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Archive for August 2012

Ich mochte mal Kinder, dann wurde ich AuPair in den USA.
Natürlich war das ein Witz, ich mag Kinder immer noch (am liebsten mit Gemüse und schön angebraten, schmeckt fast wie Hühnchen). O.k… schlechte Witze aber jaaaa… Es ist halt stressig mit den Kindern.

Was mich diese Woche echt sauer/traurig etc. gemacht hat ist eine Aktion die Jack gebracht hat. Ich hatte am Mittwoch (glaube ich) einen echt stressigen Tag hinter mir als ich ihn von der Schule abgeholt habe. Da eine von Sarah’s Katzen (mal wieder) krank war, wollte diese mit ihrem Vater in die Tierklinik fahren und Jack sollte (und wollte mit). Sarah fand das nicht ganz so super und hat gemotzt. Naja, ich habe Jack bei den Hausaufaufgaben geholfen, da muss man bei seinen Matheaufgaben die Zeit stoppen (wie lang er braucht um fertig zu werden). Ich hab mein Handy danach auf dem Tisch liegen lassen und die Beiden aufs weggehen mit ihrem Dad vorbereitet, unter anderem den Fernseher ausgemacht weil Jack ansonsten wie ein Zombie davor sitzt. Jack war stinksauer auf mich und wenn er sauer ist kann man sich ihm nicht mal nähern ohne das er hysterisch anfängt zu heulen. So ging also mein Mittwoch zu Ende. Abends fiel mir auf, dass ich mein Handy nicht hatte, bin also noch mal hoch um es zu holen. Es war weg! Ich hab den halben oberen Stock durchsucht und es nicht gefunden. Das gleiche mehrmals in meinem Zimmer gemacht und bin fast durchgedreht. Schließlich bin ich ohne mein Handy (welches auch mein Wecker ist) ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen pünktlich aufgewacht, hoch gegangen. Jack saß vor dem Fernseher und ich fragte ihn ob er wüsste wo mein Handy sei. Er verneinte. Ich erklärte ihm kurz wie dringend ich es bräuchte und falls er wüsste wo es sein könnte, er es mir bitte geben sollte. Daraufhin ist er aufgestanden zu einer Schublade hinterm Fernseher gelaufen und hat mein Handy da rausgeholt!
Muss ich sagen, dass ich sprachlos bin? Ich hätte niemals im Leben in dieser Schublade nachgesehen. NIEMALS. Er meint bis heute er hätte es da nicht hingetan, ich habe Anna und Sarah dazu separat noch mal befragt. Die hatten keinen Schimmer… Und ich spiel nur ungern Sherlock Holmes (o.k. das ist gelogen, ich bin gerne Detektiv) aber der einzige mit einem Motiv ist Jack. Bin ich wirklich so schlimm und ungerecht dass man mir mein Handy klauen und es verstecken muss um mir eins auszuwischen? Und da fragt sich noch mal jemand warum ich mich auf Zuhause freue.

Ansonsten waren die Kids diese Woche o.k. Schule mit Sarah ging super! Jedenfalls bis heute, da hat sie gebockt ohne Ende so das meine Hostmum schließlich aufgab (nachdem wir in Stereo über eine Stunde versucht hatten Sarah zur Schule zu überreden) und ich früher Feierabend machen durfte (mit Unterbrechung um Jack von der Schule und Anna vom Gym abzuholen). Egal wie sehr Sarah bockt, es gibt immer eine ‚Entschuldigung‘ für ihr Verhalten!

Damit jetzt kein falsches Bild aufkommt. Ich mag meine Gastfamilie. Meine Hostmum ist eine Seele von einem Menschen, mein Hostdad einfach Klasse auch über meine Hostbrüder kann ich mich nicht beschweren (auch wenn sie – wie alle Geschwister – manchmal nerven). Übrigens wenn ich irgendeinem AuPair/Mädel erzähle das ich Hostbrüder in meinem Alter habe, ist die erste frage immer: „Sind die heiß?“.
Zurück zum eigentlichen Thema, meine Gastfamilie ist klasse. Nur die Kindern sind extrem anstrengend und teilweise verletzend. Ich hatte schon mal so ne Phase wo ich mit Sarah sehr große Probleme hatte (etwa zu der Zeit als mein Papa hier war) und ich muss sagen, im Moment ist es auch nicht einfach. Aber ich mag sie trotzdem!

Vorhin hat übrigens in unserem Garten ein Anhänger gebrannt. JA, ihr habt richtig gelesen. Anna und ich kamen vom Gym wieder und es roch nach Rauch. Ich hab mir nix bei gedacht (da es immer Sommer wegen den Waldbränden schon das ein oder andere Mal so gerochen hat). Doch Anna hat sich umgeschaut und dann gefragt:“ Is this smoke supposed to be in our backyard?“ (sinngemäß dt.: „Ist das geplant dass es in unserem Garten qualmt?“). Ich bin daraufhin mit ihr nach hinten gelaufen und da brannte es in einem der Anhänger. Anna habe ich angewiesen zurückzubleiben und das Feuer dann mit dem Gartenschlauch gelöscht. Kein Anzeichen woher es kam, es brannte einfach im Anhänger.

Darf ich vorstellen: Super-Sophie. AuPair, Feuerwehrfrau, Freundin, Tochter, Enkelin, Nichte, Superstar, Cousine, unglaublich bescheiden ;-)…
– „Was ist es?“
– „Es ist ein Vogel“
– „Es ist ein Flugzeug“
– „NEIN, es ist Super Sophie

(OT: Just for Gabi: „I’m Batman“)

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Sie ist weg 😦 Seit ein paar Minuten sitzt meine liebste Au-Pair-Freundin im Flieger zurück nach Deutschland (bzw. erstmal nach New York). Und ich wäre nicht ich, wenn ich mich da nicht erstmal ne Runde schön reingesteigert habe… Aber fangen wir am Anfang an.

Vicky und ich haben uns letzten Dezember (ich glaube bei Madlens Geburtstag) kennen gelernt und auch etwas unternommen aber so wirklich los ging es erst Anfang März. Jede Woche zusammen irgendwohin (und wenn es nur das Kino war) und als es dann Sommer wurde haben wir uns zeitweise dreimal die Woche gesehen.
Im Klartext sie ist (ich weigere mich ‚war‘ zu sagen) für mich der wichtigste Mensch hier in den USA. Sie hat mein Jahr hier um so viele Dinge bereichert und ich hätte nie gedacht hier eine so gute Freundin zu finden. *schmalz-schnulz-tropf*

Sonntagnacht kam meine liebe Vicky also von ihrem Reisemonat (besser gesagt ihren Reise-zwei-Wochen) wieder und gestern haben wir uns ein letztes Mal getroffen. Ich war schon bei der Hinfahrt kurz vorm Heulen, aber das ging dann schon. In Boulder war dann alles beim Alten, nur Rotze haben wir beide im Kopf. Ich hab ihre Nachfolgerin kennen gelernt (auch ne sehr nette :D) und sie hat sich von ihrem Baby verabschiedet und damit wir gar nicht in großes Rumjammern versinken, ging es gleich zum letzten mal shoppen, danach noch ne Runde Leute im Starbucks genervt (Abschiedsgeschenk überreicht) und ab in die Pearlstreet um sich mit Vickys Nachfolgerin und ihrer Freundin zutreffen. Dort stolperten wir dann erstmal hübsch in ein AuPair-treffen. Total lustig da dabei zu sitzen. Vor 10 Monaten waren diese Treffen immer etwas… Wie soll ich sagen? Anstrengend, man wollte UNBEDINGT neue Freunde (hier in der Fremde) finden, einen guten Eindruck machen, sich mit seinem Englisch nicht blamieren und so weiter.
Doch dieses Mal saß ich da, mein Jahr schon fast hinter mir, mit (hoffentlich) verbessertem Englisch und mit der coolsten Socke in ganz Boulder neben mir. Im Klartext, ich fand das ganz lustig. Vor allem weil man sich so in ein paar Mädels echt wieder erkannt hat. Im Übrigen glaube ich, dass Vicky und ich dem Grüppchen da ganz schön auf den Wecker gingen.
Was folgte war klar, zu viert (mit Vickys Nachfolgerin plus Freundin) ging es in die Cheescake Factory essen (Steak Diane natürlich) und dann ein letztes Mal ins Old Chicagos. Alle nach Hause kutschiert, dazu laut ‚Call me mabey‘ und ‚Wenn ich tanzen will‘ gehört (FRAGT NICHT!) und dann kams. Abschiednehmen. ICH HASSE ES!

Wir hatten es eigentlich relativ, kurz und schmerzlos. Vicky rief noch ein ‚tschüssikowski‘ und dann sahs ich wieder im Auto. Wasserfallmodus = AN! Ich hab den halben Weg von Boulder zurück nach Northglenn geheult als würde Vicky nicht nach München sondern in den Iraq fliegen und als würden wir uns nicht in ca. einem sondern in frühestens 24 Monaten wieder sehen. Heule-Mophie halt!

Jetzt hab ich gerade etwas frei und suhle mich in Selbstmitleid. Nein! Mir fehlt sie jetzt schon unglaublich, weil Vicky einfach zu meinem Leben hier gehört und obwohl ich echt nicht mehr lange da bin (in einem Monat bin ich schon daheim), so kann ich mir es irgendwie gar nicht vorstellen das Vicky nicht ne halbe Stunde weit weg wohnt sondern jetzt mit dem Rest der Menschen die mir wichtig sind in Deutschland hockt. Im Klartext, heut ist ein Scheißtag. Vicky ist Heimgeflogen! Aber ansonsten geht es mir super 😉

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Liebstes Hobby von AuPair-Sophie? Staaten sammeln. JUHU!
Was hab ich als gestern gemacht? Anna-Lena (AuPair, auch aus Deutschland seit zwei Monaten hier) und ich haben zwölf Stunden im Auto verbracht und sind von Denver durch Kansas und dann nach Nebraska gefahren.
Warum? Damit wir sagen können wir sind da gewesen ;-).

Jup, das ist eine typische Dämliche-Sophie Aktion. Aber es hat sich gelohnt und ich war in Kansas und Nebraska. Warum ich dahin wollte? Naja… Dummes-Sophie-Film-ich (Himmel, ist heute dritter Person Sonntag?), Kansas (Wizard of Oz, Wicked und so) und Nebraska – daher kommt Becky aus ‚Full House‘. Wieder mal gründe die nur von mir kommen können, außerdem grenzen die Staaten an Colorado und wir schaffen es an einem Tag.

Wir hatten definitiv unseren Spaß und genug Action in der ersten halben Stunde für den Rest des Tages. Denn kurz hinter Denver mitten auf dem Highway bremst der Wohnwagen vor mir ganz abrupt ab. Ich steige volle Kanne in die Bremsen, der Wohnwagen wechselt in letzter Sekunde die Spur und ich haue den Warnblinker rein und bleibe nur Meter vor einer art Hundehütte stehen. Ja, eine art Hundehütte. Mitten – Auf – Dem – Highway. Welcome to the United States of America. Die Kerle die die Hütte verloren hatten hielten nur Meter weiter und rannten zu ihrer Hütte um diese aufzusammeln (jup, wir befinden uns immer noch auf dem Highway).

Damit war aber die Spannung des Tages schon vorbei (und das vor 12:00 Uhr nachmittags). Denn… Wie soll ich es sagen? Außer Mais, weiten Landflächen (mit Korn- oder Maisanbau) oder ein paar kleine Dörfer gibt es nicht viel in Kansas zu sehen. Eher gar nichts. Keine Ahnung warum Dorothy umbedingt DAHIN zurück wollte (ich mein Hallo… Die war in einem Land mit Fliegenden Affen, Hexen und sprechenden Tieren und wollte zurück nach Kansas), ‚but well there’s no place like home‘ (dt. Es ist nirgends wie Daheim). O.k. ‚Miss Heimweh 2011 UND 2012‘ (ich) sollte echt die Klappe halten. Btw. morgen in einem Monat sitze ich im Flugzeug nach Hause.

Wir sind also durch Kansas gefahren und kamen dann irgendwann in Nebraska an (auch nicht so die Party-Metropole). Um ehrlich zu sein hat sich der Südwesten von Nebraska nicht so von dem Westen von Kansas unterschieden aber psst… Muss ja niemand wissen. Wir sind auch hier ab und zu Ausgestiegen haben Bilder gemacht und haben uns schlussendlich wieder auf den Heimweg nach Colorado gemacht. Noch ein kurzer Stop im Walmart. Ich muss mir in näherer Zeit einen zweiten großen Koffer kaufen, falls ihr Tips für mich habt nur her damit.

Ansonsten bleibt mir nichts weiter zu sagen außer MORGEN sehe ich Vicky und ich bin heute seit exakt 11 Monaten in den USA.

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Die erste ganze Schulwoche nach den Sommerferien ist um und ich bin… fertig mit der Welt.
Mama, Joosel und Bebe sind gerade in Spanien im Urlaub (mit einer Freundin von Bebe), an dieser Stelle gannzz liebe Grüße nach Salou. Ich muss sagen das kam eigentlich ganz passend, den dadurch fällt das mehrmals-wöchentliche Skypen weg. Wodurch ich kein Problem habe länger zu arbeiten.

Ja, mein Schedule (Arbeitsplan) hat/wird sich inoffiziell (?) geändert. Ich hab jetzt ab und zu so etwas wie eine Mittagspause und muss dafür abends länger. Ist aber alles ganz spontan… Bei mir jedenfalls noch. Meine Hostmum und ich haben vorgestern beratschlagt wie es mit meiner Nachfolgerin laufen soll. Da sich meine Hostmum nicht sicher ist wegen der Schule und so wird meine Nachfolgerin wahrscheinlich von Mo-Fr von 7:00-11:00 Uhr und von 15-20:00 Uhr arbeiten überhaupt wird jetzt schon einiges für sie vorbereitet (ich muss noch ganz dringend alle wichtigen Adressen ins Navi einspeichern usw.).

Arbeitstechnisch war die Woche o.k…. Jack hört im Moment extrem schlecht, aber ich denk mir immer „in knapp nem Monat bin ich weg, lass dich nicht von nem siebenjährigen ärgern!“ und auch Sarah hat gute und schlechte Tage. Übrigens für alle die sich gefragt haben warum Sarah nicht auch zur Schule geht. Sie will nicht! Sie möchte bitte weiterhin Zuhause unterrichtet werden und Anna geht weil sie gerne mit ihrer besten Freundin von Gymnastics zusammen sein will…

Anfang dieser Woche funktionierte unser Internet nicht. Jup, Darth Vader als der Todesstern zerstört wurde, Voldemort als er Harry nicht töten konnte und Sauron als Frodo seinen Ring zerstört hat, hatten alle bessere Laune als ich ohne Internet. Aber es funktioniert ja wieder 😀
Morgen hat mein Gastbruder Gary Geburtstag doch wir haben heute schon (Ami-typisch) vorgefeiert. ‚Mein‘ letzter Geburtstag in den USA.

Morgen mache ich was mit Anna-Lena und am Montag sehe ich Vicky nach zwei laaaannnggeeennnn Wochen das erste mal wieder und das letzte mal in den Staaten.

Gerade habe ich überlegt was ich noch erzählen wollte und da fiel es mir ein. Die meisten der Mädels die ich in der Orientationweek kennen gelernt haben (und einigermaßen viel zu tun hatte) sind schon (teilweise lange) wieder Zuhause. Abgebrochen. Ich bin echt erstaunt, weil DAS hätte ich echt nicht erwartet. Eigentlich dachte ich, ich gehe vor ihnen (mache ja z.B. keinen Reisemonat und war am Anfang ja unglaublich Heimwehgeplagt). So kann man sich irren.

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…und mein letzter Wochenendtrip ist vorbei 😦
Um es gleich vorweg zu nehmen es war wirklich sehr schön. San Francisco ist eine super, super schöne Stadt. Ich finde vom Stil her sieht es etwas aus wie Seattle – nur etwas sonniger, jedenfalls an manchen Orten/ zu manchen Uhrzeiten.

Ich bin Freitagabend in San Francisco gelandet und dann gleich in mein Hostel gefahren. Das ist einer ehemalige Kriegsbarake/Krankenhaus. Eingecheckt, ab ins Zimmern und sich noch net mit zwei Schweizerinnen unterhalten. Überhaupt sind mir in SF extrem viele Deutsche/Schweizer/Österreicher übern Weg gelaufen und fast alle haben einen Westcoast-Rundtrip gemacht.

Aber zurück zum Thema, Freitagabend hab ich nix mehr groß gemacht dann aber gleich Samstagmorgens in die City. Es war neblig, düster und sah verdammt nach Regen aus. Ich hab also hin und her überlegt was ich mache. Mein Ursprünglicher Plan war es mit dem Fahrrad (wie von Cornelia und Papa) empfohlen zu und über die Golden Gate Bridge zu fahren. Außerdem habe ich mir noch überlegt eine Alcatraz-Tour zu machen… Also während ich zum Fisherman’s WU (jaaa o.k. eigentlich heißt es Fisherman’s Wharf, aber da ich mich beim ‚Wharf‘ immer verhasspel nenne ich es ‚Fisherman’s WU‘) gelaufen bin, habe ich drüber nachgegrübelt wie ich den Tag gestalte (übrigens hatte ich schon da ne tolle sicht auf Alcatraz).
Ich mein mir war schon bewusst das es in SF sehr nebelig sein kann, aber das ganze Wetter war mir dann im Endeffekt echt nicht geheuer, also gegen das Radfahren entschieden und dann auch gegen Alcatraz (da zuwenig Zeit). Weiterhin hab ich mich dazu entschieden (da ich nur knapp 30 h in SF hatte) mich in einen Touri-Bus zu setzen ($35) und dadurch die wichtigsten (Touristen)Attraktion mitzubekommen. Also ging es in dem Bus lustig durch SF und die Stadt ist echt super schön und unglaublich hügelig.

An der Golden Gate Bridge bin ich dann ausgestiegen und diese war komplett im Nebel verschwunden, bzw zu 80%. Hab trotzdem ein paar Bilder gemacht und habe mich dann dazu entschlossen rüber zu laufen.
Najaaa… Nach einen paar Metern schau ich runter und es war irgendwie tiefer als gedacht (HÖHENANGST!), aber ich bin tapfer weiter gelaufen und tatsächlich ganz rüber auch wenn ich ab und zu echt kämpfen musste.

Danach in den nächsten Bus und spontan in Chinatown ausgestiegen (welches übrigens die größte Chinesische Gemeinde außerhalb von China ist). Etwas durch die Gassen geschlendert, zu Mittag gegessen und wieder weiter durch die Stadt zum Pier 39 und da ist man echt in Tourismushausen und da waren schon die Weltberühmten Seelöwen. Daraufhin noch mal quer durch die Stadt zu den ‚Painted Lady’s‘ (nur wegen ‚Full House‘ ich gebs ja zu) und danach zurück zum Fisherman’s WU. Abermals mit dem Bus und jetzt kommt die Gemeinheit, es war einer der letzten Büsse den ich genommen habe, folglich konnte ich nicht noch mal aussteigen um Bilder zu machen. An der Golden Gate Bridge war 1a Wetter. Ich bin echt etwas eingeschnappt, sehr gemein dieses San Franciscoer Wetter (was übrigens wechselhaft wie sonst was ist, frierst du dir im einen Stadtteil noch den Hintern ab, brauchst du im nächsten schon keine Jacke mehr).
Zwischendrin ist meine Kamera durchgedreht also musste ich aufs Handy umsteigen.

Heute bin ich nur noch Heimgeflogen (das letzte Mal bedeutet Heimgeflogen = nach Denver, das nächste Mal heißt es schon ’nach Stuttgart). Also Leute San Francisco ist richtig toll aber man braucht definitiv mehr als nen Tag da, ich hab nicht mal die hälfte von dem (genauer) gesehen was ich sehen wollte 😉 Aber ich war da!

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Seltsame Überschrift, aber ich finde… Es hat was!
Ich bin so ein Pfosten, das gibt es gar nicht.
Jetzt wollte ich umbedingt noch einen Eintrag schreiben habe es aber den ganzen Abend über vertrödelt, also muss er jetzt noch kurz raus 😉 (wobei ‚kurz‘ hier wie immer relativ ist).

Bevor ich jetzt großartig erkläre was wir heute gemacht haben muss noch kurz meine aktuelle, Zeitansage in die Welt ‚geschrien‘ werden 😉

  • Vor exakt einem Jahr hatte ich das erste Mal Kontakt mit meiner ehemaligen Gastfamilie aus PA
  • Vor genau neun Monaten bin ich nach Denver gekommen
  • In 43 Tagen (bzw. 1 Monat, 1 Woche und 6 Tagen) ist mein Jahr vorbei

Und weil heute der letzte Tag der Sommerferien war (hab ich das nicht geschickt eingebaut?) und mein Junge ab morgen wieder zur Schule geht haben sie heute schon ihr (Vor)Abschiedsgeschenk bekommen.
Warum heute schon? Weil es ansonsten echt schwierig wird alle zusammen zu bekommen.
Anna geht mit einer ihrer Gymnastik-Freundinnen ab nächste Woche auf eine normale Schule, während Sarah immer noch Zuhause Unterrichtet wird. Bei Jack bleibt alles beim Alten. Die drei sehen sich jetzt aber unter der Woche nur noch selten, da Anna den ganzen Tag Gym, dann Schule und dann bis abends wieder Gym hat und Jack abends Karate usw. Auch die Wochenenden sind meistens verplant. Daher heute schon 😉

Also sind wir heute zu viert in die Mall gestiefelt und zu Build-A-Bear gegangen. Das ist ein Shop in dem Kinder ihre eigenen Bären/Stofftiere aussuchen, diese dann persönlich füllen (ein Herz mit Wunsch reinstecken), das Stofftier dann waschen und es dann anziehen können. Mit eigener Geburtsurkunde usw. echt cool! Alle drei sind jetzt Besitzer eines eigenen Bären (mit Outfit und Schuhen). Die Namen der neuen Lieblinge (ist echt so, die haben für die drei Tiere heute aus Pappe schon einen halbes Haus gebaut) sind:
Sarah’s bunter Bär heißt ‚Dr. Rainbow‘ (natürlich mit Arztkittel), Sarah hat ihrem Bär den Namen ‚Chloe‘ gegeben und Jack’s heißt ‚Best Friend Fox‘ (im Karate-Outfit).
Ihr seht, ich habe heute drei sehr zufriedene Kinder!

Ich persönlich bin etwas sauer da meine Kamera jetzt auf den letzten Monat beschlossen hat zu spinnen. Na super und das kurz vor meinem letzten Wochenendtrip :(. Naja, gibt es halt nicht ganz so viele Bilder aus San Francisco.
Ich muss jetzt ins Bett meine lieben, Gute Nacht 😀

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O.k. Umfrage: welches Mädel (außer mir) sitzt Samstagabend freiwillig zuhause und schaut ‚Aliens – Die Rückkehr‘? Eine? Zwei?… Ich jedenfalls verbringe im Moment meinen Samstag genau SO!

Neue Frage, wer fragt sich gerade was denn bei mir falsch gelaufen ist? Haha, meine Mama rollt wahrscheinlich mit den Augen, Stanzi rennt schreiend weg. Aber ich hoffe wenigstens ein paar männliche Mitglieder meiner Familie sind nicht ganz so entsetzt und meine kleine Schwester sowieso nicht (die ist nur genervt das sie nicht mitschaut).

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus, meine Woche war unspektakulär… Ehrlich gesagt eigentlich ganz angenehm. Wir hatten den ganzen Tag über viel zutun was mir immer sehr viel lieber ist als nur doof rum zu sitzen und nichts zu tun. Von dem her war die Woche klasse. Eigentlich eine der besten Arbeitswochen überhaupt und am Freitag wurde es dann stressig. Wenn man Sarah einen Job gibt, benutzt sie diesen Job für alle möglichen Ausreden: „Wir können das nicht tun da ich ja XY machen muss!“ Was mich wahnsinnig macht. Wenn sie was nicht will soll sie’s sagen und nicht irgendwas aufbauschen, oder etwas was sie gern hätte als Fakt darstellen (:“Ich kann nicht mitkommen, da ich ja mit Mama einkaufen gehen MUSS.“)… Ich bekomme da einen Koller, vor allem wenn das nichts ist was wirklich fest steht, einfach nur dass sie gern da hingehen würde und deswegen nichts machen kann, ihre Mum hat evt. gar keine Zeit aber Sarah ist das egal. Das ist etwas stressig zu handeln, sie hat einen sehr starken Charakter und beharrt sehr lange auf ihrer Meinung.

Neulich meinte sie besser als ich zu wissen wann ich abreise 😉 und am Freitag war ich dann vom vielen Diskutieren echt erschöpft und es war noch nicht mal Mittag.
Meine Gastmutter war die ganze Woche über nicht da, aber als wir am Freitag vom schwimmen zurück kamen war sie von ihrer Dienstreise zurück (ich hab mich unglaublich gefreut sie wieder zu sehen). Wir haben kurz geredet und ich habe erwähnt dass an diesem Tag (gestern – Freitag) Vickys letzter Tag ist bevor sie verreist und dann nur noch einen kurzen Tag in Boulder ist. Da hat mir die beste Gastmutter überhaupt einfach freigegeben.
So kam es dass ich um halb eins schon bei Vicky war und beim Packen geholfen habe. Die hat ja ein eigenes Gartenhäuschen (eine kleine Gartenwohnung) auf die ich immer etwas neidisch war… außer gestern. In meinem kleinem Zimmer ist alles auf einem Fleck, doch bei Vicky musste man es wegen dem vielen Platz zusammensuchen und ich hab drei Kreuze gemacht, keinen Reisemonat zu machen. Einfach nur wegen dem Packstress. Vicky hat mir echt viel Zeug mitgegeben was sie nicht mehr braucht… Ich werde mich beim Packen so verfluchen es mitgenommen zu haben, ich weiß es jetzt schon 😉

Irgendwann hatten wir es geschafft bzw. waren soweit das wir mit (einigermaßen) gutem Gewissen gehen konnten, zuerst zur Pediküre (jaaa olle Tussis-Suchties sind wir geworden) und dann zum obligatorischen Essen in der Cheescake Factory. Danach sind wir durch die Pearl Street geschlendert, haben Straßenkünstler bewundert und einen echt seltsamen Kerl kennen gelernt. Total bekifft, mit einem regen Interesse an Deutschland und einer so uncharmanten Ader, dass kann man sich gar nicht vorstellen. Wir haben uns schnell aus dem Staub gemacht und haben dann noch etwas am Spielplatz gesessen und geredet. Zu guter letzt ging es heim zu Vicky. Ich habe Unterhaltungsclown gespielt und sie geputzt.

Ich bin gegen halb zwölf heim und heute war mir nach gar nichts machen. Ein komisches Gefühl ist es schon das Vicky weg ist und unsere gemeinsame Zeit zu 99% um ist.

Nächstes Wochenende ist meine letzter Wochenendtrip und ich freue mich schon jetzt unglaublich auf San Francisco.

Irgendwas wollte ich noch sagen aber ich bin dezent abgelenkt da die Musik beim Film im Hintergrund schon so düster ist das ich ahne dass jede Sekunde so ein dummes Vieh aus der Ecke springt… und, nein… es waren nur Mäuse. Ich sollte den Film echt öfter sehen.

Nur noch eine Woche Sommerferien liegen vor mir und ja, dies ist ein Grund zum Feiern.

Ganz liebe Grüße in die Welt, nach Europa oder wo auch immer ihr gerade seit. Ich grusle mich jetzt noch etwas mit Sigourney (wie kommt man eigentlich auf die Idee sein Kind Sigourney zu nennen?)Ja, genau Junge lauf in den Raum mit den gruseligen… AHHHH! Ok, ich muss jetzt echt Schluss machen. Sonst bespreche ich den ganzen Film hier… Wenn die Leute einfach auf mich hören würden, würden sie am Ende nicht alle tot sein.

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