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Archive for 11. April 2012

„Ach übrigens Sophie, da ist ne Tornado-Warnung für Denver!“
So in etwa erzählte mir mein Hostdad heute Nachmittag das für Denver ne Tornado Warnung rausgegeben wurde (lässiger Tonfall inklusive). BITTE?!
Er schickte dann auch erstmal mit Sarah, ihrer besten Freundin Bonny und Jack nach draußen um uns die (Tornado)Wolken anzusehen. Joahhh… So besonders anders waren die jetzt auch nicht (waren dunkle Wolken). Als wir wieder rein gingen eröffnete mir mein Hostdad auch das er nicht glaubt dass wir heute nen Tornado bekommen würden. Und tatsächlich wir bekamen keinen. Worüber ich eigentlich froh bin und andererseits… Wäre schon irgendwie cool gewesen mal einen mit zu erleben. Aber „Tornado erleben“ steht ja nicht auf meiner Löffel Liste, also bitte nicht zu enttäuscht sein, kleine Sophie! Da es keinen richtigen Tornado gab, war das evt. auch der Grund warum die Wolken so… Langweilig waren. Evt. sollte ich mir einen kleinen schwarzen Hund kaufen und ihn Toto (ich könnte auch inovatiever sein und ihn Mogli) nennen und dann kommt ein Tornado und ich fliege davon und bekomme durch Mord (zerquetschen einer Hexe mit meinem Haus) coole rote Schuhe, aber dann muss ich jetzt auch ‚Somewhere over the Rainbow‘ singen und das möchte ich meiner Umwelt und mir nicht antun (grauenhaftes Lied, meiner Meinung nach).

Da meine Reise nach ‚Oz‘ ja ins Wasser viel – wegen dem fehlenden Tornado (da fällt mir ein heute ist die Premiere von ‚Wicked‘ in Denver (99% meiner Familie verdrehen gerade die Augen)). Bin ich also wie geplant ins College gegangen. Geschichte, Rassendiskriminierung, Bürgeraufstand in den 60-70. Jahren. Irgendwie war jeder ziemlich am Arsch der kein weißer Mann war (Frauen, Schwarze, Hispanics, Amerikanische Ureinwohner etc.), des war echt ne Stunde wo ich danach dachte, Holla die Waldfee! Und das krasse ist das sich (laut meiner Professorin) im Hinblick auf den Rassismus gegen ‚Native Americans’ (Amerikanische Ureinwohner – Indianer) bis heute kaum was geändert hat, vor allem in den Gegenden die direkt an ein Reservat grenzen. Ich schätze den Rassismus gegen die anderen Randgruppen muss ich nicht erwähnen, aber die zustände bei den ‚Natives’ haben mich echt geschockt (wahrscheinlich auch deshalb weil ich davon in Deutschland kaum was mitbekomme)!
Dann gabs noch ne kurze Erläuterung über den Einsatz von Wasserwerfern und nein, ich breche das Thema S21 jetzt nicht vom Zaun, dazu komm ich evt wann anders.

Mit Sarah geht es gerade wieder bergauf, sie ist zwar immer noch am provozieren und austesten aber es wird besser. Heute hab ich sie das erste mal wirklich angefahren als sie wieder etwas gesucht hat wo sie weis ich reagiere allergisch darauf. Da habe ich sie beseite genommen und klipp und klar gesagt, dass ich das nicht will und das es da keine sisskussion drüber gibt.
Aber insgesamt wird es besser, vorgestern haben wir uns zusammen (Sarah, Anna und ich) ihre Fotoalben angesehen, von ihrer Adoption etc. ich war echt gerührt weil normalerweise schauen sie das nicht mit mir sondern lieber mit ihrer Mum oder ihrem Dad an, aber sie kamen zu mir. Dabei (beim Bilder anschauen) habe ich schon wieder neues über meine Hosties erfahren.

Zum Abschluss gibt es noch ein Bild von meinem wunderschönen Denver (vom letzten Wochenende). Haltet die Ohren steif 😉

Denver, CO im April

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