Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘1. Familie – Chadds Ford, PA’ Category

HALBZEIT!
Vor genau sechs Monaten ging mein Abenteuer AuPair in den USA los und in genau sechs Monaten ist mein Jahr im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ wieder vorbei.

Um diesen Eintrag mit Ehrlichkeit zu beginnen, ich habe diesen Artikel vorgeschrieben (vor etwa einer Woche), da ich gerade in New Orleans bin und sicherlich nicht die Zeit und Lust habe meine Zeit dort in einem Internetcafe zu verbringen um meinen Halbzeit-Eintrag zu schreiben. Hoffentlich erscheint der Artikel dann auch automatisch *hoff*.

Also… Zeit eine kleines Feedback zu geben, oder?
Wie ist es so ein Au Pair zu sein und ein Jahr auf sich allein gestellt ein Land zu erkunden das man eigentlich nur aus einem New-York-Urlaub und dem Fernsehen kennt?

Tja, nur ein Adjektiv kann ich jetzt nicht verwenden, denn dass wäre zu wenig gesagt. Ich habe nicht das Gefühl erwachsener geworden zu sein (wer sich einen Yoda-Rucksack kauft ist nicht umbedingt das Paradebeispiel eines Verantwortungsbewussten erwachsenen)…

Bevor ich vor einem halben Jahr Abgeflogen bin konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich jemals daran denken würde dieses Jahr evt. abzubrechen. Das stand nicht zur Debatte und ich habe eigentlich jeden belächelt der es abgebrochen hat.
Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, mir ging es in Pennsylvania nicht besonders gut und ich habe mir nichts mehr gewünscht als ein Ticket nach Hause. Im Rematch dachte ich mir manchmal ‚ich lehne einfach jede Familie ab um ohne großen Gesichtsverlust nach Hause zu kommen‘. Aber aus irgendwelchen Gründen (die mich selbst erstaunt haben), habe ich nicht den einfachen Weg genommen und bin Heim sondern bin geblieben und nach Colorado gezogen.
Die beste Entscheidung meines Jahres war es Pennsylvania und diese Familie dort zu verlassen und nach Denver zu gehen!
Meine neue Gastfamilie ist klasse und ich liebe meine drei kleinen total, sie sind mir alle richtig ans Herz gewachsen und ich bin schon etwas traurig mich im September von Ihnen zu verabschieden.
Ich habe mich aber doch in der ersten Zeit in Colorado verflucht, warum musste ich hier bleiben und bin nicht heim? Warum habe ich nicht den ‚einfachen‘ Weg genommen und bin Heim gegangen?
Ab dem ersten Tag in CO war mir klar jetzt konnte ich nicht mehr heim, da es mein Pflichtbewusstsein einfach nicht zu lies diese unglaublich nette Familie, die innerhalb von einer Woche mehr für mich getan hat als die Familie in Pennsylvania die ganze Zeit über zu verlassen und im Stich zu lassen, nur wegen Heimweh. Also wurden die Zähne zusammen gebissen, viel mit den lieben daheim (und an die Eastcoast) gesykpt und ich habe angefangen zu reisen.

Ich muss jetzt ja nicht alles noch mal erzählen, ihr könnt ja zurück blättern 😉
(Da war Thanksgiving – Weihnachten – Januar – Chicago – Seattle – Nuggets Game…)
Mir kommt die ganze Zeit hier nicht wirklich wie sechs Monate vor, der Oktober hat sich hingezogen wie sonst was, aber die restlichen Monate gingen dafür umso schnell vorbei.

In nicht mal einem Monat sehe ich Mama wieder und daraufhin Gabi, Papa, Cornelia, Leo und (hoffentlich) Miray. Dann ist August und ich will Svenja in Cali besuchen und dann… Ist schon wieder September und es geht Ende des Monats Heim.

Ja, ich werde keinen Reisemonat machen (Au Pairs können wenn sie wollen noch einen Monat an ihr Jahr dran hängen und rumreisen).
Ich werde aber gleich nach Ende meines Jahres Heimreisen zum einen weil ich eigentlich alles von den USA gesehen habe(n sollte) was ich sehen wollte und zum anderen weil ich nicht nochmal Bebe’s Geburtstag verpassen möchte!

Ich liebe meine Gastfamilie, Colorado und all die tollen neuen Leute die ich kennen lernen durfte.

Jetz möchte ich mich noch für die Unterstützung meiner Familie, Freunde, der Academy, Gott, Superman und Batman bedanken… *tränchen aus den Augen wisch*
Nein, im Ernst. Ich bin sehr froh über die Unterstützung meiner Leute von Zuhause, vielen dank für die lieben Briefe, Päckchen, Mails, What’s App-Nachrichten und Skype gespräche.
Von Hamburg über Stuttgart bis nach Zürich sende ich tausend Umarmungen, danke ihr lieben! Ohne euch… Hätte ich kein Heimweh. HAH! Ihr seit Schuld, warum müsst ihr auch ne gute Familie und tolle Freunde sein? 😉
So bevor ich jetzt ne Halle Berry-Dankesrede Hinlege, verabschiede ich mich mal… Ins nächste Halbjahr!

OLE! Die zweite Halbzeit hat begonnen!

Read Full Post »

So letztes Wochenende war am Sonntag das Cluster Meeting (sprich: viele Au Pairs meiner Agentur treffen sich). Wir waren bowlen und ich habe festgestellt (mal wieder)…
Ich kann nicht mal bowlen. Kein Wunder dass ich in der Schule im Sport immer als letzte gewählt wurde 🙂
Wirklich, ich übertreibe nicht. Am Anfang liefs gut und je länger ich gespielt habe, desto schlechter wurde ich, am Ende war ich froh die Linie nicht zu übertreten und wenigstens einen Pin abzuräumen.
Aber lustig war es trotzdem. Ich saß am Tisch mit Au Pairs aus Schweden, Brasilien, Frankreich und der Türkei und wir hatten ne super Zeit. Wobei es, wenn sich Au Pairs kennenlernen, am Anfang immer nach demselben Schema abläuft:

„Wie heißt du? Woher kommst du? Seit wann bist du hier? Wie viele Kinder hast du?…“

By the way, das war eine wieder so ein Moment wie im Fernsehen, diese Bowlingbahn alles wie aus einem amerikanischen Film (bzw. wie aus den Simpsons), stilecht gab’s zum Bowlen Pizza und Getränke.

Nach dem bowlen trennten sich unsere Wege wieder und ich fuhr zuerst Geburtstagsgeschenke für Sarah und Jack kaufen (ich hasse es, eigentlich mag ich Geschenke kaufen, aber ich hatte halt überhaupt keine Idee was ich den beiden schenken sollte). Daraufhin gings zur Mall und ich wollte meine Haare stutzen lassen, pfff nee wird nix draus da die alle ja um sechs zumachen (es war ja auch schon kurz vor fünf und die Läden waren leer aber hey, ich will mich ja nicht beschweren). Daraufhin bin ich noch nen bisschen durch die Mall geschlendert und bin dann heim. Ihr seht kein besonders spektakuläres Wochenende, dafür geht es nächstes Wochenende nach Seattle mit Svenja.
Wir fliegen ja an meinem Geburtstag (am Freitagabend – Wink mit dem Zaunpfahl HUHU :P) ab, daher gibts meine ‚Party‘ mit meiner Hostfamilie schon am Donnerstag, aber hey… Das gilt , da ist in Deutschland ja schon der 24. 😉

Unndddd… Wie ganz viele wissen stehe ich total auf Countdowns, daher…
In 80 Tage kommt mich meine Gabi besuchen und wir machen Colorado, Mount Rushmore und ‚the Four Corners‘ unsicher.
Und exakt einen Monat später in 109 Tagen kommen Cornelia, Leo und Papa zu mir. Wuuuhuuuu ich freu mich 😀
Es ist echt gruselig, im Moment verfliegt die Zeit einfach nur!

Und ich hab noch ein kurzes Update vom Valentinstag, Abends gab es noch Kuchen und Geschenke für die ganze Familie und ich habe ein Charmsarmband mit einem Anhänger bekommen und eine Karte mit einem wundervollen Spruch meiner Hostmum drauf, ich hab mich riesig gefreut den meine Hostmum hat geschrieben:

„We love you Sophie! Don’t know what we’d do without you!!“

Read Full Post »

Weihnachten kommt mit Riesenschritten näher und zusammen mit Weihnachten mein Dreimonatiges O.o Wie die Zeit vergeht.
Ich muss gestehen, der Oktober schien fast gar nicht vorbei zu gehen aber der November und der Dezember waren husch.. So gut wie vorbei.

Bevor ich irgendwas neues aus Colorado berichte gibt es eine kurze Neuigkeit aus Pennsylvania.
Meine Nachfolgerin bei meiner ersten Hostfamilie, hat nun auch diese Familie verlassen. Christin (die besagte Nachfolgerin) und ich verstehen uns super wir skypen mitlerweile mehrmals die Woche, allein das ich sie kennen gelernt habe war das ganze Drama in Chadds Ford wert.
Zudem habe ich von meiner alten AD Karen und von Christin erfahren, dass meine erste Gastfamilie nun aus dem Programm genommen wurde. Nach 10 Au Pairs in drei Jahren (Christin und mich eingeschlossen) von denen nur eine ein Jahr geblieben ist wundert mich das weniger, jedoch finde ich es traurig. Als ich gegangen bin dachte ich das evt. jemand anderes in dieser Familie klar kommt… Scheint aber ja wohl nicht der Fall zu sein.
Christin wohnt seit gestern nach einem erfolgreichen Rematch in der Nähe von NYC, drückt ihr alle die Daumen das auch sie jetzt endlich die beste Familie für sich gefunden hat.

O.k. aber zurück zur Gegenwart.
Mein Wochenende war verhältnismäßig faul.
Freitag wurde bis in die Nacht (also die deutsche Nacht) mit Gabi geskypt, dass tat echt mal wieder gut einfach nur über Gott, die Welt und den anderen Mist reden.
Am Samstag habe ich nix gemacht und am Sonntag bin ich nachmittags nach Denver gefahren um mir Karten für ‚West Side Story‘ zu kaufen. Ach und da ich schon mal da war (und die Karten billiger waren als gedacht) habe ich gleich richtig zugeschlagen. Somit geht es im März in ‚American Idiot‘ und im Mai in ‚Wicked‘. So damit ich auch mal was neues sehe, ich meine… Wicked kenn ich ja ähh nur flüchtig *hust* Ich schieb des alles auf Caro, die hat mir geraten Wickedkarten im voraus zu kaufen, weil die US-Tour immer sehr schnell ausverkauft ist! Also, wenn ihr mit jemandem schimpfen wollt dann geht zu Caro!

Danach bin ich durch Denver geschlendert und habe die Weihnachtsgeschenke für meine Kleinen und den Rest vom Fest besorgt. Dann gabs nen Eis und ab in West Side Story.

Den kurzen Showbericht muss ich leider schreiben 🙂 Aber er wird sicher nur GANZ kurz… Hoff ich!

Die Hälfte der Show war auf spanisch, o.k. das ist eventuell etwas übertrieben aber die Sharks haben untereinander meistens spanisch geredet. Eigentlich ne coole Idee aber es nervt schon etwas das man nicht alles versteht.
Der Cast war… o.k. Der ein oder andere Ton wurde versemmelt und naja umgehauen haben se mich nicht! Ich muss dazu auch sagen, dass ich West Side Story als ich es das letzte Mal gesehen habe (mit ca. 6-8) mich umgehauen hat und ich echt begeistert war, am Sonntag hab ich mich zwischenzeitlich sehr gelangweilt und mir gedacht, „Es ist einfach nicht mein Stück“. In Musical-ischen Kreisen ist es oft Gang und Gebe, dass die Fans die Klassiker oftmals nicht so toll finden (Ausnahmen gibts immer, ich liebe z.B. Les Misérables) und bei dieser Produktion von WSS trifft es leider auf mich zu. Bevor du mich köpfst Mama: eventuell lags am Cast… Ich hab keine Ahnung, aber wenn ich ehrlich bin war ich froh als Tony endlich tot war und ich gehen konnte. Überhaupt dieser ganze Romeo & Julia – Mist… Ich bin eh der Meinung das ganze wäre sehr viel Spannender ohne Romeo & Julia. Mein Vorschlag für ein Stück ‚Benvolio, Mercutio & Tybalt’… Dann wär nur der spannende Teil dabei. O.k, aber bevor ich mich an dem Thema festbeisse wechsel ich es besser schnell wieder…

Ähhh.. Ach ja.
VIELEN, VIELEN DANK AN MEINE LIEBEN ZU HAUSE!
In den letzten Tagen habe ich tolle Pakete bekommen von Mama, Oma Carla & Opa Uli, Oma Bertel & Opa Fritz, den Spießen und das Paket von Gabi ist noch unterwegs.
Nochmal vielen, vielen Dank!

Heute war es extrem stressig, ich hatte Sarah und Jack den ganzen Tag. Anna hatte heute morgen ne Krise daher hat meine Hostmum mit ihr nen Mama-Kind Tag gemacht und ich war am Ende des Tages tot, aber die sind schon echt lieb alle drei.

Aber ich habe etwas auf was ich mich riesig freuen kann.
Am Abend von meinem 20. Geburtstag geht es mit Svenja (einem Au Pair aus der Nähe von San Francisco bzw. Bielefeld XD) nach SEATTLE!
Bis zum darauffolgenden Montag wird die Stadt unsicher gemacht, vor den erstbesten Bus gerannt damit ich ins Seattle Grace Hospital eingeliefert werden kann und von McDreamy verarztet werde. Ich schätze, dann dauert es keine 24 Stunden bis mich meine selbstlosen Freundinnen besuchen *hust*
Für alle die jetzt mit großen Fragezeichen vor ihrem Computer sitzen. In Seattle spielt die Serie ‚Grey’s Anatomy‘ mit dem neuen George Clooney der letzten 10 Jahre.
Aber egal ob mit oder ohne Dr. Shepherd, ich freue mich unglaublich auf Seattle und kann es kaum noch erwarten!

Read Full Post »

HAWU!
Ich dachte ja eigentlich nicht dass ich vor Montag noch mal was Aufregendes mache, eigentlich war das Aufregendste was ich geplant hatte ein Ausflug zur Concord Mall… Pustekuchen, die habe ich wahrscheinlich das letzte Mal gesehen… Denn anstatt das ich tausende von Dollar bei American Eagle auf den Kopf haue… war ich heute (12.11) in WASHINGTON DC! YEAAAHHHH

Von Papa und Cornelia hatte ich schon gehört wie schön die Stadt ist und Mama hat mir in dem großen Care-Paket auch nen Reiseführer für Washington mitgegeben. Aber erst mal alles auf Anfang.

Seit Dienstag lebe ich ja bei Karen (meiner AD). Ich war echt froh aus dem Haus meiner Hostmum rauszukommen, nicht weil sie irgendetwas bestimmtes getan hätte sondern einfach weil es nur noch unangenehm und komisch war. Bei Karen ist es super, die Frau ist wirklich eine Seele von einem Menschen. Ich hab keine Ahnung wie ich ihr für alles danken soll was sie für mich getan hat.
Jedenfalls lebe ich hier gerade glücklich und zufrieden, am Donnerstag war mein letztes Cluster Meeting (Übersetzung alle Au Pairs (die können) aus der Area treffen sich), ich habe meine Nachfolgerin kennen gelernt und es ist wirklich eine Sauerei!
Sie ist echt eine coole Socke und mit ihr hätte ich sicher hier noch viel Spaß gehabt… Aber eigentlich nicht, weil wenn ich bleiben würde wäre sie nicht da und… Alles viel zu kompliziert.
Jedenfalls haben bei diesem Meeting Priscila (ein anderes Au pair) und ich beschlossen, am Wochenende was zu unternehmen. Zur Auswahl standen Philadelphia sich genauer anschauen oder Washington DC.
Total witzlos das ich am Anfang schon verraten habe wo es hingeht -.- Jetzt könnt ihr gar nicht raten…

Chadds Ford; 8:45 h ES GEHT LOS!
Zwei Stunden Autofahrt lagen vor uns und das ist echt seltsam. Stellt euch mal vor… Nur zwei Stunden bis DC. I mean… ZWEI STUNDEN! So von jetzt auf gleich einfach da sein. Naja auf jeden Fall war die Fahrt angenehm. Es wurde viel gelacht und jeder Ami der mit uns auf der Straße war hat sich sicherlich gewünscht dass wir nach Europa/Südamerika zurückgehen, denn kaum sahen wir einen hübsch gefärbten Baum/ein tolles Straßenschild/Wasser/irgendwas was wichtig aussah, schon fuhr Priscila langsamer und ich machte Fotos… Es ging soweit das wir auf einer Brücke mit Blick auf das Washington Monument (wer scharf kombiniert hat wird bemerkt haben das es relativ nah am Ziel unserer Fahrt war ;-)) so langsam fuhren (im stockenden Verkehr) und beide die Hände mit Kamera aus dem Auto streckten um Bilder zumachen, dass wir unfreundlich angehupt wurden… Pfff… Euch will ich sehn wir ihr am Eifelturm vorbeifahrt -.-

Nachdem wir in Alexandra, VA (eine unglaublich schöne Stadt) noch Pris Freundin Chay eingesammelt hatten, ging es in die Stadt. Parkplatz suchen und losgelaufen… Sightseeing.
Ich hab mir Immobilien angesehen und mich dazu entschieden in ein großes Weißes Haus in Washington zu ziehen (zu sehen auf dem Bild ->).
Danach ging es im Zickzack durch die Stadt, jede annähernd wichtig aussehende Statue/Gebäude/Memorial Ding wurde fotografiert und ausgeruht wurde nur um Bilder zu machen.

By the way, muss ich mal kurz sagen, dass das Weiße Haus irgendwie viel kleiner ist als ich dachte (ich hätts fast übersehen wären da nicht die tausend Leute und Polizisten gewesen) und mittlerweile sind richtig viele Leute unterwegs die mit ihrem iPad Bilder machen.
Wir haben gesehen *lufthole* (ich schreib nur die Sachen auf die ich DEFINITIV noch weiß) das Weiße Haus, Washington Monument (von so ziemlich jeder Seite über den Tag verteilt), das Capitol (ewig langer Fußmarsch dahin), Botanischer Garten (o.k. da waren wir glaube ich nur fünf Minuten drin), Air and Space Museum (auch nur kurz reingeschaut weil bald die Sonne unterging und wir noch weiter mussten <- da haben wir auch was gegessen), World War II Memorial, Lincoln Memorial, Martin Luther King Junior Memorial und zum Franklin D. Roosevelt Memorial haben wirs nicht mehr geschafft. Denn mittlerweile war die Sonne weg und meine Füße protestierten laut, man kann das zwar alles gut erlaufen, aber es ist verdammt anstrengend, vor allem wenn man nur einen Tag Zeit hat. Somit war ich der glücklichste Mensch der Welt, als wir beschlossen das wir am heutigen Tage genug Männern gedacht hatten und jetzt lieber unseren Füßen gedenken und die Heimreise antreten.

Zum Schluss kann ich nur sagen das ich Washington unbeschreiblich toll finde und ein Tag reicht definitiv nicht aus um diese wunderschöne Stadt zu erkunden.
Um ehrlich zu sein kann ich es noch gar nicht glauben.
ICH WAR IN WASHINGTON.
Und habe Bilder gemacht bei denen Emmerich auf mich Stolz wäre. Ich muss gestehen beim Blick aufs Weiße Haus und das Capitol habe ich eher an Independence Day denken müssen und wie das alles in die Luft fliegt als daran wie beeindruckend das ist *hust*

Am Montag gehts nach Denver, ich bin echt gespannt.
Ach ja übrigens ich schreib ab und zu Karten, allerdings keine Massen wie aus dem Sommerurlaub, sondern eher nach dem Motto – Ich sehe die Karte und sie erinnert mich an XYZ also schreibe ich sie, nicht das ihr euch wundert 😉

WAAAA ICH WAR IN WASHINGTON *kann es immer noch nicht glauben*

Read Full Post »

Sooo… Meine letzte Woche in Pennsylvania ist angebrochen.
Ich bin schon unglaublich aufgeregt und freue mich sehr darauf. Am Montagabend, da geht um 5.45 pm mein Flug nach Denver. Juhuuu…

Mein Wochenende war ganz o.k. ich habe angefangen mich zu erkundigen wer meine Karten für den Broadway will… Tut schon etwas weh die Karten zu verkaufen.
Aber ich bin froh hier raus zu kommen, die ein oder andere SMS  die ich in der letzten Woche bekommen habe hat mir nochmal gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war ins Rematch zu gehen.
Sitze mittlerweile schon auf gepackten Koffern und morgen mache ich einen Großputz bevor ich gehe denn…

Am Dienstag ziehe ich zu Karen (meinem Areadirektor), da meine Hostmum am Donnerstag ihr neues Au Pair bekommt. Mich würde ja sehr interessieren woher sie das hat wenn sie (wie ses mir gesagt hat) keine Rematch Au Pairs nimmt.

Seitdem ich im Rematch bin und ich sicherlich nicht bei dieser Familie bleiben werde geht es mir auch im Bezug aufs Heimweh sehr viel besser, es ist nämlich weg (bzw. kaum noch vorhanden).

Mir ist noch eine Geschichte eingefallen von der ich berichten wollte (ist allerdings schon ca. nen Monat her).
Es war der Tag als ich mit Mary durch halb Pennsylvania gefahren bin um verschiedene Sachen zu besorgen, irgendwann bemerkte ich „Scheiße… ich muss tanken!“ Also nächste Tankstelle gesucht, die Kreditkarte der Hostmum dabei gehabt, ihr noch schnell ne SMS geschrieben was ich tanken soll aus dem Auto gestiegen und dann…
Wäre es ein Comic gewesen hätte ich ein leuchtendes Fragezeichen über dem Kopf gehabt.
Hürde Nr. 1 – Wie bekomm ich das Tankding auf
HA! Knopf im Inneren des Wagens drücken – Hürde Nr. 1 erfolgreich beseitigt.
Hürde Nr. 2 – HILFE! WIE TANK ICH HIER… Von Deutschland aus war ich es gewohnt zuerst den Schlauch etc. anzubringen und so lange das Benzin reinlaufen zu lassen bis mein Geldbeutel beschloss es reicht. Aber hier… brachte das nix, es passierte NICHTS! Klein-Sophie ist ja nicht auf den Mund gefallen also… „Excuse me…“ Netten Kerl angeredet (ich kam mir noch nie in meinem Leben so wie eine dumme-Frau-beim-Autofahren vor wie in dieser Situation), der Mann hat mir geholfen (Erst muss man angeben wie viel man tanken will und dann gibt einem die Tankstelle auf den Cent genau so viel Benzin (bzw. man zieht die Karte einmal vor Beginn und einmal nach Ende durch), wenn man ‚Cash‘ zahlt muss man reingehen und es sagen).
Ich bin tausend Tode gestorben 🙂

P.S. ich habe meine Rubriken und die Navigation etwas verändert/umbenannt, nicht das ihr euch wundert

Read Full Post »

NEWS!!!

Ich habe eine neue Familie!
Leider kann ich erst am 14.11.2011 zu ihnen fliegen (also in 10 Tagen). Wohin genau es geht?
In die Nähe von Denver, Colorado. Zu einer Großfamilie…
Ja… Eine richtige Großfamilie, was bedeutet:
Vater, Mutter, sechs Kinder, plus Oma und Opa in einem Haus.

Ich seh euch schon vor dem Bildschirm. SECHS KINDER?! Spinnt Sophie jetzt vollkommen?
Um euch zu beruhigen ich bin nur das Au Pair für die drei jüngsten (zwei Mädchen Zwillinge (8) und ein Junge (6)). Sie sind Mormonen, womit ich kein Problem habe. Miray war in ihrem High School Year auch bei Mormonen und meint es war super XD.
Sie haben zudem einen Hund, der dem ältesten Sohn (der ist 20) gehört und eine Katze. Ich bin für beide Tiere nicht verantwortlich.
Auch für Thanksgiving bin ich noch nicht ausgeladen worden… Das klingt doch schon mal ganz gut, oder?
Ich freu mich richtig drauf bald hier wegzukommen und woanders neu anzufangen.

Am Tag bevor der Vorschlag kam habe ich abends vorm Einschlafen ‚True Grit‘ (Western) geschaut… Mhhh wenn ich ‚Grey’s Anatomy‘ oder ‚Schlaflos in Seattle‘ geschaut hätte wäre ich dann nach Seattle gegangen?

Wahrscheinlich muss ich am Montag hier raus (jaaa… Mich zerreißt es vor Traurigkeit fast [ai]) da meine Hostmum ein neues Au Pair bekommt, mal sehen wo ich unterkommen kann.

Aber hey, bald geht es gen Westen…

Read Full Post »

Aktuelle Stimmung: Verdammt gute Laune!

Im moment tut sich hier in den Staaten kaum etwas, jedenfalls in meinem Leben.
Darum erzähl ich einfach mal etwas von Dingen die vor einiger Zeit hier in Chadds Ford, PA passiert sind.
Ich bleibe hier übrigens höchstens bis zum 14.11, bis dahin muss ich eine neue Familie haben.

Wie ein paar sicherlich mitbekommen haben gab es am Wochenende Schneechaos im Nordosten der USA, folglich bei mir! 
Ich fand das war zwar eher Schnee-Niesel-Regen (was wesentlich ekeliger ist als schöner Schnee) aber ich kann halt auch nur von meinem Kaff reden.  Bei uns (in Deutschland – Stuttgart) fängt Schneechaos ja bekanntlich nicht bei zwei cm an… Hier anscheinend schon.
Stimmung im Haus, ist ähnlich frostig (evt. frostiger (was ist eig. die Steigerung von frostig?)) als der bereits geschmolzene Schnee draußen.
Gestern hat mir meine Hostmum gesagt ich brauche nicht mehr zu arbeiten, sie bräuchte mich nicht mehr. Dafür klingt der morgen hier aber extrem stressig, mit viel Geschrei… Naja, wenn se mich brauchen sollte. Ich stehe ihr gerne bereit.

Seit gestern Abend bin ich freigeschalten für neue Familien, daher Leute… Ich freue mich Wahnsinnig über eure Post. Aber besser keine Briefe mehr schicken bis ich in der neuen Familie bin 🙂 Da ich nicht weis wie lang ich noch hier bin, danke übrigens für eure vielen Mails, FB-Nachrichten usw. Dankeschön =)
Mir geht’s soweit ganz gut und ich kann es kaum erwarten hier weg zu kommen, meine Area Direktorin und sogar die Leute aus der Agentur in Deutschland kümmern sich unglaublich lieb um mich. Von euch (meinen Freunden und meiner Familie) sowieso abgesehen. Ich bin euch echt dankbar für die vielen Mails, es tut gut zu wissen das ihr trotz des großen Tümpels zwischen uns für mich da seit.
O.k. ich lass das rührselige mal sondern erzähle lieber was fröhliches…

Am Tag meines Rematches (ca. drei Stunden vorher) klingelte es an der Tür, ich ging hin sah durchs Glas und dachte ich seh nicht richtig. Davor stand ein Amish, so richtig mit Bart, Mütze, Hosenträger usw. er wollte meine Hostmum sprechen die zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht zu Hause war. Ich sagte ihm (er sprach übrigens ein echt schönes Englisch – Kein British-schönes aber auch ein sehr schönes) dass sie bald Zuhause sein würde und er meinte, er käme später wieder. Kaum war er draußen (leider kam er mit nem großen Auto und nicht mit dem Planwagen) musste ich lauthals lachen. Ein Amish hat geklingelt… Das war wirklich sehr surreal.

Habe ich erwähnt das es hier mehr Rehe als sonst wo gibt?
Ich meine, ich hab in meinem Leben schon das ein oder andere Reh gesehen (des öfteren bei Alfons, Jürgen oder Papa… Meistens waren die aber nicht ganz so… lebendig), aber hier. In der Dämmerung (Hihi Twilight) sind hier auf den Straßen teilweise mehr Rehe als Autos unterwegs, o.k. ich übertreibe aber es sind wirklich viele.
Außerdem räumt die Rehe hier irgendwie niemand weg, ich habe eines morgens die beiden Kids zur Schule gefahren und in der Mitte der Straße lag ein totes Reh, als ich am Abend wieder da lang gefahren bin lag es immer noch da, zwar zermatschter und mittlerweile richtig ekelig, aber es war noch da.

Ansonsten schau ich gerade viele Filme. Meine Hits der letzten paar Tage (gestern waren es vorwiegend Horrorfilme) waren (leider gab es keinen Mädchenfilm der mich umgehauen hat, sorry :().
Also Sophies Top: ‚Lucky Number Slevin‘ und ‚V wie Vendetta‘. Außerdem kann ich die in den Staaten gerade neu angelaufen Serie ‚Once Upon A Time‘ echt empfehlen.

Falls jemand gute Film Vorschläge für mich hat, zögert nicht sie zu posten 🙂

Read Full Post »

Rematch

Ich hatte gehofft diese Wörter nie schreiben zu müssen, doch leider… Muss ich!

Ich werde die Familie wechseln. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich dazu groß schreiben soll, wer mit mir in den letzten zwei Wochen geredet hat weiß sicher dass es mir hier nicht gut geht (es liegt nicht am Heimweh).

Meine HM und ich haben geredet und sie meinte ich werde mit den Kindern nicht richtig warm und das es sehr große kulturelle Unterschiede gibt zwischen Deutschland und den Staaten, sie meinte ich hätte John gestern angeschrien (habe ich definitiv nicht, ich habe ihm nur erklärt das ich will dass er sich die Zähne putzt und ich habe nicht geschrien) und dass sie so etwas nicht will (verstehe ich, aber die einzige Person die hier im Haus schreit ist sie und ihre Kinder -> btw. drei andere Au Pairs hat sie auch schon entlassen weil sie angeblich geschrien hätten), sie meinte was ich denn jetzt machen will…
Ich habe überlegt, um ehrlich zu sein habe ich mit dem Rematchgedanken schon eine ganze Weile gespielt.
Da ich in einigen Sachen dreist angelogen wurde und ich hier halt nur das Hausmädchen/Nanny bin, bevor ich gesagt habe was ich machen will habe ich ihr erklärt, dass mich die Thanksgivingsache traurig macht und das ich das Gefühl habe ihnen egal zu sein, sie meinte nur das ja ihres Freundes Eltern sie eingeladen hätten und das sie ja mich auch nicht dabei haben will weil ich mit den Kindern nicht warm werde.
Darauf habe ich ihr erzählt, dass ich denke das ich nen guten Draht zu John habe (wir reisen Witze, er umarmt mich und sagt ‚I think you’re a good Nanny‘) und sie meinte, nee er fände des auch dass ich nicht mit ihm warm werde.
Um ehrlich zu sein hab ich teilweise gehofft das sie mich ins Rematch schickt und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: kann ich wirklich bei einer Familie bleiben bei der ich hoffe, sie wollen mich nicht mehr, weil es mir nicht gut bei ihnen geht? Nein!
Da meinte ich, ich will ein Rematch (habe es etwas netter ausgedrückt).
Sie meinte noch (hat sie mir auch schon auf der Fahrt von Jersey hierher erzählt), dass die meisten Rematchmädels wieder nach Hause müssen weil sie keine neue Familie finden. Da habe ich in meinen Foren aber anderes gelesen.

Ich habe unsägliche Angst vor der Zukunft, keine neue Familie zu finden und nach Hause zu müssen.

Aber hier will und kann ich nicht bleiben. Das macht mich kaputt und das wurde mir durch dieses Gespräch nochmals bestätigt.

Meine HM hat schon Karen eine Mail geschrieben und ich… zittere. Drückt mir die Daumen.
Ich habe zwei Wochen um eine neue Familie zu finden!

Ich schätze mal manche sind jetzt sauer auf mich… Ich hoffe nicht!

Read Full Post »

Heute vor einem Monat, saß ich noch im Flugzeug auf dem Weg nach New York.
Ehrlich gesagt kann ich gar nicht glauben, dass ich schon einen ganzen Monat hier bin. Vom Gefühl her sind es zwei Wochen evt. drei… Aber ein Monat.
11 more to go!

Was habe ich bis jetzt erlebt? Ähhmm viel…
Ich fahre auf amerikanischen Straßen, war in Philadelphia, habe einen Hay Ride und ein Haunted House besucht, habe gearbeitet, habe viel zu viel Geld ausgeben (ich bin süchtig nach American Eagel) und hatte bis jetzt eigentlich eine ganz gute Zeit. 
Was nicht zuletzt daran liegt, dass ich eine super Areadirektorin habe und hier echt nette Mädels wohnen. Außerdem habe ich (mal wieder) bewiesen bekommen was für eine tolle Familie und was für tolle Freunde ich habe. (Jaaa… Jetzt hebt aber nicht gleich ab).

Und.. Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie in so kurzer Zeit so viele Briefe bekommen. ❤
Wundervolle Briefe und das coolste Paket meines bisherigen Lebens 🙂Natürlich von meiner lieben Mama, schaut mal was die mir alles geschickt hat 🙂

Habe ich mich eingelebt?
Ich denke schon, natürlich noch nicht ganz und mein Heimweh ist noch nicht ganz verschwunden (es tritt immer um die Mittagszeit hier (also abends in Europa)) auf, aber spätestens wenn ich gegen neun mit dem Arbeiten fertig bin ist es verschwunden.

Meine Hostfamilie ist ganz o.k. Ich habe teilweise ganz schön daran zu knabbern das ich hier wirklich nur ne Arbeitskraft und kein Familienmitglied bin (es geht auch anders, wie man z.B. bei anderen Au Pairs hier in meiner Gegend sieht), aber schlecht geht es mir bei ihnen nicht.  Ich bin nur etwas enttäuscht, dass mir manche Dinge verheimlicht wurden oder ich einfach angelogen wurde.
Mit den Kindern komm ich soweit ganz gut zurecht. Ich verbringe gerne Zeit mit John und wenn wir alleine sind haben wir zwei richtig Spaß zusammen, kritisch wird es erst wenn mehr Leute dabei sind. Bei Mary habe ich gerade das Gefühl, dass ich ihr unglaublich auf den Zeiger gehe und sie sich wünscht ich würde verschwinden.
Ich hoffe das legt sich noch!

Trotzdem versuche ich mir ein schönes Jahr zu machen und in 23 Tagen und ein paar Stunden geht es nach New York. Darauf freu ich mich schon unglaublich.

An dieser Stelle, ich bin echt überrascht wie viele schon den Blog entdeckt haben (auch Leute die ich persönlich gar nicht kenne), das freut mich sehr. Ich versuche weiterhin regelmässig etwas zu posten 🙂

Jetzt genieße ich meine Pause und werde noch etwas darüber staunen, dass ich schon nen Monat hier bin!

Read Full Post »

Wie ein paar sicherlich wissen, steh ich total auf Halloween, ich finde es ist ein absolut genialer Tag und ich finde es echt schade dass dieser in Deutschland nicht so gefeiert wird wie in den Staaten.

Wobei ich sagen muss das mich die Deko in meiner Nachbarschaft nicht wirklich umhaut, ich meine… Hier ist kaum was dekoriert. Ich hoffe dies ändert sich innerhalb der nächsten ähhh paar Tagen.

Ich versuche hier jedenfalls so viele Halloween-Erlebnisse mitzunehmen wie nur möglich. Tjaaaa… Wie ich bereits erwähnt habe wollten Tati, Nadia und ich in ein ‚Haunted House‘ nach Philadelphia fahren…
Haunted House war DEZENT untertrieben, denn wir waren am Freitag in ‚Terror Behind the Walls‘ im Eastern State Penitentiary (ehemaliges Gefängnis in Phili, Al Capone etc. saßen da drinnen).
Um sieben sind wir losgefahren halb acht waren wir da und es wurde uns mitgeteilt, frühster Einlass für uns wäre um halb 12. Ja, ihr habt richtig gelesen… HALB ZWÖLF (abends).
Aber HEY, wir wollten da rein, also zahlten wir brav und warteten drei Stunden lang bis wir…
STOP!
Warten? Drei Stunden lang? Klingt öde?
Wars aber nicht…
Jaaa…. ich weis ihr sitzt jetzt mit großen fragenden Augen vor eurem Rechner und wundert euch, wie kann drei Stunden warten, draußen, in der Kälte nicht langweilig sein kann, nun ja… evt. wäre es langweilig gewesen wenn nicht ca. 20 ‚Monster‘ umhergelaufen wären. Verrückte Gefangene mit schrecklichen Wunden, Wärter mit nem halben Gesicht, gruselige Psychos auf Stelzen usw.
Diese seltsamen Gestalten fielen in dem ganzen Getümmel (jaa… Wer gut kombiniert hat wird aufgefallen sein, dass wenn man um halb neun da ist aber erst um halb zwölf rein kann, die logische Schlussfolgerung sein muss… Das es echt voll war) gar nicht auf. Man hat sie nicht bemerkt wenn man nicht auf sie geachtet hat, aber nachdem man von dem Ersten erschreckt wurde, hat man sich immer unsicher umgesehen. Teilweise war man zwar von den anderen Besuchern mehr gegruselt als von den Monstern, aber dass tut jetzt nix zur Sache 😉

Nach einem kurzen Abstecher in ‚Jack’s Firehouse‘ standen wir dann endlich in der 11:30 pm Schlange.
Die Gestalten fielen immer weniger auf und in Abständen hörte man noch das ein oder andere Kreischen.
Endloses Anstehen später waren wir endlich im Knast (MUHAHA…) und wurden (natürlich) noch schnell auf Waffen etc. untersucht, Tati muss besonders gefährlich ausgesehen haben. Sie musste sogar ihren Geldbeutel auseinander nehmen.
Wieder folgte anstehen, nettes Gerede mit einem jungen Herren der zwar meinte er würde die etwas verängstigte Nadia und uns beschützen, es aber 10 Sekunden später vergessen zu haben schien, ansonsten wäre ich nicht kreischend nen Meter zur Seite gesprungen als mir ein gruseliges Etwas ins Ohr geknirscht hatte.

Dann ging es los… Tati voraus, die zitternde Nadia an der Hand und ich (bei Nadia untergehakt) hinterher.

Es war echt cool! Nichts für jeden, aber einfach ein echter Spaß. Es ging quer durchs Gefängnis an Zellen mit gruseligen Gestalten vorbei, durch Nebel mit dunklen Schatten, ein Raum in welchem man mit 3D Brillen auf der Nase durch musste (man hat die Gestalten nicht gesehen und es war grell bunt und irgendwie seltsam) usw.

Nur einen Zwischenfall gab es, in einem Raum mit grellen Lichtblitzen und noch seltsameren Gestalten ist kurz vor uns ein Mädchen umgekippt.
(Die Veranstalter haben sicherlich drei Kreuze gemacht dass jeder bevor er das Gefängnis betritt nen Wisch unterschreiben musste wo unteranderem drin stand, dass man sie nicht verklagen wird)
Aber sehr seltsam wenn auf einmal die Monster „Excuse me“ sagen und dem Mädchen helfen, es folgte ein kurzes rumstehen, rausgehen, warten und dann ging es weiter.

Tati ging weiterhin unerschrocken (manchmal singend und mit den Monstern scherzend) voraus, eine Nadia die des alles nicht so lustig fand hinterher und ich… Zwar gegruselt aber im großen und ganzen schwer beeindruckt  und mit einer kindischen Freude bei der Sache.

Viel zu schnell war der ganze Spaß vorbei und heim ging es.
Ich war tot nach diesem Abend, hing meine leuchtenden-Teufels-Hörner neben den Spiegel, lies mich ins Bett fallen und schlief wie ein Baby.

Was wir aus diesem Eintrag gelernt haben?
Wenn man die Chance hat sich ‚Terror Behind the Walls‘ in Philadelphia anzusehen… MUSS MAN ES MACHEN.

Und btw. in diesem Gefängnis wurde unter anderem ’12 Monkeys‘ mit Bruce Willis gedreht.

Read Full Post »

Older Posts »