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Archive for Januar 2013

„Sophie, schreib mal deinen Blog weiter.“
Von meiner Familie und euch wurde ich (oft) daran erinnert meinem Blog endlich einen gescheiten Schluss zu geben und ich entschuldige mich mal wieder wie lang dieser Eintrag gebraucht hat.

Souveniers am Flughafen

Souveniers am Flughafen

Stehen geblieben war ich in Washington D.C., ich musste eine Nacht länger in den Staaten verbringen und verbrachte die Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.
Am frühen morgen, gingen meine Mitbewohnerinen Frühstücken und danach noch etwas Washington D.C. anschauen. Ich wollte nicht mitkommen, zum einen war ich schonmal in Washington und zum anderen wollte ich immer noch, nur noch Heim. Bevor sich die beiden verabschiedeten haben sie mir noch Frühstück vom Buffet hochgebracht und ich habe den restlichen morgen damit verbracht ein (wirklich) letztes Mal Amerikanisches Fernsehen zu schauen, genauer gesagt ‚Rizzoli & Isles‘. Da ich gegen 11:00 Uhr aus dem Zimmer raus musste bin ich dann zum Flughafen gefahren und habe mir dort die Zeit vertrieben. Mit Souvenierständen, einem letzten Mal Wendys usw. Alles war übrigens schon mit Merchandise für die US-Wahl dekorieret.

Mein Flugzeug

Mein Flugzeug

Die Zeit verging definitiv nicht im Flug aber wirklich schnell gings auch nicht. Als mein Gate endlich bekannt gegeben wurde sahs ich dann am Gate rum. Wo ironischer weiße auch ein Flug nach Denver vor unserem ging (wenn ich mich recht erinnere).
Irgendwann kam meine Zimmernachbarin dazu (die aus Südtirol) und wir haben uns nett Unterhalten. Ich wurde zwischendrin noch umgesetzt (sahs dann im Mittleren Sitzblock am Gang). Jahrhunderte später konnten wir dann endlich Boarden… Jaaaa, es ging nach Hause.

Der Rückflug an sich war… ZUM KOTZEN. Also nicht nur dieses ganze Drama, ich rede jetzt nur von dem Flug Washington D.C. – München. Mein Fernseher funktionierte nicht, es lies sich keine vernünftige Position zum Schlafen finden und wenn ich mal für ne Minute weggedöst war, dann mussten das Ehepaar neben mir aufs Klo und weckten mich wieder. Aber es ging gen Heimat und dementsprechend war das alles schon o.k..
Landeanflug auf München. Erster Gedanke „Die haben hier aber kleine Felder.“, ich konnte es gar nicht glauben wieder Deutschen Boden unter den Füßen zu haben.
Ich lies mich zu meinem Gate leiten (musste aber vorher mein Ticket umtauschen und sichergehen das mein Koffer da war usw).

Das einzig positive an meinem Umweg über München war, dass ich jetzt endlich mal ‚München – Stuttgart‘ geflogen bin. Gabi und ich haben immer überleg wer denn so ne Strecke fliegt und wie lang sowas dauert. Ich bin mit Air Augsburg geflogen, in einer Propellermaschine. Als ich das Flugzeug gesehen habe dachte ich, ich fliege auf die Isla Nublar und schaue mir mit Sam Neil Dinosauriere an, aber doch nicht nach Stuttgart (fand den Service an Board aber super, besser als bei manchen bekannten deutschen Fluggesellschaften – denen mit deutschen Flügeln z.B.). An meinem Fensterplatz hatte ich einen wunderschönen Blick über ganz Stuttgart, als wir am SI-Centrum vorbei geflogen bin, habe ich angefangen zu heulen. Es war komplett unwirklich.

Es konnte gar nicht schnell genug aus dem Flugzeug rausgehen, schnell durch die Pass Kontrolle, mir einen Wagen geholt und schnell zum Gepäckband. Von weitem sah ich schon meine Cousins und Cousinen… Ich winkte ihnen zu hüpfte, mit meinem Cowboyhut (den ich natürlich auf hatte) rum wie eine bescheuerte, schnappte mir so schnell wie möglich meine Koffer und wuchtete die zwei plus mein Handgepäck auf meinen Wagen und raus ging es…

Wieder in Deutschland

Ich hatte mein großes Hallo, wie ich es wollte: Ein roter Teppich, Volksmusik, ganz viele meiner Lieben (oben ist nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen) und bevor ich auch nur Luft holen konnte rannte eine kleine Gestalt auf mich zu und mir in die Arme und gleich hinterher die Zweite. Meine zwei „kleinen“ Geschwister Leo und Bebe. Als großes Dreierkneul standen wir da, Bebe und ich heulten und Leo strahlte.
Dann begrüßte ich alle, trank meinen ersten Sekt nach einem Jahr und umarmte meine Lieben.

Zuhause ging die feier weiter. Mit dem ganzen deutschen essen das ich vermisst habe und als überraschung hatten Mama und Bebe mein Zimmer neu dekoriert. Ich bin wieder da. Wegen meiner verspätung waren bei meiner Begrüßungsfeier leider Conny und Vicky nicht dabei dafür aber aber meine ganze Familie und viele Freunde (natürlich Gabi usw.). Jedesmal wenn sich die Tür öffnete und jemand neues rein kam musste ich fast weinen und habe mich gefreut wie… Einfach Unbeschreiblich.
Joosel, Mama und Bebe haben mit mir nochmal nen Einbürgerungstest gemacht mit dem ich mir meine Haustür-Schlüssel wieder verdient habe und Jaaaaaa…. Ich bin wieder da!

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