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Posts Tagged ‘Chicago’

Es war einmal vor laaaannngggeeerrr Zeit (2005 oder so), da träumte die kleine Sophie von einem weit entferntem Land, den USA und da die USA groß (sehr groß) ist, träumte sie etwas genauer und zwar von Chicago. (Warum genau, müssen wir hier jetzt nicht weiter erläutern). Die kleine Sophie hatte also mit ihrer Freundin Maike einen großen Traum, 2009 wollten die beiden zusammen nach Chicago…
Jaaa… Ich weiß, jetzt ist es 2012 und Maike war auch nicht dabei, trotzdem.

ICH WAR IN CHICAGO!!!

Und so windig fand ich die Stadt jetzt gar nicht. Als ich am Freitag aufgewacht bin, war hier nämlich Weltuntergangsstimmung, Schnee ohne Ende. Meine Hostis ließen mich mehrmals checken ob mein Flug überhaupt startet, doch es sah gut aus und somit fuhr mich mein Hostdad nach getaner Arbeit zum Flughafen.
Natürlich starteten wir wegen des Schnees nicht pünktlich, das Flugzeug musste noch enteist werden usw. aber gegen halb elf war ich dann endlich in Chicago, schnell ging es zum Hostel und ab ins Bett.

Am nächsten morgen ging es los Sarah treffen (ein Au Pair, welches in West Chicago wohnt) die sich bereit erklärt hat mir etwas Chicago zu zeigen. Wir trafen uns am Willis Tower (höchstes Gebäude der USA und nicht nach Bruce benannt) und ich hatte beschlossen, dass ich da rauf wollte um ganz oben auf der Glasplattform (103 Stock, 412 Meter hoch) zu stehen.
Jahaaa… Das hatte ICH beschlossen, ICH die schon im 2. Rang im ‚Savoy Theatre‘ in London Höhenangst hat. Erkennt ihr den Fehler?
Aber ich bin hoch und um euch die Aufregung zu nehmen, ich stand da wirklich drauf (Beweisfoto links).
Natürlich lief das nicht so locker ab wie gedacht.
Erst einmal war ein echt bescheidenes Wetter, man konnte quasi nix sehen da als wir oben war der Tower mitten in einer Wolke steckte und dann die Plattform. Ich hätte mir fast in die Hose gemacht, beim ersten Versuch klammerte ich mich an die Wand, stand mit nem halben Fuß auf der Plattform und versuchte panisch den Tipp von Sarah anzuwenden und nicht nach unten zu schauen. Danach ging Sarah federleicht auf die Plattform, schaute direkt nach unten und machte Bilder für mich. Da beschloss ich, ich will da richtig draufstehen. Also noch einmal mit klopfendem Herzen drauf, die Leute drum rum haben sich köstlich amüsiert, meinten ich soll noch weiter zurückgehen und doch nach unten schauen. Habe ich auch und bin dann laut aufschreiend wieder auf den undurchsichten Boden gerannt. Aber ein Bild habe ich trotzdem bekommen. Seht ihr meinen entspannten Gesichtsausdruck?

Danach sind Sarah und ich durch die Stadt geschlendert, waren im Millenium Park, bei der bekannten Bohne aus Chicago (weiß jemand was dieses Ungetüm bedeutet?) und danach sind wir weiter durch die Stadt geschlendert haben das ABC-Studio, die Chicago Times und viele mehr gesehen (Sarah weiß wirklich unglaublich viel über die Stadt).
Dank des grausamen Wetters in Denver, fand ich es in Chicago fast angenehm und überhaupt fiel mir nicht der Wind sondern eher die vielen Drehtüren auf.
Am Ende landeten wir am Navy Pier, haben dort zu Abend gegessen und da ich an diesem Tag ja noch nicht hoch genug oben war wollte ich davor noch Riesenrad fahren. Oben dachte ich mir dann auch „Super Idee!“ Aber nach dem höchsten Gebäude der USA war das eh ein Kinderspiel für mich… HAHA, denkste! Naja, so ganz werde ich diese Höhenangst wohl nie los.

Wir sind dann nachts zusammen zurück zu ihrem Bahnhof geschlendert und haben noch etwas das nächtliche Chicago genossen, durch den Theatre District und an Café’s vorbei welche direkt aus der Zeit von Al Capone stammen könnten und auch richtig dieses Flair hatten.
Heute ging es noch gemütlich frühstücken und dann auf zurück nach Denver.
Noch kann ich noch nicht glauben, dass ich in der Stadt war von der ich mit 13 geträumt habe. Chicago ist anders als gedacht aber eine sehr interessante Stadt.
Vielen, vielen dank Sarah für die tolle Führung und das du diesen ganzen Touri-Mist mitgemacht hast! An euch Leute, Sarah hat auch einen Blog unter Au Pairs ist er verlinkt. 😉

Ach ja… Und die Giants haben den Super Bowl gerade gewonnen (aber das nur nebenbei… denn, ICH WAR IN CHICAGO!)

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So, wenn ihr das lest bin ich jetzt schon über 100 Tage in den USA.

Ganz schön krass oder? Und ich bin selbst erstaunt über mich wie oft ich hier was reinschreibe 🙂
Jetzt ist schon Januar. Seit Ende September bin ich hier… Wow das klingt ganz schön lange.
Eigentlich ist im Moment nichts spannendes los, der typische Januar halt.

Mein Silvester war eher gemächlich und langweilig. Mit den lieben zuhause skypen, ein eigenes Festmahl essen und Filme schauen. Als es in Deutschland 12 geschlagen hat habe ich via. Skype mit Christin (live aus Vermont) angestoßen und dann auf mein neues Jahr gewartet.
Ja, ich seh euch alle die Augen rollen… Warum ist Sophie nicht weggegangen? Warum hängt unsere Mophie Zuhause rum?
Ganz einfach, wer am Montag nen Auto zerschreddert kann doch sich nicht am Samstag nen anderes Auto nehmen und weggehen. Des funktioniert nicht und ist außerdem ziemlich frech, finde ich.

Die erste Woche des neuen Jahres war ähnlich ruhig wie das „reinfeiern“, ich freue mich nen Keks das die Kinder wieder in die Schule müssen, so habe ich den ganzen Tag über nicht mehr alle drei sondern nur noch die Mädels. Was das ganze entspannter macht.

Leider haben die beiden Mädels gerade Stimmungsschwankungen wie sonst was… Mal Himmel hoch jauchzend und nur eine Minute später trotzig und am heulen, man könnte meinen die sind 13/14 und nicht 8/9.  Meine HM meint des liegt bei ihnen an der Jahreszeit, na hoffen wir mal das wenn die Blätter wiederkommen diese Phase vorbei ist.

Ich möchte mich übrigens bei allen Menschen entschuldigen die das Pech hatten mit mir Mathe, Englisch, Deutsch etc. lernen zu müssen. Au Pairs sagen zwar gerne dass sie als Kinder nur Engel gewesen sind und die Amis ja sooo verzogen sind etc. was in manchen Bereichen sicherlich stimmt. Aber ich kenne mich und muss der Ehrlichkeit halber sagen, wenn’s ums lernen geht stand ich meinen zwei Kleinen in Sachen Bockigkeit um nichts nach. Also… ES TUT MIR LEID.
Eine besondere Beileidsbekundung an Joosel, ich entschuldige mich vielmals fürs Rumbocken, Aufstand machen usw. Ich seh jetzt wie Kacke das ist.

Mittlerweile sind auch alle meine Pakete und noch mehr da :). Das letzte kam gestern an und hat glaube ich knapp fünf Wochen gebraucht und das kürzeste kam auch gestern an und hat knapp eineinhalb Wochen gebraucht.

Ich hab mich RIESIG gefreut, vielen, vielen Dank ❤

Boah krass… Ich bin über 100 Tage da.

Ich habe mich übrigens dagegen entschieden einen Rechner in den Staaten zu kaufen (es spricht einfach zu viel dagegen), stattdessen wird das Geld für Reisen genutzt.

Somit kann ich jetzt verkünden:
vom 3-5. Februar 2012 ist Sophie in der Stadt ihrer 13-jährigen Träume: CHICAGO. JUHUUU

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