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Posts Tagged ‘Flug’

„Sophie, schreib mal deinen Blog weiter.“
Von meiner Familie und euch wurde ich (oft) daran erinnert meinem Blog endlich einen gescheiten Schluss zu geben und ich entschuldige mich mal wieder wie lang dieser Eintrag gebraucht hat.

Souveniers am Flughafen

Souveniers am Flughafen

Stehen geblieben war ich in Washington D.C., ich musste eine Nacht länger in den Staaten verbringen und verbrachte die Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.
Am frühen morgen, gingen meine Mitbewohnerinen Frühstücken und danach noch etwas Washington D.C. anschauen. Ich wollte nicht mitkommen, zum einen war ich schonmal in Washington und zum anderen wollte ich immer noch, nur noch Heim. Bevor sich die beiden verabschiedeten haben sie mir noch Frühstück vom Buffet hochgebracht und ich habe den restlichen morgen damit verbracht ein (wirklich) letztes Mal Amerikanisches Fernsehen zu schauen, genauer gesagt ‚Rizzoli & Isles‘. Da ich gegen 11:00 Uhr aus dem Zimmer raus musste bin ich dann zum Flughafen gefahren und habe mir dort die Zeit vertrieben. Mit Souvenierständen, einem letzten Mal Wendys usw. Alles war übrigens schon mit Merchandise für die US-Wahl dekorieret.

Mein Flugzeug

Mein Flugzeug

Die Zeit verging definitiv nicht im Flug aber wirklich schnell gings auch nicht. Als mein Gate endlich bekannt gegeben wurde sahs ich dann am Gate rum. Wo ironischer weiße auch ein Flug nach Denver vor unserem ging (wenn ich mich recht erinnere).
Irgendwann kam meine Zimmernachbarin dazu (die aus Südtirol) und wir haben uns nett Unterhalten. Ich wurde zwischendrin noch umgesetzt (sahs dann im Mittleren Sitzblock am Gang). Jahrhunderte später konnten wir dann endlich Boarden… Jaaaa, es ging nach Hause.

Der Rückflug an sich war… ZUM KOTZEN. Also nicht nur dieses ganze Drama, ich rede jetzt nur von dem Flug Washington D.C. – München. Mein Fernseher funktionierte nicht, es lies sich keine vernünftige Position zum Schlafen finden und wenn ich mal für ne Minute weggedöst war, dann mussten das Ehepaar neben mir aufs Klo und weckten mich wieder. Aber es ging gen Heimat und dementsprechend war das alles schon o.k..
Landeanflug auf München. Erster Gedanke „Die haben hier aber kleine Felder.“, ich konnte es gar nicht glauben wieder Deutschen Boden unter den Füßen zu haben.
Ich lies mich zu meinem Gate leiten (musste aber vorher mein Ticket umtauschen und sichergehen das mein Koffer da war usw).

Das einzig positive an meinem Umweg über München war, dass ich jetzt endlich mal ‚München – Stuttgart‘ geflogen bin. Gabi und ich haben immer überleg wer denn so ne Strecke fliegt und wie lang sowas dauert. Ich bin mit Air Augsburg geflogen, in einer Propellermaschine. Als ich das Flugzeug gesehen habe dachte ich, ich fliege auf die Isla Nublar und schaue mir mit Sam Neil Dinosauriere an, aber doch nicht nach Stuttgart (fand den Service an Board aber super, besser als bei manchen bekannten deutschen Fluggesellschaften – denen mit deutschen Flügeln z.B.). An meinem Fensterplatz hatte ich einen wunderschönen Blick über ganz Stuttgart, als wir am SI-Centrum vorbei geflogen bin, habe ich angefangen zu heulen. Es war komplett unwirklich.

Es konnte gar nicht schnell genug aus dem Flugzeug rausgehen, schnell durch die Pass Kontrolle, mir einen Wagen geholt und schnell zum Gepäckband. Von weitem sah ich schon meine Cousins und Cousinen… Ich winkte ihnen zu hüpfte, mit meinem Cowboyhut (den ich natürlich auf hatte) rum wie eine bescheuerte, schnappte mir so schnell wie möglich meine Koffer und wuchtete die zwei plus mein Handgepäck auf meinen Wagen und raus ging es…

Wieder in Deutschland

Ich hatte mein großes Hallo, wie ich es wollte: Ein roter Teppich, Volksmusik, ganz viele meiner Lieben (oben ist nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen) und bevor ich auch nur Luft holen konnte rannte eine kleine Gestalt auf mich zu und mir in die Arme und gleich hinterher die Zweite. Meine zwei „kleinen“ Geschwister Leo und Bebe. Als großes Dreierkneul standen wir da, Bebe und ich heulten und Leo strahlte.
Dann begrüßte ich alle, trank meinen ersten Sekt nach einem Jahr und umarmte meine Lieben.

Zuhause ging die feier weiter. Mit dem ganzen deutschen essen das ich vermisst habe und als überraschung hatten Mama und Bebe mein Zimmer neu dekoriert. Ich bin wieder da. Wegen meiner verspätung waren bei meiner Begrüßungsfeier leider Conny und Vicky nicht dabei dafür aber aber meine ganze Familie und viele Freunde (natürlich Gabi usw.). Jedesmal wenn sich die Tür öffnete und jemand neues rein kam musste ich fast weinen und habe mich gefreut wie… Einfach Unbeschreiblich.
Joosel, Mama und Bebe haben mit mir nochmal nen Einbürgerungstest gemacht mit dem ich mir meine Haustür-Schlüssel wieder verdient habe und Jaaaaaa…. Ich bin wieder da!

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Vor wenigen Minuten habe ich meinen letzten Arbeitstag als Au Pair beendet (das ist jetzt auch schon Stunden her, ich habe zwischen drinnen aufgehört zu schreiben). Ich bin kein Au Pair mehr, vor einem Jahr kam ich in dieses Land (mittellos, ohne Familie und freunde *schnief – Soundtrack zu Schindlers liste einblende* jaa ich bin schon still) und morgen geht es zurück nach Deutschland.

Bitte liebe Großeltern, Eltern, nähere Verwandten etc. entschuldigt den jetzigen Ausdruck aber dass muss jetzt kurz sein:
KRASSER SCHEISS! Mein Jahr ist vorbei!?
Das offizielle Resume meines Jahres kommt später, dafür bin ich gerade nicht kreativ/gelassen etc. genug. 😀

Also zu heute: Mein größter Gastbruder sollte heute eigentlich ausreisen um auf Mission (machen die Mormonen so mit Anfang 20 fast alle), aber er hat sich vor knapp einem Monat die Hand verletzt und wurde deswegen heute daran operiert und reist erst im Januar aus. Wir (Gastbruder, Sarah & Ich) sind also (nachdem wir Jack zur Schule und Aufgaben mit Sarah gemacht haben) nach Denver ins Krankenhaus gefahren. Dort habe ich mit Sarah gewartet während wir darüber geredet haben wann wir das letzte Mal operiert wurden (was bei mir um die 15 Jahre her ist) sprach mich auf einmal eine Frau an (nachdem ich gesagt habe, ich wüsste nicht was ‚Mandeln rausnehmen‘ auf Englisch heißt und ich somit Sarah nicht erklären konnte weswegen ich operiert wurde). Die Frau sprach mich aufjedenfall an und meinte: „You are from Germany?“ was ich bejahte woraufhin sie mich an ihren Nebensitzer verwies und zu dem meinte: „Speak with her!“ (dt.: Sprich mit ihr). Es stellte sich heraus das der ältere her vor 54 Jahre von Deutschland in die USA ausgewandert ist und jetzt ratet mal woher er aus Deutschland kommt… Ich hab an meine letzten ganzen Tag in den USA noch Schwäbisch gehört, der liebe Herr kommt nämlich ursprünglich aus Stuttgart. Jaaaaaa ich war begeistert, also wirklich. Ich hab mich gefreut. Man hat deutlich gemerkt das er sich beim Deutschsprechen konzentrieren musste aber alles was aus seinem Mund kam hatte deutlich die Sprachmelodie meines Stuttgarts. Schöönnn…

Anna und meine Hostmum kamen auch etwas später zu uns ins Krankenhaus (Anna musste davor noch zum Arzt). Ich hab mir dann relativ schnell die beiden Mädels geschnappt und bin mit ihnen wieder nach Northglenn gefahren, da Sarah Mathenachhilfe und danach ein Playdate hatte. Eigentlich hatte ich 1 1/2 h Zeit, das hätte locker gereicht um noch einen ausgewogenen Snack Zuhause zu essen… Denkste, ein Stau ohne Ende. Wir haben es dann ganz knapp zur Nachhilfe geschafft (eine 30 Minuten Strecke hat halt mal 1 1/2 Stunden gedauert). Mit Anna Zuhause (die immer noch krank ist) habe ich gespielt und eigentlich war es ein normaler Tag von da an… Jack von der Schule abgeholt, gekocht, zu Karate gefahren… Und schwupps mein letzter Tag als Au Pair war einfach so zu Ende.

Hier sind schon alle ganz gespannt auf meine Nachfolgerin und ich musste vor ein paar Minuten Tschüss zu Jack sagen. Da ich ihn morgen nicht sehen werde.

Morgen geht es Heim und ich habe es noch nicht ganz realisiert! Mein Jahr ist vorbei…
Dieser Blog aber noch nicht 🙂

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Sie ist weg 😦 Seit ein paar Minuten sitzt meine liebste Au-Pair-Freundin im Flieger zurück nach Deutschland (bzw. erstmal nach New York). Und ich wäre nicht ich, wenn ich mich da nicht erstmal ne Runde schön reingesteigert habe… Aber fangen wir am Anfang an.

Vicky und ich haben uns letzten Dezember (ich glaube bei Madlens Geburtstag) kennen gelernt und auch etwas unternommen aber so wirklich los ging es erst Anfang März. Jede Woche zusammen irgendwohin (und wenn es nur das Kino war) und als es dann Sommer wurde haben wir uns zeitweise dreimal die Woche gesehen.
Im Klartext sie ist (ich weigere mich ‚war‘ zu sagen) für mich der wichtigste Mensch hier in den USA. Sie hat mein Jahr hier um so viele Dinge bereichert und ich hätte nie gedacht hier eine so gute Freundin zu finden. *schmalz-schnulz-tropf*

Sonntagnacht kam meine liebe Vicky also von ihrem Reisemonat (besser gesagt ihren Reise-zwei-Wochen) wieder und gestern haben wir uns ein letztes Mal getroffen. Ich war schon bei der Hinfahrt kurz vorm Heulen, aber das ging dann schon. In Boulder war dann alles beim Alten, nur Rotze haben wir beide im Kopf. Ich hab ihre Nachfolgerin kennen gelernt (auch ne sehr nette :D) und sie hat sich von ihrem Baby verabschiedet und damit wir gar nicht in großes Rumjammern versinken, ging es gleich zum letzten mal shoppen, danach noch ne Runde Leute im Starbucks genervt (Abschiedsgeschenk überreicht) und ab in die Pearlstreet um sich mit Vickys Nachfolgerin und ihrer Freundin zutreffen. Dort stolperten wir dann erstmal hübsch in ein AuPair-treffen. Total lustig da dabei zu sitzen. Vor 10 Monaten waren diese Treffen immer etwas… Wie soll ich sagen? Anstrengend, man wollte UNBEDINGT neue Freunde (hier in der Fremde) finden, einen guten Eindruck machen, sich mit seinem Englisch nicht blamieren und so weiter.
Doch dieses Mal saß ich da, mein Jahr schon fast hinter mir, mit (hoffentlich) verbessertem Englisch und mit der coolsten Socke in ganz Boulder neben mir. Im Klartext, ich fand das ganz lustig. Vor allem weil man sich so in ein paar Mädels echt wieder erkannt hat. Im Übrigen glaube ich, dass Vicky und ich dem Grüppchen da ganz schön auf den Wecker gingen.
Was folgte war klar, zu viert (mit Vickys Nachfolgerin plus Freundin) ging es in die Cheescake Factory essen (Steak Diane natürlich) und dann ein letztes Mal ins Old Chicagos. Alle nach Hause kutschiert, dazu laut ‚Call me mabey‘ und ‚Wenn ich tanzen will‘ gehört (FRAGT NICHT!) und dann kams. Abschiednehmen. ICH HASSE ES!

Wir hatten es eigentlich relativ, kurz und schmerzlos. Vicky rief noch ein ‚tschüssikowski‘ und dann sahs ich wieder im Auto. Wasserfallmodus = AN! Ich hab den halben Weg von Boulder zurück nach Northglenn geheult als würde Vicky nicht nach München sondern in den Iraq fliegen und als würden wir uns nicht in ca. einem sondern in frühestens 24 Monaten wieder sehen. Heule-Mophie halt!

Jetzt hab ich gerade etwas frei und suhle mich in Selbstmitleid. Nein! Mir fehlt sie jetzt schon unglaublich, weil Vicky einfach zu meinem Leben hier gehört und obwohl ich echt nicht mehr lange da bin (in einem Monat bin ich schon daheim), so kann ich mir es irgendwie gar nicht vorstellen das Vicky nicht ne halbe Stunde weit weg wohnt sondern jetzt mit dem Rest der Menschen die mir wichtig sind in Deutschland hockt. Im Klartext, heut ist ein Scheißtag. Vicky ist Heimgeflogen! Aber ansonsten geht es mir super 😉

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Tataaaa…

Jetzt ist es sicher: am 28. September betrete ich wieder deutschen Boden. Um 13:55 h lande ich in meiner wunderschönen Heimatstadt, Stuttgart.

Ich fliege am 27.09 von Denver nach Washington, dort (nach etwas über zwei Stunden rumsitzen) steige ich in einen Flug nach Frankfurt, dort lande ich am Freitagmorgen und sitze noch mal kurz rum (etwas über eine Stunde) und dann geht es endlich nach Hause, nach Baden-Württemberg.

Der Flug an sich klingt ganz o.k. aber mich ärgert es etwas, dass ich nicht meinen Wunschtermin bekommen habe und das zweimal umsteigen find ich auch nicht sooo witzig, aber da sind andere Au Pairs echt schlimmer dran als ich 🙂

Jetzt kommen wir noch kurz zum wichtigen Teil, meiner Ankunft im Schwabenländle:
Ich meine,  jedes Au Pair hat seine eigenen Vorstellungen von der Ankunft am heimatlichen Flughafen. Manche sehen diesem Tag mit Entsetzen entgegen, ich freue mich allerdings sehr darauf und habe auch nur kleine Erwartungen an diesen Augenblick.

Was ich erwarte?

Kennt ihr den Film ‚Gladiator‘ mit Russel Crowe? So wie da der Kaiser in Rom einzieht, so etwas erwarte ich am Flughafen in Stuttgart.
Sehr klassisch, dezent und nicht übertrieben.
Also ich möchte nen Blasorchester, Kinder die mir Blumensträuße überreichen, ein paar Fahnen sollten geschwungen werden, mir sollte der Bundespräsident zum erfolgreichen Abschluss meines Jahres in den USA gratulieren (ist doch immer noch der Wulff, oder? ;-)), Vertreter von Funk und Fernsehen sollten anwesend sein (meine Ankunft sollte es zumindest in die Abendnachrichten und auf die Titelseite der FAZ vom Tag darauf schaffen) und ich möchte jeden da sehen der mich auch nur im entferntesten kennt. Im Klartext, scheiß auf Jetlag. Wenn ich wieder da bin wird gefeiert. (Oh wie werde ich mich verfluchen im September ;-)).

Und jetzt im Ernst (für alle die mich nicht kennen – ja, das war ein Witz (also die Titelseite der FAZ, mir reicht auch die Süddeutsche – Ja, ich bin schon still)).
Ich freue mich über jeden der am 28.09 dasteht und mich empfängt und bin auch nicht böse wenn ihr es nicht schafft. Eventuell rede ich nie wieder mit euch, aber das kann ja auch ein Segen sein.
Verdammt Sophie, lass den Mist!
Im Ernst, nicht schlimm wenn ihr nicht könnt aber wenn doch, ich freu mich und das einzige was ich wirkliche erwarte ist eine echte Brezel (ohne Butter) und zuhause einen Kartoffelsalat und vielleicht nen Leberkäsweckle 😉 (ich höre Gabi gerade bis hier schrein, beim Ausspruch Weckle).

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Heute war mein Gerichtstermin und nein… spart euch die dummen Sprüche. Ich sitze (noch) nicht hinter schwedischen Gardinen.
Und um ehrlich zu sein, wenn das Ganze nicht so ernst gewesen wäre, ich nicht nen Heidenschiss gehabt hätte, das Auto überlebt hätte und der ganze Spaß nicht ins Geld gegangen wäre… dann wäre das Ganze eigentlich ganz witzig gewesen.
Naja, hätten-würde-sollte!

Das ganze war wie im Film (ob es nen Guter gewesen ist weiß ich nicht). Ich hab ja wegen meinem Unfall ein Ticket bekommen und musste deswegen da heute antanzen.
Mir fiel übrigens erst da auf, dass das Ticket an „Vorname: Sophie“ „Nachname: Friederike“ ausgestellt war *grins*. Tja, so schnell heißt man anders.
Man musste in nem kalten Wartezimmer warten (seltsam oder? XD) und darin kam man sich schon richtig schuldig vor, so mit den anderen 20 „Verbrechern“, dann wurde man angerufen und zum Anwalt geschickt. Meine HM war die ganze Zeit dabei und die kannte den Anwalt irgendwie, ich hab da kaum was gesagt (verstanden). Dann ging es ins Gerichtszimmer und wenn ich mir nicht fast in die Hose gemacht hätte… Nein, um ehrlich zu sein musste ich grinsen. Es war einfach 1a wie im Film.
Ein Richter hinter einer braunen Empore, ein paar Tanten die mitschrieben und nur die Jury-Bank hat gefehlt.
Der Richter hat immer aufgerufen und dann mit gelangweilter Stimme das ‚Verbrechen‘ vorgelesen, gefragt ob man’s verstanden hat und dann kam das bekannte „guilty or not guilty“ (allerdings hat er dafür nicht vier sondern zwanzig Wörter gebraucht).
Meine Hostmum ist mit mir vorgegangen und ich habe brav „guilty“ gesagt (das letzte Mal als ich jemanden ’not guilty‘ habe sagen hören, war in London im Musical Chicago und die wurde danach gehängt – aber des nur nebenbei :P). Im Endeffekt hat mich mein Unfall 120 $ gekostet. Nicht schön aber es hätte deutlich schlimmer enden können (nicht nur finanziell)…

Apropos finanziell; Kommen wir mal zum faszinierenden Thema Bildung.
Ich bin seit gestern im College als Gasthörerin eingeschrieben und zwar am ‚Metropolitan State College of Denver‘ in den Kursen ‚Introduction to Literature‘ und ‚American History Since 1865‘.
Seid ehrlich, wer hat gerade gedacht er würde sich eher erschießen als diese Kurse zu besuchen? Ich freue mich jedenfalls darauf… JA, ich bin komisch.
Ursprünglich wollte ich ja ‚American Immigration History‘ nehmen aber des ging nicht.
Zweimal die Woche geht’s jetzt ins College und das bis Mitte Mai. Wetten werden noch angenommen wann es mir auf den Zeiger geht.
Nächsten Mittwoch geht es los!

Und jetzt zu meiner Lieblingsbeschäftigung, REISEN!
TADA… Ende April kommt meine Mama und wir treffen uns in Tampa, FL. Für eine Florida Rundreise. Eine Woche lang geht es die Küste runter und an der anderen Seite wieder rauf.
Sprich: Tampa – Konzert in Tampa – runter zu den Everglades – Key West – hoch nach Orlando – Universal Studios Orlando – Tampa – wieder Heim (bei mir Denver, bei Mama Stuttgart). JUHUU… Florida nimm dich in Acht!

Ansonsten sind grad noch ein paar meiner Lieben am überlegen wann sie kommen, aber dazu schreibe ich erst wenn es sicher/gebucht ist.

Weiterhin ist hier alles beim Alten, kaum noch Schnee da… Aber es soll ja heute schneien *grummel*. Versteht mich nicht falsch, Schnee ist klasse… Aber ich hatte jetzt echt genug davon. Die Kleinen sind toll und…

ACHJA. Meine kleine Anna wollte neulich nicht von ihrem Bruder abgeholt werden sondern nur von MIR *jubel* und sie hat fast die Krise bekommen, als sie gehört hat das ich EIN WOCHENENDE wegfahre O.o, ich meinte nur das ich ihr eine Postkarte schicken werde die länger braucht als ich bis ich wieder da bin.
Sarah fand des eher cool das ich nicht da bin. Weil sie denkt sie kann dann tun und lassen was sie will, nach dem Motto „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.“

Und an dieser Stelle weil in Deutschland und der Schweiz schon der 11.01 ist.
Alles Gute zum Geburtstag mein lieber Leo! ❤

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Weihnachten kommt mit Riesenschritten näher und zusammen mit Weihnachten mein Dreimonatiges O.o Wie die Zeit vergeht.
Ich muss gestehen, der Oktober schien fast gar nicht vorbei zu gehen aber der November und der Dezember waren husch.. So gut wie vorbei.

Bevor ich irgendwas neues aus Colorado berichte gibt es eine kurze Neuigkeit aus Pennsylvania.
Meine Nachfolgerin bei meiner ersten Hostfamilie, hat nun auch diese Familie verlassen. Christin (die besagte Nachfolgerin) und ich verstehen uns super wir skypen mitlerweile mehrmals die Woche, allein das ich sie kennen gelernt habe war das ganze Drama in Chadds Ford wert.
Zudem habe ich von meiner alten AD Karen und von Christin erfahren, dass meine erste Gastfamilie nun aus dem Programm genommen wurde. Nach 10 Au Pairs in drei Jahren (Christin und mich eingeschlossen) von denen nur eine ein Jahr geblieben ist wundert mich das weniger, jedoch finde ich es traurig. Als ich gegangen bin dachte ich das evt. jemand anderes in dieser Familie klar kommt… Scheint aber ja wohl nicht der Fall zu sein.
Christin wohnt seit gestern nach einem erfolgreichen Rematch in der Nähe von NYC, drückt ihr alle die Daumen das auch sie jetzt endlich die beste Familie für sich gefunden hat.

O.k. aber zurück zur Gegenwart.
Mein Wochenende war verhältnismäßig faul.
Freitag wurde bis in die Nacht (also die deutsche Nacht) mit Gabi geskypt, dass tat echt mal wieder gut einfach nur über Gott, die Welt und den anderen Mist reden.
Am Samstag habe ich nix gemacht und am Sonntag bin ich nachmittags nach Denver gefahren um mir Karten für ‚West Side Story‘ zu kaufen. Ach und da ich schon mal da war (und die Karten billiger waren als gedacht) habe ich gleich richtig zugeschlagen. Somit geht es im März in ‚American Idiot‘ und im Mai in ‚Wicked‘. So damit ich auch mal was neues sehe, ich meine… Wicked kenn ich ja ähh nur flüchtig *hust* Ich schieb des alles auf Caro, die hat mir geraten Wickedkarten im voraus zu kaufen, weil die US-Tour immer sehr schnell ausverkauft ist! Also, wenn ihr mit jemandem schimpfen wollt dann geht zu Caro!

Danach bin ich durch Denver geschlendert und habe die Weihnachtsgeschenke für meine Kleinen und den Rest vom Fest besorgt. Dann gabs nen Eis und ab in West Side Story.

Den kurzen Showbericht muss ich leider schreiben 🙂 Aber er wird sicher nur GANZ kurz… Hoff ich!

Die Hälfte der Show war auf spanisch, o.k. das ist eventuell etwas übertrieben aber die Sharks haben untereinander meistens spanisch geredet. Eigentlich ne coole Idee aber es nervt schon etwas das man nicht alles versteht.
Der Cast war… o.k. Der ein oder andere Ton wurde versemmelt und naja umgehauen haben se mich nicht! Ich muss dazu auch sagen, dass ich West Side Story als ich es das letzte Mal gesehen habe (mit ca. 6-8) mich umgehauen hat und ich echt begeistert war, am Sonntag hab ich mich zwischenzeitlich sehr gelangweilt und mir gedacht, „Es ist einfach nicht mein Stück“. In Musical-ischen Kreisen ist es oft Gang und Gebe, dass die Fans die Klassiker oftmals nicht so toll finden (Ausnahmen gibts immer, ich liebe z.B. Les Misérables) und bei dieser Produktion von WSS trifft es leider auf mich zu. Bevor du mich köpfst Mama: eventuell lags am Cast… Ich hab keine Ahnung, aber wenn ich ehrlich bin war ich froh als Tony endlich tot war und ich gehen konnte. Überhaupt dieser ganze Romeo & Julia – Mist… Ich bin eh der Meinung das ganze wäre sehr viel Spannender ohne Romeo & Julia. Mein Vorschlag für ein Stück ‚Benvolio, Mercutio & Tybalt’… Dann wär nur der spannende Teil dabei. O.k, aber bevor ich mich an dem Thema festbeisse wechsel ich es besser schnell wieder…

Ähhh.. Ach ja.
VIELEN, VIELEN DANK AN MEINE LIEBEN ZU HAUSE!
In den letzten Tagen habe ich tolle Pakete bekommen von Mama, Oma Carla & Opa Uli, Oma Bertel & Opa Fritz, den Spießen und das Paket von Gabi ist noch unterwegs.
Nochmal vielen, vielen Dank!

Heute war es extrem stressig, ich hatte Sarah und Jack den ganzen Tag. Anna hatte heute morgen ne Krise daher hat meine Hostmum mit ihr nen Mama-Kind Tag gemacht und ich war am Ende des Tages tot, aber die sind schon echt lieb alle drei.

Aber ich habe etwas auf was ich mich riesig freuen kann.
Am Abend von meinem 20. Geburtstag geht es mit Svenja (einem Au Pair aus der Nähe von San Francisco bzw. Bielefeld XD) nach SEATTLE!
Bis zum darauffolgenden Montag wird die Stadt unsicher gemacht, vor den erstbesten Bus gerannt damit ich ins Seattle Grace Hospital eingeliefert werden kann und von McDreamy verarztet werde. Ich schätze, dann dauert es keine 24 Stunden bis mich meine selbstlosen Freundinnen besuchen *hust*
Für alle die jetzt mit großen Fragezeichen vor ihrem Computer sitzen. In Seattle spielt die Serie ‚Grey’s Anatomy‘ mit dem neuen George Clooney der letzten 10 Jahre.
Aber egal ob mit oder ohne Dr. Shepherd, ich freue mich unglaublich auf Seattle und kann es kaum noch erwarten!

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TADA… Ein Lebenszeichen von mir, habt ihr mich vermisst?
Es ist hier alles etwas stressig im Moment daher (denke ich) wird dies ein sehr… nun sagen wir mal knapper Eintrag.

Der Flug hier her war eigentlich ganz gut, (Southwest Airlines darf man ‚gratis‘ zwei Koffer a 50 Pounds mitnehmen), was mein Glück war denn… mein großer Koffer hatte ein Pound Übergewicht. WAHAAAAAAA… Also mitten auf dem Flughafen umgepackt und der kleine war dann so vollgestopft das mich die Servicetante was unterschreiben hat lassen das Southwest nicht dafür haftet wenn mein Koffer platzt, da er ‚überfüllt‘ ist.
Pfff… Die Frau (bzw. ihren Koffer) will ich sehen wenn sie sich nen Monat durch Pennsylvania geshoppt hat.
Daraufhin wollt ich echt nur noch in das Flugzeug steigen und losfliegen… HAHA natürlich hatte der Flieger Verspätung (mir fällt gerade auf das des wieder kein kurzer Beitrag ist – kurzfassen ist halt einfach net meins, Papa meinte mal, ich hab mit eineinhalb Jahren angefangen zu reden und seitdem nimmer aufgehört) und da SW leider Gottes freie Sitzwahl hatte saß ich in nem Mittelsitz (was aber halb so schlimm war, denn ich hab eh 80% des Fluges geschlafen).
By the way, Southwest hat mit Abstand die lustigste Crew überhaupt, fing schon beim Stewardessen-Sicherheitstraning an, als sie erklärt haben wie man die Schwimmwesten anlegt meinte einer der Stewards nur trocken, das wir die sicherlich brauchen da zwischen Philadelphia und Denver bekanntlich SEHR VIEL Wasser ist und der Flug endete mit den Worten ‚We love you but get out!“ I like

Abgeholt wurde ich noch am Flughafen von meiner Hostmum (diese ist nur ne halbe Stunde vor mir gelandet – kam von einem Business Meeting), wir haben zusammen auf ihren Mann gewartet. Das dauerte aber, da der Van auf der Hälfte der Strecke meinte: ‚Nö! Ich mag nimmer‘,
Gabi, überlese den nächsten Satz einfach!
Haha also musste einer der älteren Söhne erst den Dad und die drei Kleinen abholen um dann meine Hostmum und mich einzusammeln.

In dem Haus angekommen gab es ein großes Hallo (ich hab Heliumluftballons bekommen *evil smile*), aber ich muss sagen… Das Haus ist nicht gerade klinisch rein.
Wer mein Zimmer kennt dem wird es etwas sagen wenn mir Unordnung unangenehm auffällt. Aber sie sind alle sehr nett und unglaublich lieb zu mir.
Das komplette Gegenteil zu Familie Nummer eins!

Waren vorgestern noch unterwegs um neue Bettwäsche, ein GPS und extra essen für mich (was die Jungs nicht anrühren dürfen) zu kaufen.
Habe im Supermarkt eine Packung Red XYZ Cupcakes gesehen… WOHO… Ich werde platzen. Oma und Opa, das war ein Witz. Ich pass auf was ich esse und ich hab die Cupcakes nicht gekauft!

Meine Hostmum zeigt mir alles und die Landschaft ist UNGLAUBLICH! Ermsthaft, so was hab ich noch nicht gesehen… Im Westen immer die Rocky Mountains, Arschkalt und es sieht nen bisschen nach Wüste aus (liegts an der Jahreszeit oder wirds hier auch im Sommer nicht grün?).

Ich bin nen bisschen hinterher mit Mails etc. beantworten, da ich sofort am Dienstag angefangen hab zu arbeiten auch wie das mit Skype wird ist noch so ne Sache.
Acht Stunden Zeitunterschied und nen anderen Stundenplan sind halt nicht so einfach wegzudiskutieren.

Mhhh… Noch in Phili hab ich meinen Rechner und mein iPhone upgedatete. Hät ichs nur gelassen, jetzt spinnt Safari und ich bin auf Firefox umgestiegen.

Ansonsten… ÄHM. Am Mittwoch war ich abends meine neue AD (ich vermiss Karen :() und ein paar (nur deutsche) Au Pairs treffen, war ganz nett und morgen (Donnerstag) ist mein erster Tag vollkommen allein mit den Kids. WUHU… Ich bin gespannt. Dafür hab ich morgen aber gegen vier (eher fünf) aus 🙂

Bei mir ums Eck gibts nen Europamarkt. Drückt mir die Daumen für Kinderschokolade und gescheites Brot… Nicht diesen Toast!

Na das war doch mal nen richtig kurzer Eintrag. Eiskalt auf den Punkt, mir gehts gut Ende Gelände. 😛

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