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Archive for April 2012

Tampa Flughafen! Hier sitze ich nun am Gate und warte darauf loszufliegen, nach Denver. Zurück in den Alltag nach einer Woche Urlaub mit Mama in Florida.
Ehrlich gesagt… Mir geht es ganz schön beschissen, der Urlaub war genial und mit Mama war alles wie immer und doch wäre ich gerade am liebsten zu ihr in den Flieger gestiegen um nach Hause, nach Stuttgart zu fliegen.
ABER JETZT IST SCHLUSS MIT TRÜBSALBLASEN!
Ich hatte ne super Woche und von der werde ich euch jetzt berichten.
*komische Geräusche* *mit nem Auto in der Zeit zurückfahre*

Tampa Flughafen (Freitagnacht 20.04.2012), die kleine Mophie sieht ihre Mama wieder und versucht auf cool zu machen… Hat nicht ganz geklappt und trotzdem sind so gut wie keine Tränen geflossen 😉 Schnell zur Autovermietung und den Wagen geholt. Die Frau fragte noch ob wir wirklich diesen kleinen Wagen wollen, der hätte nicht mal nen Kofferraum. Innerlich stellte ich mich darauf ein, in einem Smart durch Florida zu fahren, aber mal wieder zeigte sich das ‚klein‘ ein relativer Begriff ist, besonders zwischen Amis und Europäern.

Durchs Gewitter ging es ab ins Hotel und am nächsten Tag sofort los zur Mall, shoppen für die Daheimgebliebenen usw. danach quer durch Tampa (sieht etwas aus wie Frankfurt a. M.) und Umgebung, hier zeigte sich Florida gleich von seiner besten Seite: Es regnete… nein, es stürmte (Gewitter gab es ja schon bei der Ankunft), aber wir hatten unseren Spaß! Und abends? Da ging es in’s Tampa Bay Times Forum, zum Konzert. Sehr geil und schwups war die Zeit in Tampa vorbei und wir pilgerten am Sonntagmorgen Richtung Süden, dem guten Wetter, Fort Meyers und Sanibel Island entgegen.
Ich kann nur sagen, ein Traum. Florida im Allgemeinen und diese Gegend im Besonderen. Auf Sanibel Island haben wir uns erstmal an den Strand (mit dem seltsamen Verhältnis Wasser 60%, Gestrüpp 30%, Platz zum Sitzen 10%) gesetzt und uns entspannt, man hat sogar Delphine im Golf von Mexiko springen sehen (kein Witz), Entspannung pur und schwupps kam die Welle zu nah und wir waren wieder auf dem Boden, dem Sand der Tatsachen 😉 Weiter kreuz und quer durch die Insel und Abends müde ins Hotelbett, denn mit Riesenschritten nähern wir uns dem Tag in den Everglades *hier bitte düstere-grusel Musik einblenden*.

Also mir fehlte, glaub ich, der düstere Flair etwas, ich meine wenn man an diese Sümpfe denkt, denkt man doch nicht an Sonnenschein, nen paar Flüsse und ne (zugegebene) relativ wässrige Landschaft? Oder bin ich da nur etwas morbide? Eigentlich wollten wir in den Everglades nur eine Sache UNBEDINGT sehen, einen Alligator (hey, wenn schon Touri, dann richtig).
Wir also schön ausgestiegen und eine Bootstour mitgemacht (in so nem Boot was die Böse von dem Disney ‚Bernhard und Bianca‘ hat – keine Ahnung wie man das nennt). Und tatsächlich, da warteten schon die Alligatoren auf uns (DAM DA DA DAM). Mir wäre es lieber wenn unser ‚Kapitän‘ nicht so lange dageblieben wäre, ’sie‘ kam schon ziemlich nah an unser Boot, in diesem Sinne ging die Tour weiter, jedes bisschen Alligator, Vogel etc. wurde fotografiert (selbst wenn nur der Schwanz rausschaute), dann durfte man (wenn man wollte) noch einen Baby-Alligator halten der dort gerade aufgepeppelt wurde und ich glaubs ja selber nicht aber: der war sooo niedlich.  Dann ging es weiter durch die Sümpfe, Richtung Florida City. Dort verbrachten wir die Nacht um uns am nächsten Tag auf nach Key West zu machen.

Seit Mama das erste mal ‚True Lies‘ gesehen hat, träumte sie davon über diese Straße der Florida Keys zu fahren. Nach einem gemütlichen Frühstück beim IHOP ging es los, und um ehrlich zu sein… zuerst mal war von dieser Straße nix spektakulär. Vor Key Largo ging es (gefühlt) stundenlang über eine ganz normale Straße bis man ENDLICH in Key Largo ankam (das ist ganz am Anfang der Keys) und dort wollten wir erst mal zu dem drittgrößten Korallenriff… Es gab zwei Möglichkeit (eigentlich drei aber richtig Tauchen mit Taucherflasche etc. kann keine von uns), entweder mit einem Glasbodenboot oder Schnorcheln, der Reiseführer meinte, dass sei auch gut für Anfänger geeignet. Und während gerade sämtliche Freunde und Verwandte von mir brüllend vor Lachen am Boden liegen, bei der Vorstellung Sophie schnorchelt im Atlantik (ich hab schon im Bodensee Angst vor Haien, ach was… sogar im Starnberger See). Aber die Entscheidung war echt nicht leicht, letztendlich siegte der Verstand und wir sind auf das Boot gestiegen (die Schnorchler sind eh zu nem gesunkenen Schiff gefahren). Raus ging es auf den Atlantik. Ich ging Mama mit Titaniczitaten auf den Keks und wir beobachteten das Wasser immer mit dem Satz ‚Hier gibt es definitiv Haie‘, das Wasser war das klarste Wasser welches ich JEMALS gesehen habe. Somit waren auch die Korallen (als wir dann da waren) super zu erkennen und Mama meint sie hat sogar nen Clownfisch gesehen (FINDET NEMO).
Und jetzt bin ich zu faul für nen guten Übergang, daher nur ein Bild:

Das meine Freunde, ist ein Traumstrand und dort haben wir unsere Pause verbracht. Das Wasser war angenehm (etwas kälter als im Golf), der Sand echt fein und… Es war ein Traum. Ich will zurück.
Gegen Abend erreichten wir Key West und hatten den einzigen Faststreit der gesamten Ferien. Ich war fertig und hatte echt schlechte Laune, da Mama quer durch Key West lief um die Straße mit den Restaurants zu finden. Meine Füße taten weh, mir war zu warm und außerdem müssen wir noch Sarah suchen… Nein, im Ernst. Es stellte sich heraus, dass wir in die falsche Richtung gelaufen waren, doch irgendwann kamen wir an. Gemütlich haben wir gegessen und am Tag darauf Key West erkundet. Wir waren am südlichsten Punkt (Hawaii ausgenommen) der USA und haben Kokosnussmilch getrunken. Für Key West waren wir also zu dritt, Mama, ich und die dumme Nuss (ja die dumme Nuss ist die Kokosnuss).

Nach nur zwei Tagen war unsere Zeit in Key West schon wieder vorbei und es ging wieder in den Norden, wir hatten uns entschlossen sofort bis Orlando durchzufahren mit nur einem kurzen Stop. Um mit Delphinen zu schwimmen. Darf ich euch meinen neuen Freund vorstellen, Alfonso. Er und sein Freund waren mit mir und einer anderen Deutschen schwimmen. Die beiden leben in einer relativ großen (echten) Lagune.
Jaaaa… Wir haben wirklich alles mitgemacht und ich kann euch sagen, dass hat echt Spaß gemacht. Auch wenn ich immer etwas Angst hatte den beiden wehzutun durch irgendwas. Es war unglaublich cool.

Apropos cool, durch Miami (Beach) ging es nach Orlando und dort am Freitag in die Universal Studios. Gabi, Natha, Bebe… Das wäre eure Welt (ganz Orlando)!
Überall in dem Park läuft Hintergrundmusik und als wir reingegangen sind dachte ich erst ich spinne, tausende Menschen laufen in eine Richtung und die spielen den Soundtrack von Schindlers Liste?! Aber nein… ich hatte mich geirrt 😉
In den Universal Studios dann, Achterbahn über Achterbahn und wir mitten drinnen, in die erste ging es bei Spiderman (Gabi, Klappe!) und dann ging es weiter… Denn ich wollte umbedingt in ‚The Wizarding World Of Harry Potter‘. Bis darauf das bei 30 Grad im Schatten immer noch Schnee auf den Dächern von Hogsmeade lag… Einfach unglaublich, jetzt gibt es nur ein Problem. Ich bin nicht sooo der Achterbahnfreund.
Aber um durch Hogwarts laufen zu dürfen muss man mit einer Bahn fahren. VERDAMMT! Also hab ich mir fast in die Hosen gemacht weil ich nicht wusste was auf mich zukommt, es sah wirklich aus wie in den Filmen und sogar Dumbledor hat dich in seinem Büro begrüßt und Harry, Ron und Hermine…. Es war so echt und die Fahrt an sich, ich hab es geliebt! Wir haben uns sofort wieder angestellt und danach ging es zurück ins Dorf ein Butterbier trinken und durch die Läden schlendern.
Das einzige was mich echt geärgert hat war das nur eine Person bei Olivander den Zauberstab ausprobieren durfte *grrrr* ich dachte das läuft persönlicher und man konnte auch keine individuellen Zauberstäbe kaufen sondern nur die aus dem Film. Ich war echt sauer. Aber der Tag ging ja weiter… Irgendwann haben wir (nach einem Lunch in den Drei Besen) uns noch eine Show angesehen und danach waren wir fix und alle, zurück ins Hotel, kurz erholt und danach nochmal durch Orlando und shoppen. Abends wurde in der Cheescake Factory gegessen (für Mama ein muss, da ihre Sucht-Serie gerade ‚The Big Bang Theory‘ ist).

Unser letzter Tag in Orlando war ähnlich, morgens waren wir zwar nicht in nem Park sondern einem Titanic Museum (augenrollen allerseits) aber danach bei einem Outlet und abends essen.

Womit wir wieder bei heute sind, wir waren vorhin noch bei einem kleinen Ort vor Tampa frühstücken. Mama ist jetzt hoffentlich schon in ihrem Flieger zurück nach Stuttgart (ich hoffe das hat alles gut mit dem Umsteigen geklappt) und ich werde etwas traurig. Weil diese wunderschöne Woche vorbei ist. Der Abschied vorhin war nicht einfach, ich habe geheult wie ein Schlosshund (und Mama hat die Hälfte ihres Handgepäcks bei mir vergessen). Jetzt geht es schon wieder und in zwei Wochen ist Gabi ja da, trotzdem… Wäre ich momentan lieber mit meiner Mama mit nach Hause gefahren. Aber ich hab ja noch spannende Reisen und Besuch von meinem Papa, Cornelia, Leo und Gabi vor mir!

Ich habe jetzt übrigens alles was ich in die USA umbedingt sehen wollte gesehen (sogar noch mehr), jetzt kommt nur noch die Kür 😀
Sieben Monate USA! Morgen Nacht mache ich meinen achten Brief auf.

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(Kurze Titel sind nicht so meine stärke)
Wer liebt den Montag nicht? Eine neue Woche hat begonnen. Meine letzte Arbeitswoche vor meiner ersten Ferienwoche nach knapp sieben Monaten arbeiten. Am Freitag geht es los nach Florida.

Heute war wieder einer dieser Tage wo kaum was los war. Gym viel morgens aus und mein Hostdad machte mit den Mädels Schulaufgaben. Alle paar Wochen gibt es mal so einen Tag wo ich wirklich nur Fahrdienst bin, einerseits ist das echt entspannend andererseits fühl ich mich halt auch komplett gelangweilt und unterfordert.
Anna und ich hatten heute ne echt interessante Heimfahrt, während Sie mir alles über manche Sagengestalten erklärte und wir viel lachten fiel mir ein Autoaufkleber ins Auge. (Wer in den USA zu irgendwas eine Meinung hat („Free Tibet!“, „I love Jesus“, „Candidat XYZ for President“, „Save the trees“, „Findet Nemo“ etc.) der klebt sich das als Sticker hinten aufs Auto).
Auf besagtem Auto hinter dem ich herfuhr war ein Aufkleber auf dem geschrieben Stand „Republicans for Voldemort“. Kaum hatte ich es entziffert wollte ich ein Bild von machen (wir standen an ner Ampel) aber natürlich wurde es grün.
Anna die ich gebeten hatte mir SCHNELL meine Kamera zu geben war etwas verwirrt bis ich es ihr erklärte dann schrie sie nur „Follow that Car!“
Nur um das klarzustellen, Anna und ich sind lausige Verfolgungswagenfahrer… Ich hab kein Bild bekommen 😦 Dass mit der Karriere beim FBI kann ich echt knicken.

Zu meinem Wochenende:
Eigentlich hatte ich einen typischen Freitag geplant, skypen und nen bisschen TLC schaun. Doch als ich mit Mama geskypt hab,e kamen wir irgendwann auf das Thema Musicals (und ich wurde von der lieben Frau Dr. Jekyll zu dem Musical-Monster dass in mir wohnt Mrs Hyde und das Monster waren hungrig), ich hab mir noch kurz Mamas und Stanzis Segen geholt und habe meinen Hostdad gefragt ob ichs Auto haben kann und bin im (gar nicht mal so schlimmen) Feierabendverkehr ab nach Denver um mir Wicked anzusehen.

Wo war ich? Richtig, ab nach Denver. Geparkt und dann zur Abendkasse…
Und dann erzählt mir der nette Guy an der Kasse welche Karten es noch gibt, links außen $130, Mitte hinten $75 und $50 letzte Reihe im Parkett.
Mrs. Hyde staunte nicht schlecht, letzte Reihe?! $50?! Lass mich überlegen… ähhmm NEIN!
Ich mein so dringend muss ich das Stück jetzt nicht sehen wobei der Typ mir ja erzählt hat das es sooo toll is und ich es dringend sehen muss. Wenn der wüsste…
Zuerst wollte ich ins Kino, dann fiel mir aber das Plakat von ‚I love you, you’re perfect, now change“ ins Auge. Also bin ich in ein anderes Stück/Musical gegangen ($20).
Das Stück war echt klasse und der Saal eher wie ein Restaurant/Café mit Bühnenshow und überall Pärchen. Das hebt jedes Singleselbstbewusstsein um ein Vielfaches! (Achtung Ironie)

Samstag hab ich mich (mal wieder) mit Vicky abends in Boulder getroffen, wir sind essen gegangen und danach ins Kino, denn es war der 14. April 1912 ähhh 2012. Der 100. Jahrestag des Sinkens der Titanic. Deswegen waren wir auch in ‚Mirror! Mirror!‘

NEIN, natürlich nicht. Wir waren in Titanic (erneutes Augenrollen meiner Familie).
Trotzdem mein Highlight am Wochenende. Wir sitzen also in diesem Film und es kommt gerade die Szene in der ein Rettungsboot mit Rose drinnen zu Wasser gelassen wird (wäre sie sitzen geblieben hätte Jack die Tür gehabt). Kleine blonde Mädchen winken ihrem Papa zu der Ihnen zuruft, dass er das Boot für die ‚Daddys‘ nehmen wird und Sophie heult (bzw. versucht es, weil ihr so danach ist – der wirkliche Wasserfall kam später), der Typ der neben mir sitzt… Ich höre schluchzen, ich sehe verstolenes Tränen aus den Augen wischen – Oh mein Gott! ER HEULT AUCH! Leise mach ich Vicky drauf aufmerksam die mir ihrer Taschentuchbox in die Hand drückt, kurzes Zögern und ich reiche die Box rüber (jaaa… Ich weiß, der junge Mann fand das wahrscheinlich weniger lustig) Er lehnte dankend ab. Danach gab es nur noch das große Wettrennen wer mehr heult, ich oder er ;-).
Nach dem Film ich nehme meine 3D-Brille ab und wische mir meine Tränen aus den Augen „Shit!“ murmle ich leise vor mich hin. Woraufhin der junge Herr mich ansprach, jaa ihm ging es genauso. Ein Fachsimpeln über Titanic entbrannte und als er mir erklärte er lerne gerade den Soundtrack auf dem Klavier zu spielten machte ich ihm kurz entschlossen einen Heiratsantrag. Er hielt das aber für einen Witz – VERDAMMT! (Ja, das war wieder Ironisch, ich hab Angst morgen 10 Mails zu bekommen von Freunden und Verwandten die mich fragen ob ich den Gaga bin nen wildfremden AMI zu Heiraten).
Danach haben wir uns leider getrennt (den zurückgewiesenen Antrag konnt ich einfach nicht verkraften ;-)).

„Ich habe nicht mal ein Bild von ihm,
Er existiert nur noch in meiner Erinnerung“
– „alte Rose“ Titanic

Wie ihr seht, wieder ein unglaublich  spektakuläres Wochenende, doch mir geht es gut. Am Freitag beginnt der Besuchsmarathon und ich freue mich einen Keks darauf 😀

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„Ach übrigens Sophie, da ist ne Tornado-Warnung für Denver!“
So in etwa erzählte mir mein Hostdad heute Nachmittag das für Denver ne Tornado Warnung rausgegeben wurde (lässiger Tonfall inklusive). BITTE?!
Er schickte dann auch erstmal mit Sarah, ihrer besten Freundin Bonny und Jack nach draußen um uns die (Tornado)Wolken anzusehen. Joahhh… So besonders anders waren die jetzt auch nicht (waren dunkle Wolken). Als wir wieder rein gingen eröffnete mir mein Hostdad auch das er nicht glaubt dass wir heute nen Tornado bekommen würden. Und tatsächlich wir bekamen keinen. Worüber ich eigentlich froh bin und andererseits… Wäre schon irgendwie cool gewesen mal einen mit zu erleben. Aber „Tornado erleben“ steht ja nicht auf meiner Löffel Liste, also bitte nicht zu enttäuscht sein, kleine Sophie! Da es keinen richtigen Tornado gab, war das evt. auch der Grund warum die Wolken so… Langweilig waren. Evt. sollte ich mir einen kleinen schwarzen Hund kaufen und ihn Toto (ich könnte auch inovatiever sein und ihn Mogli) nennen und dann kommt ein Tornado und ich fliege davon und bekomme durch Mord (zerquetschen einer Hexe mit meinem Haus) coole rote Schuhe, aber dann muss ich jetzt auch ‚Somewhere over the Rainbow‘ singen und das möchte ich meiner Umwelt und mir nicht antun (grauenhaftes Lied, meiner Meinung nach).

Da meine Reise nach ‚Oz‘ ja ins Wasser viel – wegen dem fehlenden Tornado (da fällt mir ein heute ist die Premiere von ‚Wicked‘ in Denver (99% meiner Familie verdrehen gerade die Augen)). Bin ich also wie geplant ins College gegangen. Geschichte, Rassendiskriminierung, Bürgeraufstand in den 60-70. Jahren. Irgendwie war jeder ziemlich am Arsch der kein weißer Mann war (Frauen, Schwarze, Hispanics, Amerikanische Ureinwohner etc.), des war echt ne Stunde wo ich danach dachte, Holla die Waldfee! Und das krasse ist das sich (laut meiner Professorin) im Hinblick auf den Rassismus gegen ‚Native Americans’ (Amerikanische Ureinwohner – Indianer) bis heute kaum was geändert hat, vor allem in den Gegenden die direkt an ein Reservat grenzen. Ich schätze den Rassismus gegen die anderen Randgruppen muss ich nicht erwähnen, aber die zustände bei den ‚Natives’ haben mich echt geschockt (wahrscheinlich auch deshalb weil ich davon in Deutschland kaum was mitbekomme)!
Dann gabs noch ne kurze Erläuterung über den Einsatz von Wasserwerfern und nein, ich breche das Thema S21 jetzt nicht vom Zaun, dazu komm ich evt wann anders.

Mit Sarah geht es gerade wieder bergauf, sie ist zwar immer noch am provozieren und austesten aber es wird besser. Heute hab ich sie das erste mal wirklich angefahren als sie wieder etwas gesucht hat wo sie weis ich reagiere allergisch darauf. Da habe ich sie beseite genommen und klipp und klar gesagt, dass ich das nicht will und das es da keine sisskussion drüber gibt.
Aber insgesamt wird es besser, vorgestern haben wir uns zusammen (Sarah, Anna und ich) ihre Fotoalben angesehen, von ihrer Adoption etc. ich war echt gerührt weil normalerweise schauen sie das nicht mit mir sondern lieber mit ihrer Mum oder ihrem Dad an, aber sie kamen zu mir. Dabei (beim Bilder anschauen) habe ich schon wieder neues über meine Hosties erfahren.

Zum Abschluss gibt es noch ein Bild von meinem wunderschönen Denver (vom letzten Wochenende). Haltet die Ohren steif 😉

Denver, CO im April

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Von Miray habe ich ja schon berichtet und trotzdem hole ich jetzt noch einmal kurz aus um zu erklären um welche fünf Ecken wir uns kennen (ja FÜNF Ecken ist ziemlich passend).

Also schlagen wir jetzt unser Märchenbuch auf und lesen das Märchen von Miray und Sophie:
Es war einmal vor laaannggeeerrr Zeit da drehte die kleine Sophie wegen einer Band vollkommen hohl, war in diversen Foren angemeldet, besuchte Konzert, lies sich bei Autogrammstunden zerquetschen usw.
In einem dieser besagten Foren hat die kleine Sophie dann halt rumgesponnen und den selben Mist von sich gegeben den sie ansonsten (im wirklichen Leben) auch von sich gibt, daraufhin bekam sie eine ‚Fanmail‘ von einem Mädchen namens Miray (das kann ich auch nur sagen weil ich gerade  außerhalb ihrer Reichweite bin), eines führte zum anderen und gegen ende waren die beiden berüchtigt und gefürchtet in diesem Forum (wie bescheiden ich wieder bin). Die Band interessierte uns bald darauf kaum noch, doch befreundet blieben wir.

2008 (denk ich) verabschiedete sich die kleine Miray für ein Highschool-Jahr nach Utah. Der Abschied wurde groß gefeiert und dann war sie weg… Neidisch blieb die kleine Sophie zurück. Ein Jahr später (oh wunder, wer hätte das gedacht) war die kleine Miray wieder da. Mit 3000 Geschichten und einer neuen zusätzlichen Familie…

O.k kürzen wir das alles mal ab, Miray war die Nudel die fast ausgetickt ist als sie hörte ich komm zu Mormonen (sie war auch bei Mormonen) und wie es der Zufall will besucht sie dieses Jahr ihre Hostfamily in Utah. Dumm sind wir ja nicht, also haben wir schon geplant dass ich sie besuchen komme (wohne ja auch nur einen Staat weiter, gibt sich also von der Entfernung nix ob ich sie von Stuttgart aus in NRW, oder von Colorado aus in Utah besuche… O.k. ich hab grad nachgeschaut nen Unterschied von vier Stunden ist da schon, MIST).

Aber wir wären nicht wir wenn ich sie einfach nur besuchen komme. NEIN!
Wir (Miray u. Ich) und ein paar Leutchen aus ihrer Hostfamily machen einen Roadtrip.

Salt Lake City – Las Vegas – Los Angeles

Der Trip war von Miray (plus Family) schon länger geplannt und ich habe jetzt den Segen meiner Hostmum mich anzuhängen.
Die Fragen was ich als U21 in Las Vegas will… Ähm, ist berechtigt aber unwichtig! Ich mein nach Las Vegas geht man ja vorwiegend wegen der ähhh… Landschaft und so 😉

Wärend ich gerade alle Daten in meinen Kalender eingebe bemerke ich, die nächsten Monate sind voll ausgeplannt:
In 11 Tagen treff ich Mama in Florida!
In 30 Tagen kommt Gabi nach Denver!
In 60 Tagen kommen Papa, Cornelia und Leo!
In 88 Tagen gehts mit Miray durch den Südwesten!
(Dann gehts im August noch zu Svenja nach Sacramento-San Francisco)
In 169 Tagen ist mein Jahr vorbei!

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Beschreibe dein Osterwochenende in einem Wort: Unspektakulär!

Freitag war ganz normal, ich hab gearbeitet und danach bin ich in die Stadt gefahren. Am Freitag war nämlich das monatliche Cluster-Meeting der Au Pairs. Wir waren in der Spagetti Factory essen. Also ich muss sagen, das essen ist nicht schlecht und die Spagetti al dente aber nicht so gut das es das Wort Spagetti im Namen rechtfertigt.
Mit ein paar AuPairs bin ich nach dem essen durch Denver geschlendert, zur 16th Street Mall (so was wie die Königsstraße in Stuttgart), doch es war verhältnismäßig kalt (vor allem wenn man aus Brasilien kommt), daher haben wir uns ziemlich schnell getrennt.
Danach bin ich noch kurz bei der Cheescake Factory vorbei um mir ein Dessert mitzunehmen und schon ging es wieder Heim.
Zuhause war es ein gemütlicher Freitagabend und wie die anderen 51 Wochen im Jahr wurde es daraufhin Samstag.

Unglaublich Spektakulär, vorwiegend lese ich gerade viel und zwar nicht nur Bücher. Auch durch verschiede Blogs klicke ich mich in letzter Zeit gerne, nicht nur von diversen Au Pairs.
Ihr seht ich habe viel Freizeit und wenig zu tuen dieses Wochenende.

Heute war Ostersonntag und sehr früh klopfte es wie wild an meiner Tür. Davor standen Anna und Sarah die mir freudestrahlend überreichten was das ‚Easter Bunny‘ (der Osterhase) mir gebracht hat. Wie in einem Barbiekarton, war ein Osterhase aus Schokolade darin verpackt. Dazu eine kleine Geschichte (wie ihr seht ist er auf dem Bild schon alles ausgepackt). Leider ist Amischokolade nichts im vergleich zu Milka, Ritter Sport und Lind.
Danach gab es eine Liveschaltung nach Zürich und nach Stuttgart. Sehr schön und etwas seltsam nicht dabei zu sein. Mit Miray habe ich später noch Urlaubspläne geschmiedet, drückt mir die Daumen das es alles so klappt wie wir es planen.

Eigentlich im Großen und Ganzen ein ganz normales Wochenende. Ostern ist hier kein so besonders wichtiges Fest (jedenfalls wirkt es so).

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Auf Facebook überschlagen sich gerade die Posts von dem Wetter in Colorado im Moment.
Am Sonntag, schien die Sonne als gäbe es kein Morgen, ein Wetter wie im Juli. Dagegen stürmte es am Montag und es war kalt (November lässt grüßen) und am Dienstag, schneite es. RICHTIG! Es schneite. Lieber Wetterfrosch Januar ist schon ne Weile her und ich hatte dieses Halbjahr echt genug Schnee. Es reicht jetzt wirklich! Ich freu mich schon wieder auf Schnee im Dezember aber bitte NICHT FRÜHER!
Heute ist dafür der Frühling wieder da, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt. Vereinzelt liegt der noch nicht-geschmolzene Schnee rum und trotzdem wird es langsam grün und grüner (14°C im Moment, Fahrenheit werde ich NIE kapieren).

Am Samstag war ich mit Vicky shoppen und abends im Kino. Da wir uns nicht wirklich entscheiden konnten in was wir gehen wollten (und selbst Schere-Stein-Papier nicht half) hatten wir die super Idee.
Kurz zur Ausgangslange, von Anfang an waren alle Gruselfilme ausgeschlossen, wir wollten was lustiges oder was spannendes. Ich war für ‚Mirror! Mirror!‘ und Vicky für ’21 Jump Street‘. Jeweils umgedreht konnten wir uns mit der Wahl der Anderen nicht anfreunden. Es gab ja noch die ‚Hunger Games‘ (aber den hatte ich schon gesehen (Mitternachtspreview)). Schlussendlich fiel ’21 Jump Street‘ raus, da er nicht zur passenden Zeit lief und wir entschieden uns ,die Tante an der Kasse entscheiden zu lassen in was wir gehen, sie sollte es uns nicht sagen und wir wollten uns überraschen lassen (ohne Plan in den Saal gehen). Tjaa… Leider hat das die Tante an der Kasse nicht kapiert und wir saßen wissend in ‚The Hunger Games‘ (warum hab ich jetzt die Pfeifmelodie im Kopf?). Vicky kannte die Bücher nicht und nunja… sagen wir, die anderen Kinobesucher waren sicherlich nicht sooo begeistert mit uns im Saal zu sitzen *hust*.Übrigens finde ich die Hunger Games eine der besten Buchverfilmungen die ich gesehen habe.

Und gestern habe ich auch was TOTAL neues gemacht. Ich war im Kino, jaaa… In einem Film den ich NOCH NIE gesehen habe, in Titanic.
Habt ihr gewusst dass das Schiff untergeht? Also ich hab das (die 3000 Mal) als ich den Film davor gesehen habe irgendwie übersehen ;-). Nein im Ernst, ich fands toll und während ich da im Saal meiner ‚Sneak Preview‘ saß habe ich mich gefragt wie dieser BLOCKBUSTER (das muss man bitte deutsch aussprechen damit es authentisch rüber kommt) auf meinen kleinen Fernseher zuhause passt.

Gleich geht’s ins College und am Wochenende ist Ostern. Komisches Gefühl (mal wieder – passiert dieses Jahr ja selten) nicht in Stuttgart zu sein. Aber danach habe ich alle Feiertage, die mir Bauchschmerzen gemacht haben überlebt. In zweieinhalb Wochen gehts mit Mama nach Florida.

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