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Huhu, jetzt komme ich endlich dazu meinen Bericht über LA zu schreiben.
Wir haben ja, wie im letzten Eintrag berichtet, bei der Schwester von Mirays Hostmum übernachtet. Die uns echt fürstlich bekocht hat und allgemein ist die ganze Familie einfach unglaublich lieb und herzlich.

Ein Teil vom Set des Flugzeugabsturz von ‚Krieg der Welten‘

Am ersten Tag in Kalifornien sind wir zu den Universal Studios Hollywood gefahren. Schon ganz froh waren wir da und es hat sich echt gelohnt. Im Ernst Leute, geht da so früh wie möglich hin. Wir mussten für die Studio Tour kaum anstehen, als wir daran später wieder vorbei gelaufen sind war die Wartezeit schon bei einer Stunde (!). Die Studio Tour war echt der Hammer. Allein dafür hat sich der Eintritt von $80 echt gelohnt. Ich hab mich gerade durch meine Fotos geklickt und ich weis gar nicht welchen Drehort ich Online stellen soll… Das Hotel von ‚Psycho‘, die Stadt Whoville aus ‚Der Grinch‘, die Wisteria Lane von ‚Desperate Houswives‘, der Badeort Amity aus ‚Der Weiße Hai‘? usw…. Sogar King Kong haben wir besucht. Der Rest des Parks war wie nen üblicher Freizeitpark, es gab einen Teil für die Simpsons (mit originalen Kwik-E-Mart), einen Jurassic Park (fast genauso wie in den Universal Studios Florida) und ein echt cooles Horrorhaus. Beste Szene des Tages, Miray und ich laufen aneinander geklammert aber mit riesen Spaß durch das Horrorhaus, von ferne sehe ich einen Werwolf und meine noch zu Miray: „Boah, American Werwolf in London ist soo ein langw…“ WAAAAAAAA!!!!!!!!!! *Kreisch* *Spring* *Renn* da stand exakt dieses Vieh hinter nem Baum und wir bekommen fast nen Herzkasper.
Abends waren wir noch bei ‚Bob’s Big Boy‘ essen. Eine Art Diner, der anscheinend sehr der anscheinend sehr berühmt ist (sogar die Beatles waren da), sehr lecker!
Eigentlich wollten wir noch bei Sonnenuntergang zum Hollywood Sign, aber wir haben es nicht mehr geschafft. Dafür waren wir auf dem Friedhof wo Michael Jackson begraben ist.

Tag Nr. 2 – Wir sind richtige Touris. Morgens ging es gleich los zum Hollywood Sign. Wir waren bei dem Planetarium wo man eine Super Sicht auf das Zeichen hat, leider wirkt es auf den Bildern etwas klein -,-. Wir hatten außerdem echt bescheidenes Wetter. Am Tag davor war keine Wolke zusehen, die kamen dafür an diesem Tag. Danach sind wir nach Los Angeles rein gefahren und zur Walt Disney Concert Hall. Bei diesem Gebäude muss ich immer an die Simpsons Folge dazu denken, da wird unterschwellig gesagt das dieses Gebäude wie ein zusammen geknülltes Papier aussieht (und irgendwie haben sie recht). Im Historic District waren Mexikanische Volkstänze zu sehen, am Farmer’s Market waren wir lecker essen und wir sind über den Rodeo Drive gefahren bis zum Sunset Blv. Wenn ich reich bin komm ich zurück zum Rodeo Drive und geh shoppen. Also wenn mein Goldesel repariert ist (ich musste da dezent an Pretty Woman denken „Läden sind nicht nett zu Menschen, Läden sind nur nett zu Kreditkarten.“ – und wenn ich mit Mamas Kreditkarte da rein gegangen wäre, müsste ich mich unter meinen neuen Sachen gut verstecken damit sie mich NIE findet). Bevor wir zum Walk of Fame aufgebrochen sind, haben wir uns noch ein paar Starhäuser angesehen (aber das war jetzt nicht sooo spannend). Überhaupt ist Los Angeles ganz anders als ich es mir vorgestellt habe und Papa hatte Recht, es ist echt keine schöne Stadt. Sie hat ganz nette Winkel, aber im Großen und Ganzen find ich sie nicht so. Da hat mir Las Vegas um einiges mehr gefallen.

Stern von Anthony Hopkins

Der Walk of Fame, ist einfach der Gehweg an einer riesen Hauptstraße und um ehrlich zu sein, ziemlich dreckig. Komischer weise sehen die Fotos aber aus wie man sich es vorstellt, nichts von dem Dreck zu sehen. Am Walk of Fame sind die ganzen Sterne der Stars in den Boden eingelassen und das Chinese Theatre ist echt cool, die Hand und Fußabdrücke verschiedener Prominenter sind davor eingelassen u.a. von Tom Hanks, George Clooney, dem Harry Potter Cast und so weiter. Auch das Dolby Theatre haben wir gesehen, dort finden die Oscars statt. Ziemlich unglaublich das alles mit eigenen Augen gesehen zu haben aber wirklich hübsch sieht das alles trotzdem nicht aus.
Was ich noch sagen wollte, als ich mir die Liste angeschaut habe welche Stars wo wohnen ist mir aufgefallen, ich hab in LA eigentlich nix zu suchen, fast alle meine Lieblingsschauspieler sind Briten und das nichtmal mit absicht.

Aber dann… Kam das Highlight des Abends, unser besuch bei der Late Night Show von Jimmy Kimmel. Miray und ich saßen in der zweiten Reihe, gleich vor der Bühne. Vor der Show wurde uns erst mal erklärt was guter TV-Applaus etc. ist und dann kam ein Kerl rein, der schon mal Stimmung machen sollte. Irgendwann erkundigte man sich woher den die Gäste seien und tatsächlich waren im Publikum zwei Leute in LEDERHOSEN die einen Biergarten in Houston (glaub ich) haben und unsagbar peinlich waren. Woraufhin Miray dann kurzerhand gesagt hat, sie kommt aus der Türkei und ich hatte leider keine alternative… Ich komm leider aus Deutschland – was wegen den zwei echt peinlich war. Der Stimmungsmacher hat dann noch gefragt welches wohl das bekannteste Video von Jimmy Kimmel ist, woraufhin ich mich an Kate’s Eintrag auf Facebook erinnert habe…

„Jimmy kimmel is doch der mit „i’m fucking matt damon“ bzw. „i’m fucking ben affleck“ oder? Vooollll coool“

Daraufhin hab ich mich gemeldet und hatte recht. Die Show selber war echt lustig und richtig cool. Die Gäste waren nicht sonderlich bekannt aber sie haben gut Stimmung gemacht. Da waren: Billy Crudup, Fred Willard und ‚Grace Potter and the Nocturnals‘ (Band).

Und dann war schon Freitag. Wir sind um halb fünf Aufgestanden. Jeder der mich kennt weis was für ne super Laune ich wohl hatte um Tiefseefischen zu fahren. Ja, ihr habt richtig gelesen. Tiefseefischen im Pazifischen Ozean. Das bedeutet, man fährt mit einem Boot raus und angelt da und ob ihrs glaubt oder nicht, das macht richtig Spaß. Bis auf die dämlichen Pelikane die da alle Rumfliegen und einem die Köder (Lebende Fische und kleinere (ebenfalls Lebende) Tintenfische) vom Hacken klauen wollen. Leider habe ich nichts gefangen, aber an diesem Tag haben auch die wenigsten etwas gefangen. Dafür haben wir Delphine, Seelöwen und (ich glaube) einen Hai gesehen… Das Viech sah von oben jedenfalls aus wie ein Hai. Gegen Ende hatte ich den dreh auch ganz gut raus und konnte meinen Köder sogar selber aufspießen (wenn ich schon nix fange – außer Steine). Wir waren gegen halb eins wieder auf dem Festland und haben noch kurz am Meer direkt Fisch gegessen (sehr lecker), wieder Zuhause haben Miray und ich nur kurz geduscht und sind dann sofort für nen Nap (dt. Mittagsschlaf) ins Bett gefallen, dass war eigentlich auch schon der ganze Tag.

Am Samstag (unserem letzten ganzen Tag) waren wir in Venice Beach, ein bisschen an der Promenade lang laufen und dann im Pazifik schwimmen. Soooo cool (nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes). Mittelgroße Wellen und immer ein Rettungsschwimmer in der Nähe…
Apropos Rettungsschwimmer, nicht das Mirays Hostopa und sein Schwager Peinlich wären. Ziehen uns den ganzen Tag über mit Rettungsschwimmern auf, am Strand dann quatschen se gleich den erst besten an erzählen ihm irgendwas und zeigen dann auf uns. Erdboden tu dich auf! Wir sind dann ganz cool einfach ins Meer gegangen… Was die beiden dem armen Kerl erzählt haben könnten reicht von „Die zwei sind aus Deutschland und wollen gern nen echten Rettungsschwimmer sehen“ bis zu „Hey, wir suchen noch einen Ehemann für unsere zwei Hostmädels“… Fast wie Zuhause, ich kenn da auch ein zwei verwandte die so ne Aktion bringen würden (von meinen Freunden fang ich gar nicht erst an).
Abends gabs wieder lecker essen mit der ganzen Familie. Ich hab mich ganz lange mit der Schwester von Mirays Hostoma über alles mögliche unterhalten und Miray und ich haben unsere Vergangenheit Musikalisch aufgearbeitet. 😀

Am Sonntag ging es dann ganz früh zurück. Für Miray nach Utah und für mich nach Denver. Aber es war echt ne interessante, tolle Woche.

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Gabi ist wieder daheim und während sie sich vorbereitet auf unser skypen, sitze ich hier und schreibe einen Blogeintrag über diese Woche?

Wo fang ich am besten an?

Montags hab ich Gabi zum Flughafen gebracht, aber bis zum wirklichen Ende konnte ich nicht bleiben, da ich echt ziemlich traurig war, dass sie wieder gegangen ist und da ich die Weltmeisterin im Reinsteigern bin… habe ich mich relativ flott verabschiedet und dann im Auto kurz die Krise bekommen.
Um mich abzulenken bin ich ins Kino gefahren um mir ENDLICH den von Mama und Joosel hochgelobten Film ‚Battleship‘ anzusehen. Ich habe mir eine Karte gekauft mit den Worten „One Ticket for ‚Battleship‘, please!“ Habe gezahlt, bin rein. Habe eine 3D-Brille bekommen und wurde zu Saal 13 geschickt. Ich bin da also brav reingegangen, mal wieder das einzige Mädel das keine Fresse gezogen hat und nicht neben nem Kerl saß, wie so oft halt. Vorschau, jede Menge Superheldenfilme und dann kommt der Vorspann und das Logo von Marvel (Produktionsfirma und Comicverlag), in meinem Kopf macht es nur kurz „Häh! Battleship ist auch von Marvel, cooool!“
Komische Aliens kommen ins Bild, ich denk mir noch nix bei… Bis… Samuel L. Jackson (Schauspieler) mit Augenklappe ins Bild kommt, FUCK!!!!! Ich sitze in ‚The Avengers‘. An und für sich nix schlimmes. Den Film wollte ich eh sehen… Aber nicht an diesem Tag! Schnell auf meine Kinokarte geschaut, da steht auch ‚The Avengers‘ drauf, aber ich habe definitiv ‚Battleship‘ gesagt. Kurz überlege ich den Saal zu wechseln, entscheide mich dann aber dagegen – da der Film da auch schon läuft. So kam es also, dass ich montags in ‚The Avengers‘ kam und während ich mir den Film angesehen habe, hat sich mal wieder bestätigt. Ich – bin – ein – Freak! Würde ich bei ‚The Big Bang Theory‘ mitspielen, wäre ich nicht Pennys Mitbewohnerin sondern würde bei den Nerds wohnen. Denn folgendes ist passiert:
Kerl hinter mir: „Warum spielen Batman und Superman da eigentlich nicht mit?“
Und ich hätte mich fast umgedreht und gesagt:“ Weil die nicht von Marvel sonder von DC Comics sind!“
Aber nein, ich hab es nicht gemacht weil ich mich zu diesem Zeitpunkt noch geärgert habe nicht in Battleship zu sitzen!

Heute war die Graduation (Abschlussfeier) meiner Hostmum. Sie ist jetzt offiziell (neben Hebamme/Krankenschwester) ein Dr. (ich glaub Philosophie wars). Wir saßen heute also zwei Stunden bei dieser Feier. So richtig mit dem Song, den Outfits, den Reden… Wie im Film halt (mal wieder).
Es war im Freien und eigentlich nicht wirklich warm (ich saß im langärmligen Shirt da).
Danach waren wir essen (im Olive Garden – eine Restaurantkette, die italienisches Essen serviert, wo sich jeder Italiener an den Kopf hauen würde, aber lecker).
Als wir mit dem Essen fertig waren und gerade am gehen waren, meinte meine Hostmum ich sei ganz rot. Zuerst dachte ich, ich hätte was im Gesicht…
HAHA, nein… ich habe einen Sonnenbrand sondergleichen. Natürlich ist alseits bekannt, dass es bei meiner Haut nur vier, maximal fünf Schattierungen gibt: käsig-weiß-leicht braun-hellrot-dunkelrot
Ich bin zwischen hellrot und dunkelrot. Letzte Woche lief ich mit einem Cowboyhut rum, heute seh ich aus wie ein Indianer vom Stamme der „Wir-brauchen-keine-Sonnecreme-wir-vertragen-das“. Ich könnte auch aus Großbritannien kommen… bis auf die Sprache 😉

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Jaaa… Endlich musste ich den Valentinstag mal nicht alleine verbringen.
Ich hatte heute ein romantisches Date mit einem netten Herrn aus den Südstaaten und ich glaube ich bin verliebt, sein Name ist Rhett Butler und ich schätze mal es ist was Ernstes. Aber da ich mir wegen ihm noch nicht 100% sicher bin werde ich mich nachher noch evt mit Mr. Darcy, Jack (da ist ein Boot) Dawson oder einfach mit einer guten Freundin wie Bridget Jones (die kennt ja auch nen Mr. Darcy) treffen.

O.k. Spaß beiseite, ihr seht mein Valentinstag war genauso romantisch wie *hier billiges Beispiel einsetzen* und ich muss um ehrlich zu sein sagen, so viel schlimmer als in Deutschland war der Tag gar nicht. Sarah hat mir ne Karte und Schokolade geschenkt, ich meinen Gasteltern Schokoerdbeeren bzw. Konzertkarten und im Radio lief viel Geschnulze aber ansonsten ein ganz normaler Tag. Es hieß arbeiten, arbeiten, arbeiten aber auf ne angenehme Art und Weise.

Ansonsten wurden heute die Gewinner der „Top 100 International Exchange & Experience Blogs 2012“ bekannt gegeben.
Und was soll ich sagen… MEIN BLOG IST EINER DER TOP 100 (sogar der Top 50).
Ich bin auf Platz 30 😀 (239 haben mitgemacht), vielen, vielen Dank an alle die für mich gestimmt haben und nochmals vielen Dank, wer auch immer mich nominiert hat.
Ich freue mich riesig so weit vorne gelandet zu sein, danke, danke, danke.

IX12 - Top 100 International Exchange and Experience Blogs 2012

Langsam trudelt auch die erste Geburtstagspost ein und mich verreisst es fast die alle aufzumachen (noch 10 Tage… NERV).
Und eins durfte ich schon aufmachen, nämlich das Päckchen von Christin aus New York. Juhuuuu… Ich hab ein Autogramm von Alan Rickman (natürlich gebe ich damit nur ‚dezent‘ an und erwähne es nur in jedem dritten statt in jedem zweiten Satz). Christin hat es mir besorgt, da sie quasi bei ihm um die Ecke wohnt (er spielt gerade am Broadway).

Von Christin habe ich ja schon erzählt, sie war das Au Pair welches nach mir zu meiner alten Gastfamilie nach Chadds Ford gekommen ist und allein das wir zwei uns kennen gelernt haben war das ganze Drama dort wert. (Christin und mein Motto mittlerweile) Jeder der mich kennt weiß, dass ich mich vollkommen nach dem Satz von Opa Uri richte:
„80% der Menschheit sind Brummochsen.“
Sprich, ich erwarte das Schlimmste und lass mich dann lieber überraschen.
Umso erstaunter waren also alle, als ich jemanden kennen gelernt habe und sofort mochte. diese Person ist Christin. Es ist einfach schön jemanden zu haben, der genau dasselbe ‚durchgemacht‘ hat und der den ganzen Au Pair-Wahnsinn mitfühlt.
Als sie von meiner alten Gastfamilie wegging hab ich ja gehofft sie kommt nach Colorado, aber nein für sie ging es nach New York (in denselben Ort aus welchem auch ich nen Vorschlag während meines Rematches bekommen habe).
Wahrscheinlich ist es ganz gut, das wir jetzt sechs Flugstunden voneinander wegwohnen, ansonsten hätten uns die Amis schon mit Mistgabeln und Fackeln aus dem Land gejagt (Alan Rickman vorneweg dem wir an der Stage Door so auf den Zeiger gegangen wären, dass er uns wahrscheinlich erschlagen hätte, mit ner Teetasse ;-)).

Heute bin ich seit 3 Monaten in Colorado und in meinem fünften Monat in den USA, verrückt!

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So, jetzt bin ich einer Woche in Northglenn, Colorado und ich muss sagen, es ist der perfekte Ort um Au Pair zu sein.
Es ist vollkommen anders als in Deutschland.
Und das nicht nur weil die Rocky Mountains immer im Hintergrund (Westen) sind.

Und es ist kalt, richtig kalt.
Also nicht kalt = Eis, Schnee sondern kalt = Ohne Jacke geh ich nicht nach draußen.

Die Kinder mag ich sehr gerne und auch mit meiner Hostmum verstehe ich mich gut.

Mich haben jetzt schon einige gefragt wie mein Tag in etwa aussieht, darum hier nochmals für alle:
Ab um 7:00 Uhr geht es los zum Gym (dauert ca. ne dreiviertel Stunde da hinzufahren) die kleine Anna* hat nämlich jeden Tag morgens und abends mindestens zweieinhalb Stunden Gymnastik. Währendessen spiele ich mit Sarah*, hüpfe mit ihr von Trampolin zu Trampolin und durch die Schnitzelgrube (so eine wo Maike mal ihren Socken verloren hat), danach geht es nach Hause.
So gegen 11:00 Uhr sind wir wieder daheim. Meistens ist meine HM da und wir lernen mit den Mädels (diese haben ja Homeschool), gerade ist in Mathe mal und geteilt dran (grauenhaft zum erklären, des pack ich schon in Deutsch kaum).
Danach ist der Nachmittag meistens frei. Außer sie haben Klavier o.ä.
Gegen 15:00 Uhr geht es wieder zum Gymnastikunterricht, da bleibe ich dann aber nicht sondern geh meistens gleich wieder heim, denn danach hab ich OFF.
Ausnahmen bestätigen die Regel und in dieser Familie ist es auch eher so, dass ich allzeit bereit bin um einzuspringen.

Ich hatte das letzte Wochenende frei und hab mich mal nen bisschen darum gekümmert Anschluss zu finden (jetzt kling ich wie ein sozialer Härtefall).
Am Samstag war ich erst bei meiner AD Debbie Jo zum Weihnachtszeug malen und danach bin ich (all by myself *sing*) nach Denver rein gefahren und habe mir kurz entschlossen Karten für ‚Lion King‘ gekauft (es gab noch zwei Tickets, eines Reihe eins mit Sichteinschränkungen oder letzter Rang, letzte Reihe ohne einschränkungen – Was ich genommen habe ist keine Frage oder?). JUHU… Sucht nachgegangen (Mama meinte noch, du wirst nichts von dem Land sehen sondern dein ganzes Geld ins Theater tragen).
Da ich allerdings knapp vier Stunden Zeit hatte bis die Show losging war die große Frage, was mach ich jetzt?
Bin durch Denver geschlendert und dachte ‚ich könnt mir eigentlich den neuen Twilight ansehen‘. Gesagt – Kino gesucht – getan. Bereut!
Einer der dämlichsten Filme überhaupt.
Ja, ich mag die ersten drei Twilight-BÜCHER, dass vierte hatte was von ner Fanfiction und der Film war halt entsprechend flach.
Erste Reaktion danach war ‚Worst Film ever‘, evt. etwas übertrieben (‚Ey Mann, wo ist mein Auto‘ wird niemals als schlechtester Film abgelöst).

Und am Sonntag ging es mit zwei anderen Au Pairs erst in die Mall, dann Sonnenbrillen shoppen (ohne wirste beim Autofahren BLIND), danach Starbucks und nach einem kurzen Abstecher nach Boulder ins Kino. In was?
*hust* JA MANN. Die anderen beiden wollten in Breaking Dawn und ich noch nicht nach Hause -.- Im Klartext ihn ich habe ihn zum zweiten Mal gesehen, aber jetzt reichts für die nächsten dreihundert Jahre auch Mal.

Am Donnerstag gehen meine Gedanken nach Stuttgart, während hier Thanksgiving gefeiert wird und am Samstag geht es in ‚Der Nussknacker‘. JAAA meine Familie nimmt mich mit ins Theater. OLE…

Manchmal wünsch ich mich trotzdem ins vertraute Deutschland aber dass ist, denke ich, vollkommen normal.
*Namen geändert

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Ich kann nur jedem empfehlen wenn man in der Herbstzeit in den USA ist, ein Corn Maize zu besuchen. Das habe ich heute mit meiner Gastfamilie getan.
Zuerst dachte ich ja sie hätten mich versetzt, da sie nicht wie besprochen um vier da waren und es wurde immer später und später und später und… O.k. ich denke ihr habt’s kapiert 🙂
Jedenfalls kamen sie dann um kurz vor sieben und wir (das bedeutet meine Gastkinder Mary* und John*, meine Hostmum, der Mann den sie aktuell datet und dessen Kinder) haben ein ‚Festessen‘ gehabt, mit Grilledcheese, Pommes, Cheeseburger, Wackelpudding und Zimt-Apfelmus (und das alles nicht nacheinander, sondern auf einem Teller = durcheinander).
Nachdem alle gegessen hatten ging es los, zum Corn Maize. Dies ist eine Art Festival bei dem es verschiedene Aktivitäten gibt wie z.B. ein Labyrinth im Maisfeld, Stroh zum draufrumhopsen oder um den Flyer zu zitieren „Haunted Hayride, Haunted Woods, 3D Barn, flashlight Maze“.
Ich kam da hin und war geplättet… Sah alles sehr amerikanisch aus und dann liefen alle Richtung Hayride und als ich kapierte was da vor mir stand wusste ich ‚DAMIT MUSS ICH FAHREN!‘
An dieser Stelle eine kurze Erklärung; ein Haunted Hayride ist eine Fahrt auf einem Heuwagen/evt. Traktor in einen Wald/Maisfeld o.ä. während dieser Fahrt wird man von allerlei gruselig verkleideten Personen erschreckt usw.
Drei Gründe warum ich mir dies nicht entgehen lassen konnte?
1. HALLO… gruselig! Ich bin dabei!
2. *hust* einer der besten Filme dieses Jahres war (meiner Ansicht nach) ‚I Am Number 4‘ und daher kannte ich auch die Hayrides und musste es natürlich mal testen
3. Weil mich Gabi erschlagen hätte wenn ichs nicht gemacht hätte
Also… hab ichs gemacht, zwar alleine weil die anderen nicht wollten aber ich musste einfach 😉
Nach dem Anstehen wurden ca. 20 Personen auf einen Anhänger voller Heu geladen der von einem Traktor gezogen wurde und in die Dunkelheit fuhr… Nach einer Weile hielt er vor einem Wald an (ich hatte schon Schiss wir müssen aussteigen und durch den Wald laufen aber nein), wir haben gewartet bis der andere Wagen wieder raus kam. Danach sind wir rein…
MIT MUSIK. JAAAA… An dem Heuwagen waren Lautsprecher angebracht aus denen gruselige ‚Hintergrund-Musik‘ ertönte.
Es war echt erschreckend und richtig cool, ich kanns nur jedem empfehlen.
Es wurde gekreischt als Kettensägenmörder, Zombies, Wahnsinnige, Clowns (der musste natürlich bei mir in den Wagen klettern *augenroll*) usw. uns attackierten… Einfach nur toll!
Danach hab ich mich mit meiner Hostmum über Horrorfilme unterhalten und wir haben uns gegenseitig Clown-Hausaufgaben gegeb, er muss ‚Stephen King’s IT‘ schauen und ich ‚Killer Clowns From Outer Space’… *hust* Ja, ich muss an Mittermeier denken XD
Zuhause gabs noch Marshmallows, im Zimtbrötchen mit Schokoladensandwich und jetzt liege ich in meinem Bett und freue mich nen Keks auf meinen Trip mit zwei anderen Au Pairs morgen nach Philadelphia.
Also Leute, schlaft schön 🙂
*Namen von der Redaktion geändert XD

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Kurze Vorab Info: Nein, dass wird kein Trauriger Blog Eintrag… Jedenfalls hab ich das nicht vor

„Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.“

– Johann Wolfgang von Goethe

Heute war die Beerdigung.

Meiner Meinung nach sind Beerdigung etwas was man braucht um abzuschliessen und so traurig ich es heute fand, nochmal so richtig heulen zu können tat gut. Besonderen Dank an Gabi, dass sie vorbei gekommen ist :-*

Aber habt ihr schonmal über das Wort „Leichenschmaus“ nachgedacht?!

Wer sich dieses Wort hat einfallen lassen hatte sicherlich deftig einen in der Krone.

Das gesamte Wort hat etwas wie… von Zombies. Ich meine das klingt doch wie ein richtiger B-Film. Ich seh schon die Kurzinfo

„Auf einer Beerdigung fallen die Trauernden nach Beendigung der Zeremonie einem Virus zum Opfer und fallen danach erst den Pfarrer (Tom Cruise) und dann verstorbenen an. Wird der mutige Nerd (Alex Pettyfer) mit Hilfe seiner Freundin (Alexis Bledel) den ‚Leichenschmaus‘ ein Ende bereiten können oder werden die Zombies die Weltherrschaft Erreichen? Leichenschmaus ab dem 14. Oktober in ihrem Kino“

Mhhh kommen wir mal zu etwas anderem.

Die Jitjit (meine Schwester, Stephanie) und ich waren gestern in ‚X-Men: Erste Entscheidungen‘ im Kino.

UND ICH LIEBE ES… Damit meine ich jetzt nicht nur den Film sondern auch, das wir wahrscheinlich die einzigen Mädels im vollen Kino waren, die sich den Film freiwillig angesehen haben und nicht mitgeschleift wurden. Ich liebe einfach diesen Blick wenn ich in Fantasy-/Horror-/Action-/Sci-Fi -Filme reingehe und das Kino voller Männer ist die denken ich hab mich verlaufen. Ich könnt mich tot lachen.

Jedenfalls war der Film echt gut, am Anfang (so die ersten 30 min) dachte ich was für ein rotz, da die gesamte Story irgendwie an den Haaren herbeigezogen schien und auch die U-Boot Sache fand ich seltsam.

Jedoch kam die begeisterung und

SPOILER: Der Gastauftritt von Hugh Jackman alias Wolverin war zum schreien! Das ganze Kino ging ab.

Nach dem Kino sind wir zwei zurück ins Parkhaus gelaufen, haben brav bezahlt und sind dann in Richtung unseres Autos gegangen. Jedenfalls dachten wir der kleine gelbe Sack sollte da stehen… Aber stattdessen kam von Stephanie nur „Ey Mann, wo is‘ mein Auto?“

Letztendlich haben wir es eine Etage tiefer gefunden.

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