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Posts Tagged ‘Spaß’

Ich dachte eigentlich nicht, dass ich so ein klassisches Abschiedsdinner haben würde. Aber ich hatte es dann doch… Jedenfalls fast, also… Halt wie man mit so einer chaotischen, verrückten, lustigen und unglaublich liebevollen Gastfamilie ein klassisches Abschiedsdinner haben kann.

Um (wie immer) am Anfang anzufangen. Mein Arbeitstag war ganz o.k. wechselnd. Ich habe erst was komplett was verrücktes geträumt (Dieses Zitat MUSS sein: wie schon im Musical ‚We Will Rock You‘ gesagt wird „es gibt nichts Langweiligeres als Leute die einem ihre Träume erzählen […] der Tag an dem einer aufwacht und sagt: „Das war unglaublich, da war dieses Kaninchen mit einem Hut das hat mir nen Pulli gestrickt. Das ist der Tag an dem die Liebe stirbt““ – und ihr wollt nicht wissen warum ich dieses Zitat auswendig kann, wobei es sich die Mehrzahl eh schon denken kann) jedenfalls habe ich was komplett Verrücktes geträumt. Von meinen Freunden, meiner Rückkehr nach Deutschland UND Hugh Jackman. Ich mein, es hätte auch schlimmer kommen können *dreckiges lachen*. Darf-keine-bespiele-von-schlechten-Träumen-machen-muss-beim-Thema-bleiben! Das ist das Problem wenn dein Hirn schon drei Schritte weiter ist, deine Finger aber nicht so schnell tippen… Und er ist vollkommen weg. Ihr fragt euch was? Mein Ausgangspunkt und der rote Faden der das ganze zusammenhalten sollte!

Aufgrund dieses verrückten Traumes (mit Hugh Jackman, ich kann es gar nicht oft genug erwähnen) habe ich verpennt. DAS ERSTE MAL! Ich hab nämlich nicht fünf oder zehn Minuten verschlafen sondern ne halbe Stunde. FU**! Gott sei Dank, waren Jack und Sarah schon wach und fertig (was einem wunder gleich kam). Jack hab ich also schnell zur Schule gefahren und dann meinen Nachmittag mit Sarah und der immer noch kranken Anna verbracht. Schule, Brownies backen, Fernsehen, spielen, Pediküre (VICKY – du fehlst hier in Colorado) und dauernden Diskussionen das ich bald weg bin 😦 Alles in allem ein schöner Vormittag. Dann habe ich Jack abgeholt und als wir wieder nach Hause gekommen sind war die Story gekippt. Sarah drehte hohl und nahm Jack bei dieser Aktion gleich mit. Meine Hostmum meinte noch: „DAS wirst du sicher nicht vermissen.“ Als Jack ENDLICH seine Hausaufgaben gemacht hatte sind wir zu Karate gefahren und ich hab ihm einen bisschen zugeschaut. Brian hat mich nach Karate ganz Mysteriös nach meiner Lieblingsfarbe (grün) gefragt und dann noch meiner zweitliebsten usw. dann hat er mir ein Gatorade gekauft (in meiner drittliebsten – Lieblingsfarbe), süß oder? Zuhause erwartete uns mein Hostdad (mit einer kuriosen Mütze) und wir sind zu einem Italienischen-Restaurant gefahren, dort gab es für mich ein Abschiedsdinner (wie heute Morgen von meiner Hostmum schon angekündigt) mit meinen Gasteltern, meinem jüngsten Gastbruder und natürlich den Kindern. Wir hatten viel Spaß und das essen war sehr lecker. Da es ein Buffet-Restaurant war sind wir alle immer mal wieder aufgesprungen um etwas Neues zu essen zu holen, was das ganze aufgelockert hat und so konnte gar keine übermäßige Abschiedsstimmung aufkommen. Also nicht ganz das was man sich unter einem Abschiedsdinner vorstelle, aber ich fand es schön. Das passte einfach zu diesem Jahr und meiner Gastfamilie.  Es ist schon ein komischer Zufall dass mein Amerikanisches-Abschiedsdinner heute war denn auf den Tag genau vor einem Jahr hatte ich meine Abschiedsparty. Meine Nachfolgerin ist heute nach New York zur Orientationweek geflogen. Nur noch zwei Tage arbeiten…

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Irgendwie passiert im Moment echt nichts Spannendes. Meine Blog-Einträge werden (ungewollt) immer kürze, genauso wie meine Zeit hier. Dafür geht es im Leben von anderen (bzw. meiner liebsten) rauf und runter. Um nur mal ein Beispiel zu nennen, ist meine Kindergartenfreundin Maike heute (glaube ich) nach Dresden gezogen usw.
Aber zurück zum eigentlichen Thema. In einer Woche (auf die Minute genau) sitze ich am Flughafen in Washington DC und warte auf meinen Flug nach Frankfurt um von dort aus weiter nach Stuttgart zu fliegen. Kinder wie die Zeit vergeht. Zuhause werden schon wetten angenommen wann ich anfange zu motzen „das sie mich alle nerven und ich wieder nach Denver will“ oder was passiert wenn einer meiner Flüge gestrichen wird/ich ihn verpasse etc. Also falls ihr hört dass jemand nächste Woche in einem Flughafen (Denver, Washington, Frankfurt) mit Mülleimern um sich wirft – das bin ich 😉 Nein, Spaß… Ich nehme irgendwas anderes, Mülleimer sind (glaube ich) fest befestigt… Waaa STOP! Am Ende nimmt das noch jemand Ernst und ich werde verhaftet oder so!

Gestern und Vorgestern hatte ich frei (JUHUUU), da meine Gastfamilie (Vater, Mutter, vier Kinder und Frau vom Grandpa) nach Indiana geflogen ist um den Opa zu beerdigen. Sarah hat mir ihre Tiere (bzw. alle Tiere (3 Katzen, 1 Hund, 1 Fisch)) für die Tage ihrer Abwesendheit anvertraut. Da sie ihrem Bruder der hier bleibt nicht traut (also das er die Tiere füttert) und bevor sie am Dienstagmorgen geflogen sind, haben alle drei mir ganz stolz gezeigt was sie gepackt haben und ob ich denke das es auch passt usw. Habe ich schon erwähnt das die drei gerade wie am Anfang sind? Damit meine ich… Als ich nach Denver kam war mit Sarah, Anna und Jack eigentlich alles – Friede, Freude, Eierkuchen. Es wurde etwas schwieriger Mitte Januar mit Sarah (da sie um diese Zeit immer sehr Mama-anhänglich ist, da sie um diese Zeit adoptiert wurde (erklärten mir meine Hosties)). Es ging dann aber wieder… Bis zu den Sommerferien. Zwischen Juni und August waren die drei wirklich nicht einfach (was zeiweise an Sarahs Freundin Bonny lag – aber nicht nur) und das änderte sich erst als wieder etwas Struktur in den Tag kam. Sprich die Schule anfing. Seitdem habe ich an den meisten (nicht allen) Tagen wieder Friede-Freude-Eierkuchen.

Die freien Tage habe ich größtenteils mit Zimmer aufräumen (so richtiger Großputz mit versuchtem Teppichreinigen usw.), Skypen und anfangen zu Packen verbracht. Ich muss sogar zugeben dass ich ganz schön weit beim Packen gekommen bin und ich glaube… Ich bekomm das alles ohne Probleme Heim. Was mich selber wundert, aber man soll den Tag, nicht vor dem Abend loben! (Ich habe es heute  mit Ausrufezeichen! Fällt mir irgendwie auf ;-)). Abends habe ich mir bei Chilis was zu essen geholt (sehr lecker) und gechillt.

Mein Tag heute war… O.k.! So gut halt ein Arbeitstage nach zwei Tagen frei seien kann. Anna ist krank und Sarah hat gezickt. Aber alles im grünen Bereich. Mit Jack war ich wie immer bei Karate und ja… Wie gesagt was sonderlich Spannendes passiert im Moment nicht. 😀

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…und es reihen sich letzte male an letzte male.
Meine letzte ganze Woche in den USA hat angefangen und nächste Woche (wie seltsam das klingt – nächste Woche) geht es zurück nach Deutschland. Könnt ihr das glauben? Ich noch nicht so ganz.

Die letzte Woche ging so weiter wie sie begonnen hatte. Bis darauf das ich einen der schönsten Arbeitsfreitage überhaupt hatte. Meine Gastmutter war ja ab Mittwoch auf Geschäftsreise und der Mittwoch und Donnerstag wahren ganz normal unspektakulär. Auch der Freitag begann so, mein Hostdad ging zur Arbeit und ich war mit Sarah alleine. Wir haben angefangen Schule zu machen (was ohne Bockerei von statten ging) und hatten dabei sogar richtig Spaß. In Kunst musste sie ein Bild von ihrem Traumhaus malen und hat dann daneben geschrieben wer alles darin wohnt (ich war auch dabei). Als wir nachmittags mit den Schuleaufgaben fertig waren haben wir den Abwasch ZUSAMMEN gemacht und dann gespielt. Das Spiel (wir haben ‚Hotel‘ gespielt bzw. Parkservice – fragt nicht!) hat Sarah so viel Spaß gemacht, dass sie echt traurig war als ich los bin um Jack von der Schule abzuholen. Danach wurde Zuhause weiter gespielt, mit Jack dazu. Ami-Kinder haben übrigens freitags nie Hausaufgaben auf, ich finde das sollte es in Deutschland auch geben ;-). Jack habe ich Abends noch zu Karate gebracht und damit endete die letzte Woche in der ich fünf Tage gearbeitet habe, denn von morgen früh bis übermorgen fahren meine Gasteltern plus die Kinder nach Indiana um den Opa beizusetzen und ich bleibe in Denver. Was ich o.k. finde. Folglich muss ich diese Woche nur drei (maximal dreieinhalb) Tage arbeiten und dasselbe gilt für nächste Woche, da ich ja am Donnerstag fliege (unglaublich).

Ich habe am Wochenende das letzte Mal meine Mall besucht und mir dort erstmal noch ne neue Frisur verpasst. Es ist echt bitter, in Stuttgart habe ich 19 Jahre gelebt und mich hat NIE jemand beim Friseur wieder erkannt, doch hier. Ich sitze keine fünf Minuten in dem Stuhl kommt da kommt die Frau vorbei, welche mir das letzte Mal die Haare geschnitten hat sie sieht mich lacht und begrüßt mich, fragt wie es meinen Kindern geht, ob es bald Heim geht usw. Ansonsten war der Besuch in der Mall nett (ich fand die Frau welche mir letztendlich die Haare gemacht hat nicht so super, aber ihren Job konnte sie ;-)).
Naja, danach habe mich mir einen zweiten Koffer gekauft (nach einer Odyssee durch die verschieden Läden ‚Marshalls‘, ‚Ross‘, ‚Walmart’… Bei ‚T.J. Maxx‘ habe ich dann einen tollen Gefunden). Außerdem habe ich mein Abschiedsgeschenk fertig gestellt. Ich habe einen großen Bilderrahmen gekauft und diverse Bilder von den Kindern und mir entwickeln lassen. Es ist echt schön geworden, ich werde noch die Lieblingsschokolade von den Kindern kaufen und einen Blumenstrauß für meine Hostmum. Soweit der Plan.

Ich kann es eigentlich gar nicht glauben, nur noch eineinhalb Wochen bin ich Au Pair.
Die Freude auf Zuhause ist sehr groß und doch glaube ich mittlerweile das Stanzi recht hatte und ich um die ein oder andere Träne nicht drum herum komme.

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Heute vor einem Jahr war ich Frankfurt und hab mein Visum beantragt.
Sprich, Gabi kene ich jetzt seit vier Jahren und noch kein Ende in Sicht. Leider konnten wir heute aus (offensichtlichen Gründen) nicht zusammen feiern. Aber ich glaub dem Rest der Welt gingen wir auch so auf diversen Sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook) auf den Zeiger ;-). Wir zelebrieren diesen Tag ja meistens so, wie es ansonsten nur verliebte Teenies machen (obwohl wir nur befreundet sind, gibt es Pralinen und Blumen – für mich dieses Jahr :D) und dementsprechend gehen wir allen auf den Keks. Aber ich hab mich tierisch über Gabis Überraschungspost gefreut.
Da klingelte ein Mann von Fleurop und ich dachte noch: „Das ist aber Unpassend wenn jetzt Beileids-Blumen für meine Gastmutter kommen und die gerade auf Geschäftsreise ist.“ Doch Sarah meinte dass die Blumen für mich sind und ich steh da… Hä? Wer schickt mir denn Blumen? Hat Alex Pettyfer, Hugh Jackman oder Orlando Bloom endlich erkannt das ICH diejenige bin nach denen sie sich seit Jahren verzehren? (Jeder Groschenroman hätte diesen Satz nicht schöner formulieren können). An den Kennenlerntag von Gabi und mir hatte ich insofern nicht gedacht da wir uns schon auf Facebook gratuliert hatten. Aber nein. Ich öffnete den Karton, lass die Karte und brach in schallendes Gelächter aus. Es gibt keinen der bessere Freunde hat als ich!
(An dieser Stelle noch ein lieber Gruß an alle die meine Freunde sind, die Family im besonderen :D)

In meinem AuPair Leben verläuft alles nach wie vor gut. Sarah und ich hatten uns heute alleine und es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben gebastelt, geHome-schult (Wortkreation ala Sophie) und es war wieder so schön entspannt wie vor den Sommerferien. Mit Jack war ich vorhin bei Karate, wo er hoch gelobt wurde. Nur Anna bekomm ich zur Zeit kaum zu Gesicht 😦 . Aber im Moment läuft es mit den dreien echt gut…

Jetzt fragt ihr euch sicherlich noch warum da was von Klischees im Titel steht, oder?
Also… Seit mal ganz ehrlich, was ist den euer Negativprototyp eines Amis? Ich muss sagen, so viele Klischees in diesem Jahr entkräftet wurden, eines wurde erfüllt… Und es läuft auf zwei Beinen:
In meiner Straße wohnt ein Kerl der ist wirklich der Typische-Ami ist. So wie ihn man sich vorstellt. Dabei rede ich jetzt nicht vom aussehen sondern eher von der Einstellung und seiner Auffassung wie es in anderen Ländern zugeht und er ist UNGLAUBLICH von sich selbst überzeugt und kann alles. Neulich meinte er zu mir ein Freund von ihm hätte sich ins Netzwerk des FBIs eingeheckt und sei nicht erwischt worden (die zwei gehen zur Highschool – das gehört also wieder in die Kategorie, ich bekomme Blumen von George Clooney, danke an dieser Stelle, George). Für ihn (also nicht für Mr. Clooney sondern den Kerl aus meiner Straße) ist Amerika das beste Land der Welt (dagegen kann man nichts sagen – jeder wie er will) und alles was jenseits des Atlantiks ist oder nicht-Amerika, ist quasi ein Entwicklungsland. Falls in Deutschland bald Care-Packete ankommen (so mit Seife und Decken) dann sind die wahrscheinlich von ihm (kein Witz, das überlegt er sich gerade, aber die gehen dann auch nach China und so… Nicht nur Deutschland). Er ist wirklich nett, aber hat irgendwie eine komplett komische Weltanschauung.

Ich skype nach wie vor viel, erst gestern mit den drei Schweizern und naja… Geniesse meine Tage hier, freue mich aufs Wochenende. Alles wie immer 😀 Heute ist Christin Heimgeflogen.

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Sie ist weg 😦 Seit ein paar Minuten sitzt meine liebste Au-Pair-Freundin im Flieger zurück nach Deutschland (bzw. erstmal nach New York). Und ich wäre nicht ich, wenn ich mich da nicht erstmal ne Runde schön reingesteigert habe… Aber fangen wir am Anfang an.

Vicky und ich haben uns letzten Dezember (ich glaube bei Madlens Geburtstag) kennen gelernt und auch etwas unternommen aber so wirklich los ging es erst Anfang März. Jede Woche zusammen irgendwohin (und wenn es nur das Kino war) und als es dann Sommer wurde haben wir uns zeitweise dreimal die Woche gesehen.
Im Klartext sie ist (ich weigere mich ‚war‘ zu sagen) für mich der wichtigste Mensch hier in den USA. Sie hat mein Jahr hier um so viele Dinge bereichert und ich hätte nie gedacht hier eine so gute Freundin zu finden. *schmalz-schnulz-tropf*

Sonntagnacht kam meine liebe Vicky also von ihrem Reisemonat (besser gesagt ihren Reise-zwei-Wochen) wieder und gestern haben wir uns ein letztes Mal getroffen. Ich war schon bei der Hinfahrt kurz vorm Heulen, aber das ging dann schon. In Boulder war dann alles beim Alten, nur Rotze haben wir beide im Kopf. Ich hab ihre Nachfolgerin kennen gelernt (auch ne sehr nette :D) und sie hat sich von ihrem Baby verabschiedet und damit wir gar nicht in großes Rumjammern versinken, ging es gleich zum letzten mal shoppen, danach noch ne Runde Leute im Starbucks genervt (Abschiedsgeschenk überreicht) und ab in die Pearlstreet um sich mit Vickys Nachfolgerin und ihrer Freundin zutreffen. Dort stolperten wir dann erstmal hübsch in ein AuPair-treffen. Total lustig da dabei zu sitzen. Vor 10 Monaten waren diese Treffen immer etwas… Wie soll ich sagen? Anstrengend, man wollte UNBEDINGT neue Freunde (hier in der Fremde) finden, einen guten Eindruck machen, sich mit seinem Englisch nicht blamieren und so weiter.
Doch dieses Mal saß ich da, mein Jahr schon fast hinter mir, mit (hoffentlich) verbessertem Englisch und mit der coolsten Socke in ganz Boulder neben mir. Im Klartext, ich fand das ganz lustig. Vor allem weil man sich so in ein paar Mädels echt wieder erkannt hat. Im Übrigen glaube ich, dass Vicky und ich dem Grüppchen da ganz schön auf den Wecker gingen.
Was folgte war klar, zu viert (mit Vickys Nachfolgerin plus Freundin) ging es in die Cheescake Factory essen (Steak Diane natürlich) und dann ein letztes Mal ins Old Chicagos. Alle nach Hause kutschiert, dazu laut ‚Call me mabey‘ und ‚Wenn ich tanzen will‘ gehört (FRAGT NICHT!) und dann kams. Abschiednehmen. ICH HASSE ES!

Wir hatten es eigentlich relativ, kurz und schmerzlos. Vicky rief noch ein ‚tschüssikowski‘ und dann sahs ich wieder im Auto. Wasserfallmodus = AN! Ich hab den halben Weg von Boulder zurück nach Northglenn geheult als würde Vicky nicht nach München sondern in den Iraq fliegen und als würden wir uns nicht in ca. einem sondern in frühestens 24 Monaten wieder sehen. Heule-Mophie halt!

Jetzt hab ich gerade etwas frei und suhle mich in Selbstmitleid. Nein! Mir fehlt sie jetzt schon unglaublich, weil Vicky einfach zu meinem Leben hier gehört und obwohl ich echt nicht mehr lange da bin (in einem Monat bin ich schon daheim), so kann ich mir es irgendwie gar nicht vorstellen das Vicky nicht ne halbe Stunde weit weg wohnt sondern jetzt mit dem Rest der Menschen die mir wichtig sind in Deutschland hockt. Im Klartext, heut ist ein Scheißtag. Vicky ist Heimgeflogen! Aber ansonsten geht es mir super 😉

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Liebstes Hobby von AuPair-Sophie? Staaten sammeln. JUHU!
Was hab ich als gestern gemacht? Anna-Lena (AuPair, auch aus Deutschland seit zwei Monaten hier) und ich haben zwölf Stunden im Auto verbracht und sind von Denver durch Kansas und dann nach Nebraska gefahren.
Warum? Damit wir sagen können wir sind da gewesen ;-).

Jup, das ist eine typische Dämliche-Sophie Aktion. Aber es hat sich gelohnt und ich war in Kansas und Nebraska. Warum ich dahin wollte? Naja… Dummes-Sophie-Film-ich (Himmel, ist heute dritter Person Sonntag?), Kansas (Wizard of Oz, Wicked und so) und Nebraska – daher kommt Becky aus ‚Full House‘. Wieder mal gründe die nur von mir kommen können, außerdem grenzen die Staaten an Colorado und wir schaffen es an einem Tag.

Wir hatten definitiv unseren Spaß und genug Action in der ersten halben Stunde für den Rest des Tages. Denn kurz hinter Denver mitten auf dem Highway bremst der Wohnwagen vor mir ganz abrupt ab. Ich steige volle Kanne in die Bremsen, der Wohnwagen wechselt in letzter Sekunde die Spur und ich haue den Warnblinker rein und bleibe nur Meter vor einer art Hundehütte stehen. Ja, eine art Hundehütte. Mitten – Auf – Dem – Highway. Welcome to the United States of America. Die Kerle die die Hütte verloren hatten hielten nur Meter weiter und rannten zu ihrer Hütte um diese aufzusammeln (jup, wir befinden uns immer noch auf dem Highway).

Damit war aber die Spannung des Tages schon vorbei (und das vor 12:00 Uhr nachmittags). Denn… Wie soll ich es sagen? Außer Mais, weiten Landflächen (mit Korn- oder Maisanbau) oder ein paar kleine Dörfer gibt es nicht viel in Kansas zu sehen. Eher gar nichts. Keine Ahnung warum Dorothy umbedingt DAHIN zurück wollte (ich mein Hallo… Die war in einem Land mit Fliegenden Affen, Hexen und sprechenden Tieren und wollte zurück nach Kansas), ‚but well there’s no place like home‘ (dt. Es ist nirgends wie Daheim). O.k. ‚Miss Heimweh 2011 UND 2012‘ (ich) sollte echt die Klappe halten. Btw. morgen in einem Monat sitze ich im Flugzeug nach Hause.

Wir sind also durch Kansas gefahren und kamen dann irgendwann in Nebraska an (auch nicht so die Party-Metropole). Um ehrlich zu sein hat sich der Südwesten von Nebraska nicht so von dem Westen von Kansas unterschieden aber psst… Muss ja niemand wissen. Wir sind auch hier ab und zu Ausgestiegen haben Bilder gemacht und haben uns schlussendlich wieder auf den Heimweg nach Colorado gemacht. Noch ein kurzer Stop im Walmart. Ich muss mir in näherer Zeit einen zweiten großen Koffer kaufen, falls ihr Tips für mich habt nur her damit.

Ansonsten bleibt mir nichts weiter zu sagen außer MORGEN sehe ich Vicky und ich bin heute seit exakt 11 Monaten in den USA.

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…und mein letzter Wochenendtrip ist vorbei 😦
Um es gleich vorweg zu nehmen es war wirklich sehr schön. San Francisco ist eine super, super schöne Stadt. Ich finde vom Stil her sieht es etwas aus wie Seattle – nur etwas sonniger, jedenfalls an manchen Orten/ zu manchen Uhrzeiten.

Ich bin Freitagabend in San Francisco gelandet und dann gleich in mein Hostel gefahren. Das ist einer ehemalige Kriegsbarake/Krankenhaus. Eingecheckt, ab ins Zimmern und sich noch net mit zwei Schweizerinnen unterhalten. Überhaupt sind mir in SF extrem viele Deutsche/Schweizer/Österreicher übern Weg gelaufen und fast alle haben einen Westcoast-Rundtrip gemacht.

Aber zurück zum Thema, Freitagabend hab ich nix mehr groß gemacht dann aber gleich Samstagmorgens in die City. Es war neblig, düster und sah verdammt nach Regen aus. Ich hab also hin und her überlegt was ich mache. Mein Ursprünglicher Plan war es mit dem Fahrrad (wie von Cornelia und Papa) empfohlen zu und über die Golden Gate Bridge zu fahren. Außerdem habe ich mir noch überlegt eine Alcatraz-Tour zu machen… Also während ich zum Fisherman’s WU (jaaa o.k. eigentlich heißt es Fisherman’s Wharf, aber da ich mich beim ‚Wharf‘ immer verhasspel nenne ich es ‚Fisherman’s WU‘) gelaufen bin, habe ich drüber nachgegrübelt wie ich den Tag gestalte (übrigens hatte ich schon da ne tolle sicht auf Alcatraz).
Ich mein mir war schon bewusst das es in SF sehr nebelig sein kann, aber das ganze Wetter war mir dann im Endeffekt echt nicht geheuer, also gegen das Radfahren entschieden und dann auch gegen Alcatraz (da zuwenig Zeit). Weiterhin hab ich mich dazu entschieden (da ich nur knapp 30 h in SF hatte) mich in einen Touri-Bus zu setzen ($35) und dadurch die wichtigsten (Touristen)Attraktion mitzubekommen. Also ging es in dem Bus lustig durch SF und die Stadt ist echt super schön und unglaublich hügelig.

An der Golden Gate Bridge bin ich dann ausgestiegen und diese war komplett im Nebel verschwunden, bzw zu 80%. Hab trotzdem ein paar Bilder gemacht und habe mich dann dazu entschlossen rüber zu laufen.
Najaaa… Nach einen paar Metern schau ich runter und es war irgendwie tiefer als gedacht (HÖHENANGST!), aber ich bin tapfer weiter gelaufen und tatsächlich ganz rüber auch wenn ich ab und zu echt kämpfen musste.

Danach in den nächsten Bus und spontan in Chinatown ausgestiegen (welches übrigens die größte Chinesische Gemeinde außerhalb von China ist). Etwas durch die Gassen geschlendert, zu Mittag gegessen und wieder weiter durch die Stadt zum Pier 39 und da ist man echt in Tourismushausen und da waren schon die Weltberühmten Seelöwen. Daraufhin noch mal quer durch die Stadt zu den ‚Painted Lady’s‘ (nur wegen ‚Full House‘ ich gebs ja zu) und danach zurück zum Fisherman’s WU. Abermals mit dem Bus und jetzt kommt die Gemeinheit, es war einer der letzten Büsse den ich genommen habe, folglich konnte ich nicht noch mal aussteigen um Bilder zu machen. An der Golden Gate Bridge war 1a Wetter. Ich bin echt etwas eingeschnappt, sehr gemein dieses San Franciscoer Wetter (was übrigens wechselhaft wie sonst was ist, frierst du dir im einen Stadtteil noch den Hintern ab, brauchst du im nächsten schon keine Jacke mehr).
Zwischendrin ist meine Kamera durchgedreht also musste ich aufs Handy umsteigen.

Heute bin ich nur noch Heimgeflogen (das letzte Mal bedeutet Heimgeflogen = nach Denver, das nächste Mal heißt es schon ’nach Stuttgart). Also Leute San Francisco ist richtig toll aber man braucht definitiv mehr als nen Tag da, ich hab nicht mal die hälfte von dem (genauer) gesehen was ich sehen wollte 😉 Aber ich war da!

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Seltsame Überschrift, aber ich finde… Es hat was!
Ich bin so ein Pfosten, das gibt es gar nicht.
Jetzt wollte ich umbedingt noch einen Eintrag schreiben habe es aber den ganzen Abend über vertrödelt, also muss er jetzt noch kurz raus 😉 (wobei ‚kurz‘ hier wie immer relativ ist).

Bevor ich jetzt großartig erkläre was wir heute gemacht haben muss noch kurz meine aktuelle, Zeitansage in die Welt ‚geschrien‘ werden 😉

  • Vor exakt einem Jahr hatte ich das erste Mal Kontakt mit meiner ehemaligen Gastfamilie aus PA
  • Vor genau neun Monaten bin ich nach Denver gekommen
  • In 43 Tagen (bzw. 1 Monat, 1 Woche und 6 Tagen) ist mein Jahr vorbei

Und weil heute der letzte Tag der Sommerferien war (hab ich das nicht geschickt eingebaut?) und mein Junge ab morgen wieder zur Schule geht haben sie heute schon ihr (Vor)Abschiedsgeschenk bekommen.
Warum heute schon? Weil es ansonsten echt schwierig wird alle zusammen zu bekommen.
Anna geht mit einer ihrer Gymnastik-Freundinnen ab nächste Woche auf eine normale Schule, während Sarah immer noch Zuhause Unterrichtet wird. Bei Jack bleibt alles beim Alten. Die drei sehen sich jetzt aber unter der Woche nur noch selten, da Anna den ganzen Tag Gym, dann Schule und dann bis abends wieder Gym hat und Jack abends Karate usw. Auch die Wochenenden sind meistens verplant. Daher heute schon 😉

Also sind wir heute zu viert in die Mall gestiefelt und zu Build-A-Bear gegangen. Das ist ein Shop in dem Kinder ihre eigenen Bären/Stofftiere aussuchen, diese dann persönlich füllen (ein Herz mit Wunsch reinstecken), das Stofftier dann waschen und es dann anziehen können. Mit eigener Geburtsurkunde usw. echt cool! Alle drei sind jetzt Besitzer eines eigenen Bären (mit Outfit und Schuhen). Die Namen der neuen Lieblinge (ist echt so, die haben für die drei Tiere heute aus Pappe schon einen halbes Haus gebaut) sind:
Sarah’s bunter Bär heißt ‚Dr. Rainbow‘ (natürlich mit Arztkittel), Sarah hat ihrem Bär den Namen ‚Chloe‘ gegeben und Jack’s heißt ‚Best Friend Fox‘ (im Karate-Outfit).
Ihr seht, ich habe heute drei sehr zufriedene Kinder!

Ich persönlich bin etwas sauer da meine Kamera jetzt auf den letzten Monat beschlossen hat zu spinnen. Na super und das kurz vor meinem letzten Wochenendtrip :(. Naja, gibt es halt nicht ganz so viele Bilder aus San Francisco.
Ich muss jetzt ins Bett meine lieben, Gute Nacht 😀

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In meiner Freizeit lese ich im Moment sehr viele Blogs und das nicht nur von Au Pairs. Daher habe ich unglaublich Lust gehabt einen Blogeintrag zu schreiben. Leider ist in den letzten zwei Tagen nicht wirklich was passiert.
Vicky und ich hatten nen normalen Samstag (zwar mit etwas tanzen in der 29th. Street Mall), ich habe am Samstag und heute länger gearbeitet aber insgesamt alles beim Alten.
Daher dachte ich, ich beschäftige mich mal mit der Liste die jedem Au Pair früher oder später über den Weg läuft:

Du weißt, dass du ein Au Pair bist, wenn…
(Dick=hab ich erlebt, kursiv=Erklärung dazu).

  1. … du dich immer vorstellst mit: ”Hi! Ich heiße (dein Name),  ich komme aus (Land) und ich habe (Anzahl der Kinder, um die du dich kümmerst)Kinder im Alter von (Alter der Kinder)!!”
       Nicht unbedingt in einem Satz, aber JA so läuft es!
  2. … jeder dich mit einem ”Hi. Wie geht’s?” begrüßt, und du kannst nicht schnell genug antworten, also sagst du es zuerst!
    Am Anfang JA, mittlerweile hab ich den Dreh raus 😉
  3. … du dein ganzes Geld in der MALL ausgibst und du trotzdem immernoch nichts zum Anziehen hast.
  4. … du ”silly” anstatt ”stupid” sagst
    manchmal
  5. … du zu ”PLAYDATES” gehst
    nicht oft aber ab und zu
  6. … du 30 Minuten oder länger zu einem/einer FreundIn fährst und denkst, das ist nicht weit
      
    jedes Wochenende zu Vicky, aber ich find 30 Minuten auch echt nicht weit weg!
  7. … du ausschließlich oder zu 90% andere Au Pairs als Freunde hast
       also hier in den USA, JA
  8. … du ”like” und ”totally” in jedem Satz mindestens 3x erwähnst
  9. … Irgendwer dir dumme Fragen gestellt hat wie:  – ”Gibt es in deinem Land Autos?” – ”Habt ihr keine Valentinstag?” –    ”Wo liegt dein Land?”
     
    Jaaaaa, nach 9 1/2 Monaten hatte ich ENDLICH ne wirklich doofe Frage (ausser „Habt ihr Facebook?“). In den Universalstudios in Hollywood „Aber bei euch ist doch gerade Winter, oder?“ und meine Lieblingsunterhaltung:
    – „Aber ihr sprecht dort schon englisch?“
    „Äh, nein. Also viele können es aber es ist nicht unsere Muttersprache“
    – „Welche dann?“
    „Ähm… Deutsch!?“
  10. … du nicht denkst, dass es falsch ist, gleichzeitig Kuchen UND Eis zu essen
    -> CHILLIS
  11. … du Momente der Stille mehr schätzt als jemals zuvor
    Stille? Kenn ich nicht… Muss was Europäisches sein
  12. … du dich hundert Mal am Tag dabei ertappst, wie du ”GOOD JOB” sagst
  13. … wenn du anfängst „Good for you“ zu sagen und es wirklich so meinst nicht wie das deutsche „schön für dich“
    Manchmal mein ichs aber auch wie im deutschen… Aber pssst!
  14. … du dich wunderst, dass du die ganze Nacht so ungemütlich geschlafen hast und am nächsten Morgen feststellst, dass du auf einer Barbie, einem Lolly, auf Sandspielzeug etc. geschlafen hast
    NÖ! Dafür sind meine Kinder zu groß und sie sind ausserdem fast nie bei mir im Zimmer
  15. … du kreativ sein musst, um neue Bestrafungen zu finden, denn ein  ”time- out”  zeigt keine Wirkung mehr
      OHHH JA!
  16. … du Fehler, die du nie begangen hast, zugeben oder dir Tag für Tag selber die Schuld zuschieben musst
    manchmal!
  17. … du dir sicher bist, dass du in den nächsten 100 Jahren keine Kinder haben willst
       Nö, aber ich glaub die werden wenig Spaß mit mir haben 😉 da ich bei denen so streng sein darf wie ich will.
  18. … du nun genau weißt, wie schwierig es für deine Eltern war, kleine Kinder zu haben, und du willst deiner Mutter und deinem Vater jeden Tag ”Danke für alles, was ihr getan habt” sagen
    Nicht nur meine Eltern. Meine ganze Familie und alle die mich groß gezogen haben verdienen nen riesen Dankeschön!
  19. … du bereit dazu bist, zu jeder Tageszeit zu trinken
    -> Colorado = WARM
  20. … du anfängst, Disney Filme zu lieben, und jede Stelle wiedergeben kannst
       Hat ich schon davor 😉
  21. … du gelernt hast, was es bedeutet, geduldig zu sein
  22. … du weißt, was ein LCC ist
  23. … du weißt: ”Never SHAKE A BABY!”
  24. … du ein Nickerchen machst, nachdem du die Kinder in der Schule abgesetzt hast (dabei bist du gerade mal 2h wach )
       War in Pennsylvania wirklich so
  25. … du zur Bushaltestelle FÄHRST, die gerade einmal 200 Meter von deinem Haus entfernt ist, um deine Kinder einzusammeln
        Nicht unbedingt zur Bushaltestelle (da Homeschool) aber wirklich jede kurze Strecke
  26. … die Kinder dich ”mum” nennen, weil du zu viel Zeit mit ihnen verbracht hast
    kam aber nur einmal vor
  27. … du denkst, dass 195$ jedes Wochenende nur fürs Shoppen und für Kaffee nicht  so viel ist
        Tüdülü… Aber da kommen ja auch noch Reisen dazu (Flug, Hotel etc.)
  28. … du oder deine Freunde KELLERKINDER seit!!!
       (Außer Vicky, die hat nen eigenes (Garten)Haus, ich platze fast vor Neid)
  29. … du die guten alten Tage vermisst, als du noch zum Bäcker gehen konntest und richtiges Brot mit richtiger Butter bekommen hast (nicht dieser amerikanische Mist, den man Brot nennt..)
    Brot? Das ist Toast! Aber meine Liebe Oma Bertel und Opa Fritz haben mir ja Schwarzbrot geschickt (eingeschweisst und in der Dose) ❤
  30. … du nicht in die Bank gehst, sondern den ”drive inn” benutzt um dein Geld zu bekommen
       Wenns ne Bank of America in CO geben würde, würd ichs tun XD
  31. … du ”Handsanitizer” benutzt, anstatt dir die Hände zu waschen
       Was bitte? Noch nie davon gehört!
  32. … du anstatt Songs aus dem Radio Kinderlieder singst
       Neee…. Ich bilde meine Kids weiter, entweder Hören wir Radio (aktueller Lieblingssong der drei „We are Young“) oder meine Musik.
  33. … du beginnst dich zu entschuldigen wenn du in den Supermarkt läufst
  34. … du  nicht mehr „nein“ sagen kannst, wenn dich deine Hostmom fragt „Könntest du bitte … wenn du die Chance hast … nur wenn es kein Problem ist“
       Oh JA!
  35. … du dich nie mit deinem Namen am Telefon meldest
       Mama bringt mich um.
  36. … wenn die Kinder etwas JETZT wollen!
  37. … du denkst das Deutschland das Beste Land der Welt ist

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Wuhuu… Ein paar echt tolle Tage liegen hinter mir (das Wochenende XD – nein Spaß). Es fing gleich am Freitag an, Vicky und ich haben seit Monaten auf einen Film mit zwei unserer Lieblingsdarstellern zu sehen, dieser kam letzten Donnerstag raus. Wir wollten gleich am Freitag rein, aber zuerst sah es so aus als könnte ich das Auto nicht haben aber… Im Endeffekt bin ich dann mit unserem großen Van zu Vicky nach Boulder. Ein ziemlich normaler Freitag stand vor uns, Cheescake Factory, Kino… Quasi wie immer 🙂

Es ist in den letzten Wochen ein ungeschriebenes Gesetz das ich sonntags nichts mache sondern etwas Zeit für mich habe, das ging bis ca. 17:00 Uhr ganz gut… Da habe ich einen Hilferuf von Vicky bekommen, sie wäre quasi gestorben vor Langeweile. Ich habe mich also in mein Superman-Outfit gezwungen (bzw. aus den Gammelklamotten in etwas Normales) und bin auf nach Boulder zu Vicky, die gerade Sturmfrei hat. Doch anstelle auf der Couch zu versumpfen sind wir los zu Walmart gefahren (jaaa nach neun Monaten habe ich es da auch mal hingeschafft) um einen Punkt  von meiner Löffel-Listeabzuhaken. Wir wollten Souvenirs/Accessoires für den 4. Juli (Independence Day) kaufen.

Vicky: „Das MUSS in deinen Blog, deine Zeit hier läuft ab“

HAHA! Weder im Walmart, noch bei Kings Supers, Target usw. gab es das was wir wollten. Keine lustigen Hüte, keine Ketten… Alles sehr enttäuschend. Aber dafür haben wir lustige Fotos gemacht und den Rest des Abends beim Sushi essen verbracht… Sehr lecker! Und wir haben geplant was wir am 4. Juli machen… Aber das berichte ich wenn es vorbei ist.

Tjaa und heute? Fertig mit der arbeit… Ab zu Vicky (immer noch allein Zuhaus). Der Plan, wir kochen! Aber so ganz, die ganze Zeit Zuhause bleiben… Das haben wir nicht hinbekommen. Wir waren vor ein paar Wochen bei der Pediküre und haben uns heute mit entsetzen unsere Füße angesehen, ich will jetzt nicht sagen grauenhaft aber auch nimmer hübsch. Also haben wir uns einen Nail-Shop im Internet rausgesucht und sind da hingefahren (es war halb sieben, aber als wir da angerufen haben meinten sie wir können noch vorbei kommen), ab ins Auto also und… Suchen. Soll ich die Story abkürzen?
Unsere Nägel sehen aus wie davor, wir haben keinen einzigen Shop gefunden der offen hatte und den welchen wir rausgesucht haben, haben wir gar nicht erst gefunden. Also wieder Heim und kochen unsere Geldbeutel haben daraufhin ne Party gefeiert.

Unser Gericht nennt sich: Zerhackte Kinder mit Reis (ja, wir lieben unseren Job wirklich ;-)). Der Titel ist nur aus einem dummen Spruch entstanden, keine Sorge. In Wirklichkeit ist es Hühnchen mit angebratenem Gemüse und Reis, dazu ein unglaublich leckere Cheescake zum Nachtisch. Das Ladies and Gentleman ist die ‚Vicky and Sophie Factory‘ (nicht verwand oder verschwägert mit der Cheescake Factory). Wir hatten echt Spaß beim kochen und essen, es war wie im Film. Das große Haus, zwei Mädels beim kochen, ein Gewitter… Irgendwie klingt das so als käm der Axtmörder gleich um die Ecke. Er kam nicht!
Nein, ich lebe noch… Und am Mittwoch seh ich Vicky schon wieder, denn da ist Independence Day, jaa wir kosten die letzten Wochen noch echt aus.

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