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Posts Tagged ‘Pennsylvania’

HALBZEIT!
Vor genau sechs Monaten ging mein Abenteuer AuPair in den USA los und in genau sechs Monaten ist mein Jahr im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ wieder vorbei.

Um diesen Eintrag mit Ehrlichkeit zu beginnen, ich habe diesen Artikel vorgeschrieben (vor etwa einer Woche), da ich gerade in New Orleans bin und sicherlich nicht die Zeit und Lust habe meine Zeit dort in einem Internetcafe zu verbringen um meinen Halbzeit-Eintrag zu schreiben. Hoffentlich erscheint der Artikel dann auch automatisch *hoff*.

Also… Zeit eine kleines Feedback zu geben, oder?
Wie ist es so ein Au Pair zu sein und ein Jahr auf sich allein gestellt ein Land zu erkunden das man eigentlich nur aus einem New-York-Urlaub und dem Fernsehen kennt?

Tja, nur ein Adjektiv kann ich jetzt nicht verwenden, denn dass wäre zu wenig gesagt. Ich habe nicht das Gefühl erwachsener geworden zu sein (wer sich einen Yoda-Rucksack kauft ist nicht umbedingt das Paradebeispiel eines Verantwortungsbewussten erwachsenen)…

Bevor ich vor einem halben Jahr Abgeflogen bin konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich jemals daran denken würde dieses Jahr evt. abzubrechen. Das stand nicht zur Debatte und ich habe eigentlich jeden belächelt der es abgebrochen hat.
Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, mir ging es in Pennsylvania nicht besonders gut und ich habe mir nichts mehr gewünscht als ein Ticket nach Hause. Im Rematch dachte ich mir manchmal ‚ich lehne einfach jede Familie ab um ohne großen Gesichtsverlust nach Hause zu kommen‘. Aber aus irgendwelchen Gründen (die mich selbst erstaunt haben), habe ich nicht den einfachen Weg genommen und bin Heim sondern bin geblieben und nach Colorado gezogen.
Die beste Entscheidung meines Jahres war es Pennsylvania und diese Familie dort zu verlassen und nach Denver zu gehen!
Meine neue Gastfamilie ist klasse und ich liebe meine drei kleinen total, sie sind mir alle richtig ans Herz gewachsen und ich bin schon etwas traurig mich im September von Ihnen zu verabschieden.
Ich habe mich aber doch in der ersten Zeit in Colorado verflucht, warum musste ich hier bleiben und bin nicht heim? Warum habe ich nicht den ‚einfachen‘ Weg genommen und bin Heim gegangen?
Ab dem ersten Tag in CO war mir klar jetzt konnte ich nicht mehr heim, da es mein Pflichtbewusstsein einfach nicht zu lies diese unglaublich nette Familie, die innerhalb von einer Woche mehr für mich getan hat als die Familie in Pennsylvania die ganze Zeit über zu verlassen und im Stich zu lassen, nur wegen Heimweh. Also wurden die Zähne zusammen gebissen, viel mit den lieben daheim (und an die Eastcoast) gesykpt und ich habe angefangen zu reisen.

Ich muss jetzt ja nicht alles noch mal erzählen, ihr könnt ja zurück blättern 😉
(Da war Thanksgiving – Weihnachten – Januar – Chicago – Seattle – Nuggets Game…)
Mir kommt die ganze Zeit hier nicht wirklich wie sechs Monate vor, der Oktober hat sich hingezogen wie sonst was, aber die restlichen Monate gingen dafür umso schnell vorbei.

In nicht mal einem Monat sehe ich Mama wieder und daraufhin Gabi, Papa, Cornelia, Leo und (hoffentlich) Miray. Dann ist August und ich will Svenja in Cali besuchen und dann… Ist schon wieder September und es geht Ende des Monats Heim.

Ja, ich werde keinen Reisemonat machen (Au Pairs können wenn sie wollen noch einen Monat an ihr Jahr dran hängen und rumreisen).
Ich werde aber gleich nach Ende meines Jahres Heimreisen zum einen weil ich eigentlich alles von den USA gesehen habe(n sollte) was ich sehen wollte und zum anderen weil ich nicht nochmal Bebe’s Geburtstag verpassen möchte!

Ich liebe meine Gastfamilie, Colorado und all die tollen neuen Leute die ich kennen lernen durfte.

Jetz möchte ich mich noch für die Unterstützung meiner Familie, Freunde, der Academy, Gott, Superman und Batman bedanken… *tränchen aus den Augen wisch*
Nein, im Ernst. Ich bin sehr froh über die Unterstützung meiner Leute von Zuhause, vielen dank für die lieben Briefe, Päckchen, Mails, What’s App-Nachrichten und Skype gespräche.
Von Hamburg über Stuttgart bis nach Zürich sende ich tausend Umarmungen, danke ihr lieben! Ohne euch… Hätte ich kein Heimweh. HAH! Ihr seit Schuld, warum müsst ihr auch ne gute Familie und tolle Freunde sein? 😉
So bevor ich jetzt ne Halle Berry-Dankesrede Hinlege, verabschiede ich mich mal… Ins nächste Halbjahr!

OLE! Die zweite Halbzeit hat begonnen!

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Weihnachten kommt mit Riesenschritten näher und zusammen mit Weihnachten mein Dreimonatiges O.o Wie die Zeit vergeht.
Ich muss gestehen, der Oktober schien fast gar nicht vorbei zu gehen aber der November und der Dezember waren husch.. So gut wie vorbei.

Bevor ich irgendwas neues aus Colorado berichte gibt es eine kurze Neuigkeit aus Pennsylvania.
Meine Nachfolgerin bei meiner ersten Hostfamilie, hat nun auch diese Familie verlassen. Christin (die besagte Nachfolgerin) und ich verstehen uns super wir skypen mitlerweile mehrmals die Woche, allein das ich sie kennen gelernt habe war das ganze Drama in Chadds Ford wert.
Zudem habe ich von meiner alten AD Karen und von Christin erfahren, dass meine erste Gastfamilie nun aus dem Programm genommen wurde. Nach 10 Au Pairs in drei Jahren (Christin und mich eingeschlossen) von denen nur eine ein Jahr geblieben ist wundert mich das weniger, jedoch finde ich es traurig. Als ich gegangen bin dachte ich das evt. jemand anderes in dieser Familie klar kommt… Scheint aber ja wohl nicht der Fall zu sein.
Christin wohnt seit gestern nach einem erfolgreichen Rematch in der Nähe von NYC, drückt ihr alle die Daumen das auch sie jetzt endlich die beste Familie für sich gefunden hat.

O.k. aber zurück zur Gegenwart.
Mein Wochenende war verhältnismäßig faul.
Freitag wurde bis in die Nacht (also die deutsche Nacht) mit Gabi geskypt, dass tat echt mal wieder gut einfach nur über Gott, die Welt und den anderen Mist reden.
Am Samstag habe ich nix gemacht und am Sonntag bin ich nachmittags nach Denver gefahren um mir Karten für ‚West Side Story‘ zu kaufen. Ach und da ich schon mal da war (und die Karten billiger waren als gedacht) habe ich gleich richtig zugeschlagen. Somit geht es im März in ‚American Idiot‘ und im Mai in ‚Wicked‘. So damit ich auch mal was neues sehe, ich meine… Wicked kenn ich ja ähh nur flüchtig *hust* Ich schieb des alles auf Caro, die hat mir geraten Wickedkarten im voraus zu kaufen, weil die US-Tour immer sehr schnell ausverkauft ist! Also, wenn ihr mit jemandem schimpfen wollt dann geht zu Caro!

Danach bin ich durch Denver geschlendert und habe die Weihnachtsgeschenke für meine Kleinen und den Rest vom Fest besorgt. Dann gabs nen Eis und ab in West Side Story.

Den kurzen Showbericht muss ich leider schreiben 🙂 Aber er wird sicher nur GANZ kurz… Hoff ich!

Die Hälfte der Show war auf spanisch, o.k. das ist eventuell etwas übertrieben aber die Sharks haben untereinander meistens spanisch geredet. Eigentlich ne coole Idee aber es nervt schon etwas das man nicht alles versteht.
Der Cast war… o.k. Der ein oder andere Ton wurde versemmelt und naja umgehauen haben se mich nicht! Ich muss dazu auch sagen, dass ich West Side Story als ich es das letzte Mal gesehen habe (mit ca. 6-8) mich umgehauen hat und ich echt begeistert war, am Sonntag hab ich mich zwischenzeitlich sehr gelangweilt und mir gedacht, „Es ist einfach nicht mein Stück“. In Musical-ischen Kreisen ist es oft Gang und Gebe, dass die Fans die Klassiker oftmals nicht so toll finden (Ausnahmen gibts immer, ich liebe z.B. Les Misérables) und bei dieser Produktion von WSS trifft es leider auf mich zu. Bevor du mich köpfst Mama: eventuell lags am Cast… Ich hab keine Ahnung, aber wenn ich ehrlich bin war ich froh als Tony endlich tot war und ich gehen konnte. Überhaupt dieser ganze Romeo & Julia – Mist… Ich bin eh der Meinung das ganze wäre sehr viel Spannender ohne Romeo & Julia. Mein Vorschlag für ein Stück ‚Benvolio, Mercutio & Tybalt’… Dann wär nur der spannende Teil dabei. O.k, aber bevor ich mich an dem Thema festbeisse wechsel ich es besser schnell wieder…

Ähhh.. Ach ja.
VIELEN, VIELEN DANK AN MEINE LIEBEN ZU HAUSE!
In den letzten Tagen habe ich tolle Pakete bekommen von Mama, Oma Carla & Opa Uli, Oma Bertel & Opa Fritz, den Spießen und das Paket von Gabi ist noch unterwegs.
Nochmal vielen, vielen Dank!

Heute war es extrem stressig, ich hatte Sarah und Jack den ganzen Tag. Anna hatte heute morgen ne Krise daher hat meine Hostmum mit ihr nen Mama-Kind Tag gemacht und ich war am Ende des Tages tot, aber die sind schon echt lieb alle drei.

Aber ich habe etwas auf was ich mich riesig freuen kann.
Am Abend von meinem 20. Geburtstag geht es mit Svenja (einem Au Pair aus der Nähe von San Francisco bzw. Bielefeld XD) nach SEATTLE!
Bis zum darauffolgenden Montag wird die Stadt unsicher gemacht, vor den erstbesten Bus gerannt damit ich ins Seattle Grace Hospital eingeliefert werden kann und von McDreamy verarztet werde. Ich schätze, dann dauert es keine 24 Stunden bis mich meine selbstlosen Freundinnen besuchen *hust*
Für alle die jetzt mit großen Fragezeichen vor ihrem Computer sitzen. In Seattle spielt die Serie ‚Grey’s Anatomy‘ mit dem neuen George Clooney der letzten 10 Jahre.
Aber egal ob mit oder ohne Dr. Shepherd, ich freue mich unglaublich auf Seattle und kann es kaum noch erwarten!

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Sooo… Meine letzte Woche in Pennsylvania ist angebrochen.
Ich bin schon unglaublich aufgeregt und freue mich sehr darauf. Am Montagabend, da geht um 5.45 pm mein Flug nach Denver. Juhuuu…

Mein Wochenende war ganz o.k. ich habe angefangen mich zu erkundigen wer meine Karten für den Broadway will… Tut schon etwas weh die Karten zu verkaufen.
Aber ich bin froh hier raus zu kommen, die ein oder andere SMS  die ich in der letzten Woche bekommen habe hat mir nochmal gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war ins Rematch zu gehen.
Sitze mittlerweile schon auf gepackten Koffern und morgen mache ich einen Großputz bevor ich gehe denn…

Am Dienstag ziehe ich zu Karen (meinem Areadirektor), da meine Hostmum am Donnerstag ihr neues Au Pair bekommt. Mich würde ja sehr interessieren woher sie das hat wenn sie (wie ses mir gesagt hat) keine Rematch Au Pairs nimmt.

Seitdem ich im Rematch bin und ich sicherlich nicht bei dieser Familie bleiben werde geht es mir auch im Bezug aufs Heimweh sehr viel besser, es ist nämlich weg (bzw. kaum noch vorhanden).

Mir ist noch eine Geschichte eingefallen von der ich berichten wollte (ist allerdings schon ca. nen Monat her).
Es war der Tag als ich mit Mary durch halb Pennsylvania gefahren bin um verschiedene Sachen zu besorgen, irgendwann bemerkte ich „Scheiße… ich muss tanken!“ Also nächste Tankstelle gesucht, die Kreditkarte der Hostmum dabei gehabt, ihr noch schnell ne SMS geschrieben was ich tanken soll aus dem Auto gestiegen und dann…
Wäre es ein Comic gewesen hätte ich ein leuchtendes Fragezeichen über dem Kopf gehabt.
Hürde Nr. 1 – Wie bekomm ich das Tankding auf
HA! Knopf im Inneren des Wagens drücken – Hürde Nr. 1 erfolgreich beseitigt.
Hürde Nr. 2 – HILFE! WIE TANK ICH HIER… Von Deutschland aus war ich es gewohnt zuerst den Schlauch etc. anzubringen und so lange das Benzin reinlaufen zu lassen bis mein Geldbeutel beschloss es reicht. Aber hier… brachte das nix, es passierte NICHTS! Klein-Sophie ist ja nicht auf den Mund gefallen also… „Excuse me…“ Netten Kerl angeredet (ich kam mir noch nie in meinem Leben so wie eine dumme-Frau-beim-Autofahren vor wie in dieser Situation), der Mann hat mir geholfen (Erst muss man angeben wie viel man tanken will und dann gibt einem die Tankstelle auf den Cent genau so viel Benzin (bzw. man zieht die Karte einmal vor Beginn und einmal nach Ende durch), wenn man ‚Cash‘ zahlt muss man reingehen und es sagen).
Ich bin tausend Tode gestorben 🙂

P.S. ich habe meine Rubriken und die Navigation etwas verändert/umbenannt, nicht das ihr euch wundert

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Aktuelle Stimmung: Verdammt gute Laune!

Im moment tut sich hier in den Staaten kaum etwas, jedenfalls in meinem Leben.
Darum erzähl ich einfach mal etwas von Dingen die vor einiger Zeit hier in Chadds Ford, PA passiert sind.
Ich bleibe hier übrigens höchstens bis zum 14.11, bis dahin muss ich eine neue Familie haben.

Wie ein paar sicherlich mitbekommen haben gab es am Wochenende Schneechaos im Nordosten der USA, folglich bei mir! 
Ich fand das war zwar eher Schnee-Niesel-Regen (was wesentlich ekeliger ist als schöner Schnee) aber ich kann halt auch nur von meinem Kaff reden.  Bei uns (in Deutschland – Stuttgart) fängt Schneechaos ja bekanntlich nicht bei zwei cm an… Hier anscheinend schon.
Stimmung im Haus, ist ähnlich frostig (evt. frostiger (was ist eig. die Steigerung von frostig?)) als der bereits geschmolzene Schnee draußen.
Gestern hat mir meine Hostmum gesagt ich brauche nicht mehr zu arbeiten, sie bräuchte mich nicht mehr. Dafür klingt der morgen hier aber extrem stressig, mit viel Geschrei… Naja, wenn se mich brauchen sollte. Ich stehe ihr gerne bereit.

Seit gestern Abend bin ich freigeschalten für neue Familien, daher Leute… Ich freue mich Wahnsinnig über eure Post. Aber besser keine Briefe mehr schicken bis ich in der neuen Familie bin 🙂 Da ich nicht weis wie lang ich noch hier bin, danke übrigens für eure vielen Mails, FB-Nachrichten usw. Dankeschön =)
Mir geht’s soweit ganz gut und ich kann es kaum erwarten hier weg zu kommen, meine Area Direktorin und sogar die Leute aus der Agentur in Deutschland kümmern sich unglaublich lieb um mich. Von euch (meinen Freunden und meiner Familie) sowieso abgesehen. Ich bin euch echt dankbar für die vielen Mails, es tut gut zu wissen das ihr trotz des großen Tümpels zwischen uns für mich da seit.
O.k. ich lass das rührselige mal sondern erzähle lieber was fröhliches…

Am Tag meines Rematches (ca. drei Stunden vorher) klingelte es an der Tür, ich ging hin sah durchs Glas und dachte ich seh nicht richtig. Davor stand ein Amish, so richtig mit Bart, Mütze, Hosenträger usw. er wollte meine Hostmum sprechen die zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht zu Hause war. Ich sagte ihm (er sprach übrigens ein echt schönes Englisch – Kein British-schönes aber auch ein sehr schönes) dass sie bald Zuhause sein würde und er meinte, er käme später wieder. Kaum war er draußen (leider kam er mit nem großen Auto und nicht mit dem Planwagen) musste ich lauthals lachen. Ein Amish hat geklingelt… Das war wirklich sehr surreal.

Habe ich erwähnt das es hier mehr Rehe als sonst wo gibt?
Ich meine, ich hab in meinem Leben schon das ein oder andere Reh gesehen (des öfteren bei Alfons, Jürgen oder Papa… Meistens waren die aber nicht ganz so… lebendig), aber hier. In der Dämmerung (Hihi Twilight) sind hier auf den Straßen teilweise mehr Rehe als Autos unterwegs, o.k. ich übertreibe aber es sind wirklich viele.
Außerdem räumt die Rehe hier irgendwie niemand weg, ich habe eines morgens die beiden Kids zur Schule gefahren und in der Mitte der Straße lag ein totes Reh, als ich am Abend wieder da lang gefahren bin lag es immer noch da, zwar zermatschter und mittlerweile richtig ekelig, aber es war noch da.

Ansonsten schau ich gerade viele Filme. Meine Hits der letzten paar Tage (gestern waren es vorwiegend Horrorfilme) waren (leider gab es keinen Mädchenfilm der mich umgehauen hat, sorry :().
Also Sophies Top: ‚Lucky Number Slevin‘ und ‚V wie Vendetta‘. Außerdem kann ich die in den Staaten gerade neu angelaufen Serie ‚Once Upon A Time‘ echt empfehlen.

Falls jemand gute Film Vorschläge für mich hat, zögert nicht sie zu posten 🙂

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Heute vor einem Monat, saß ich noch im Flugzeug auf dem Weg nach New York.
Ehrlich gesagt kann ich gar nicht glauben, dass ich schon einen ganzen Monat hier bin. Vom Gefühl her sind es zwei Wochen evt. drei… Aber ein Monat.
11 more to go!

Was habe ich bis jetzt erlebt? Ähhmm viel…
Ich fahre auf amerikanischen Straßen, war in Philadelphia, habe einen Hay Ride und ein Haunted House besucht, habe gearbeitet, habe viel zu viel Geld ausgeben (ich bin süchtig nach American Eagel) und hatte bis jetzt eigentlich eine ganz gute Zeit. 
Was nicht zuletzt daran liegt, dass ich eine super Areadirektorin habe und hier echt nette Mädels wohnen. Außerdem habe ich (mal wieder) bewiesen bekommen was für eine tolle Familie und was für tolle Freunde ich habe. (Jaaa… Jetzt hebt aber nicht gleich ab).

Und.. Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie in so kurzer Zeit so viele Briefe bekommen. ❤
Wundervolle Briefe und das coolste Paket meines bisherigen Lebens 🙂Natürlich von meiner lieben Mama, schaut mal was die mir alles geschickt hat 🙂

Habe ich mich eingelebt?
Ich denke schon, natürlich noch nicht ganz und mein Heimweh ist noch nicht ganz verschwunden (es tritt immer um die Mittagszeit hier (also abends in Europa)) auf, aber spätestens wenn ich gegen neun mit dem Arbeiten fertig bin ist es verschwunden.

Meine Hostfamilie ist ganz o.k. Ich habe teilweise ganz schön daran zu knabbern das ich hier wirklich nur ne Arbeitskraft und kein Familienmitglied bin (es geht auch anders, wie man z.B. bei anderen Au Pairs hier in meiner Gegend sieht), aber schlecht geht es mir bei ihnen nicht.  Ich bin nur etwas enttäuscht, dass mir manche Dinge verheimlicht wurden oder ich einfach angelogen wurde.
Mit den Kindern komm ich soweit ganz gut zurecht. Ich verbringe gerne Zeit mit John und wenn wir alleine sind haben wir zwei richtig Spaß zusammen, kritisch wird es erst wenn mehr Leute dabei sind. Bei Mary habe ich gerade das Gefühl, dass ich ihr unglaublich auf den Zeiger gehe und sie sich wünscht ich würde verschwinden.
Ich hoffe das legt sich noch!

Trotzdem versuche ich mir ein schönes Jahr zu machen und in 23 Tagen und ein paar Stunden geht es nach New York. Darauf freu ich mich schon unglaublich.

An dieser Stelle, ich bin echt überrascht wie viele schon den Blog entdeckt haben (auch Leute die ich persönlich gar nicht kenne), das freut mich sehr. Ich versuche weiterhin regelmässig etwas zu posten 🙂

Jetzt genieße ich meine Pause und werde noch etwas darüber staunen, dass ich schon nen Monat hier bin!

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Wie ein paar sicherlich wissen, steh ich total auf Halloween, ich finde es ist ein absolut genialer Tag und ich finde es echt schade dass dieser in Deutschland nicht so gefeiert wird wie in den Staaten.

Wobei ich sagen muss das mich die Deko in meiner Nachbarschaft nicht wirklich umhaut, ich meine… Hier ist kaum was dekoriert. Ich hoffe dies ändert sich innerhalb der nächsten ähhh paar Tagen.

Ich versuche hier jedenfalls so viele Halloween-Erlebnisse mitzunehmen wie nur möglich. Tjaaaa… Wie ich bereits erwähnt habe wollten Tati, Nadia und ich in ein ‚Haunted House‘ nach Philadelphia fahren…
Haunted House war DEZENT untertrieben, denn wir waren am Freitag in ‚Terror Behind the Walls‘ im Eastern State Penitentiary (ehemaliges Gefängnis in Phili, Al Capone etc. saßen da drinnen).
Um sieben sind wir losgefahren halb acht waren wir da und es wurde uns mitgeteilt, frühster Einlass für uns wäre um halb 12. Ja, ihr habt richtig gelesen… HALB ZWÖLF (abends).
Aber HEY, wir wollten da rein, also zahlten wir brav und warteten drei Stunden lang bis wir…
STOP!
Warten? Drei Stunden lang? Klingt öde?
Wars aber nicht…
Jaaa…. ich weis ihr sitzt jetzt mit großen fragenden Augen vor eurem Rechner und wundert euch, wie kann drei Stunden warten, draußen, in der Kälte nicht langweilig sein kann, nun ja… evt. wäre es langweilig gewesen wenn nicht ca. 20 ‚Monster‘ umhergelaufen wären. Verrückte Gefangene mit schrecklichen Wunden, Wärter mit nem halben Gesicht, gruselige Psychos auf Stelzen usw.
Diese seltsamen Gestalten fielen in dem ganzen Getümmel (jaa… Wer gut kombiniert hat wird aufgefallen sein, dass wenn man um halb neun da ist aber erst um halb zwölf rein kann, die logische Schlussfolgerung sein muss… Das es echt voll war) gar nicht auf. Man hat sie nicht bemerkt wenn man nicht auf sie geachtet hat, aber nachdem man von dem Ersten erschreckt wurde, hat man sich immer unsicher umgesehen. Teilweise war man zwar von den anderen Besuchern mehr gegruselt als von den Monstern, aber dass tut jetzt nix zur Sache 😉

Nach einem kurzen Abstecher in ‚Jack’s Firehouse‘ standen wir dann endlich in der 11:30 pm Schlange.
Die Gestalten fielen immer weniger auf und in Abständen hörte man noch das ein oder andere Kreischen.
Endloses Anstehen später waren wir endlich im Knast (MUHAHA…) und wurden (natürlich) noch schnell auf Waffen etc. untersucht, Tati muss besonders gefährlich ausgesehen haben. Sie musste sogar ihren Geldbeutel auseinander nehmen.
Wieder folgte anstehen, nettes Gerede mit einem jungen Herren der zwar meinte er würde die etwas verängstigte Nadia und uns beschützen, es aber 10 Sekunden später vergessen zu haben schien, ansonsten wäre ich nicht kreischend nen Meter zur Seite gesprungen als mir ein gruseliges Etwas ins Ohr geknirscht hatte.

Dann ging es los… Tati voraus, die zitternde Nadia an der Hand und ich (bei Nadia untergehakt) hinterher.

Es war echt cool! Nichts für jeden, aber einfach ein echter Spaß. Es ging quer durchs Gefängnis an Zellen mit gruseligen Gestalten vorbei, durch Nebel mit dunklen Schatten, ein Raum in welchem man mit 3D Brillen auf der Nase durch musste (man hat die Gestalten nicht gesehen und es war grell bunt und irgendwie seltsam) usw.

Nur einen Zwischenfall gab es, in einem Raum mit grellen Lichtblitzen und noch seltsameren Gestalten ist kurz vor uns ein Mädchen umgekippt.
(Die Veranstalter haben sicherlich drei Kreuze gemacht dass jeder bevor er das Gefängnis betritt nen Wisch unterschreiben musste wo unteranderem drin stand, dass man sie nicht verklagen wird)
Aber sehr seltsam wenn auf einmal die Monster „Excuse me“ sagen und dem Mädchen helfen, es folgte ein kurzes rumstehen, rausgehen, warten und dann ging es weiter.

Tati ging weiterhin unerschrocken (manchmal singend und mit den Monstern scherzend) voraus, eine Nadia die des alles nicht so lustig fand hinterher und ich… Zwar gegruselt aber im großen und ganzen schwer beeindruckt  und mit einer kindischen Freude bei der Sache.

Viel zu schnell war der ganze Spaß vorbei und heim ging es.
Ich war tot nach diesem Abend, hing meine leuchtenden-Teufels-Hörner neben den Spiegel, lies mich ins Bett fallen und schlief wie ein Baby.

Was wir aus diesem Eintrag gelernt haben?
Wenn man die Chance hat sich ‚Terror Behind the Walls‘ in Philadelphia anzusehen… MUSS MAN ES MACHEN.

Und btw. in diesem Gefängnis wurde unter anderem ’12 Monkeys‘ mit Bruce Willis gedreht.

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Ein relativ bekannter Dirigent und Pianist hat mal gemeint er seie in seinem Theater der Depp vom Dienst. Ich bezweifle dass dieser stolze Ritter die Wörter ‚Depp vom Dienst‘ jemals voll begreifen konnte, es seiden er war mal Au Pair in den USA.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich eigentlich gar nicht vorhatte heute etwas zu schreiben, aber da mir Natha befohlen hat etwas zu posten (zwar vor etlichen Stunden aber darum geht’s nicht) und ich doch etwas Wortkotze loswerden kann ist dies die Ideale Gelegenheit.

Zu meinem Momentanen Leben.
Bzw. kommen wir erst mal zu dem Hundeleben, die zwei Hunde meiner Hostfamily leben ja bekanntermassen im Keller und bis vor einigen Tagen lebten sie in einem winzigen Käfig, doch seit Samstag haben sie ein relativ großes Gehege mit einer Hundeklappe nach draußen (wagt es nicht über das Wort Hundeklappe zu lachen).
Habe ich schon erwähnt das die beiden Hunde einen deftig an der Klatsche haben?
Die sind wirklich jenseits von gut und böse. Der eine springt an alles und jedem Hoch, rollt sich dauernd auf dem Boden, isst kein Hundefutter aber Gras, bespringt den anderen Hund die ganze Zeit oder greift ihn an und sieht aus wie Rose’s Hund aus Titanic. Und der andere? Der hat einen Zug drauf an der leine, isst ebenfalls Gras (aber auch alles andere was ihm vor die Nase kommt),  bellt alles an und ist wirklich grauenhaft beim Gassi gehen… Im Klartext, ich will niemals eigene Hunde haben, ich bleibe bei Katzen!

Sooo… Jetzt hab ich genug über die Hunde gelästert.
Kommen wir mal kurz zu etwas anderem…
Wie beschreibe ich meinen Job?
Ich bin Kindermädchen, Chauffeur, Chef-Aufwärmer, Hundesitter, Hausmädchen, Personal assistant  und das alles auf einmal. Eigentlich sollte Familien Mitglied auch noch drin stehen, aber das stimmt nicht ganz.
Um ehrlich zu sein bin ich gerade etwas gefrustet, nicht nur das ich mir wie Anne Hatahway in ‚Der Teufel trägt Prada‘ vorkomme (bedeutet, wenn mein Handy klingelt will ich es eigentlich in die nächste Ecke werfen, es im Mixer zerkleinern oder mit dem Van drüber fahren oder ähnliches) nein… Es hat sich rausgestellt dass mir während des Matching Prozesses nicht immer ganz die Wahrheit gesagt wurde und dies Kekst mich richtig an.  Im Klartext, von wegen Familienanschluss (wonach ich beim Telefonieren ausdrücklich gefragt hatte) ich werde Thanksgiving alleine hier verbringen (mit den Hunden), während der Rest weg fährt…
Prinzipiell find ich das gar nicht so übel, aber trotzdem nervt mich das tierisch (nicht so sehr dass ich aufstehe und dagegen rebelliere aber etwas angepisst bin ich schon, vor allem weil ich es eher durch Zufall mitbekommen habe), ich bin hier halt wirklich nicht wichtig für die Familie (ausserhalb meiner Arbeit) und dass ist ganz schön zum kotzen.

Aber genug des Gemotzes.
Am Wochenende geht es (hoffentlich) in ein ‚Haunted House‘ nach Philadelphia, außerdem habe ich Samstag UND Sonntag frei (drei Kreuze) und in nem Monat bin ich schon zwei Monate… Nein, Spaß ich wollte sagen… In nem Monat bin ich in New York und darf Hugh Jackman ca. 300 Nummern von meinen ‚engsten‘ Freunden zustecken *hust* könnt mir auch schlimmeres vorstellen XD

Das wars erstmal wieder aus Pennsylvania.

HALT STOP! Eine Sache noch…

Hiermit Entschuldige ich mich öffentlich bei Natha, Melli, Maren & Co*. das sie den Link bzw. die Info dass ich einen Blog habe erst sehr spät und eher durch Zufall bekommen haben.
Es war keine Absicht (möchte ich euch glauben lassen, nein im Ernst… War es wirklich nicht) und ich bitte untertänigst um Verzeihung 🙂

Und jetzt wirklich, gute Nacht ihr Lieben.

* = Damit meine ich auch alle nicht genannten welche erst relativ spät von meinem Blog erfahren haben

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