zwei Frauen gesehen die uns zum Verwechseln ähnlich sahen 😀

Darf ich Vorstellen Silvia Hari und Sophie O’Hara.;-)

Und jetzt kommt der Abend… Muhahaha und mein zweiter Tipp was man in New Orleans umbedingt tun sollte wenn man keine angst hat sich zu gruseln.
New Orleans ist eine super Stadt für Gruselgeschichten, nicht nur Voodoo hat hier seinen Hauptsitz… Nein, um die Stadt ranken sich auch unglaublich viele Vampir und Geister Geschichten.

Nur Weicheier wollen nach Forks, wir waren in der Stadt von Lestat und Louis (aus dem Buch/Film ‚Interview mit einem Vampir‘ von Anne Rice) und somit haben wir Sonntag Nach eine Vampir-Tour mitgemacht und das war echt nix für Weicheier.
Die Tour begann mit der sehr klaren Worten „Vampire do not sparkle“ und in diesem Sinne ging es weiter, über Drehorte von ‚Interview mit einem Vampir‘ über  echte Mordfälle die einen zweifeln haben lassen ob es wirklich keine Vampire gibt. Silvia und ich waren etwas enttäuscht, dass wir nicht den Typen der aussah wie ein Vampir (wie Gary Oldman in Dracula) als Führer bekommen haben sondern Jill (diese war aber auch echt cool) und am Ende des Tages gingen wir glücklich und etwas gegruselt nach Hause.

Den Montag verbrachten wir mit der Suche nach dem Lafayette Cemetery (Friedhof), doch wir haben nur ca. 20 andere Friedhöfe gefunden aber nicht den gewünschten. Also haben wir in einem kleinen Südstaaten Restaurant gegessen bevor es Heim nach Denver ging.

Ich kann nur jedem raten wer die Chance hat New Orleans einmal zu besuchen, eine magische, unvergleichbare Stadt mit wunderbarem Wetter und Südstaaten-Flair. Ich schalte jetzt besser meine Reiseleiter-Stimme aus und wünsche euch einen schönen Tag.

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Nein, ich bin nicht die Heulende-Mophie die gerade am liebsten in ihrem schönen Stuttgart wäre. Ganz im Gegenteil, mir geht’s gut meine Woche ist dafür dass Anna krank war sehr entspannt und heute Abend ist College, also eigentlich… Nichts über was ich mich beschweren könnte.
Meine Mädels liegen mir seit Tagen in den Ohren, dass sie mal mit Leo (meinem Bruder) Skypen wollen und heute hab ich es endlich geschafft und die beiden hat’s gar nicht interessiert. Pffff… Dann halt nicht!

So… Jetzt muss ich irgendwie die Kurve zurück zur Überschrift finden… Machen wir’s doch einfach so:

Sich Bilder von dem Urlaub mit den besten Freundinnen o. der kleinen Schwester in London anzusehen, Bilder aus London allgemein und nen Blog von einem Au Pair aus England durchzulesen ist KEINE gute Idee. Ich hab Londonweh*, das hatte ich auch schon in Deutschland ist also nichts vollkommen Neues.
Was würde ich alles für eine Tafel Cadbury oder britisches Englisch geben?! Ach, ich will meine Tube und das dazu gehörige ‚Please, mind the gap between the train and the plattform. This is Piccadilly Line…‘ O.k. um die Wahrheit zu sagen hab ich meinen nächsten London-Urlaub schon in Planung aber pssst!
Als ich noch in Pennsylvania war (damals vor 300 Jahren, Mensch Sophie des war vor drei Monaten), hab ich mich ab und zu gefragt ob es mir in England besser ergangen wäre…

Hätte-Würde-Sollte

Im Endeffekt kann ichs nicht wissen und ich bin unglaublich froh bei MEINER Gastfamilie gelandet zu sein, außerdem denke ich (das was Gabi mir schon prophezeit hatte) das ich wäre ich nach England gegangen sicherlich über Weihnachten etc. Heim geflogen wäre und das ist sicherlich nicht der Sinn des ganzen.
Ich liebe meine Gastfamilie wirklich, sie sind einfach wundervolle, liebe Menschen und ich könnte mir im Moment keine andere Familie für mein Au Pair Jahr vorstellen.

Apropos ein paar Highlights meiner Mädels.
Sarah erzählte mir ganz stolz nachdem ich aus Chicago zurück gekommen bin, dass sie das gesamte Wochenende nicht bitte und danke sagen mussten (wenn ich da bin funktioniert ohne ‚please‘ and ‚thank you‘ nix). Sie und Jack freuen sich ja auch schon wenn ich gehe, weil se dann wieder machen können, was sie wollen… Hihi, DAS will ich sehen.
Anna hingegen verkündigte mir letzte Woche (glaub ich), dass wenn ich am Flughafen auf dem Weg zurück nach Deutschland bin und meinen Koffer heben will merken werde das er viel schwerer ist und zwar weil sie drin ist. Nein Leute, nicht wegen mir… Sondern weil sie in Deutschland ganz viel ‚Kinder Bueno‘ essen will.
Meine Mädels sind schon echt einzigartig.

Wuhuuu… Bald geht es mit Svenja nach Seattle und gestern habe ich mit Silvia für ende März ein Hostel und unseren Flug nach New Orleans gebucht, dann ist schon April und mit Mama gehts durch Florida. Im Mai kommt Gabi und wir machen Colorado unsicher, daraufhin folgen Papa, Cornelia und Leo und dann kommt EVT. einen Roadtrip mit Miray und dann… Ähhh gehts schon fast wieder nach Hause O.o

* Jaaa… Das ist ein echtes Wort, fragt mal Gabi. Wir benutzen des dauernd

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Heute war mein Gerichtstermin und nein… spart euch die dummen Sprüche. Ich sitze (noch) nicht hinter schwedischen Gardinen.
Und um ehrlich zu sein, wenn das Ganze nicht so ernst gewesen wäre, ich nicht nen Heidenschiss gehabt hätte, das Auto überlebt hätte und der ganze Spaß nicht ins Geld gegangen wäre… dann wäre das Ganze eigentlich ganz witzig gewesen.
Naja, hätten-würde-sollte!

Das ganze war wie im Film (ob es nen Guter gewesen ist weiß ich nicht). Ich hab ja wegen meinem Unfall ein Ticket bekommen und musste deswegen da heute antanzen.
Mir fiel übrigens erst da auf, dass das Ticket an „Vorname: Sophie“ „Nachname: Friederike“ ausgestellt war *grins*. Tja, so schnell heißt man anders.
Man musste in nem kalten Wartezimmer warten (seltsam oder? XD) und darin kam man sich schon richtig schuldig vor, so mit den anderen 20 „Verbrechern“, dann wurde man angerufen und zum Anwalt geschickt. Meine HM war die ganze Zeit dabei und die kannte den Anwalt irgendwie, ich hab da kaum was gesagt (verstanden). Dann ging es ins Gerichtszimmer und wenn ich mir nicht fast in die Hose gemacht hätte… Nein, um ehrlich zu sein musste ich grinsen. Es war einfach 1a wie im Film.
Ein Richter hinter einer braunen Empore, ein paar Tanten die mitschrieben und nur die Jury-Bank hat gefehlt.
Der Richter hat immer aufgerufen und dann mit gelangweilter Stimme das ‚Verbrechen‘ vorgelesen, gefragt ob man’s verstanden hat und dann kam das bekannte „guilty or not guilty“ (allerdings hat er dafür nicht vier sondern zwanzig Wörter gebraucht).
Meine Hostmum ist mit mir vorgegangen und ich habe brav „guilty“ gesagt (das letzte Mal als ich jemanden ’not guilty‘ habe sagen hören, war in London im Musical Chicago und die wurde danach gehängt – aber des nur nebenbei :P). Im Endeffekt hat mich mein Unfall 120 $ gekostet. Nicht schön aber es hätte deutlich schlimmer enden können (nicht nur finanziell)…

Apropos finanziell; Kommen wir mal zum faszinierenden Thema Bildung.
Ich bin seit gestern im College als Gasthörerin eingeschrieben und zwar am ‚Metropolitan State College of Denver‘ in den Kursen ‚Introduction to Literature‘ und ‚American History Since 1865‘.
Seid ehrlich, wer hat gerade gedacht er würde sich eher erschießen als diese Kurse zu besuchen? Ich freue mich jedenfalls darauf… JA, ich bin komisch.
Ursprünglich wollte ich ja ‚American Immigration History‘ nehmen aber des ging nicht.
Zweimal die Woche geht’s jetzt ins College und das bis Mitte Mai. Wetten werden noch angenommen wann es mir auf den Zeiger geht.
Nächsten Mittwoch geht es los!

Und jetzt zu meiner Lieblingsbeschäftigung, REISEN!
TADA… Ende April kommt meine Mama und wir treffen uns in Tampa, FL. Für eine Florida Rundreise. Eine Woche lang geht es die Küste runter und an der anderen Seite wieder rauf.
Sprich: Tampa – Konzert in Tampa – runter zu den Everglades – Key West – hoch nach Orlando – Universal Studios Orlando – Tampa – wieder Heim (bei mir Denver, bei Mama Stuttgart). JUHUU… Florida nimm dich in Acht!

Ansonsten sind grad noch ein paar meiner Lieben am überlegen wann sie kommen, aber dazu schreibe ich erst wenn es sicher/gebucht ist.

Weiterhin ist hier alles beim Alten, kaum noch Schnee da… Aber es soll ja heute schneien *grummel*. Versteht mich nicht falsch, Schnee ist klasse… Aber ich hatte jetzt echt genug davon. Die Kleinen sind toll und…

ACHJA. Meine kleine Anna wollte neulich nicht von ihrem Bruder abgeholt werden sondern nur von MIR *jubel* und sie hat fast die Krise bekommen, als sie gehört hat das ich EIN WOCHENENDE wegfahre O.o, ich meinte nur das ich ihr eine Postkarte schicken werde die länger braucht als ich bis ich wieder da bin.
Sarah fand des eher cool das ich nicht da bin. Weil sie denkt sie kann dann tun und lassen was sie will, nach dem Motto „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.“

Und an dieser Stelle weil in Deutschland und der Schweiz schon der 11.01 ist.
Alles Gute zum Geburtstag mein lieber Leo! ❤

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