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Posts Tagged ‘Musical’

Ich habe ja schon in einem vorigen Beitrag geschrieben, dass es in Colorado brennt. Hier laufen momentane große Wald und Wiesenbrände im ganzen Staat.
Vom Gefühl her waren die alle ganz weit weg. Bis ca. gestern. Relativ spontan hab ich Vicky gefragt ob wir zusammen nach der Arbeit nach Denver fahren wollen und uns das Musical ‚The Addams Family‘ (basisierend auf der Serie/dem Film) ansehen wollen.

Nach einem anstrengenden Tag habe ich mich also ins Auto gesetzt und bin nach Boulder gefahren (jaaa… Es ist ne dezente Zick-Zack Route, Northglenn-Boulder-Denver-Boulder-Northglenn). Ich fahre also ganz gemütlich Richtung Highway 36 und da seh ich am Horizont eine Riesen Rauchsäule, genau in der Richtung in die ich wollte. Zusätzlich zum Feierabendverkehr sind alle Autos noch dreimal langsamer gefahren, da sie den Rauch beobachten wollten. Unbeschadet kam ich in Boulder an und holte Vicky ab. Diese erzählte mir das schon Vorgestern haufenweise Flugzeuge/Hubschrauber über ihr Haus geflogen. Auch auf dem (stockenden Verkehr) nach Denver sahen wir Haufenweise Löschflugzeuge.

Wir haben auch ca. doppelt solang wie  normalerweise nach Denver gebraucht, was aber kein Thema war den dafür hatten wir umso mehr spaß. Auch wenn ich jetzt schon mit dem Abschiedsschmerz anfange („Bald bist du wegggg *theatralisch schluchz*“).
Am ‚Denver Center for the Performing Arts‘ schnell zur Abendkasse gerannt und Tickets gekauft. Gut das wir uns beide vorher ausführlich über das Stück informiert hatten (Ironie-Modus AUS).
Das letzte Mal Addams Family habe ich gekuckt *grübel*… Sagen wirs so, da war der Computer für mich noch was mystisches und die USA, war das Land von Pocahontas. Dementsprechend unvoreingenommen sahsen wir da in der Show. Ich fands ganz nett, nichts was mich jetzt vom Hocker gehauen hätte aber ganz nett. Vicky habe ich dann in der Pause etwas Musical-Freak-Grundwissen beigebracht. Ja, ich sehe alle Zuhause aufseufzen, die arme Vicky bedauern und eine Organisation ins Leben rufen RVvS (Rettet Vicky vor Sophie).

Morgen macht sich Miray auf den Weg in die Staaten und schon nächstes Wochenende sehen wir uns wieder. Bis dahin, noch sieben Tage Arbeiten und dazu passt folgender Spruch den Tati (evt. erinnert sich noch jemand, Au Pair aus Pennsylvania – hat mittlerweile ihr Jahr verlängert) vorhin auf Facebook gepostet hat:

I’ve lost my mind and I’m pretty sure the kids took it.
(dt. Ich habe meine/n Nerven/Verstand verloren und bin mir ziemlich sicher das die Kinder sie/ihn haben)

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Herzlich Willkommen bei ‚Sophie kocht‘ (nicht geklaut von ‚Tom kocht‘ oder ähnlichem*), heute bereiten wir etwas sehr besonderes zu, das Musical ‚Green Day’s American Idiot‘.
Dazu brauchen wir:

  • viele Elemente von ‚Rent‘
  • etwas ‚Spring Awakening‘
  • eine WINZIGKEIT (sehr wenig) ‚We Will Rock You‘
  • den bösen von ‚Highlander‘ (Kurgan der Kirgise)
  • und natürlich die unglaubliche Musik von Green Day

Das Mixen wir schön zusammen und heraus kommt etwas vollkommen neues, abgedrehtes und unglaublich unterhaltsames. Außerdem muss ich vorsichtig sein was ich sage, weil mich Melle sonst umbringen wird wenn ich darüber jetzt anfange zu lästern 😉
So, wer bis jetzt nur die hälfte verstanden hat… Da ich ja gerne mal in das ein oder andere Musical gehe…

Womit wir bei der Untertreibung des Jahrhunderts wären, „Hallo, mein Name ist Sophie und ich habe ein Problem. Ich bin Musical süchtig.“ Während andere 18-Jährige Rap, Hip-Hop usw. hören, war auf meinem iPod Les Misérable, Wicked und Spring Awakening (neben Rock und etwas Plastik Pop aber des tut jetzt nichts zur Sache). Überhaupt bin ich wieder soweit vom Thema abgeschweift das ich wahrscheinlich gleich auf den Nahostkonflikt zusprechen komme (jetzt habe ich die Wörter American Idiot und Nahostkonflikt in einem Eintrag fehlt nur noch 11 September und zweiter Weltkrieg und ich werde morgen vom FBI abgeholt…).

Zurück zu dem Musical ‚American Idiot‘ (und JA heute wird aus ALLEM ein Musical gemacht).
Das Stück hat quasi überhaupt keinen Sprechtext, ein Lied geht ins nächste über und die Song’s erzählen die Story. Die Darsteller müssen auf der Bühne wirklich alles geben und *blick Richtung WWRY* DIE spielen auch wirklich Gitarre auf der Bühne. Ich fand den Cast klasse, auch wenn die Frauen in dem Stück irgendwie noch ne kleinere Rolle spielen als in ähhmm… die Männer in Wicked (passt der vergleich?).
Wenn ihr kein Musicalfan seid und bis hier hin durchgehalten habt, habt ihr euch echt nen Keks verdient! Ihr habts fast geschafft!!!
Also Cast = einsame spitze, Kostüme… Joah, also joahhh… Passt, nix besonderes. Bei einem Charakter hat sie sich etwas (zu sehr?) bei dem Film Highlander bedient, aber ansonsten supi. Tja und das Bühnenbild sah aus wie nen Mix aus Rent und Spring, aber mit Bildschirmen.
Ähhhmmm… Was noch? Choreographie, cool, passt zum Stück und ich glaub da hatte das Ensemble richtig Spaß auf der Bühne und die Story, quasi das Album von Green Day (und zu komplex als das ich des jetzt in drei Sätzen erklären will/kann).
Und der letzte Punkt, mein Publikum… Ich hatte teilweise richtig viele Green Day – Fans im Saal, aber auch sonst war alles vertreten. Ich hatte nen bisschen Schiss vor meinem Sitznachbarn, der fand des nicht so lustig was da über sein Amerika berichtet wurde und bei dem Stück… Joah sagen wir mal, wer seine Kleinenkinder mit nimmt hat danach vieeelllll zu erklären. Mit 1 ½h aber eines (wenn nicht sogar DAS) kürzeste Stück welches ich je gesehen habe.
Fazit: Was sehr anderes, aber absolut sehenswert… Ob ich noch mal reingehe weis ich noch nicht – aber heute hatte ich echt einen super Abend!

Weiterhin hält in Colorado gerade der Sommer Einzug, aber morgen solls wieder schneien (kein Kommentar hierzu).
Meine Rückfahrt war ein einziger Stau (es hat gereicht um das ganze Album ‚Rent‘ durchzuhören), da sie einen vierspurigen Highway auf EINE Spur zusammengezogen haben -.-, naja ich hab im Wagen mein eigenes Musical aufgeführt.
Sophie spielt heute bei Rent – ALLE! HAHA! Und seit einfach froh das eure Ohren mein Gejaule erspart geblieben ist 🙂

Ich verabschiede mich jetzt zu meinem Cheescake und wünsch euch in Deutschland nen fröhlichen Tag. Wake me up when September.

* Tom kocht = LINK (Gabi und ich LIEBEN es)

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Ein wunderschöner Samstag in Denver, Colorado war gestern.
Sonnenschein, der Schnee taut und ich habe frei.

Als ich mich über Denver Informiert habe, habe ich auch erfahren welche bekannten Persönlichkeiten von hier kommen bzw. hier gelebt haben.
Da wären unter anderem: Amy Adams, Tim Allen und Molly Brown.
O.k. wer kratzt sich jetzt am Kopf und fragt sich „Molly Brown? Der Name sagt mir was aber wer war das noch mal?“
Auf diese Frage gibt es nur eine gute Antwort:

„In Cherbourg stieg eine Frau namens Margarete Brown an Board, wir nannten Sie aber alle Molly.
In die Geschichte ging Sie ein als die Unsinkbare Molly Brown.“

Ja, dass war ein Zitat aus einem meiner absoluten Lieblingsfilme, Titanic (woran merkt man das man einen Film zu oft gesehen hat? Man kann Zitate daraus auswendig und muss nur schnell nachsehen wie man ‚Cherbourg‘ schreibt). Jetzt ist euch sicherlich auch klar was ich mir in Denver umbedingt ansehen musste. RICHTIG.
Das Wohnhaus von Molly Brown und am Samstag habe ich es endlich geschafft da hinzugehen.

Zuerst einmal muss ich sagen, so toll Mrs. Brown auch war (Frauenrechtlerin, gegen Kinderarbeit etc.) sie hatte nen echt grausamen Geschmack im Bezug auf Einrichtung. Goldene Tapeten mit Gold usw. Das Haus selbst ist nicht mehr ganz im Originalzustand aber es wird versucht alles so gut wie möglich zu erhalten oder nachzubilden. Eintritt kostet für Erwachsene 8 $.
Meine Leiterin war witzig aber etwas seltsam, jedoch fand ich es spannend und außerdem war es eh ein MUSS für mich, dieses Haus zu sehen.
By the way, habe ich erwähnt, dass Titanic im April wieder in die Kinos kommt?
ENDLICH SEHE ICH ES AUF EINER GROSSEN LEINWAND.
Und ja, es ist mir egal dass es nur Geldmacherei ist diesen Film nochmal in 3D ins Kino zu bringen. ICH FREU MICH SOOOOOOO…

O.k. aber zurück zu meinem Wochenende.
Nach einem spannenden Besuch bei Molly, ging es für mich zurück (um mit den anderen Sklaven zu rudern… Verdammt Sophie, hör auf mit Titanic Zitaten)…
Jetzt hab ich den Faden verloren. Egal.

Zurück zur 16th Street Mall (so was wie die Königsstraße in Stuttgart), auf dem Weg dahin wurden noch Bilder vom Colorado Capitol etc. gemacht, vorm Capitol selber stand ein Mann und redet in einer mir sehr bekannten Sprache mit einer Horde von Kindern. Nein, es war nicht englisch… Es war SCHWÄBISCH!!!! Natürlich hab ich gleich mal gefragt woher er kommt… STUTTGART. Ach war des schön, etwas Heimat (er lebt zwar schon seit 14 Jahren hier, aber was solls) und bei der Bahn habe ich eine nette Frau und ihre Enkelin wieder getroffen, welche zusammen mit mir die Molly Brown-Führung gemacht haben. Da wir uns gut verstanden haben, sind wir zusammen Mittagessen gewesen. Ich habe ihnen etwas über mein Au Pair Leben erzählt, sie haben mir Tipps für Colorado gegeben und die Kleine hat mir erklärt sie werde mal Justin Bieber heiraten und ich ließ mir versprechen zur Hochzeit eingeladen zu werden.

Darauf folgte shoppen (Barnes & Nobles – zwei Bücher waren meine Beute. Die ersten Teile von zwei Buchreihen (die mir im Moment irgendwie jeder empfiehlt zu lesen), einmal ‚City of Bones‘ von Cassandra Clare und ‚The Hunger Games‘ von Suzanne Colllins), ich habe mich nett mit nen paar Leuten unterhalten und bin danach (wie könnte es anders sein) ins Musical gegangen.

… dieses mal in ‚Bring it On‘. Sicherlich kennen die ein oder anderen die Filmreihe ‚Girls United‘ (engl. Titel ‚Bring it On‘), geht über Cheerleader und fällt in die Rubrik ‚Seichte Unterhaltung‘. Ich dachte ja das Musical geht nur über den ersten Teil, falsch gedacht!
Es ist eine eigenständige neue Story, mit eigener Musik (nicht mit den Songs von XYZ – wie es gerade in ist) und toller Akrobatik.
Um ehrlich zu sein, ich habe mir nicht besonders viel von dem Stück erwartet umso begeisterter war ich. Eine witzige, lebenslustige Show im Stil von ‚Legally Blonde‘ und um die Wahrheit zu sagen, ich würde sofort wieder rein gehen.
Aber leider läuft es nur noch bis nächstes Wochenende – Ja, ich höre das erleichterte Aufatmen meiner halben Familie, die ein zweites ‚Wicked‘ befürchtet haben.

Morgen heißt es wieder arbeiten und am Mittwoch geht es los ins COLLEGE!

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Weihnachten kommt mit Riesenschritten näher und zusammen mit Weihnachten mein Dreimonatiges O.o Wie die Zeit vergeht.
Ich muss gestehen, der Oktober schien fast gar nicht vorbei zu gehen aber der November und der Dezember waren husch.. So gut wie vorbei.

Bevor ich irgendwas neues aus Colorado berichte gibt es eine kurze Neuigkeit aus Pennsylvania.
Meine Nachfolgerin bei meiner ersten Hostfamilie, hat nun auch diese Familie verlassen. Christin (die besagte Nachfolgerin) und ich verstehen uns super wir skypen mitlerweile mehrmals die Woche, allein das ich sie kennen gelernt habe war das ganze Drama in Chadds Ford wert.
Zudem habe ich von meiner alten AD Karen und von Christin erfahren, dass meine erste Gastfamilie nun aus dem Programm genommen wurde. Nach 10 Au Pairs in drei Jahren (Christin und mich eingeschlossen) von denen nur eine ein Jahr geblieben ist wundert mich das weniger, jedoch finde ich es traurig. Als ich gegangen bin dachte ich das evt. jemand anderes in dieser Familie klar kommt… Scheint aber ja wohl nicht der Fall zu sein.
Christin wohnt seit gestern nach einem erfolgreichen Rematch in der Nähe von NYC, drückt ihr alle die Daumen das auch sie jetzt endlich die beste Familie für sich gefunden hat.

O.k. aber zurück zur Gegenwart.
Mein Wochenende war verhältnismäßig faul.
Freitag wurde bis in die Nacht (also die deutsche Nacht) mit Gabi geskypt, dass tat echt mal wieder gut einfach nur über Gott, die Welt und den anderen Mist reden.
Am Samstag habe ich nix gemacht und am Sonntag bin ich nachmittags nach Denver gefahren um mir Karten für ‚West Side Story‘ zu kaufen. Ach und da ich schon mal da war (und die Karten billiger waren als gedacht) habe ich gleich richtig zugeschlagen. Somit geht es im März in ‚American Idiot‘ und im Mai in ‚Wicked‘. So damit ich auch mal was neues sehe, ich meine… Wicked kenn ich ja ähh nur flüchtig *hust* Ich schieb des alles auf Caro, die hat mir geraten Wickedkarten im voraus zu kaufen, weil die US-Tour immer sehr schnell ausverkauft ist! Also, wenn ihr mit jemandem schimpfen wollt dann geht zu Caro!

Danach bin ich durch Denver geschlendert und habe die Weihnachtsgeschenke für meine Kleinen und den Rest vom Fest besorgt. Dann gabs nen Eis und ab in West Side Story.

Den kurzen Showbericht muss ich leider schreiben 🙂 Aber er wird sicher nur GANZ kurz… Hoff ich!

Die Hälfte der Show war auf spanisch, o.k. das ist eventuell etwas übertrieben aber die Sharks haben untereinander meistens spanisch geredet. Eigentlich ne coole Idee aber es nervt schon etwas das man nicht alles versteht.
Der Cast war… o.k. Der ein oder andere Ton wurde versemmelt und naja umgehauen haben se mich nicht! Ich muss dazu auch sagen, dass ich West Side Story als ich es das letzte Mal gesehen habe (mit ca. 6-8) mich umgehauen hat und ich echt begeistert war, am Sonntag hab ich mich zwischenzeitlich sehr gelangweilt und mir gedacht, „Es ist einfach nicht mein Stück“. In Musical-ischen Kreisen ist es oft Gang und Gebe, dass die Fans die Klassiker oftmals nicht so toll finden (Ausnahmen gibts immer, ich liebe z.B. Les Misérables) und bei dieser Produktion von WSS trifft es leider auf mich zu. Bevor du mich köpfst Mama: eventuell lags am Cast… Ich hab keine Ahnung, aber wenn ich ehrlich bin war ich froh als Tony endlich tot war und ich gehen konnte. Überhaupt dieser ganze Romeo & Julia – Mist… Ich bin eh der Meinung das ganze wäre sehr viel Spannender ohne Romeo & Julia. Mein Vorschlag für ein Stück ‚Benvolio, Mercutio & Tybalt’… Dann wär nur der spannende Teil dabei. O.k, aber bevor ich mich an dem Thema festbeisse wechsel ich es besser schnell wieder…

Ähhh.. Ach ja.
VIELEN, VIELEN DANK AN MEINE LIEBEN ZU HAUSE!
In den letzten Tagen habe ich tolle Pakete bekommen von Mama, Oma Carla & Opa Uli, Oma Bertel & Opa Fritz, den Spießen und das Paket von Gabi ist noch unterwegs.
Nochmal vielen, vielen Dank!

Heute war es extrem stressig, ich hatte Sarah und Jack den ganzen Tag. Anna hatte heute morgen ne Krise daher hat meine Hostmum mit ihr nen Mama-Kind Tag gemacht und ich war am Ende des Tages tot, aber die sind schon echt lieb alle drei.

Aber ich habe etwas auf was ich mich riesig freuen kann.
Am Abend von meinem 20. Geburtstag geht es mit Svenja (einem Au Pair aus der Nähe von San Francisco bzw. Bielefeld XD) nach SEATTLE!
Bis zum darauffolgenden Montag wird die Stadt unsicher gemacht, vor den erstbesten Bus gerannt damit ich ins Seattle Grace Hospital eingeliefert werden kann und von McDreamy verarztet werde. Ich schätze, dann dauert es keine 24 Stunden bis mich meine selbstlosen Freundinnen besuchen *hust*
Für alle die jetzt mit großen Fragezeichen vor ihrem Computer sitzen. In Seattle spielt die Serie ‚Grey’s Anatomy‘ mit dem neuen George Clooney der letzten 10 Jahre.
Aber egal ob mit oder ohne Dr. Shepherd, ich freue mich unglaublich auf Seattle und kann es kaum noch erwarten!

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So, jetzt bin ich einer Woche in Northglenn, Colorado und ich muss sagen, es ist der perfekte Ort um Au Pair zu sein.
Es ist vollkommen anders als in Deutschland.
Und das nicht nur weil die Rocky Mountains immer im Hintergrund (Westen) sind.

Und es ist kalt, richtig kalt.
Also nicht kalt = Eis, Schnee sondern kalt = Ohne Jacke geh ich nicht nach draußen.

Die Kinder mag ich sehr gerne und auch mit meiner Hostmum verstehe ich mich gut.

Mich haben jetzt schon einige gefragt wie mein Tag in etwa aussieht, darum hier nochmals für alle:
Ab um 7:00 Uhr geht es los zum Gym (dauert ca. ne dreiviertel Stunde da hinzufahren) die kleine Anna* hat nämlich jeden Tag morgens und abends mindestens zweieinhalb Stunden Gymnastik. Währendessen spiele ich mit Sarah*, hüpfe mit ihr von Trampolin zu Trampolin und durch die Schnitzelgrube (so eine wo Maike mal ihren Socken verloren hat), danach geht es nach Hause.
So gegen 11:00 Uhr sind wir wieder daheim. Meistens ist meine HM da und wir lernen mit den Mädels (diese haben ja Homeschool), gerade ist in Mathe mal und geteilt dran (grauenhaft zum erklären, des pack ich schon in Deutsch kaum).
Danach ist der Nachmittag meistens frei. Außer sie haben Klavier o.ä.
Gegen 15:00 Uhr geht es wieder zum Gymnastikunterricht, da bleibe ich dann aber nicht sondern geh meistens gleich wieder heim, denn danach hab ich OFF.
Ausnahmen bestätigen die Regel und in dieser Familie ist es auch eher so, dass ich allzeit bereit bin um einzuspringen.

Ich hatte das letzte Wochenende frei und hab mich mal nen bisschen darum gekümmert Anschluss zu finden (jetzt kling ich wie ein sozialer Härtefall).
Am Samstag war ich erst bei meiner AD Debbie Jo zum Weihnachtszeug malen und danach bin ich (all by myself *sing*) nach Denver rein gefahren und habe mir kurz entschlossen Karten für ‚Lion King‘ gekauft (es gab noch zwei Tickets, eines Reihe eins mit Sichteinschränkungen oder letzter Rang, letzte Reihe ohne einschränkungen – Was ich genommen habe ist keine Frage oder?). JUHU… Sucht nachgegangen (Mama meinte noch, du wirst nichts von dem Land sehen sondern dein ganzes Geld ins Theater tragen).
Da ich allerdings knapp vier Stunden Zeit hatte bis die Show losging war die große Frage, was mach ich jetzt?
Bin durch Denver geschlendert und dachte ‚ich könnt mir eigentlich den neuen Twilight ansehen‘. Gesagt – Kino gesucht – getan. Bereut!
Einer der dämlichsten Filme überhaupt.
Ja, ich mag die ersten drei Twilight-BÜCHER, dass vierte hatte was von ner Fanfiction und der Film war halt entsprechend flach.
Erste Reaktion danach war ‚Worst Film ever‘, evt. etwas übertrieben (‚Ey Mann, wo ist mein Auto‘ wird niemals als schlechtester Film abgelöst).

Und am Sonntag ging es mit zwei anderen Au Pairs erst in die Mall, dann Sonnenbrillen shoppen (ohne wirste beim Autofahren BLIND), danach Starbucks und nach einem kurzen Abstecher nach Boulder ins Kino. In was?
*hust* JA MANN. Die anderen beiden wollten in Breaking Dawn und ich noch nicht nach Hause -.- Im Klartext ihn ich habe ihn zum zweiten Mal gesehen, aber jetzt reichts für die nächsten dreihundert Jahre auch Mal.

Am Donnerstag gehen meine Gedanken nach Stuttgart, während hier Thanksgiving gefeiert wird und am Samstag geht es in ‚Der Nussknacker‘. JAAA meine Familie nimmt mich mit ins Theater. OLE…

Manchmal wünsch ich mich trotzdem ins vertraute Deutschland aber dass ist, denke ich, vollkommen normal.
*Namen geändert

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