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Posts Tagged ‘Gabi’

„Sophie, schreib mal deinen Blog weiter.“
Von meiner Familie und euch wurde ich (oft) daran erinnert meinem Blog endlich einen gescheiten Schluss zu geben und ich entschuldige mich mal wieder wie lang dieser Eintrag gebraucht hat.

Souveniers am Flughafen

Souveniers am Flughafen

Stehen geblieben war ich in Washington D.C., ich musste eine Nacht länger in den Staaten verbringen und verbrachte die Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.
Am frühen morgen, gingen meine Mitbewohnerinen Frühstücken und danach noch etwas Washington D.C. anschauen. Ich wollte nicht mitkommen, zum einen war ich schonmal in Washington und zum anderen wollte ich immer noch, nur noch Heim. Bevor sich die beiden verabschiedeten haben sie mir noch Frühstück vom Buffet hochgebracht und ich habe den restlichen morgen damit verbracht ein (wirklich) letztes Mal Amerikanisches Fernsehen zu schauen, genauer gesagt ‚Rizzoli & Isles‘. Da ich gegen 11:00 Uhr aus dem Zimmer raus musste bin ich dann zum Flughafen gefahren und habe mir dort die Zeit vertrieben. Mit Souvenierständen, einem letzten Mal Wendys usw. Alles war übrigens schon mit Merchandise für die US-Wahl dekorieret.

Mein Flugzeug

Mein Flugzeug

Die Zeit verging definitiv nicht im Flug aber wirklich schnell gings auch nicht. Als mein Gate endlich bekannt gegeben wurde sahs ich dann am Gate rum. Wo ironischer weiße auch ein Flug nach Denver vor unserem ging (wenn ich mich recht erinnere).
Irgendwann kam meine Zimmernachbarin dazu (die aus Südtirol) und wir haben uns nett Unterhalten. Ich wurde zwischendrin noch umgesetzt (sahs dann im Mittleren Sitzblock am Gang). Jahrhunderte später konnten wir dann endlich Boarden… Jaaaa, es ging nach Hause.

Der Rückflug an sich war… ZUM KOTZEN. Also nicht nur dieses ganze Drama, ich rede jetzt nur von dem Flug Washington D.C. – München. Mein Fernseher funktionierte nicht, es lies sich keine vernünftige Position zum Schlafen finden und wenn ich mal für ne Minute weggedöst war, dann mussten das Ehepaar neben mir aufs Klo und weckten mich wieder. Aber es ging gen Heimat und dementsprechend war das alles schon o.k..
Landeanflug auf München. Erster Gedanke „Die haben hier aber kleine Felder.“, ich konnte es gar nicht glauben wieder Deutschen Boden unter den Füßen zu haben.
Ich lies mich zu meinem Gate leiten (musste aber vorher mein Ticket umtauschen und sichergehen das mein Koffer da war usw).

Das einzig positive an meinem Umweg über München war, dass ich jetzt endlich mal ‚München – Stuttgart‘ geflogen bin. Gabi und ich haben immer überleg wer denn so ne Strecke fliegt und wie lang sowas dauert. Ich bin mit Air Augsburg geflogen, in einer Propellermaschine. Als ich das Flugzeug gesehen habe dachte ich, ich fliege auf die Isla Nublar und schaue mir mit Sam Neil Dinosauriere an, aber doch nicht nach Stuttgart (fand den Service an Board aber super, besser als bei manchen bekannten deutschen Fluggesellschaften – denen mit deutschen Flügeln z.B.). An meinem Fensterplatz hatte ich einen wunderschönen Blick über ganz Stuttgart, als wir am SI-Centrum vorbei geflogen bin, habe ich angefangen zu heulen. Es war komplett unwirklich.

Es konnte gar nicht schnell genug aus dem Flugzeug rausgehen, schnell durch die Pass Kontrolle, mir einen Wagen geholt und schnell zum Gepäckband. Von weitem sah ich schon meine Cousins und Cousinen… Ich winkte ihnen zu hüpfte, mit meinem Cowboyhut (den ich natürlich auf hatte) rum wie eine bescheuerte, schnappte mir so schnell wie möglich meine Koffer und wuchtete die zwei plus mein Handgepäck auf meinen Wagen und raus ging es…

Wieder in Deutschland

Ich hatte mein großes Hallo, wie ich es wollte: Ein roter Teppich, Volksmusik, ganz viele meiner Lieben (oben ist nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen) und bevor ich auch nur Luft holen konnte rannte eine kleine Gestalt auf mich zu und mir in die Arme und gleich hinterher die Zweite. Meine zwei „kleinen“ Geschwister Leo und Bebe. Als großes Dreierkneul standen wir da, Bebe und ich heulten und Leo strahlte.
Dann begrüßte ich alle, trank meinen ersten Sekt nach einem Jahr und umarmte meine Lieben.

Zuhause ging die feier weiter. Mit dem ganzen deutschen essen das ich vermisst habe und als überraschung hatten Mama und Bebe mein Zimmer neu dekoriert. Ich bin wieder da. Wegen meiner verspätung waren bei meiner Begrüßungsfeier leider Conny und Vicky nicht dabei dafür aber aber meine ganze Familie und viele Freunde (natürlich Gabi usw.). Jedesmal wenn sich die Tür öffnete und jemand neues rein kam musste ich fast weinen und habe mich gefreut wie… Einfach Unbeschreiblich.
Joosel, Mama und Bebe haben mit mir nochmal nen Einbürgerungstest gemacht mit dem ich mir meine Haustür-Schlüssel wieder verdient habe und Jaaaaaa…. Ich bin wieder da!

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Heute vor einem Jahr war ich Frankfurt und hab mein Visum beantragt.
Sprich, Gabi kene ich jetzt seit vier Jahren und noch kein Ende in Sicht. Leider konnten wir heute aus (offensichtlichen Gründen) nicht zusammen feiern. Aber ich glaub dem Rest der Welt gingen wir auch so auf diversen Sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook) auf den Zeiger ;-). Wir zelebrieren diesen Tag ja meistens so, wie es ansonsten nur verliebte Teenies machen (obwohl wir nur befreundet sind, gibt es Pralinen und Blumen – für mich dieses Jahr :D) und dementsprechend gehen wir allen auf den Keks. Aber ich hab mich tierisch über Gabis Überraschungspost gefreut.
Da klingelte ein Mann von Fleurop und ich dachte noch: „Das ist aber Unpassend wenn jetzt Beileids-Blumen für meine Gastmutter kommen und die gerade auf Geschäftsreise ist.“ Doch Sarah meinte dass die Blumen für mich sind und ich steh da… Hä? Wer schickt mir denn Blumen? Hat Alex Pettyfer, Hugh Jackman oder Orlando Bloom endlich erkannt das ICH diejenige bin nach denen sie sich seit Jahren verzehren? (Jeder Groschenroman hätte diesen Satz nicht schöner formulieren können). An den Kennenlerntag von Gabi und mir hatte ich insofern nicht gedacht da wir uns schon auf Facebook gratuliert hatten. Aber nein. Ich öffnete den Karton, lass die Karte und brach in schallendes Gelächter aus. Es gibt keinen der bessere Freunde hat als ich!
(An dieser Stelle noch ein lieber Gruß an alle die meine Freunde sind, die Family im besonderen :D)

In meinem AuPair Leben verläuft alles nach wie vor gut. Sarah und ich hatten uns heute alleine und es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben gebastelt, geHome-schult (Wortkreation ala Sophie) und es war wieder so schön entspannt wie vor den Sommerferien. Mit Jack war ich vorhin bei Karate, wo er hoch gelobt wurde. Nur Anna bekomm ich zur Zeit kaum zu Gesicht 😦 . Aber im Moment läuft es mit den dreien echt gut…

Jetzt fragt ihr euch sicherlich noch warum da was von Klischees im Titel steht, oder?
Also… Seit mal ganz ehrlich, was ist den euer Negativprototyp eines Amis? Ich muss sagen, so viele Klischees in diesem Jahr entkräftet wurden, eines wurde erfüllt… Und es läuft auf zwei Beinen:
In meiner Straße wohnt ein Kerl der ist wirklich der Typische-Ami ist. So wie ihn man sich vorstellt. Dabei rede ich jetzt nicht vom aussehen sondern eher von der Einstellung und seiner Auffassung wie es in anderen Ländern zugeht und er ist UNGLAUBLICH von sich selbst überzeugt und kann alles. Neulich meinte er zu mir ein Freund von ihm hätte sich ins Netzwerk des FBIs eingeheckt und sei nicht erwischt worden (die zwei gehen zur Highschool – das gehört also wieder in die Kategorie, ich bekomme Blumen von George Clooney, danke an dieser Stelle, George). Für ihn (also nicht für Mr. Clooney sondern den Kerl aus meiner Straße) ist Amerika das beste Land der Welt (dagegen kann man nichts sagen – jeder wie er will) und alles was jenseits des Atlantiks ist oder nicht-Amerika, ist quasi ein Entwicklungsland. Falls in Deutschland bald Care-Packete ankommen (so mit Seife und Decken) dann sind die wahrscheinlich von ihm (kein Witz, das überlegt er sich gerade, aber die gehen dann auch nach China und so… Nicht nur Deutschland). Er ist wirklich nett, aber hat irgendwie eine komplett komische Weltanschauung.

Ich skype nach wie vor viel, erst gestern mit den drei Schweizern und naja… Geniesse meine Tage hier, freue mich aufs Wochenende. Alles wie immer 😀 Heute ist Christin Heimgeflogen.

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Gabi ist wieder daheim und während sie sich vorbereitet auf unser skypen, sitze ich hier und schreibe einen Blogeintrag über diese Woche?

Wo fang ich am besten an?

Montags hab ich Gabi zum Flughafen gebracht, aber bis zum wirklichen Ende konnte ich nicht bleiben, da ich echt ziemlich traurig war, dass sie wieder gegangen ist und da ich die Weltmeisterin im Reinsteigern bin… habe ich mich relativ flott verabschiedet und dann im Auto kurz die Krise bekommen.
Um mich abzulenken bin ich ins Kino gefahren um mir ENDLICH den von Mama und Joosel hochgelobten Film ‚Battleship‘ anzusehen. Ich habe mir eine Karte gekauft mit den Worten „One Ticket for ‚Battleship‘, please!“ Habe gezahlt, bin rein. Habe eine 3D-Brille bekommen und wurde zu Saal 13 geschickt. Ich bin da also brav reingegangen, mal wieder das einzige Mädel das keine Fresse gezogen hat und nicht neben nem Kerl saß, wie so oft halt. Vorschau, jede Menge Superheldenfilme und dann kommt der Vorspann und das Logo von Marvel (Produktionsfirma und Comicverlag), in meinem Kopf macht es nur kurz „Häh! Battleship ist auch von Marvel, cooool!“
Komische Aliens kommen ins Bild, ich denk mir noch nix bei… Bis… Samuel L. Jackson (Schauspieler) mit Augenklappe ins Bild kommt, FUCK!!!!! Ich sitze in ‚The Avengers‘. An und für sich nix schlimmes. Den Film wollte ich eh sehen… Aber nicht an diesem Tag! Schnell auf meine Kinokarte geschaut, da steht auch ‚The Avengers‘ drauf, aber ich habe definitiv ‚Battleship‘ gesagt. Kurz überlege ich den Saal zu wechseln, entscheide mich dann aber dagegen – da der Film da auch schon läuft. So kam es also, dass ich montags in ‚The Avengers‘ kam und während ich mir den Film angesehen habe, hat sich mal wieder bestätigt. Ich – bin – ein – Freak! Würde ich bei ‚The Big Bang Theory‘ mitspielen, wäre ich nicht Pennys Mitbewohnerin sondern würde bei den Nerds wohnen. Denn folgendes ist passiert:
Kerl hinter mir: „Warum spielen Batman und Superman da eigentlich nicht mit?“
Und ich hätte mich fast umgedreht und gesagt:“ Weil die nicht von Marvel sonder von DC Comics sind!“
Aber nein, ich hab es nicht gemacht weil ich mich zu diesem Zeitpunkt noch geärgert habe nicht in Battleship zu sitzen!

Heute war die Graduation (Abschlussfeier) meiner Hostmum. Sie ist jetzt offiziell (neben Hebamme/Krankenschwester) ein Dr. (ich glaub Philosophie wars). Wir saßen heute also zwei Stunden bei dieser Feier. So richtig mit dem Song, den Outfits, den Reden… Wie im Film halt (mal wieder).
Es war im Freien und eigentlich nicht wirklich warm (ich saß im langärmligen Shirt da).
Danach waren wir essen (im Olive Garden – eine Restaurantkette, die italienisches Essen serviert, wo sich jeder Italiener an den Kopf hauen würde, aber lecker).
Als wir mit dem Essen fertig waren und gerade am gehen waren, meinte meine Hostmum ich sei ganz rot. Zuerst dachte ich, ich hätte was im Gesicht…
HAHA, nein… ich habe einen Sonnenbrand sondergleichen. Natürlich ist alseits bekannt, dass es bei meiner Haut nur vier, maximal fünf Schattierungen gibt: käsig-weiß-leicht braun-hellrot-dunkelrot
Ich bin zwischen hellrot und dunkelrot. Letzte Woche lief ich mit einem Cowboyhut rum, heute seh ich aus wie ein Indianer vom Stamme der „Wir-brauchen-keine-Sonnecreme-wir-vertragen-das“. Ich könnte auch aus Großbritannien kommen… bis auf die Sprache 😉

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„Boah, wie cool. Du kommst in einen viereckigen Staat.“
Mit diesem Satz war damals (im November) eine Idee geboren, welcher wir uns selbst noch gar nicht so richtig bewusst waren. Den im wunderbaren Staate Colorado (besser gesagt an einer seiner vier Ecken) befindet sich das Four Corners (dt. Vierländereck). An diesem ‚Eck‘ treffen die vier US-Staaten Utah, Arizona, New Mexico und Colorado aufeinander. Und da nur Anfänger gleichzeitig in zwei Staaten sind, mussten wir da hin um ihnen zu zeigen: WIR (Gabi und ich) können gleichzeitig in vier Staaten sein. BÄM!

Mal wieder ein Samstagmorgen, es klopft an meiner Tür. VERDAMMT! Ich hab verschlafen, schnell mich angezogen, fertig gemacht und ab ging es mit Gabi ins Auto… JUHUU ROADTRIP NR. 2.

Gabi hatte sich davor überlegt, dass sie den Weg nehmen wollte, den Google-Maps als kürzesten vorschlug und nicht den, welchen das Naiv sagte. Also wurde so lang auf „alternative Route“ geklickt bis der Weg zu passen schien. Unsere Annahme war, wir fahren an den Rocky Mountains entlang, aber doch nicht MITTEN DURCH! Aber wir hatten ja unsere Cowboyhüte auf, die wir uns letzte Woche noch besorgt hatten und ab ging die Post (mit solchen Hüten zu fahren ist übrigens nicht sonderlich bequem, also waren die nur 3% der Zeit auf dem Kopf). Wo war ich? Achja… quer durch die Rocky Mountains, tolle Landschaft (wesentlich mehr zu sehen als in Wyoming, aber ok sogar im Augustinum* ist mehr los als in Wyoming). Leider wird auch die tollste Landschaft nach 6 Stunden und mehr langweilig und es wurde anstrengend: Berg auf Berg ab, da einer zu langsam, hier wollte einer überholen etc.

Dementsprechend froh waren wir aus den Rockies wieder draußen zu sein und wir glaubten auch nicht mehr, dass das Four Corners wirklich in der Wüste sein sollte, da es nur noch ein paar hundert Meilen waren und wir gerade aus den Rockies raus waren. Aber doch, nur ein paar Meilen später standen wir sprichwörtlich in der Wüste. Wie cool, oder? Da änderte sich die Landschaft in ein paar Kilometern vollkommen und es war echt cool! Und mir kann keiner sagen, dass der König der Löwen in Afrika spielt. Wir haben die Schlucht gesehen wo Mufasa gestorben ist . JAAAAAAAA… Oder da wurde es gedreht oder so 😛 Ich seh es richtig vor mir, da saßen lauter Disney-Zeichner mit ihrem Block und ihrem Stift mitten in ner Wüste in der Nähe des Four Corners und zeichnen Mufasas Tod. 🙂

ENDLICH, waren wir da… Am Four Corners. Ja, wieder ein Ort an den wir nur hingefahren sind, um Bilder zu machen, aber hey… Wer kann schon sagen er saß in vier Staaten?

Ach nur kurz zu Info, da wir ja einen ausschweifenden Eindruck von allen vier Staaten gewonnen haben, haben wir auf Grunde unserer langen Recherche (waren garantiert 45 Minuten) eine Liste aufgestellt welcher der Staaten der beste ist:
Auf Platz vier, ganz eindeutig: New Mexico, auf Platz drei: Utah (Miray, grill mich nicht), auf Platz zwei: Arizona und natürlich auf Platz 1: Colorado!

Danach haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Eigentlich war der Plan sich irgendwo einen Hotel/Motel zu suchen um am nächsten Morgen zurück zu fahren. Aber wir (Gabi) hatten gerade einen guten Lauf und  sind einfach losgefahren. Dieses Mal haben wir aber dem Navi vertraut. Wir fahren also wie Lucky Luke dem Sonnenuntergang entgegen, durch Colorado zurück nach Denver und auf einmal seh ich auf der anderen Straßenseite ein Schild „Welcome to Colorful Colorado“ und wundere mich, ein paar Meter weiter (dieses mal auf unserer Seite) ein weiteres Schild „Welcome to Utah“.
Gabi tritt in die Bremsen, die Reifen quietschen und wir kommen zum stehen. Warum? Na wegen FOTOS natürlich (ich sehe tausende Familienmitglieder mit ihrem Kopf auf dem Tisch aufkommen). Wir also in der Dämmerung noch schnell ein paar Bilder gemacht (wir wussten echt nicht, dass wir über Utah zurück fahren würden) und dann wieder ins Auto. Nur noch kurz getankt, etwas Verpflegung besorgt und in einem Ruck sind wir durchgefahren nach Denver.

Die Fahrt war laaannngggg, dafür war der Highway so gut wie leer… Nur ein (Gabi sagt) Waschbär oder (ich sage) Hase hat beschlossen, er muss sich vor unser Auto werfen 😦
Aber ansonsten verlief die Fahrt ganz normal, nur die letzten zwei Stunden waren schlimm. Wir waren fertig und wollten nur noch ins Bett. Immerhin haben wir fast 1000 km zurückgelegt!
Kurz nach drei Uhr morgens waren wir wieder in Denver und sind nur noch ins Bett gefallen. Schön war es, aber anstrengend.

Morgen fliegt Gabi wieder nach Hause 😦

* Altersheim in Stuttgart

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Ein weiterer Punkt kann von meiner Löffel-Liste gestrichen werden.
Heute waren Gabi und ich bei einem Baseballspiel.

Colorado Rockies vs. Arizona Diamondbacks

Und im Gegensatz zu meinem Basketball-„Dilemma“ wusste ich hier ganze genau für wenn ich sein wollte. Natürlich für die Rockies (Heimvorteil und so).

Die Entscheidung da hinzugehen (bzw. zu irgendeinem Sportspiel) spukte Gabi und mir schon länger im Kopf rum, doch wir haben erst diese Woche Karten gebucht (weil ichs davor verpennt habe).
Jedenfalls haben wir uns Karten gekauft, saßen relativ weit oben (das ich Höhenangst habe, hatte ich beim buchen verpennt – aber dann im Stadion wars mir SOFORT wieder bewusst (aus der Kategorie da-war-doch-was…-OH-verdammt)).
Bevor wir da rein sind (also ins Coors Field-Stadium) mussten wir uns natürlich noch kurz jeweils ne Mütze kaufen, da man ja von uns denken sollte, wir wüssten total was wir tun, wir kennen alle Regeln und haben dieses Spiel bis jetzt nicht nur in Filmen gesehen. NEEEIIINNN… Mit unseren schicken Mützen, den passenden Ohrringen und einem Riesenstofffinger sahen wir aus, als könnten wir jeden Spieler mit Vornamen anreden (dank der großen Leinwand konnten wir das auch wirklich). Ist es eigentlich bitter, dass wir dauernd den Film ‚Hook‘ im Kopf hatten? HEIM LAUF, JACK!

Das Spiel an sich war… Interessant. Also jetzt wirklich. Obwohl wir noch am Anfang dachten, wir blicken es eh nicht und unsere Fachbegriffe aus vier Wörtern bestanden, hatten wir gegen Ende richtig viel Spaß. Wieder mal ein „wie-im-Kino“ Moment. Beim Baseball gibt es übrigens keine Cheerleader, die Nationalhymne wurde dieses Mal von einer Grundschulklasse gesungen und das Maskottchen war ein Dinosaurier. Warum die Colorado-Rockies einen Dino als Maskottchen haben ist mir zwar schleierhaft, aber da wird sich schon irgendwer was dabei gedacht haben, hoffe ich. Natürlich musste ich alles ausprobieren was ich aus dämlichen Filmen kannte (zum essen). Kleiner Tipp am Rande. Dieses in allen Regenbogenfarben leuchtende Eis, schmeckt wie Eis dass man vom Auto gekratzt und dann mit etwas Sirup übergossen hat – BÄH!

Übrigens waren die Arizona Glitzrücken (Edward!) so schlecht, dass selbst wir es bemerkt haben. Die Rockies haben gewonnen! JEAH – Rockies.

Gestern waren wir übrigens in Boulder und ich hab Gabi und Vicky bekannt gemacht! Ein unglaublich lustiger und aufregender Abend war das gestern und heute. Ich hau mich jetzt mal in die Falle, heute morgen war ich nämlich mit Anna und Sarah schwimmen und das kommt schon wieder hoch.

STOP! Bevor ich Schluss mache muss ich noch was berichten.
Gestern hat meine Hostmum mit mir das erste Mal darüber geredet, dass mein Jahr ja in vier Monaten zu Ende ist und wann ich gehen will. Sie meinte auch, ich könnte gerne mit ihnen verlängern aber sie weiß ja schon relativ lange dass das für mich nicht in Frage kommt. Es war irgendwie ein trauriges Gespräch und sie sind sich noch nicht sicher, ob sie sich ein neues Au Pair holen, allerdings fangen sie jetzt an zu schauen.
Also liebe zukünftigen Au Pairs, die tollste (und chaotischste) Gastfamilie sucht wieder 🙂

Aber jetzt wirklich: Gute Nacht ihr Lieben – Oder besser gesagt, Guten Morgen Europa!

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Gabi ist da! OLEEE, OLEEEEE!

Donnerstagabend kam sie (vollkommen geplättet) in Denver an und wurde von mir freudestrahlend am Flughafen begrüßt. Kurz getrennt, ab zu ihrem Hotel, gequatscht, gegessen und dann musste Gabi (dank Jetlag) auch gleich in die Kiste und ich bin wieder heim, denn Freitag hieß es ja… ARBEITEN!

Der Tag verlief ganz normal, ich habe mit Sarah und Anna Schokoerdbeeren für den Muttertag gemacht und da ich die beste Hostfamily der Welt habe durfte ich schon früher Schluss machen um zu Gabi zu fahren.
Und hier fängt das Problem an, alle Autos waren weg. Gabi geschrieben und ca. 40 Minuten später stand se vor der Tür. Warum 40 Minuten für eine Strecke die auch in 20 geht? Ein Wort: Feierabendverkehr.
Da es zusätzlich dazu noch geschüttet hat, sind wir nicht wie geplant nach Denver gefahren sondern in die Mall. Und haben somit auch keine Cowboyhüte gekauft 😦 Etwas was uns heute, schrecklich geärgert hat. Abends ging es noch in ‚Dark Shadows‘ ins Kino (wir haben uns weggeschmissen vor lachen) und da wir am Samstag (heute) früh raus mussten, ging es auch wieder früh Heim und in die Kiste.

8:00 Uhr morgens! Geplante Abfahrt Northglenn, das Navi sagt wir werden sieben, in Zahlen 7 (!!!) Stunden unterwegs sein bis zum Mt. Rushmore (das ist der Fels mit den vier Präsidentenköpfen (Washington, Jefferson, Teddy Roosevelt und Lincoln)). Jeder der mich kennt weis, was für eine gute Laune morgens habe. Es vergeht kein morgen an welchem ich nicht  vergnügt aus dem Bett springe und der Sonne entgegen lache.
Und im Ernst: Ich bin morgens der unausstehlichste Mensch der Welt. Ich will meine Ruhe und um Himmelswillen keine Menschen mit guter Laune und strahlenden Gesichtern um mich rum und da mich Gabi kennt war ihr erster Satz im Auto auch „Sag mir dann wenn du ansprechbar bist bescheid!“
Über die Fahrt kann ich gar nicht so viel sagen. Zum Mt. Rushmore fährt man von Denver aus durch Wyoming, dann noch ein Stück durch South Dakota (dort liegt der Fels) und die Landschaft in Wyoming (welches der Großteil der Strecke ist) lässt sich mit einem Wort sehr gut beschreiben: NICHTS.
Den dort gibt es einfach, nichts!
Am Anfang waren wir noch voll begeistert, vor jeder Berggruppe aufgeregt und dahinter befand sich immer: Noch mehr nichts. Ab und zu nen paar überfahrene Tiere am Wegesrand, Kühe auf dem Feld, nen Baum, nen Fluss und das wars schon… Auch kaum andere Autos waren zu sehen nachdem wir den Highway verlassen haben. Natürlich haben wir uns kaum darüber lustig gemacht und am Anfang war das alles auch noch faszinierend, Tempomat an und durch die Gegend (auf der ganzen Strecke mussten wir vielleicht fünfmal abbiegen).

Die ersten 20 Meilen South Dakota sahen genauso aus wie ganz Wyoming. Aber danach war es richtig schön, viele Berge und die dazugehörige Landschaft und etwas (wenig) Zivilisation war auch vorhanden.
Kurz entschlossen sind wir noch beim ‚Crazy Horse Memorial‘ vorbei gefahren (wer nicht weis was das ist, einfach auf den Link drücken). Madlen hatte mir früher schon mal davon erzählt (davor hatte ich noch nie etwas davon gehört) und das ist wirklich ein riesen Ding. Wir haben uns das beide angesehen und hatten beide eine etwas skeptische Meinung. Ich bezweifle einfach, dass sie des Pferd tatsächlich noch in den stein bekommen und Gabi glaubt das da einfach einmal was zu viel weggesprengt wird und Crazy Horse dann plötzlich ohne Nase oder so dasteht.

Nicht weit vom verrückten Pferd entfernt war dann endlich, der MOUNT RUSHMORE:

Mount Rusmore May 2012

Jaaa… Wir waren dort. Keine Ahnung warum genau wir da hin wollten, aber irgendwie cool war es schon. Es war auch nicht so kalt wie gedacht und es gab auch keinen Schnee (wie mein Hostdad befürchtet hat).

Während ich das gerade alles so runter schreibe klingt es ziemlich öde, aber es war wirklich toll und da Gabi dabei war konnte es gar nicht langweilig werden.
Wir haben uns dann aber auch relativ flott wieder auf den Rückweg gemacht, immerhin hatten wir weitere 6-7 Stunden Autofahrt vor uns, durch das spannende Wyoming. YEHA!

Am Anfang war das ganze wieder sehr lustig. Nunja… Am Anfang, irgendwann war jedes Totgefahrene Tier am Straßenrand schon ne Besonderheit und natürlich gingen uns auch nicht die doofen Sprüche aus, aber gegen Ende war die Luft draußen. Jetzt sitze ich in meinem Bett und bin nah am auf der Tastatur einschlafen.

Was? Ihr wollt ein Fazit? Ok!
Mt. Rushmore: Versteh ich jeden der hin will, ich bin irgendwie stolz drauf da gewesen zu sein, obwohl es einen jetzt nicht umbedingt umhaut!
Crazy Horse: Mhhh jaaa… Also… jaaa… Nett! Ich glaub immer noch nicht, dass se den Gaul aus dem Stein hauen können, aber ich drücke ihnen die Daumen.
South Dakota: Nett! Nicht mehr und nicht weniger, nett!
Beef Jerky: jaaa… da ich ca. 300 Kühe auf dem Hinweg gesehen habe, hatte ich so eine Lust auf Fleisch, dass ich mir Beef Jerky gekauft habe, der Grundgedanke war gut und da es echt nicht billig war, kann ich auch nicht zugeben das es irgendwie Schei** geschmeckt hat!
Wyoming: Wenn euch euere Eltern auf ne Freizeit nach Wyoming schicken, dann hassen sie euch echt! 😉 Ich mein, es ist schon nett… Die ersten fünf Stunden lang!
Roadtrip mit Gabi: SUPER! Was auch sonst?

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So letztes Wochenende war am Sonntag das Cluster Meeting (sprich: viele Au Pairs meiner Agentur treffen sich). Wir waren bowlen und ich habe festgestellt (mal wieder)…
Ich kann nicht mal bowlen. Kein Wunder dass ich in der Schule im Sport immer als letzte gewählt wurde 🙂
Wirklich, ich übertreibe nicht. Am Anfang liefs gut und je länger ich gespielt habe, desto schlechter wurde ich, am Ende war ich froh die Linie nicht zu übertreten und wenigstens einen Pin abzuräumen.
Aber lustig war es trotzdem. Ich saß am Tisch mit Au Pairs aus Schweden, Brasilien, Frankreich und der Türkei und wir hatten ne super Zeit. Wobei es, wenn sich Au Pairs kennenlernen, am Anfang immer nach demselben Schema abläuft:

„Wie heißt du? Woher kommst du? Seit wann bist du hier? Wie viele Kinder hast du?…“

By the way, das war eine wieder so ein Moment wie im Fernsehen, diese Bowlingbahn alles wie aus einem amerikanischen Film (bzw. wie aus den Simpsons), stilecht gab’s zum Bowlen Pizza und Getränke.

Nach dem bowlen trennten sich unsere Wege wieder und ich fuhr zuerst Geburtstagsgeschenke für Sarah und Jack kaufen (ich hasse es, eigentlich mag ich Geschenke kaufen, aber ich hatte halt überhaupt keine Idee was ich den beiden schenken sollte). Daraufhin gings zur Mall und ich wollte meine Haare stutzen lassen, pfff nee wird nix draus da die alle ja um sechs zumachen (es war ja auch schon kurz vor fünf und die Läden waren leer aber hey, ich will mich ja nicht beschweren). Daraufhin bin ich noch nen bisschen durch die Mall geschlendert und bin dann heim. Ihr seht kein besonders spektakuläres Wochenende, dafür geht es nächstes Wochenende nach Seattle mit Svenja.
Wir fliegen ja an meinem Geburtstag (am Freitagabend – Wink mit dem Zaunpfahl HUHU :P) ab, daher gibts meine ‚Party‘ mit meiner Hostfamilie schon am Donnerstag, aber hey… Das gilt , da ist in Deutschland ja schon der 24. 😉

Unndddd… Wie ganz viele wissen stehe ich total auf Countdowns, daher…
In 80 Tage kommt mich meine Gabi besuchen und wir machen Colorado, Mount Rushmore und ‚the Four Corners‘ unsicher.
Und exakt einen Monat später in 109 Tagen kommen Cornelia, Leo und Papa zu mir. Wuuuhuuuu ich freu mich 😀
Es ist echt gruselig, im Moment verfliegt die Zeit einfach nur!

Und ich hab noch ein kurzes Update vom Valentinstag, Abends gab es noch Kuchen und Geschenke für die ganze Familie und ich habe ein Charmsarmband mit einem Anhänger bekommen und eine Karte mit einem wundervollen Spruch meiner Hostmum drauf, ich hab mich riesig gefreut den meine Hostmum hat geschrieben:

„We love you Sophie! Don’t know what we’d do without you!!“

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