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Posts Tagged ‘Sarah’

So letztes Wochenende war am Sonntag das Cluster Meeting (sprich: viele Au Pairs meiner Agentur treffen sich). Wir waren bowlen und ich habe festgestellt (mal wieder)…
Ich kann nicht mal bowlen. Kein Wunder dass ich in der Schule im Sport immer als letzte gewählt wurde 🙂
Wirklich, ich übertreibe nicht. Am Anfang liefs gut und je länger ich gespielt habe, desto schlechter wurde ich, am Ende war ich froh die Linie nicht zu übertreten und wenigstens einen Pin abzuräumen.
Aber lustig war es trotzdem. Ich saß am Tisch mit Au Pairs aus Schweden, Brasilien, Frankreich und der Türkei und wir hatten ne super Zeit. Wobei es, wenn sich Au Pairs kennenlernen, am Anfang immer nach demselben Schema abläuft:

„Wie heißt du? Woher kommst du? Seit wann bist du hier? Wie viele Kinder hast du?…“

By the way, das war eine wieder so ein Moment wie im Fernsehen, diese Bowlingbahn alles wie aus einem amerikanischen Film (bzw. wie aus den Simpsons), stilecht gab’s zum Bowlen Pizza und Getränke.

Nach dem bowlen trennten sich unsere Wege wieder und ich fuhr zuerst Geburtstagsgeschenke für Sarah und Jack kaufen (ich hasse es, eigentlich mag ich Geschenke kaufen, aber ich hatte halt überhaupt keine Idee was ich den beiden schenken sollte). Daraufhin gings zur Mall und ich wollte meine Haare stutzen lassen, pfff nee wird nix draus da die alle ja um sechs zumachen (es war ja auch schon kurz vor fünf und die Läden waren leer aber hey, ich will mich ja nicht beschweren). Daraufhin bin ich noch nen bisschen durch die Mall geschlendert und bin dann heim. Ihr seht kein besonders spektakuläres Wochenende, dafür geht es nächstes Wochenende nach Seattle mit Svenja.
Wir fliegen ja an meinem Geburtstag (am Freitagabend – Wink mit dem Zaunpfahl HUHU :P) ab, daher gibts meine ‚Party‘ mit meiner Hostfamilie schon am Donnerstag, aber hey… Das gilt , da ist in Deutschland ja schon der 24. 😉

Unndddd… Wie ganz viele wissen stehe ich total auf Countdowns, daher…
In 80 Tage kommt mich meine Gabi besuchen und wir machen Colorado, Mount Rushmore und ‚the Four Corners‘ unsicher.
Und exakt einen Monat später in 109 Tagen kommen Cornelia, Leo und Papa zu mir. Wuuuhuuuu ich freu mich 😀
Es ist echt gruselig, im Moment verfliegt die Zeit einfach nur!

Und ich hab noch ein kurzes Update vom Valentinstag, Abends gab es noch Kuchen und Geschenke für die ganze Familie und ich habe ein Charmsarmband mit einem Anhänger bekommen und eine Karte mit einem wundervollen Spruch meiner Hostmum drauf, ich hab mich riesig gefreut den meine Hostmum hat geschrieben:

„We love you Sophie! Don’t know what we’d do without you!!“

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Es war einmal vor laaaannngggeeerrr Zeit (2005 oder so), da träumte die kleine Sophie von einem weit entferntem Land, den USA und da die USA groß (sehr groß) ist, träumte sie etwas genauer und zwar von Chicago. (Warum genau, müssen wir hier jetzt nicht weiter erläutern). Die kleine Sophie hatte also mit ihrer Freundin Maike einen großen Traum, 2009 wollten die beiden zusammen nach Chicago…
Jaaa… Ich weiß, jetzt ist es 2012 und Maike war auch nicht dabei, trotzdem.

ICH WAR IN CHICAGO!!!

Und so windig fand ich die Stadt jetzt gar nicht. Als ich am Freitag aufgewacht bin, war hier nämlich Weltuntergangsstimmung, Schnee ohne Ende. Meine Hostis ließen mich mehrmals checken ob mein Flug überhaupt startet, doch es sah gut aus und somit fuhr mich mein Hostdad nach getaner Arbeit zum Flughafen.
Natürlich starteten wir wegen des Schnees nicht pünktlich, das Flugzeug musste noch enteist werden usw. aber gegen halb elf war ich dann endlich in Chicago, schnell ging es zum Hostel und ab ins Bett.

Am nächsten morgen ging es los Sarah treffen (ein Au Pair, welches in West Chicago wohnt) die sich bereit erklärt hat mir etwas Chicago zu zeigen. Wir trafen uns am Willis Tower (höchstes Gebäude der USA und nicht nach Bruce benannt) und ich hatte beschlossen, dass ich da rauf wollte um ganz oben auf der Glasplattform (103 Stock, 412 Meter hoch) zu stehen.
Jahaaa… Das hatte ICH beschlossen, ICH die schon im 2. Rang im ‚Savoy Theatre‘ in London Höhenangst hat. Erkennt ihr den Fehler?
Aber ich bin hoch und um euch die Aufregung zu nehmen, ich stand da wirklich drauf (Beweisfoto links).
Natürlich lief das nicht so locker ab wie gedacht.
Erst einmal war ein echt bescheidenes Wetter, man konnte quasi nix sehen da als wir oben war der Tower mitten in einer Wolke steckte und dann die Plattform. Ich hätte mir fast in die Hose gemacht, beim ersten Versuch klammerte ich mich an die Wand, stand mit nem halben Fuß auf der Plattform und versuchte panisch den Tipp von Sarah anzuwenden und nicht nach unten zu schauen. Danach ging Sarah federleicht auf die Plattform, schaute direkt nach unten und machte Bilder für mich. Da beschloss ich, ich will da richtig draufstehen. Also noch einmal mit klopfendem Herzen drauf, die Leute drum rum haben sich köstlich amüsiert, meinten ich soll noch weiter zurückgehen und doch nach unten schauen. Habe ich auch und bin dann laut aufschreiend wieder auf den undurchsichten Boden gerannt. Aber ein Bild habe ich trotzdem bekommen. Seht ihr meinen entspannten Gesichtsausdruck?

Danach sind Sarah und ich durch die Stadt geschlendert, waren im Millenium Park, bei der bekannten Bohne aus Chicago (weiß jemand was dieses Ungetüm bedeutet?) und danach sind wir weiter durch die Stadt geschlendert haben das ABC-Studio, die Chicago Times und viele mehr gesehen (Sarah weiß wirklich unglaublich viel über die Stadt).
Dank des grausamen Wetters in Denver, fand ich es in Chicago fast angenehm und überhaupt fiel mir nicht der Wind sondern eher die vielen Drehtüren auf.
Am Ende landeten wir am Navy Pier, haben dort zu Abend gegessen und da ich an diesem Tag ja noch nicht hoch genug oben war wollte ich davor noch Riesenrad fahren. Oben dachte ich mir dann auch „Super Idee!“ Aber nach dem höchsten Gebäude der USA war das eh ein Kinderspiel für mich… HAHA, denkste! Naja, so ganz werde ich diese Höhenangst wohl nie los.

Wir sind dann nachts zusammen zurück zu ihrem Bahnhof geschlendert und haben noch etwas das nächtliche Chicago genossen, durch den Theatre District und an Café’s vorbei welche direkt aus der Zeit von Al Capone stammen könnten und auch richtig dieses Flair hatten.
Heute ging es noch gemütlich frühstücken und dann auf zurück nach Denver.
Noch kann ich noch nicht glauben, dass ich in der Stadt war von der ich mit 13 geträumt habe. Chicago ist anders als gedacht aber eine sehr interessante Stadt.
Vielen, vielen dank Sarah für die tolle Führung und das du diesen ganzen Touri-Mist mitgemacht hast! An euch Leute, Sarah hat auch einen Blog unter Au Pairs ist er verlinkt. 😉

Ach ja… Und die Giants haben den Super Bowl gerade gewonnen (aber das nur nebenbei… denn, ICH WAR IN CHICAGO!)

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