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Posts Tagged ‘Heimflug’

So, ich bin wieder in Deutschland und habe echt lang auf meinen (vorerst) letzten Blog-Eintrag warten lassen. Tut mir leid. Schande über mein Haupt. Da ich es hasse wenn die AuPair Blogs einfach so im nichts enden und darum kommt jetzt mein Bericht vom (grauenhaften) Rückflug und den ersten paar Wochen Daheim.

Am 27. September, bin ich früh aufgewacht und habe meine restlichen Sachen in den Koffer gepackt. Habe mit meinen Mädels gespielt (Jack war schon in der Schule, ich hatte mich schon am Abend davor verabschiedet) und richtig schöne Anhänger für mein Armband bekommen. Wir sind dann schon gegen 10:00 Uhr losgefahren (nachdem ich mich noch von meinem Hostdad verabschiedet habe), die Rocky Mountains waren leider vollkommen hinter Wolken/Nebel versunken (die waren traurig dass ich gehe). Ich bin also mit meinen zwei Mädels und meiner Gastmutter zum Flughafen und habe es noch überhaupt nicht realisiert, es ging nach Hause.
Sie haben mir geholfen die drei (sauschweren) Koffer aus dem Auto zu wuchten und dann war es schon soweit, Abschiedzunehmen. Es ging ohne Tränen aber ich war schon traurig von Anna, Sarah und meiner Gastmutter ‚Tschüss‘ zu sagen. Anna hatte sich gewünscht das ich ein letztes mal zu ihr „Chicken“ sage (mein Spitzname für sie) und dann waren sie weg 😦 … Mit aller Kraft habe ich versucht alle drei Koffer plus meine Tasche zum Check in zu wuchten. Schnell eingecheckt, durch den Security-Check und das alles zwar mit etwas Genervtheit (im Wintermantel mit schweren Koffern – man will ja alles wieder Heim bringen). Als ich dann endlich am Gate war hieß es warten, warten, warten… Ich habe Nachrichten nach Deutschland geschrieben und mich vorwiegend gefreut sie alle bald wieder zu sehen. Dann kam die Nachricht dass mein Flug Verspätung hatte. Fand ich aber nicht so schlimm, da ich dachte in Washington habe ich ja noch etwas Puffer.

Irgendwann kam endlich das Flugzeug und es konnte losgehen… Abheben von Colorado. Es war komplett unwirklich, etwas traurig aber ich habe mich vorwiegend auf Zuhause gefreut. Der Flug war holprig und immer wieder kündete der Pilot weitere Verspätungen an. Es ging soweit das ich die Stewardess fragte ob ich meinen Flug nach Frankfurt noch bekommen würde. Die meinte es sollte schon noch klappe. An dieser Stelle ein Herzliches: HAHA!
Da über Washington ein Gewitter war und wir hätten Kreisen müssen und dafür nicht mehr genug Benzin hatten. Musste das Flugzeug in Cincinnati, Ohio landen und Tanken. Ab da war es für mich klar. Ich würde meinen Flug verpassen und hatte einen hysterischen Anfall, habe still vor mich hingeweint und konnte es nicht glauben. Ich habe dieses Jahr durchgehalten, es war nicht immer einfach und ich wollte nur noch nach Hause. Warum musste das mir passieren… In diesem Sinne waren meine Gedanken. Mit über zwei Stunden Verspätung sind wir in Washingon DC angekommen. Dank meiner Nebensitzerin habe ich mich dann wieder etwas beruhigt. Beim warten darauf das ich aus dem Flugzeug endlich rauskomme habe ich wieder geheult. Fertig mit der Welt war ich und da kam ich mit einem älteren Herrn ins Gespräch. Dieser bot mir an, mir zu helfen einen Flug nach Hause zu bekommen usw….

Ich erspare euch das lange Drama am Servicepoint (zuerst wollten se mich am 30.9 Heimfliegen lassen, drei Tage später! SICHER NICHT). Im Endeffekt hatte ich einen Flug für den nächsten Tag nach München und von da aus nach Stuttgart. Mit zwei „mit- sitzen – gebliebenen“ (aus Südtirol und Denver) habe ich mir ein Hotelzimmer in der nähe des Flughafen genommen. Ganz beruhigt hatte ich mich immer noch nicht. Schnell wurde Zuhause angerufen und die neuen Daten durchgegeben und dann ins Bett… Ich war immer noch in den USA und hatte die Schnauze wirklich gestrichen voll.

So… Meine Lieben… Den Rest meiner Reise schreibe ich in den nächsten Tagen. Ich mag jetzt nämlich nicht mehr und will mir für das featback definitiv etwas mehr Zeit nehmen 😀
Und ich lass euch diesesmal nicht so lange warten, versprochen 😀

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Tataaaa…

Jetzt ist es sicher: am 28. September betrete ich wieder deutschen Boden. Um 13:55 h lande ich in meiner wunderschönen Heimatstadt, Stuttgart.

Ich fliege am 27.09 von Denver nach Washington, dort (nach etwas über zwei Stunden rumsitzen) steige ich in einen Flug nach Frankfurt, dort lande ich am Freitagmorgen und sitze noch mal kurz rum (etwas über eine Stunde) und dann geht es endlich nach Hause, nach Baden-Württemberg.

Der Flug an sich klingt ganz o.k. aber mich ärgert es etwas, dass ich nicht meinen Wunschtermin bekommen habe und das zweimal umsteigen find ich auch nicht sooo witzig, aber da sind andere Au Pairs echt schlimmer dran als ich 🙂

Jetzt kommen wir noch kurz zum wichtigen Teil, meiner Ankunft im Schwabenländle:
Ich meine,  jedes Au Pair hat seine eigenen Vorstellungen von der Ankunft am heimatlichen Flughafen. Manche sehen diesem Tag mit Entsetzen entgegen, ich freue mich allerdings sehr darauf und habe auch nur kleine Erwartungen an diesen Augenblick.

Was ich erwarte?

Kennt ihr den Film ‚Gladiator‘ mit Russel Crowe? So wie da der Kaiser in Rom einzieht, so etwas erwarte ich am Flughafen in Stuttgart.
Sehr klassisch, dezent und nicht übertrieben.
Also ich möchte nen Blasorchester, Kinder die mir Blumensträuße überreichen, ein paar Fahnen sollten geschwungen werden, mir sollte der Bundespräsident zum erfolgreichen Abschluss meines Jahres in den USA gratulieren (ist doch immer noch der Wulff, oder? ;-)), Vertreter von Funk und Fernsehen sollten anwesend sein (meine Ankunft sollte es zumindest in die Abendnachrichten und auf die Titelseite der FAZ vom Tag darauf schaffen) und ich möchte jeden da sehen der mich auch nur im entferntesten kennt. Im Klartext, scheiß auf Jetlag. Wenn ich wieder da bin wird gefeiert. (Oh wie werde ich mich verfluchen im September ;-)).

Und jetzt im Ernst (für alle die mich nicht kennen – ja, das war ein Witz (also die Titelseite der FAZ, mir reicht auch die Süddeutsche – Ja, ich bin schon still)).
Ich freue mich über jeden der am 28.09 dasteht und mich empfängt und bin auch nicht böse wenn ihr es nicht schafft. Eventuell rede ich nie wieder mit euch, aber das kann ja auch ein Segen sein.
Verdammt Sophie, lass den Mist!
Im Ernst, nicht schlimm wenn ihr nicht könnt aber wenn doch, ich freu mich und das einzige was ich wirkliche erwarte ist eine echte Brezel (ohne Butter) und zuhause einen Kartoffelsalat und vielleicht nen Leberkäsweckle 😉 (ich höre Gabi gerade bis hier schrein, beim Ausspruch Weckle).

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