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Posts Tagged ‘New Orleans’

Zwei Staaten an einem Wochenende… O.k. das klang in meinem Kopf gerade besser 😀
Wie ich darauf kam nach New Orleans, Louisiana zu wollen weis ich auch nicht mehr. Evt kommt es von den Filmen wie ‚Doppelmord‘, ‚Interview mit einem Vampir‘, ‚Die Akte‘ und so weiter (irgendwie alles Filme die Stimmung absolut heben (Achtung Ironie)).
Egal warum, hin wollte ich und so geschah es das an einem sonnigen Samstagnachmittag sich die zwei Au Pairs Silvia und Sophie am Flughafen trafen um in die Stadt des Voodoos, des Gruselns, der Dampfschiffe usw. zu fliegen. Nach (wie gesagt) New Orleans! (Welches übrigens nicht mehr überflutet ist – Leute das ist fast sieben Jahre her).

Das erste Mal in meinem Leben musste ich umsteigen, aber ich war ja zum Glück nicht alleine (obwohl das echt nicht wild war ;-)). Wir sind also in Dallas umgestiegen und haben diese Stadt richtig genossen, in zwei Stunden haben wir unglaublich viel gesehen… Von Gate A über Gate C bis hin zum TGI-Fridays. Aber hey, wir waren in Texas, auch wenn ich glaube die Texaner waren ganz froh als wir wieder weg waren ;-).
In New Orleans angekommen (23:30 h), erst mal der schock… Ein Positiver, es war warm (also richtig warm), überall standen Palmen und bei der fahrt in die Stadt (bei der ich mehr angst hatte als bei unserem Flug – da der Fahrer echt gerast ist) haben wir die ersten Häuser gesehen, so richtige Südstaaten Häuser mit einer großen Veranda, Säulen… Einfach schön! Unser Hostel war klasse und wir haben dann noch mitten in der Nacht angefangen unseren Sonntag zu planen um danach fast tot ins Bett zu fallen.

Sonntagmorgen ging es gleich los in die Stadt eine Bootsfahrt auf einem klassischen Mississippi Dampfer, sehr schön und gemächlich sind wir rumgetuckert, dazu gabs typisches essen. Nicht schlecht aber auch nicht besonders erwähnenswert, dazu Jazz (klappe Gabi!). Wir haben uns gut amüsiert und haben ein paar Stunden wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn verbracht, mit nix tun und die Landschaft betrachten um uns danach sofort auf in die Stadt zu machen, genauer gesagt ins French Quarter, den dort wollten wir den gesamten Tag verbringen.

Vor der St. Louis Cathedral (die etwas wie das Schloss vom Disney Land aussieht) sind wir eine ganze weile rumgeschlichen, dort stellten Künstler ihre ‚Meisterwerke‘ aus, man konnte sich malen lassen und hier zeigte sich New Orleans dass erste mal von seiner mystischen Seite. Es gab viele Stände wo man sich aus der Hand lesen und die Tarotkarten legen lassen konnte.
Silvia wollte es umbedingt machen, mir ist das ganze eher suspekt und ich hab lieber nur zugesehen (ich lass mich lieber von meiner Zukunft überraschen). Also hat sich Silvia hingesetzt und sich von einem netten männlichen Wahrsager die Karten legen lassen, ziemlich coole Angelegenheit und eher witzig als sonst was. Silvia meinte er hatte mit vielem Recht was er gesagt hat…

Aber trotz allem konzentrierten wir uns erstmal wieder auf die Gegenwart, schlenderten durch alte Buchhandlungen (Buch mitgenommen – endlich von Daphne du Maurier ‚Rebecca‘), kleine Boutiquen und fingen an das Voodoo-Museum zu suchen. Ich wollte da umbedingt rein. Dieses Museum war winzig aber sehr schräg, Totenköpfe (keine Ahnung ob echt oder unecht), Werwölfe mit Krokodilsköpfen, Voodoo-Puppen und ein Altar mit Katholischen Heiligenfiguren wo man sich etwas wünschen konnte. Gegen ende wollt ich nur noch raus, weil etwas unheimlich war es schon. Also wieder raus in die Hitze und erst mal eine Paus gemacht. Richtung Louis Armstrong Park geschlendert, dort ein paar Bands zugehört und dann zur Empfehlung meiner Geschichtsprofessorin gelaufen. Diese MUSS ich jetzt an euch weitergebe:

Geht ins Café du Monde und esst Beignet, etwas Europa mitten in den Staaten. Überhaupt war New Orleans wie ein kleines wunder, ich habe noch nie etwas Vergleichbareres gesehen. Es ist ein Mix aus Frankreich, Spanien, Tropen, Karibik, USA usw.
Im Gegensatz zum Café du Monde, war der French Market eher enttäuschend, nix besonderes los und danach wurde noch geshoppt und wir wurden beim Abendessen übers Ohr gehauen und wir haben Bilder von Zwei Frauen gesehen die uns zum Verwechseln ähnlich sahen 😀

Darf ich Vorstellen Silvia Hari und Sophie O’Hara.;-)

Und jetzt kommt der Abend… Muhahaha und mein zweiter Tipp was man in New Orleans umbedingt tun sollte wenn man keine angst hat sich zu gruseln.
New Orleans ist eine super Stadt für Gruselgeschichten, nicht nur Voodoo hat hier seinen Hauptsitz… Nein, um die Stadt ranken sich auch unglaublich viele Vampir und Geister Geschichten.

Nur Weicheier wollen nach Forks, wir waren in der Stadt von Lestat und Louis (aus dem Buch/Film ‚Interview mit einem Vampir‘ von Anne Rice) und somit haben wir Sonntag Nach eine Vampir-Tour mitgemacht und das war echt nix für Weicheier.
Die Tour begann mit der sehr klaren Worten „Vampire do not sparkle“ und in diesem Sinne ging es weiter, über Drehorte von ‚Interview mit einem Vampir‘ über  echte Mordfälle die einen zweifeln haben lassen ob es wirklich keine Vampire gibt. Silvia und ich waren etwas enttäuscht, dass wir nicht den Typen der aussah wie ein Vampir (wie Gary Oldman in Dracula) als Führer bekommen haben sondern Jill (diese war aber auch echt cool) und am Ende des Tages gingen wir glücklich und etwas gegruselt nach Hause.

Den Montag verbrachten wir mit der Suche nach dem Lafayette Cemetery (Friedhof), doch wir haben nur ca. 20 andere Friedhöfe gefunden aber nicht den gewünschten. Also haben wir in einem kleinen Südstaaten Restaurant gegessen bevor es Heim nach Denver ging.

Ich kann nur jedem raten wer die Chance hat New Orleans einmal zu besuchen, eine magische, unvergleichbare Stadt mit wunderbarem Wetter und Südstaaten-Flair. Ich schalte jetzt besser meine Reiseleiter-Stimme aus und wünsche euch einen schönen Tag.

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Nein, ich bin nicht die Heulende-Mophie die gerade am liebsten in ihrem schönen Stuttgart wäre. Ganz im Gegenteil, mir geht’s gut meine Woche ist dafür dass Anna krank war sehr entspannt und heute Abend ist College, also eigentlich… Nichts über was ich mich beschweren könnte.
Meine Mädels liegen mir seit Tagen in den Ohren, dass sie mal mit Leo (meinem Bruder) Skypen wollen und heute hab ich es endlich geschafft und die beiden hat’s gar nicht interessiert. Pffff… Dann halt nicht!

So… Jetzt muss ich irgendwie die Kurve zurück zur Überschrift finden… Machen wir’s doch einfach so:

Sich Bilder von dem Urlaub mit den besten Freundinnen o. der kleinen Schwester in London anzusehen, Bilder aus London allgemein und nen Blog von einem Au Pair aus England durchzulesen ist KEINE gute Idee. Ich hab Londonweh*, das hatte ich auch schon in Deutschland ist also nichts vollkommen Neues.
Was würde ich alles für eine Tafel Cadbury oder britisches Englisch geben?! Ach, ich will meine Tube und das dazu gehörige ‚Please, mind the gap between the train and the plattform. This is Piccadilly Line…‘ O.k. um die Wahrheit zu sagen hab ich meinen nächsten London-Urlaub schon in Planung aber pssst!
Als ich noch in Pennsylvania war (damals vor 300 Jahren, Mensch Sophie des war vor drei Monaten), hab ich mich ab und zu gefragt ob es mir in England besser ergangen wäre…

Hätte-Würde-Sollte

Im Endeffekt kann ichs nicht wissen und ich bin unglaublich froh bei MEINER Gastfamilie gelandet zu sein, außerdem denke ich (das was Gabi mir schon prophezeit hatte) das ich wäre ich nach England gegangen sicherlich über Weihnachten etc. Heim geflogen wäre und das ist sicherlich nicht der Sinn des ganzen.
Ich liebe meine Gastfamilie wirklich, sie sind einfach wundervolle, liebe Menschen und ich könnte mir im Moment keine andere Familie für mein Au Pair Jahr vorstellen.

Apropos ein paar Highlights meiner Mädels.
Sarah erzählte mir ganz stolz nachdem ich aus Chicago zurück gekommen bin, dass sie das gesamte Wochenende nicht bitte und danke sagen mussten (wenn ich da bin funktioniert ohne ‚please‘ and ‚thank you‘ nix). Sie und Jack freuen sich ja auch schon wenn ich gehe, weil se dann wieder machen können, was sie wollen… Hihi, DAS will ich sehen.
Anna hingegen verkündigte mir letzte Woche (glaub ich), dass wenn ich am Flughafen auf dem Weg zurück nach Deutschland bin und meinen Koffer heben will merken werde das er viel schwerer ist und zwar weil sie drin ist. Nein Leute, nicht wegen mir… Sondern weil sie in Deutschland ganz viel ‚Kinder Bueno‘ essen will.
Meine Mädels sind schon echt einzigartig.

Wuhuuu… Bald geht es mit Svenja nach Seattle und gestern habe ich mit Silvia für ende März ein Hostel und unseren Flug nach New Orleans gebucht, dann ist schon April und mit Mama gehts durch Florida. Im Mai kommt Gabi und wir machen Colorado unsicher, daraufhin folgen Papa, Cornelia und Leo und dann kommt EVT. einen Roadtrip mit Miray und dann… Ähhh gehts schon fast wieder nach Hause O.o

* Jaaa… Das ist ein echtes Wort, fragt mal Gabi. Wir benutzen des dauernd

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