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Posts Tagged ‘Abschied’

„Sophie, schreib mal deinen Blog weiter.“
Von meiner Familie und euch wurde ich (oft) daran erinnert meinem Blog endlich einen gescheiten Schluss zu geben und ich entschuldige mich mal wieder wie lang dieser Eintrag gebraucht hat.

Souveniers am Flughafen

Souveniers am Flughafen

Stehen geblieben war ich in Washington D.C., ich musste eine Nacht länger in den Staaten verbringen und verbrachte die Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.
Am frühen morgen, gingen meine Mitbewohnerinen Frühstücken und danach noch etwas Washington D.C. anschauen. Ich wollte nicht mitkommen, zum einen war ich schonmal in Washington und zum anderen wollte ich immer noch, nur noch Heim. Bevor sich die beiden verabschiedeten haben sie mir noch Frühstück vom Buffet hochgebracht und ich habe den restlichen morgen damit verbracht ein (wirklich) letztes Mal Amerikanisches Fernsehen zu schauen, genauer gesagt ‚Rizzoli & Isles‘. Da ich gegen 11:00 Uhr aus dem Zimmer raus musste bin ich dann zum Flughafen gefahren und habe mir dort die Zeit vertrieben. Mit Souvenierständen, einem letzten Mal Wendys usw. Alles war übrigens schon mit Merchandise für die US-Wahl dekorieret.

Mein Flugzeug

Mein Flugzeug

Die Zeit verging definitiv nicht im Flug aber wirklich schnell gings auch nicht. Als mein Gate endlich bekannt gegeben wurde sahs ich dann am Gate rum. Wo ironischer weiße auch ein Flug nach Denver vor unserem ging (wenn ich mich recht erinnere).
Irgendwann kam meine Zimmernachbarin dazu (die aus Südtirol) und wir haben uns nett Unterhalten. Ich wurde zwischendrin noch umgesetzt (sahs dann im Mittleren Sitzblock am Gang). Jahrhunderte später konnten wir dann endlich Boarden… Jaaaa, es ging nach Hause.

Der Rückflug an sich war… ZUM KOTZEN. Also nicht nur dieses ganze Drama, ich rede jetzt nur von dem Flug Washington D.C. – München. Mein Fernseher funktionierte nicht, es lies sich keine vernünftige Position zum Schlafen finden und wenn ich mal für ne Minute weggedöst war, dann mussten das Ehepaar neben mir aufs Klo und weckten mich wieder. Aber es ging gen Heimat und dementsprechend war das alles schon o.k..
Landeanflug auf München. Erster Gedanke „Die haben hier aber kleine Felder.“, ich konnte es gar nicht glauben wieder Deutschen Boden unter den Füßen zu haben.
Ich lies mich zu meinem Gate leiten (musste aber vorher mein Ticket umtauschen und sichergehen das mein Koffer da war usw).

Das einzig positive an meinem Umweg über München war, dass ich jetzt endlich mal ‚München – Stuttgart‘ geflogen bin. Gabi und ich haben immer überleg wer denn so ne Strecke fliegt und wie lang sowas dauert. Ich bin mit Air Augsburg geflogen, in einer Propellermaschine. Als ich das Flugzeug gesehen habe dachte ich, ich fliege auf die Isla Nublar und schaue mir mit Sam Neil Dinosauriere an, aber doch nicht nach Stuttgart (fand den Service an Board aber super, besser als bei manchen bekannten deutschen Fluggesellschaften – denen mit deutschen Flügeln z.B.). An meinem Fensterplatz hatte ich einen wunderschönen Blick über ganz Stuttgart, als wir am SI-Centrum vorbei geflogen bin, habe ich angefangen zu heulen. Es war komplett unwirklich.

Es konnte gar nicht schnell genug aus dem Flugzeug rausgehen, schnell durch die Pass Kontrolle, mir einen Wagen geholt und schnell zum Gepäckband. Von weitem sah ich schon meine Cousins und Cousinen… Ich winkte ihnen zu hüpfte, mit meinem Cowboyhut (den ich natürlich auf hatte) rum wie eine bescheuerte, schnappte mir so schnell wie möglich meine Koffer und wuchtete die zwei plus mein Handgepäck auf meinen Wagen und raus ging es…

Wieder in Deutschland

Ich hatte mein großes Hallo, wie ich es wollte: Ein roter Teppich, Volksmusik, ganz viele meiner Lieben (oben ist nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen) und bevor ich auch nur Luft holen konnte rannte eine kleine Gestalt auf mich zu und mir in die Arme und gleich hinterher die Zweite. Meine zwei „kleinen“ Geschwister Leo und Bebe. Als großes Dreierkneul standen wir da, Bebe und ich heulten und Leo strahlte.
Dann begrüßte ich alle, trank meinen ersten Sekt nach einem Jahr und umarmte meine Lieben.

Zuhause ging die feier weiter. Mit dem ganzen deutschen essen das ich vermisst habe und als überraschung hatten Mama und Bebe mein Zimmer neu dekoriert. Ich bin wieder da. Wegen meiner verspätung waren bei meiner Begrüßungsfeier leider Conny und Vicky nicht dabei dafür aber aber meine ganze Familie und viele Freunde (natürlich Gabi usw.). Jedesmal wenn sich die Tür öffnete und jemand neues rein kam musste ich fast weinen und habe mich gefreut wie… Einfach Unbeschreiblich.
Joosel, Mama und Bebe haben mit mir nochmal nen Einbürgerungstest gemacht mit dem ich mir meine Haustür-Schlüssel wieder verdient habe und Jaaaaaa…. Ich bin wieder da!

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So, ich bin wieder in Deutschland und habe echt lang auf meinen (vorerst) letzten Blog-Eintrag warten lassen. Tut mir leid. Schande über mein Haupt. Da ich es hasse wenn die AuPair Blogs einfach so im nichts enden und darum kommt jetzt mein Bericht vom (grauenhaften) Rückflug und den ersten paar Wochen Daheim.

Am 27. September, bin ich früh aufgewacht und habe meine restlichen Sachen in den Koffer gepackt. Habe mit meinen Mädels gespielt (Jack war schon in der Schule, ich hatte mich schon am Abend davor verabschiedet) und richtig schöne Anhänger für mein Armband bekommen. Wir sind dann schon gegen 10:00 Uhr losgefahren (nachdem ich mich noch von meinem Hostdad verabschiedet habe), die Rocky Mountains waren leider vollkommen hinter Wolken/Nebel versunken (die waren traurig dass ich gehe). Ich bin also mit meinen zwei Mädels und meiner Gastmutter zum Flughafen und habe es noch überhaupt nicht realisiert, es ging nach Hause.
Sie haben mir geholfen die drei (sauschweren) Koffer aus dem Auto zu wuchten und dann war es schon soweit, Abschiedzunehmen. Es ging ohne Tränen aber ich war schon traurig von Anna, Sarah und meiner Gastmutter ‚Tschüss‘ zu sagen. Anna hatte sich gewünscht das ich ein letztes mal zu ihr „Chicken“ sage (mein Spitzname für sie) und dann waren sie weg 😦 … Mit aller Kraft habe ich versucht alle drei Koffer plus meine Tasche zum Check in zu wuchten. Schnell eingecheckt, durch den Security-Check und das alles zwar mit etwas Genervtheit (im Wintermantel mit schweren Koffern – man will ja alles wieder Heim bringen). Als ich dann endlich am Gate war hieß es warten, warten, warten… Ich habe Nachrichten nach Deutschland geschrieben und mich vorwiegend gefreut sie alle bald wieder zu sehen. Dann kam die Nachricht dass mein Flug Verspätung hatte. Fand ich aber nicht so schlimm, da ich dachte in Washington habe ich ja noch etwas Puffer.

Irgendwann kam endlich das Flugzeug und es konnte losgehen… Abheben von Colorado. Es war komplett unwirklich, etwas traurig aber ich habe mich vorwiegend auf Zuhause gefreut. Der Flug war holprig und immer wieder kündete der Pilot weitere Verspätungen an. Es ging soweit das ich die Stewardess fragte ob ich meinen Flug nach Frankfurt noch bekommen würde. Die meinte es sollte schon noch klappe. An dieser Stelle ein Herzliches: HAHA!
Da über Washington ein Gewitter war und wir hätten Kreisen müssen und dafür nicht mehr genug Benzin hatten. Musste das Flugzeug in Cincinnati, Ohio landen und Tanken. Ab da war es für mich klar. Ich würde meinen Flug verpassen und hatte einen hysterischen Anfall, habe still vor mich hingeweint und konnte es nicht glauben. Ich habe dieses Jahr durchgehalten, es war nicht immer einfach und ich wollte nur noch nach Hause. Warum musste das mir passieren… In diesem Sinne waren meine Gedanken. Mit über zwei Stunden Verspätung sind wir in Washingon DC angekommen. Dank meiner Nebensitzerin habe ich mich dann wieder etwas beruhigt. Beim warten darauf das ich aus dem Flugzeug endlich rauskomme habe ich wieder geheult. Fertig mit der Welt war ich und da kam ich mit einem älteren Herrn ins Gespräch. Dieser bot mir an, mir zu helfen einen Flug nach Hause zu bekommen usw….

Ich erspare euch das lange Drama am Servicepoint (zuerst wollten se mich am 30.9 Heimfliegen lassen, drei Tage später! SICHER NICHT). Im Endeffekt hatte ich einen Flug für den nächsten Tag nach München und von da aus nach Stuttgart. Mit zwei „mit- sitzen – gebliebenen“ (aus Südtirol und Denver) habe ich mir ein Hotelzimmer in der nähe des Flughafen genommen. Ganz beruhigt hatte ich mich immer noch nicht. Schnell wurde Zuhause angerufen und die neuen Daten durchgegeben und dann ins Bett… Ich war immer noch in den USA und hatte die Schnauze wirklich gestrichen voll.

So… Meine Lieben… Den Rest meiner Reise schreibe ich in den nächsten Tagen. Ich mag jetzt nämlich nicht mehr und will mir für das featback definitiv etwas mehr Zeit nehmen 😀
Und ich lass euch diesesmal nicht so lange warten, versprochen 😀

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Vor wenigen Minuten habe ich meinen letzten Arbeitstag als Au Pair beendet (das ist jetzt auch schon Stunden her, ich habe zwischen drinnen aufgehört zu schreiben). Ich bin kein Au Pair mehr, vor einem Jahr kam ich in dieses Land (mittellos, ohne Familie und freunde *schnief – Soundtrack zu Schindlers liste einblende* jaa ich bin schon still) und morgen geht es zurück nach Deutschland.

Bitte liebe Großeltern, Eltern, nähere Verwandten etc. entschuldigt den jetzigen Ausdruck aber dass muss jetzt kurz sein:
KRASSER SCHEISS! Mein Jahr ist vorbei!?
Das offizielle Resume meines Jahres kommt später, dafür bin ich gerade nicht kreativ/gelassen etc. genug. 😀

Also zu heute: Mein größter Gastbruder sollte heute eigentlich ausreisen um auf Mission (machen die Mormonen so mit Anfang 20 fast alle), aber er hat sich vor knapp einem Monat die Hand verletzt und wurde deswegen heute daran operiert und reist erst im Januar aus. Wir (Gastbruder, Sarah & Ich) sind also (nachdem wir Jack zur Schule und Aufgaben mit Sarah gemacht haben) nach Denver ins Krankenhaus gefahren. Dort habe ich mit Sarah gewartet während wir darüber geredet haben wann wir das letzte Mal operiert wurden (was bei mir um die 15 Jahre her ist) sprach mich auf einmal eine Frau an (nachdem ich gesagt habe, ich wüsste nicht was ‚Mandeln rausnehmen‘ auf Englisch heißt und ich somit Sarah nicht erklären konnte weswegen ich operiert wurde). Die Frau sprach mich aufjedenfall an und meinte: „You are from Germany?“ was ich bejahte woraufhin sie mich an ihren Nebensitzer verwies und zu dem meinte: „Speak with her!“ (dt.: Sprich mit ihr). Es stellte sich heraus das der ältere her vor 54 Jahre von Deutschland in die USA ausgewandert ist und jetzt ratet mal woher er aus Deutschland kommt… Ich hab an meine letzten ganzen Tag in den USA noch Schwäbisch gehört, der liebe Herr kommt nämlich ursprünglich aus Stuttgart. Jaaaaaa ich war begeistert, also wirklich. Ich hab mich gefreut. Man hat deutlich gemerkt das er sich beim Deutschsprechen konzentrieren musste aber alles was aus seinem Mund kam hatte deutlich die Sprachmelodie meines Stuttgarts. Schöönnn…

Anna und meine Hostmum kamen auch etwas später zu uns ins Krankenhaus (Anna musste davor noch zum Arzt). Ich hab mir dann relativ schnell die beiden Mädels geschnappt und bin mit ihnen wieder nach Northglenn gefahren, da Sarah Mathenachhilfe und danach ein Playdate hatte. Eigentlich hatte ich 1 1/2 h Zeit, das hätte locker gereicht um noch einen ausgewogenen Snack Zuhause zu essen… Denkste, ein Stau ohne Ende. Wir haben es dann ganz knapp zur Nachhilfe geschafft (eine 30 Minuten Strecke hat halt mal 1 1/2 Stunden gedauert). Mit Anna Zuhause (die immer noch krank ist) habe ich gespielt und eigentlich war es ein normaler Tag von da an… Jack von der Schule abgeholt, gekocht, zu Karate gefahren… Und schwupps mein letzter Tag als Au Pair war einfach so zu Ende.

Hier sind schon alle ganz gespannt auf meine Nachfolgerin und ich musste vor ein paar Minuten Tschüss zu Jack sagen. Da ich ihn morgen nicht sehen werde.

Morgen geht es Heim und ich habe es noch nicht ganz realisiert! Mein Jahr ist vorbei…
Dieser Blog aber noch nicht 🙂

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Ich dachte eigentlich nicht, dass ich so ein klassisches Abschiedsdinner haben würde. Aber ich hatte es dann doch… Jedenfalls fast, also… Halt wie man mit so einer chaotischen, verrückten, lustigen und unglaublich liebevollen Gastfamilie ein klassisches Abschiedsdinner haben kann.

Um (wie immer) am Anfang anzufangen. Mein Arbeitstag war ganz o.k. wechselnd. Ich habe erst was komplett was verrücktes geträumt (Dieses Zitat MUSS sein: wie schon im Musical ‚We Will Rock You‘ gesagt wird „es gibt nichts Langweiligeres als Leute die einem ihre Träume erzählen […] der Tag an dem einer aufwacht und sagt: „Das war unglaublich, da war dieses Kaninchen mit einem Hut das hat mir nen Pulli gestrickt. Das ist der Tag an dem die Liebe stirbt““ – und ihr wollt nicht wissen warum ich dieses Zitat auswendig kann, wobei es sich die Mehrzahl eh schon denken kann) jedenfalls habe ich was komplett Verrücktes geträumt. Von meinen Freunden, meiner Rückkehr nach Deutschland UND Hugh Jackman. Ich mein, es hätte auch schlimmer kommen können *dreckiges lachen*. Darf-keine-bespiele-von-schlechten-Träumen-machen-muss-beim-Thema-bleiben! Das ist das Problem wenn dein Hirn schon drei Schritte weiter ist, deine Finger aber nicht so schnell tippen… Und er ist vollkommen weg. Ihr fragt euch was? Mein Ausgangspunkt und der rote Faden der das ganze zusammenhalten sollte!

Aufgrund dieses verrückten Traumes (mit Hugh Jackman, ich kann es gar nicht oft genug erwähnen) habe ich verpennt. DAS ERSTE MAL! Ich hab nämlich nicht fünf oder zehn Minuten verschlafen sondern ne halbe Stunde. FU**! Gott sei Dank, waren Jack und Sarah schon wach und fertig (was einem wunder gleich kam). Jack hab ich also schnell zur Schule gefahren und dann meinen Nachmittag mit Sarah und der immer noch kranken Anna verbracht. Schule, Brownies backen, Fernsehen, spielen, Pediküre (VICKY – du fehlst hier in Colorado) und dauernden Diskussionen das ich bald weg bin 😦 Alles in allem ein schöner Vormittag. Dann habe ich Jack abgeholt und als wir wieder nach Hause gekommen sind war die Story gekippt. Sarah drehte hohl und nahm Jack bei dieser Aktion gleich mit. Meine Hostmum meinte noch: „DAS wirst du sicher nicht vermissen.“ Als Jack ENDLICH seine Hausaufgaben gemacht hatte sind wir zu Karate gefahren und ich hab ihm einen bisschen zugeschaut. Brian hat mich nach Karate ganz Mysteriös nach meiner Lieblingsfarbe (grün) gefragt und dann noch meiner zweitliebsten usw. dann hat er mir ein Gatorade gekauft (in meiner drittliebsten – Lieblingsfarbe), süß oder? Zuhause erwartete uns mein Hostdad (mit einer kuriosen Mütze) und wir sind zu einem Italienischen-Restaurant gefahren, dort gab es für mich ein Abschiedsdinner (wie heute Morgen von meiner Hostmum schon angekündigt) mit meinen Gasteltern, meinem jüngsten Gastbruder und natürlich den Kindern. Wir hatten viel Spaß und das essen war sehr lecker. Da es ein Buffet-Restaurant war sind wir alle immer mal wieder aufgesprungen um etwas Neues zu essen zu holen, was das ganze aufgelockert hat und so konnte gar keine übermäßige Abschiedsstimmung aufkommen. Also nicht ganz das was man sich unter einem Abschiedsdinner vorstelle, aber ich fand es schön. Das passte einfach zu diesem Jahr und meiner Gastfamilie.  Es ist schon ein komischer Zufall dass mein Amerikanisches-Abschiedsdinner heute war denn auf den Tag genau vor einem Jahr hatte ich meine Abschiedsparty. Meine Nachfolgerin ist heute nach New York zur Orientationweek geflogen. Nur noch zwei Tage arbeiten…

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Seltsame Überschrift, aber ich finde… Es hat was!
Ich bin so ein Pfosten, das gibt es gar nicht.
Jetzt wollte ich umbedingt noch einen Eintrag schreiben habe es aber den ganzen Abend über vertrödelt, also muss er jetzt noch kurz raus 😉 (wobei ‚kurz‘ hier wie immer relativ ist).

Bevor ich jetzt großartig erkläre was wir heute gemacht haben muss noch kurz meine aktuelle, Zeitansage in die Welt ‚geschrien‘ werden 😉

  • Vor exakt einem Jahr hatte ich das erste Mal Kontakt mit meiner ehemaligen Gastfamilie aus PA
  • Vor genau neun Monaten bin ich nach Denver gekommen
  • In 43 Tagen (bzw. 1 Monat, 1 Woche und 6 Tagen) ist mein Jahr vorbei

Und weil heute der letzte Tag der Sommerferien war (hab ich das nicht geschickt eingebaut?) und mein Junge ab morgen wieder zur Schule geht haben sie heute schon ihr (Vor)Abschiedsgeschenk bekommen.
Warum heute schon? Weil es ansonsten echt schwierig wird alle zusammen zu bekommen.
Anna geht mit einer ihrer Gymnastik-Freundinnen ab nächste Woche auf eine normale Schule, während Sarah immer noch Zuhause Unterrichtet wird. Bei Jack bleibt alles beim Alten. Die drei sehen sich jetzt aber unter der Woche nur noch selten, da Anna den ganzen Tag Gym, dann Schule und dann bis abends wieder Gym hat und Jack abends Karate usw. Auch die Wochenenden sind meistens verplant. Daher heute schon 😉

Also sind wir heute zu viert in die Mall gestiefelt und zu Build-A-Bear gegangen. Das ist ein Shop in dem Kinder ihre eigenen Bären/Stofftiere aussuchen, diese dann persönlich füllen (ein Herz mit Wunsch reinstecken), das Stofftier dann waschen und es dann anziehen können. Mit eigener Geburtsurkunde usw. echt cool! Alle drei sind jetzt Besitzer eines eigenen Bären (mit Outfit und Schuhen). Die Namen der neuen Lieblinge (ist echt so, die haben für die drei Tiere heute aus Pappe schon einen halbes Haus gebaut) sind:
Sarah’s bunter Bär heißt ‚Dr. Rainbow‘ (natürlich mit Arztkittel), Sarah hat ihrem Bär den Namen ‚Chloe‘ gegeben und Jack’s heißt ‚Best Friend Fox‘ (im Karate-Outfit).
Ihr seht, ich habe heute drei sehr zufriedene Kinder!

Ich persönlich bin etwas sauer da meine Kamera jetzt auf den letzten Monat beschlossen hat zu spinnen. Na super und das kurz vor meinem letzten Wochenendtrip :(. Naja, gibt es halt nicht ganz so viele Bilder aus San Francisco.
Ich muss jetzt ins Bett meine lieben, Gute Nacht 😀

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Sooo… Ihr lieben, wenn meine Mama keinen so lieben Kommentar hinterlassen hätte würd ich jetzt noch nix schreiben.

Aber da sie eben was geschrieben hat, tu ich es ihr gleich und berichte von meinen letzten Tagen.

Alsoooo, erst einmal.
MEINE ABSCHIEDSPARTY WAR DER HAMMER. Sie war sozusagen L-E-G-E-N-D-ÄÄ-R XD
Aber fangen wir mal am Abend vorher an. Gabi und ich wahren im Irish Pup was trinken und es war wie immer mit Gabi unglaublich lustig und richtig toll.
Irgendwann fängt mir Gabi an zu erzählen wie böse doch lügen ist und ich nur so „HÄ?“ ähhmmm *blick zu Mama* Ich meine „WIE BITTE?“ und dann schau ich neben mich und da steht, NATHA.
Ich hab geheult, ohne Scheiß. Das sie wirklich gekommen ist. Danke mein Schatz ❤

Auf jedenfall gings am nächsten Tag mit dem feiern weiter.
Die große Abschiedsparty unter dem Thema Deutschland stand an (die meisten im Dirndl oder Fußball Triko), fast alle die mir wichtig sind waren da.
Und wer dabei war… Der weis das es zu diesem Abend nicht mehr viel zu sagen gibt außer, danke 😉 Vielen Dank meine Lieben, für alles und das ihr mich so unterstützt.

Mein letzter Tag in Deutschland war ebenfalls wunderbar, mit Mama, Joosel und Bebe Eis essen gewsen, etwas Zeit für sich gehabt (den Papa, Cornelia und Leo verpasst :(), Stanzi, Micha und Kinder waren da und last but definitiv not least (Ich liebe Denglisch) waren wir im Schwabkeller essen und haben danach ‚Das Schweigen der Lämmer‘ gesehen (an alle Schmetterlingshasser… Jaa bei dem Film kann ichs evt. verstehen).

Tjaaa und schon sind wir bei heute.
Mir gings heute morgen besser als gestern Abend und als ich Gabi am Flughafen Tschüss gesagt habe war ich noch nicht ganz bei mir.
Tschüss von Mama, Bebe und Joosel zu nehmen war… GRAUENHAFT.
Ich versteh nicht warum dies in anderen Au Pair Blogs nie erwähnt wird. Ich hab geheult wie ein Schlosshund und natürlich ziehen se mich vorm Gate nochmal zu ner Sicherheitskontrolle raus (Stichprobenartig, NA DANKE).
Los geflogen, mit nem netten Ehepaar geredet (sehr redseelig die Leute) und zwischendrin immer wieder Zweifel an meinem Traum gehabt.

Nur nochmal zur Versicherung, ich bin ehrlich. Ich male hier keine rosa blase sondern berichte von dem echten ersten Au Pair-Tag.

Gelandet, durch den Sicherheitscheck und mit den super netten anderen Au Pairs ins Hotel. Wegen ein paar Problemen (welche sich HOFFENTLICH in den nächsten 48 h lösen lassen) war ich richtig down. Am liebsten wär ich sofort zurück geflogen. Doch das kommt nicht in frage, also wurde man kurz von der Zimmergenossin aufgebaut (welche danach urplötzlich verschwand) und dann wurde das aufkeimende Heimweh in der Dusche ertränkt. SO GEHTS JA WOHL NICHT.

An dieser Stelle hatte Klein-Sophie zwei möglichkeiten.

1. Sich mit Ihrer Titanic-DVD ins Bett verkriechen und ne runde heulen oder
2. Einfach mal auf gut-glück andere Au Pairs ansprechen was die so machen

Eigentlich war mir mehr nach Variante eins, aber so geht es ja nicht.
Also aufgerafft, tatsächlich Svenja (eine deutsche mit der ich schon geflogen bin) gefunden und dann mit ihr, Bettina (einer anderen Deutschen), zwei Norwegerinnen und zwei Brasilianerinnen essen gegangen.

Und ja, das beste Mittel gegen Heimweh ist etwas unternehmen.
Ich bin im moment sehr glücklich und geh jetzt ins Bett.

Grüße aus New Jersey

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