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Posts Tagged ‘Familie’

„Sophie, schreib mal deinen Blog weiter.“
Von meiner Familie und euch wurde ich (oft) daran erinnert meinem Blog endlich einen gescheiten Schluss zu geben und ich entschuldige mich mal wieder wie lang dieser Eintrag gebraucht hat.

Souveniers am Flughafen

Souveniers am Flughafen

Stehen geblieben war ich in Washington D.C., ich musste eine Nacht länger in den Staaten verbringen und verbrachte die Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.
Am frühen morgen, gingen meine Mitbewohnerinen Frühstücken und danach noch etwas Washington D.C. anschauen. Ich wollte nicht mitkommen, zum einen war ich schonmal in Washington und zum anderen wollte ich immer noch, nur noch Heim. Bevor sich die beiden verabschiedeten haben sie mir noch Frühstück vom Buffet hochgebracht und ich habe den restlichen morgen damit verbracht ein (wirklich) letztes Mal Amerikanisches Fernsehen zu schauen, genauer gesagt ‚Rizzoli & Isles‘. Da ich gegen 11:00 Uhr aus dem Zimmer raus musste bin ich dann zum Flughafen gefahren und habe mir dort die Zeit vertrieben. Mit Souvenierständen, einem letzten Mal Wendys usw. Alles war übrigens schon mit Merchandise für die US-Wahl dekorieret.

Mein Flugzeug

Mein Flugzeug

Die Zeit verging definitiv nicht im Flug aber wirklich schnell gings auch nicht. Als mein Gate endlich bekannt gegeben wurde sahs ich dann am Gate rum. Wo ironischer weiße auch ein Flug nach Denver vor unserem ging (wenn ich mich recht erinnere).
Irgendwann kam meine Zimmernachbarin dazu (die aus Südtirol) und wir haben uns nett Unterhalten. Ich wurde zwischendrin noch umgesetzt (sahs dann im Mittleren Sitzblock am Gang). Jahrhunderte später konnten wir dann endlich Boarden… Jaaaa, es ging nach Hause.

Der Rückflug an sich war… ZUM KOTZEN. Also nicht nur dieses ganze Drama, ich rede jetzt nur von dem Flug Washington D.C. – München. Mein Fernseher funktionierte nicht, es lies sich keine vernünftige Position zum Schlafen finden und wenn ich mal für ne Minute weggedöst war, dann mussten das Ehepaar neben mir aufs Klo und weckten mich wieder. Aber es ging gen Heimat und dementsprechend war das alles schon o.k..
Landeanflug auf München. Erster Gedanke „Die haben hier aber kleine Felder.“, ich konnte es gar nicht glauben wieder Deutschen Boden unter den Füßen zu haben.
Ich lies mich zu meinem Gate leiten (musste aber vorher mein Ticket umtauschen und sichergehen das mein Koffer da war usw).

Das einzig positive an meinem Umweg über München war, dass ich jetzt endlich mal ‚München – Stuttgart‘ geflogen bin. Gabi und ich haben immer überleg wer denn so ne Strecke fliegt und wie lang sowas dauert. Ich bin mit Air Augsburg geflogen, in einer Propellermaschine. Als ich das Flugzeug gesehen habe dachte ich, ich fliege auf die Isla Nublar und schaue mir mit Sam Neil Dinosauriere an, aber doch nicht nach Stuttgart (fand den Service an Board aber super, besser als bei manchen bekannten deutschen Fluggesellschaften – denen mit deutschen Flügeln z.B.). An meinem Fensterplatz hatte ich einen wunderschönen Blick über ganz Stuttgart, als wir am SI-Centrum vorbei geflogen bin, habe ich angefangen zu heulen. Es war komplett unwirklich.

Es konnte gar nicht schnell genug aus dem Flugzeug rausgehen, schnell durch die Pass Kontrolle, mir einen Wagen geholt und schnell zum Gepäckband. Von weitem sah ich schon meine Cousins und Cousinen… Ich winkte ihnen zu hüpfte, mit meinem Cowboyhut (den ich natürlich auf hatte) rum wie eine bescheuerte, schnappte mir so schnell wie möglich meine Koffer und wuchtete die zwei plus mein Handgepäck auf meinen Wagen und raus ging es…

Wieder in Deutschland

Ich hatte mein großes Hallo, wie ich es wollte: Ein roter Teppich, Volksmusik, ganz viele meiner Lieben (oben ist nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen) und bevor ich auch nur Luft holen konnte rannte eine kleine Gestalt auf mich zu und mir in die Arme und gleich hinterher die Zweite. Meine zwei „kleinen“ Geschwister Leo und Bebe. Als großes Dreierkneul standen wir da, Bebe und ich heulten und Leo strahlte.
Dann begrüßte ich alle, trank meinen ersten Sekt nach einem Jahr und umarmte meine Lieben.

Zuhause ging die feier weiter. Mit dem ganzen deutschen essen das ich vermisst habe und als überraschung hatten Mama und Bebe mein Zimmer neu dekoriert. Ich bin wieder da. Wegen meiner verspätung waren bei meiner Begrüßungsfeier leider Conny und Vicky nicht dabei dafür aber aber meine ganze Familie und viele Freunde (natürlich Gabi usw.). Jedesmal wenn sich die Tür öffnete und jemand neues rein kam musste ich fast weinen und habe mich gefreut wie… Einfach Unbeschreiblich.
Joosel, Mama und Bebe haben mit mir nochmal nen Einbürgerungstest gemacht mit dem ich mir meine Haustür-Schlüssel wieder verdient habe und Jaaaaaa…. Ich bin wieder da!

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Vor wenigen Minuten habe ich meinen letzten Arbeitstag als Au Pair beendet (das ist jetzt auch schon Stunden her, ich habe zwischen drinnen aufgehört zu schreiben). Ich bin kein Au Pair mehr, vor einem Jahr kam ich in dieses Land (mittellos, ohne Familie und freunde *schnief – Soundtrack zu Schindlers liste einblende* jaa ich bin schon still) und morgen geht es zurück nach Deutschland.

Bitte liebe Großeltern, Eltern, nähere Verwandten etc. entschuldigt den jetzigen Ausdruck aber dass muss jetzt kurz sein:
KRASSER SCHEISS! Mein Jahr ist vorbei!?
Das offizielle Resume meines Jahres kommt später, dafür bin ich gerade nicht kreativ/gelassen etc. genug. 😀

Also zu heute: Mein größter Gastbruder sollte heute eigentlich ausreisen um auf Mission (machen die Mormonen so mit Anfang 20 fast alle), aber er hat sich vor knapp einem Monat die Hand verletzt und wurde deswegen heute daran operiert und reist erst im Januar aus. Wir (Gastbruder, Sarah & Ich) sind also (nachdem wir Jack zur Schule und Aufgaben mit Sarah gemacht haben) nach Denver ins Krankenhaus gefahren. Dort habe ich mit Sarah gewartet während wir darüber geredet haben wann wir das letzte Mal operiert wurden (was bei mir um die 15 Jahre her ist) sprach mich auf einmal eine Frau an (nachdem ich gesagt habe, ich wüsste nicht was ‚Mandeln rausnehmen‘ auf Englisch heißt und ich somit Sarah nicht erklären konnte weswegen ich operiert wurde). Die Frau sprach mich aufjedenfall an und meinte: „You are from Germany?“ was ich bejahte woraufhin sie mich an ihren Nebensitzer verwies und zu dem meinte: „Speak with her!“ (dt.: Sprich mit ihr). Es stellte sich heraus das der ältere her vor 54 Jahre von Deutschland in die USA ausgewandert ist und jetzt ratet mal woher er aus Deutschland kommt… Ich hab an meine letzten ganzen Tag in den USA noch Schwäbisch gehört, der liebe Herr kommt nämlich ursprünglich aus Stuttgart. Jaaaaaa ich war begeistert, also wirklich. Ich hab mich gefreut. Man hat deutlich gemerkt das er sich beim Deutschsprechen konzentrieren musste aber alles was aus seinem Mund kam hatte deutlich die Sprachmelodie meines Stuttgarts. Schöönnn…

Anna und meine Hostmum kamen auch etwas später zu uns ins Krankenhaus (Anna musste davor noch zum Arzt). Ich hab mir dann relativ schnell die beiden Mädels geschnappt und bin mit ihnen wieder nach Northglenn gefahren, da Sarah Mathenachhilfe und danach ein Playdate hatte. Eigentlich hatte ich 1 1/2 h Zeit, das hätte locker gereicht um noch einen ausgewogenen Snack Zuhause zu essen… Denkste, ein Stau ohne Ende. Wir haben es dann ganz knapp zur Nachhilfe geschafft (eine 30 Minuten Strecke hat halt mal 1 1/2 Stunden gedauert). Mit Anna Zuhause (die immer noch krank ist) habe ich gespielt und eigentlich war es ein normaler Tag von da an… Jack von der Schule abgeholt, gekocht, zu Karate gefahren… Und schwupps mein letzter Tag als Au Pair war einfach so zu Ende.

Hier sind schon alle ganz gespannt auf meine Nachfolgerin und ich musste vor ein paar Minuten Tschüss zu Jack sagen. Da ich ihn morgen nicht sehen werde.

Morgen geht es Heim und ich habe es noch nicht ganz realisiert! Mein Jahr ist vorbei…
Dieser Blog aber noch nicht 🙂

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…und es reihen sich letzte male an letzte male.
Meine letzte ganze Woche in den USA hat angefangen und nächste Woche (wie seltsam das klingt – nächste Woche) geht es zurück nach Deutschland. Könnt ihr das glauben? Ich noch nicht so ganz.

Die letzte Woche ging so weiter wie sie begonnen hatte. Bis darauf das ich einen der schönsten Arbeitsfreitage überhaupt hatte. Meine Gastmutter war ja ab Mittwoch auf Geschäftsreise und der Mittwoch und Donnerstag wahren ganz normal unspektakulär. Auch der Freitag begann so, mein Hostdad ging zur Arbeit und ich war mit Sarah alleine. Wir haben angefangen Schule zu machen (was ohne Bockerei von statten ging) und hatten dabei sogar richtig Spaß. In Kunst musste sie ein Bild von ihrem Traumhaus malen und hat dann daneben geschrieben wer alles darin wohnt (ich war auch dabei). Als wir nachmittags mit den Schuleaufgaben fertig waren haben wir den Abwasch ZUSAMMEN gemacht und dann gespielt. Das Spiel (wir haben ‚Hotel‘ gespielt bzw. Parkservice – fragt nicht!) hat Sarah so viel Spaß gemacht, dass sie echt traurig war als ich los bin um Jack von der Schule abzuholen. Danach wurde Zuhause weiter gespielt, mit Jack dazu. Ami-Kinder haben übrigens freitags nie Hausaufgaben auf, ich finde das sollte es in Deutschland auch geben ;-). Jack habe ich Abends noch zu Karate gebracht und damit endete die letzte Woche in der ich fünf Tage gearbeitet habe, denn von morgen früh bis übermorgen fahren meine Gasteltern plus die Kinder nach Indiana um den Opa beizusetzen und ich bleibe in Denver. Was ich o.k. finde. Folglich muss ich diese Woche nur drei (maximal dreieinhalb) Tage arbeiten und dasselbe gilt für nächste Woche, da ich ja am Donnerstag fliege (unglaublich).

Ich habe am Wochenende das letzte Mal meine Mall besucht und mir dort erstmal noch ne neue Frisur verpasst. Es ist echt bitter, in Stuttgart habe ich 19 Jahre gelebt und mich hat NIE jemand beim Friseur wieder erkannt, doch hier. Ich sitze keine fünf Minuten in dem Stuhl kommt da kommt die Frau vorbei, welche mir das letzte Mal die Haare geschnitten hat sie sieht mich lacht und begrüßt mich, fragt wie es meinen Kindern geht, ob es bald Heim geht usw. Ansonsten war der Besuch in der Mall nett (ich fand die Frau welche mir letztendlich die Haare gemacht hat nicht so super, aber ihren Job konnte sie ;-)).
Naja, danach habe mich mir einen zweiten Koffer gekauft (nach einer Odyssee durch die verschieden Läden ‚Marshalls‘, ‚Ross‘, ‚Walmart’… Bei ‚T.J. Maxx‘ habe ich dann einen tollen Gefunden). Außerdem habe ich mein Abschiedsgeschenk fertig gestellt. Ich habe einen großen Bilderrahmen gekauft und diverse Bilder von den Kindern und mir entwickeln lassen. Es ist echt schön geworden, ich werde noch die Lieblingsschokolade von den Kindern kaufen und einen Blumenstrauß für meine Hostmum. Soweit der Plan.

Ich kann es eigentlich gar nicht glauben, nur noch eineinhalb Wochen bin ich Au Pair.
Die Freude auf Zuhause ist sehr groß und doch glaube ich mittlerweile das Stanzi recht hatte und ich um die ein oder andere Träne nicht drum herum komme.

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Heute vor einem Jahr war ich Frankfurt und hab mein Visum beantragt.
Sprich, Gabi kene ich jetzt seit vier Jahren und noch kein Ende in Sicht. Leider konnten wir heute aus (offensichtlichen Gründen) nicht zusammen feiern. Aber ich glaub dem Rest der Welt gingen wir auch so auf diversen Sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook) auf den Zeiger ;-). Wir zelebrieren diesen Tag ja meistens so, wie es ansonsten nur verliebte Teenies machen (obwohl wir nur befreundet sind, gibt es Pralinen und Blumen – für mich dieses Jahr :D) und dementsprechend gehen wir allen auf den Keks. Aber ich hab mich tierisch über Gabis Überraschungspost gefreut.
Da klingelte ein Mann von Fleurop und ich dachte noch: „Das ist aber Unpassend wenn jetzt Beileids-Blumen für meine Gastmutter kommen und die gerade auf Geschäftsreise ist.“ Doch Sarah meinte dass die Blumen für mich sind und ich steh da… Hä? Wer schickt mir denn Blumen? Hat Alex Pettyfer, Hugh Jackman oder Orlando Bloom endlich erkannt das ICH diejenige bin nach denen sie sich seit Jahren verzehren? (Jeder Groschenroman hätte diesen Satz nicht schöner formulieren können). An den Kennenlerntag von Gabi und mir hatte ich insofern nicht gedacht da wir uns schon auf Facebook gratuliert hatten. Aber nein. Ich öffnete den Karton, lass die Karte und brach in schallendes Gelächter aus. Es gibt keinen der bessere Freunde hat als ich!
(An dieser Stelle noch ein lieber Gruß an alle die meine Freunde sind, die Family im besonderen :D)

In meinem AuPair Leben verläuft alles nach wie vor gut. Sarah und ich hatten uns heute alleine und es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben gebastelt, geHome-schult (Wortkreation ala Sophie) und es war wieder so schön entspannt wie vor den Sommerferien. Mit Jack war ich vorhin bei Karate, wo er hoch gelobt wurde. Nur Anna bekomm ich zur Zeit kaum zu Gesicht 😦 . Aber im Moment läuft es mit den dreien echt gut…

Jetzt fragt ihr euch sicherlich noch warum da was von Klischees im Titel steht, oder?
Also… Seit mal ganz ehrlich, was ist den euer Negativprototyp eines Amis? Ich muss sagen, so viele Klischees in diesem Jahr entkräftet wurden, eines wurde erfüllt… Und es läuft auf zwei Beinen:
In meiner Straße wohnt ein Kerl der ist wirklich der Typische-Ami ist. So wie ihn man sich vorstellt. Dabei rede ich jetzt nicht vom aussehen sondern eher von der Einstellung und seiner Auffassung wie es in anderen Ländern zugeht und er ist UNGLAUBLICH von sich selbst überzeugt und kann alles. Neulich meinte er zu mir ein Freund von ihm hätte sich ins Netzwerk des FBIs eingeheckt und sei nicht erwischt worden (die zwei gehen zur Highschool – das gehört also wieder in die Kategorie, ich bekomme Blumen von George Clooney, danke an dieser Stelle, George). Für ihn (also nicht für Mr. Clooney sondern den Kerl aus meiner Straße) ist Amerika das beste Land der Welt (dagegen kann man nichts sagen – jeder wie er will) und alles was jenseits des Atlantiks ist oder nicht-Amerika, ist quasi ein Entwicklungsland. Falls in Deutschland bald Care-Packete ankommen (so mit Seife und Decken) dann sind die wahrscheinlich von ihm (kein Witz, das überlegt er sich gerade, aber die gehen dann auch nach China und so… Nicht nur Deutschland). Er ist wirklich nett, aber hat irgendwie eine komplett komische Weltanschauung.

Ich skype nach wie vor viel, erst gestern mit den drei Schweizern und naja… Geniesse meine Tage hier, freue mich aufs Wochenende. Alles wie immer 😀 Heute ist Christin Heimgeflogen.

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Der Großvater meiner Hostkinder ist gestern Nacht gestorben.
Ich habe es um ehrlich zu sein eher zufällig erfahren. Kurz nachdem ich aufgewacht bin, hat es an meiner Tür geklopft und meine Hosteltern haben gefragt ob ich etwas auf die Kinder aufpassen könnte.
Natürlich habe ich ‚ja‘ gesagt. Meine Hosties mussten nämlich etwas mit der Frau des Hostgroßvaters reden.

Ich sitze also oben an der Theke, dann meint mein Hostdad das es schon komisch seie dass der Grandpa gestern noch da war und heute nicht mehr. Ich habe nachgefragt und mein Hostdad war ganz erstaunt, dass ich es noch nicht wüsste. Er wäre gestern Nacht zwischen elf und zwölf gestorben.
Sie sind hier traurig, aber vor allem muss sich jetzt um einiges gekümmert werden.
Ich habe keine Ahnung wie die nächsten Wochen aussehen werden und auch nicht wie es mit der chinesischen Großmutter weitergeht. Der Grandpa hat sie vor ein paar Jahren geheiratet, sie wohnt hier. Die beiden sind aber seit ich hier war, hin und her gezogen… Sie war ein paar Monate in China, er ist immer mal wieder nach Arizona und dann wieder zurückgezogen. Folglich ist es jetzt etwas undurchsichtig was passieren wird.
Für meine Nachfolgerin ist es sicherlich besser, dass diese turbulente Zeit jetzt kommt und nicht erst wenn sie eintrifft. Und meine letzten Wochen haben noch einmal eine gehörige Portion Aufregung.

Im Gegensatz zu meinem Wochenende. Ich habe mein Gehalt für diese Woche noch nicht (was kein großes Ding ist, ich bekomme es immer zwischen Freitag und Montag) und somit fällt mein geplanter Koffer und Abschiedsgeschenkekauf für dieses Wochenende ins Wasser. Das nächste wird also etwas hektischer aber ist ja nicht schlimm ;-).

Um die Wahrheit zu sagen, ich habe keine Ahnung wie die nächsten Wochen hier aussehen.
Ich werde allmählich etwas traurig Colorado zu verlassen, aber ich freue mich nach wie vor soo unglaublich auf Zuhause das ich abends hibbelig im Bett liege und die Stunden zähle.
Nicht das ich aufgeregt bin, oder so.

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Ich mochte mal Kinder, dann wurde ich AuPair in den USA.
Natürlich war das ein Witz, ich mag Kinder immer noch (am liebsten mit Gemüse und schön angebraten, schmeckt fast wie Hühnchen). O.k… schlechte Witze aber jaaaa… Es ist halt stressig mit den Kindern.

Was mich diese Woche echt sauer/traurig etc. gemacht hat ist eine Aktion die Jack gebracht hat. Ich hatte am Mittwoch (glaube ich) einen echt stressigen Tag hinter mir als ich ihn von der Schule abgeholt habe. Da eine von Sarah’s Katzen (mal wieder) krank war, wollte diese mit ihrem Vater in die Tierklinik fahren und Jack sollte (und wollte mit). Sarah fand das nicht ganz so super und hat gemotzt. Naja, ich habe Jack bei den Hausaufaufgaben geholfen, da muss man bei seinen Matheaufgaben die Zeit stoppen (wie lang er braucht um fertig zu werden). Ich hab mein Handy danach auf dem Tisch liegen lassen und die Beiden aufs weggehen mit ihrem Dad vorbereitet, unter anderem den Fernseher ausgemacht weil Jack ansonsten wie ein Zombie davor sitzt. Jack war stinksauer auf mich und wenn er sauer ist kann man sich ihm nicht mal nähern ohne das er hysterisch anfängt zu heulen. So ging also mein Mittwoch zu Ende. Abends fiel mir auf, dass ich mein Handy nicht hatte, bin also noch mal hoch um es zu holen. Es war weg! Ich hab den halben oberen Stock durchsucht und es nicht gefunden. Das gleiche mehrmals in meinem Zimmer gemacht und bin fast durchgedreht. Schließlich bin ich ohne mein Handy (welches auch mein Wecker ist) ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen pünktlich aufgewacht, hoch gegangen. Jack saß vor dem Fernseher und ich fragte ihn ob er wüsste wo mein Handy sei. Er verneinte. Ich erklärte ihm kurz wie dringend ich es bräuchte und falls er wüsste wo es sein könnte, er es mir bitte geben sollte. Daraufhin ist er aufgestanden zu einer Schublade hinterm Fernseher gelaufen und hat mein Handy da rausgeholt!
Muss ich sagen, dass ich sprachlos bin? Ich hätte niemals im Leben in dieser Schublade nachgesehen. NIEMALS. Er meint bis heute er hätte es da nicht hingetan, ich habe Anna und Sarah dazu separat noch mal befragt. Die hatten keinen Schimmer… Und ich spiel nur ungern Sherlock Holmes (o.k. das ist gelogen, ich bin gerne Detektiv) aber der einzige mit einem Motiv ist Jack. Bin ich wirklich so schlimm und ungerecht dass man mir mein Handy klauen und es verstecken muss um mir eins auszuwischen? Und da fragt sich noch mal jemand warum ich mich auf Zuhause freue.

Ansonsten waren die Kids diese Woche o.k. Schule mit Sarah ging super! Jedenfalls bis heute, da hat sie gebockt ohne Ende so das meine Hostmum schließlich aufgab (nachdem wir in Stereo über eine Stunde versucht hatten Sarah zur Schule zu überreden) und ich früher Feierabend machen durfte (mit Unterbrechung um Jack von der Schule und Anna vom Gym abzuholen). Egal wie sehr Sarah bockt, es gibt immer eine ‚Entschuldigung‘ für ihr Verhalten!

Damit jetzt kein falsches Bild aufkommt. Ich mag meine Gastfamilie. Meine Hostmum ist eine Seele von einem Menschen, mein Hostdad einfach Klasse auch über meine Hostbrüder kann ich mich nicht beschweren (auch wenn sie – wie alle Geschwister – manchmal nerven). Übrigens wenn ich irgendeinem AuPair/Mädel erzähle das ich Hostbrüder in meinem Alter habe, ist die erste frage immer: „Sind die heiß?“.
Zurück zum eigentlichen Thema, meine Gastfamilie ist klasse. Nur die Kindern sind extrem anstrengend und teilweise verletzend. Ich hatte schon mal so ne Phase wo ich mit Sarah sehr große Probleme hatte (etwa zu der Zeit als mein Papa hier war) und ich muss sagen, im Moment ist es auch nicht einfach. Aber ich mag sie trotzdem!

Vorhin hat übrigens in unserem Garten ein Anhänger gebrannt. JA, ihr habt richtig gelesen. Anna und ich kamen vom Gym wieder und es roch nach Rauch. Ich hab mir nix bei gedacht (da es immer Sommer wegen den Waldbränden schon das ein oder andere Mal so gerochen hat). Doch Anna hat sich umgeschaut und dann gefragt:“ Is this smoke supposed to be in our backyard?“ (sinngemäß dt.: „Ist das geplant dass es in unserem Garten qualmt?“). Ich bin daraufhin mit ihr nach hinten gelaufen und da brannte es in einem der Anhänger. Anna habe ich angewiesen zurückzubleiben und das Feuer dann mit dem Gartenschlauch gelöscht. Kein Anzeichen woher es kam, es brannte einfach im Anhänger.

Darf ich vorstellen: Super-Sophie. AuPair, Feuerwehrfrau, Freundin, Tochter, Enkelin, Nichte, Superstar, Cousine, unglaublich bescheiden ;-)…
– „Was ist es?“
– „Es ist ein Vogel“
– „Es ist ein Flugzeug“
– „NEIN, es ist Super Sophie

(OT: Just for Gabi: „I’m Batman“)

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Die erste ganze Schulwoche nach den Sommerferien ist um und ich bin… fertig mit der Welt.
Mama, Joosel und Bebe sind gerade in Spanien im Urlaub (mit einer Freundin von Bebe), an dieser Stelle gannzz liebe Grüße nach Salou. Ich muss sagen das kam eigentlich ganz passend, den dadurch fällt das mehrmals-wöchentliche Skypen weg. Wodurch ich kein Problem habe länger zu arbeiten.

Ja, mein Schedule (Arbeitsplan) hat/wird sich inoffiziell (?) geändert. Ich hab jetzt ab und zu so etwas wie eine Mittagspause und muss dafür abends länger. Ist aber alles ganz spontan… Bei mir jedenfalls noch. Meine Hostmum und ich haben vorgestern beratschlagt wie es mit meiner Nachfolgerin laufen soll. Da sich meine Hostmum nicht sicher ist wegen der Schule und so wird meine Nachfolgerin wahrscheinlich von Mo-Fr von 7:00-11:00 Uhr und von 15-20:00 Uhr arbeiten überhaupt wird jetzt schon einiges für sie vorbereitet (ich muss noch ganz dringend alle wichtigen Adressen ins Navi einspeichern usw.).

Arbeitstechnisch war die Woche o.k…. Jack hört im Moment extrem schlecht, aber ich denk mir immer „in knapp nem Monat bin ich weg, lass dich nicht von nem siebenjährigen ärgern!“ und auch Sarah hat gute und schlechte Tage. Übrigens für alle die sich gefragt haben warum Sarah nicht auch zur Schule geht. Sie will nicht! Sie möchte bitte weiterhin Zuhause unterrichtet werden und Anna geht weil sie gerne mit ihrer besten Freundin von Gymnastics zusammen sein will…

Anfang dieser Woche funktionierte unser Internet nicht. Jup, Darth Vader als der Todesstern zerstört wurde, Voldemort als er Harry nicht töten konnte und Sauron als Frodo seinen Ring zerstört hat, hatten alle bessere Laune als ich ohne Internet. Aber es funktioniert ja wieder 😀
Morgen hat mein Gastbruder Gary Geburtstag doch wir haben heute schon (Ami-typisch) vorgefeiert. ‚Mein‘ letzter Geburtstag in den USA.

Morgen mache ich was mit Anna-Lena und am Montag sehe ich Vicky nach zwei laaaannnggeeennnn Wochen das erste mal wieder und das letzte mal in den Staaten.

Gerade habe ich überlegt was ich noch erzählen wollte und da fiel es mir ein. Die meisten der Mädels die ich in der Orientationweek kennen gelernt haben (und einigermaßen viel zu tun hatte) sind schon (teilweise lange) wieder Zuhause. Abgebrochen. Ich bin echt erstaunt, weil DAS hätte ich echt nicht erwartet. Eigentlich dachte ich, ich gehe vor ihnen (mache ja z.B. keinen Reisemonat und war am Anfang ja unglaublich Heimwehgeplagt). So kann man sich irren.

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