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Archive for März 2012

Ein Blog-Eintrag der unter die Rubrik ‚Wortkotze‘ und ‚fünf Monate zu spät‘ fällt.
Im Moment sitze ich in meinem Zimmer in Northglenn und grusele mich… Warum? Weil ich sensationell blöd bin 😉
Also, New Orleans hat deutlich Spuren hinterlassen… Ich suche gerade nach einem schönen Film für meinen Freitagabend und mir ist nach was Gruseligem, zudem lese ich was über Vampire und schaue mir auf You Tube Trailer meiner Lieblingshorrorstreifen an.
Ich lieeebbbeeeee Horrorfilme bzw. eher Gruselfilme, übernatürliches wo du danach in deinem Bett sitzt und dir denkst „Oh!… “
Jedenfalls klicke ich mich gerade durch You Tube habe mein KELLERFENSTER einen Spalt weit offen und liege ansonsten im dunklen Zimmer. Ihr merkt was?
NATÜRLICH kann ich es nicht lassen und suche Filme raus bei denen ich mich als Kind gegruselt habe „Wolf“ mit Jack Nicholson (DANKE JOOSEL) oder… ähhmmm… ja jetzt fällt mir außer meinem Dauergruselfilm auch nix ein (Vorführeffekt), doch (ist aber kein Film) Danke Oma und Opa für den Nachtgrabb, nicht lustig! (Kennt den Nachtgrabb eigentlich noch jemand außerhalb von Stuttgart?)
Zurück zum Thema, also ich stolpere über jeden dämlichen Gruselfilm und als mir (in nem Video) der dämliche Clown wieder übern Weg gerannt ist (nochmals danke Herr King und MAMA), da war es genug. Jetzt sitze ich aufrecht in meinem Bett und werde wahrscheinlich ‚Shining‘ oder so schauen… Mal sehen! (Meine Logik muss man nicht verstehen).

Ähm ja… Was wollte ich noch sagen?

Mit meinen Kleinen läuft es gerade ganz o.k. ich habe ne super Zeit mit Jack und Anna, nur mit Sarah ist es gerade stressig. Sie diskutiert wegen allem rum und ich habe immer das Gefühl „die Böse“ zu sein weil ich sie zur Schule ‚zwinge‘ oder ähnliches. Außerdem versucht sie gerade sehr gezielt bei mir über Themen zu reden wo ich empfindlich drauf reagiere und provoziert mich… Jaaa… Ein Spaziergang ist es im Moment wirklich nicht! Aber hat ja auch niemand gesagt dass es leicht ist!

Neben Reisen und auf Kinder aufpassen geh ich ja nach wie vor ins College.
Ich lieeeebbbeeeee meine Geschichtsklasse, wobei ich da mittlerweile wirklich der Streber schlechthin bin, meine Lehrerin fragt mich schon immer extra oder sagt mir extra ich solls nicht sagen. Als ich die einzige war die wusste das Hilary Clinton die momentane Außenministerin der USA ist meinte sie zur Klasse, das es schon etwas traurig sei das nur ich (die Ausländerin) das wusste, ich hab mich natürlich nur dezent gefreut und bin innerlich wie Rumpelstilzchen ums Feuer getanzt „Ach wie gut das niemand weiß, wie die Außenministerin heißt“ (bin ich nicht ein netter Mensch?).
Von Literatur bin ich immer noch nicht wirklich begeistert, wir fangen jetzt mit Hamlet an. Evt. wirds jetzt besser, ich mag Shakespeare und Hamlet kenn ich ja schon, daraus stammt eines meiner Lieblings Zitate:

„Dies über alles: Sei dir selber treu!
Und daraus folgt so wie die Nacht dem Tage,
du kannst nicht falsch sein gegen irgendwen.“
– William Shakespeare

Gestern war es allerdings ganz lustig, wir haben über Lyrik geredet und da kam eben auch ein Gedicht von Shakespeare dran, woraufhin diese wunderbare Diskussion eingeleitet wurde „Hat Shakespeare das wirklich alles geschrieben oder war es doch der Hugo XYZ unter falschem Namen?“ (Ich sag dazu an dieser Stelle nix, weil das den Rahmen sprengen würde). Über Ecken und Kanten ging es dann zu dem alten William seinen Liebeleien, worauf wir dann zu dem Film Shakespeare in Love kamen und dieses Gespräch entstand.

Kommilitone:Shakespeare in Love worst movie ever!“
Ich: „Oh, I won’t say that. Have you ever seen Dude, where’s my car?“
Kommilitone: „Touché“

Ja, es gibt Themen auf denen ich EWIG rumhacken kann, wie z.B. wie gruselig Clowns sind und wie mies der Film „Hey Mann wo ist mein Auto?“ ist.
In diesem Sinne; Gute Nacht 🙂

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Zwei Staaten an einem Wochenende… O.k. das klang in meinem Kopf gerade besser 😀
Wie ich darauf kam nach New Orleans, Louisiana zu wollen weis ich auch nicht mehr. Evt kommt es von den Filmen wie ‚Doppelmord‘, ‚Interview mit einem Vampir‘, ‚Die Akte‘ und so weiter (irgendwie alles Filme die Stimmung absolut heben (Achtung Ironie)).
Egal warum, hin wollte ich und so geschah es das an einem sonnigen Samstagnachmittag sich die zwei Au Pairs Silvia und Sophie am Flughafen trafen um in die Stadt des Voodoos, des Gruselns, der Dampfschiffe usw. zu fliegen. Nach (wie gesagt) New Orleans! (Welches übrigens nicht mehr überflutet ist – Leute das ist fast sieben Jahre her).

Das erste Mal in meinem Leben musste ich umsteigen, aber ich war ja zum Glück nicht alleine (obwohl das echt nicht wild war ;-)). Wir sind also in Dallas umgestiegen und haben diese Stadt richtig genossen, in zwei Stunden haben wir unglaublich viel gesehen… Von Gate A über Gate C bis hin zum TGI-Fridays. Aber hey, wir waren in Texas, auch wenn ich glaube die Texaner waren ganz froh als wir wieder weg waren ;-).
In New Orleans angekommen (23:30 h), erst mal der schock… Ein Positiver, es war warm (also richtig warm), überall standen Palmen und bei der fahrt in die Stadt (bei der ich mehr angst hatte als bei unserem Flug – da der Fahrer echt gerast ist) haben wir die ersten Häuser gesehen, so richtige Südstaaten Häuser mit einer großen Veranda, Säulen… Einfach schön! Unser Hostel war klasse und wir haben dann noch mitten in der Nacht angefangen unseren Sonntag zu planen um danach fast tot ins Bett zu fallen.

Sonntagmorgen ging es gleich los in die Stadt eine Bootsfahrt auf einem klassischen Mississippi Dampfer, sehr schön und gemächlich sind wir rumgetuckert, dazu gabs typisches essen. Nicht schlecht aber auch nicht besonders erwähnenswert, dazu Jazz (klappe Gabi!). Wir haben uns gut amüsiert und haben ein paar Stunden wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn verbracht, mit nix tun und die Landschaft betrachten um uns danach sofort auf in die Stadt zu machen, genauer gesagt ins French Quarter, den dort wollten wir den gesamten Tag verbringen.

Vor der St. Louis Cathedral (die etwas wie das Schloss vom Disney Land aussieht) sind wir eine ganze weile rumgeschlichen, dort stellten Künstler ihre ‚Meisterwerke‘ aus, man konnte sich malen lassen und hier zeigte sich New Orleans dass erste mal von seiner mystischen Seite. Es gab viele Stände wo man sich aus der Hand lesen und die Tarotkarten legen lassen konnte.
Silvia wollte es umbedingt machen, mir ist das ganze eher suspekt und ich hab lieber nur zugesehen (ich lass mich lieber von meiner Zukunft überraschen). Also hat sich Silvia hingesetzt und sich von einem netten männlichen Wahrsager die Karten legen lassen, ziemlich coole Angelegenheit und eher witzig als sonst was. Silvia meinte er hatte mit vielem Recht was er gesagt hat…

Aber trotz allem konzentrierten wir uns erstmal wieder auf die Gegenwart, schlenderten durch alte Buchhandlungen (Buch mitgenommen – endlich von Daphne du Maurier ‚Rebecca‘), kleine Boutiquen und fingen an das Voodoo-Museum zu suchen. Ich wollte da umbedingt rein. Dieses Museum war winzig aber sehr schräg, Totenköpfe (keine Ahnung ob echt oder unecht), Werwölfe mit Krokodilsköpfen, Voodoo-Puppen und ein Altar mit Katholischen Heiligenfiguren wo man sich etwas wünschen konnte. Gegen ende wollt ich nur noch raus, weil etwas unheimlich war es schon. Also wieder raus in die Hitze und erst mal eine Paus gemacht. Richtung Louis Armstrong Park geschlendert, dort ein paar Bands zugehört und dann zur Empfehlung meiner Geschichtsprofessorin gelaufen. Diese MUSS ich jetzt an euch weitergebe:

Geht ins Café du Monde und esst Beignet, etwas Europa mitten in den Staaten. Überhaupt war New Orleans wie ein kleines wunder, ich habe noch nie etwas Vergleichbareres gesehen. Es ist ein Mix aus Frankreich, Spanien, Tropen, Karibik, USA usw.
Im Gegensatz zum Café du Monde, war der French Market eher enttäuschend, nix besonderes los und danach wurde noch geshoppt und wir wurden beim Abendessen übers Ohr gehauen und wir haben Bilder von Zwei Frauen gesehen die uns zum Verwechseln ähnlich sahen 😀

Darf ich Vorstellen Silvia Hari und Sophie O’Hara.;-)

Und jetzt kommt der Abend… Muhahaha und mein zweiter Tipp was man in New Orleans umbedingt tun sollte wenn man keine angst hat sich zu gruseln.
New Orleans ist eine super Stadt für Gruselgeschichten, nicht nur Voodoo hat hier seinen Hauptsitz… Nein, um die Stadt ranken sich auch unglaublich viele Vampir und Geister Geschichten.

Nur Weicheier wollen nach Forks, wir waren in der Stadt von Lestat und Louis (aus dem Buch/Film ‚Interview mit einem Vampir‘ von Anne Rice) und somit haben wir Sonntag Nach eine Vampir-Tour mitgemacht und das war echt nix für Weicheier.
Die Tour begann mit der sehr klaren Worten „Vampire do not sparkle“ und in diesem Sinne ging es weiter, über Drehorte von ‚Interview mit einem Vampir‘ über  echte Mordfälle die einen zweifeln haben lassen ob es wirklich keine Vampire gibt. Silvia und ich waren etwas enttäuscht, dass wir nicht den Typen der aussah wie ein Vampir (wie Gary Oldman in Dracula) als Führer bekommen haben sondern Jill (diese war aber auch echt cool) und am Ende des Tages gingen wir glücklich und etwas gegruselt nach Hause.

Den Montag verbrachten wir mit der Suche nach dem Lafayette Cemetery (Friedhof), doch wir haben nur ca. 20 andere Friedhöfe gefunden aber nicht den gewünschten. Also haben wir in einem kleinen Südstaaten Restaurant gegessen bevor es Heim nach Denver ging.

Ich kann nur jedem raten wer die Chance hat New Orleans einmal zu besuchen, eine magische, unvergleichbare Stadt mit wunderbarem Wetter und Südstaaten-Flair. Ich schalte jetzt besser meine Reiseleiter-Stimme aus und wünsche euch einen schönen Tag.

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HALBZEIT!
Vor genau sechs Monaten ging mein Abenteuer AuPair in den USA los und in genau sechs Monaten ist mein Jahr im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ wieder vorbei.

Um diesen Eintrag mit Ehrlichkeit zu beginnen, ich habe diesen Artikel vorgeschrieben (vor etwa einer Woche), da ich gerade in New Orleans bin und sicherlich nicht die Zeit und Lust habe meine Zeit dort in einem Internetcafe zu verbringen um meinen Halbzeit-Eintrag zu schreiben. Hoffentlich erscheint der Artikel dann auch automatisch *hoff*.

Also… Zeit eine kleines Feedback zu geben, oder?
Wie ist es so ein Au Pair zu sein und ein Jahr auf sich allein gestellt ein Land zu erkunden das man eigentlich nur aus einem New-York-Urlaub und dem Fernsehen kennt?

Tja, nur ein Adjektiv kann ich jetzt nicht verwenden, denn dass wäre zu wenig gesagt. Ich habe nicht das Gefühl erwachsener geworden zu sein (wer sich einen Yoda-Rucksack kauft ist nicht umbedingt das Paradebeispiel eines Verantwortungsbewussten erwachsenen)…

Bevor ich vor einem halben Jahr Abgeflogen bin konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich jemals daran denken würde dieses Jahr evt. abzubrechen. Das stand nicht zur Debatte und ich habe eigentlich jeden belächelt der es abgebrochen hat.
Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, mir ging es in Pennsylvania nicht besonders gut und ich habe mir nichts mehr gewünscht als ein Ticket nach Hause. Im Rematch dachte ich mir manchmal ‚ich lehne einfach jede Familie ab um ohne großen Gesichtsverlust nach Hause zu kommen‘. Aber aus irgendwelchen Gründen (die mich selbst erstaunt haben), habe ich nicht den einfachen Weg genommen und bin Heim sondern bin geblieben und nach Colorado gezogen.
Die beste Entscheidung meines Jahres war es Pennsylvania und diese Familie dort zu verlassen und nach Denver zu gehen!
Meine neue Gastfamilie ist klasse und ich liebe meine drei kleinen total, sie sind mir alle richtig ans Herz gewachsen und ich bin schon etwas traurig mich im September von Ihnen zu verabschieden.
Ich habe mich aber doch in der ersten Zeit in Colorado verflucht, warum musste ich hier bleiben und bin nicht heim? Warum habe ich nicht den ‚einfachen‘ Weg genommen und bin Heim gegangen?
Ab dem ersten Tag in CO war mir klar jetzt konnte ich nicht mehr heim, da es mein Pflichtbewusstsein einfach nicht zu lies diese unglaublich nette Familie, die innerhalb von einer Woche mehr für mich getan hat als die Familie in Pennsylvania die ganze Zeit über zu verlassen und im Stich zu lassen, nur wegen Heimweh. Also wurden die Zähne zusammen gebissen, viel mit den lieben daheim (und an die Eastcoast) gesykpt und ich habe angefangen zu reisen.

Ich muss jetzt ja nicht alles noch mal erzählen, ihr könnt ja zurück blättern 😉
(Da war Thanksgiving – Weihnachten – Januar – Chicago – Seattle – Nuggets Game…)
Mir kommt die ganze Zeit hier nicht wirklich wie sechs Monate vor, der Oktober hat sich hingezogen wie sonst was, aber die restlichen Monate gingen dafür umso schnell vorbei.

In nicht mal einem Monat sehe ich Mama wieder und daraufhin Gabi, Papa, Cornelia, Leo und (hoffentlich) Miray. Dann ist August und ich will Svenja in Cali besuchen und dann… Ist schon wieder September und es geht Ende des Monats Heim.

Ja, ich werde keinen Reisemonat machen (Au Pairs können wenn sie wollen noch einen Monat an ihr Jahr dran hängen und rumreisen).
Ich werde aber gleich nach Ende meines Jahres Heimreisen zum einen weil ich eigentlich alles von den USA gesehen habe(n sollte) was ich sehen wollte und zum anderen weil ich nicht nochmal Bebe’s Geburtstag verpassen möchte!

Ich liebe meine Gastfamilie, Colorado und all die tollen neuen Leute die ich kennen lernen durfte.

Jetz möchte ich mich noch für die Unterstützung meiner Familie, Freunde, der Academy, Gott, Superman und Batman bedanken… *tränchen aus den Augen wisch*
Nein, im Ernst. Ich bin sehr froh über die Unterstützung meiner Leute von Zuhause, vielen dank für die lieben Briefe, Päckchen, Mails, What’s App-Nachrichten und Skype gespräche.
Von Hamburg über Stuttgart bis nach Zürich sende ich tausend Umarmungen, danke ihr lieben! Ohne euch… Hätte ich kein Heimweh. HAH! Ihr seit Schuld, warum müsst ihr auch ne gute Familie und tolle Freunde sein? 😉
So bevor ich jetzt ne Halle Berry-Dankesrede Hinlege, verabschiede ich mich mal… Ins nächste Halbjahr!

OLE! Die zweite Halbzeit hat begonnen!

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Happy Birthday to you, Happy Birthday to you
Happy Birthday dear Blog
Happy Birthday to you!

Vor einem Jahr habe ich meinen ersten Eintrag geschrieben.
Ich muss zugeben, die ersten Einträge waren etwas… Kurz/Langweilig… Im großen und ganzen nicht der Rede Wert, doch jetzt (ein Jahr später) sind sie lang und wenn ich eine Woche mal nix poste ruft meine liebe Tante sofort bei meiner Mama an und fragt ob alles o.k. ist… Ich glaub ich schreibe zu häufig und verwöhne euch zu sehr 🙂

Ein Blog-Jahr in Daten:

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Unglaublich!
Vor einem Jahr hatte ich noch nicht mal mein Interview bei meinen Agenturen (ich hatte mich nicht nur bei AYUSA (jetzt INTRAX) sondern auch bei iSt beworben), überhaupt hatte ich noch keine Ahnung wohin es mich verschlägt und was auf mich zu kommt, noch nicht mal den Führerschein hatte ich in der Tasche vom Fachabi reden wir mal gar nicht…
Wie viel sich doch in einem Jahr verändert!
Ich wusste nur, wenn ich ein Au Pair Jahr mache, dann will ich davon Berichten. Zuerst war ich drauf und dran eine Website zu gestalten doch schlussendlich wurde es ein Blog… Und was für einer, ich bin richtig stolz muss ich zugeben 🙂

Mir macht das Bloggen unglaublich Spaß und ich freue mich über jeden Leser der hier unabsichtlich oder beabsichtigt vorbeischaut und liest was ich für einen Mist in die Welt hinausschreibe 😀
Und von jedem der mich kennt, seit ehrlich… Wer hätte gedacht das ich so lange dran bleibe und hier Reinschreibe ?

Daher an dieser Stelle, mein Blog feiert seinen ersten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch 😀

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O.k. ernst gemeinte Frage, wie viele Basketballspieler könnt ihr mir in fünf Sekunden aufzählen?
5 – 4 – 3 – 2 – 1

Dieses lustige Spiel habe ich heute Nachmittag gespielt bevor ich zu unserem Cluster-Meeting gegangen bin, heute Abend waren wir auf einem Basketballspiel der Denver Nuggets… Und bei dem oben genannten Spiel viel mir nur ein Spieler ein, Dirk Nowitzki.

Ich habe mir keinerlei Hoffnungen gemacht heute/gestern Dirk (Diba Diba Du) zu sehen, doch als ich heute auf die Website der Nuggets gegangen bin habe ich gesehen gegen wen ‚wir‘ heute Spielen:

Denver Nuggets vs. Dallas Mavericks

Sprich die Nuggets gegen Dirk Nowitzki. Ich bin erst mal durch mein Zimmer gehüpft, so viel Glück hätte ich mir echt nicht zugetraut.

Nach dem arbeiten bin ich gleich runter zum ‚Pepsi Center‘ gefahren, habe einen Parkplatz gesucht (ich HASSE Sportveranstaltunten-Parkplatz-Suchen) und rein ins Getümmel, Gratis T-Shirt und Riesen Hand bekommen, meinen Platz ganz oben gesucht und dort die anderen Au Pairs getroffen. Mal wieder ein Moment wie im Film, ich habe mich nett mit Au Pairs aus Brasilien, Polen, Neuseeland (KLAPPE MÄDELS!) und natürlich aus Deutschland (VICKIE plus Ihre Mama) unterhalten.

Und dann ging es los, zuerst Stilecht mit der Nationalhymne (O! say can you see…) und dem vorstellen der Spieler. Ab da fing mein Persönliches Dilemma an, für wen bin ich eigentlich? Bin ich für ‚meine‘ Mannschaft die Denver Nuggets, einfach weil ich hier im Moment wohne? Oder bin ich für den einzigen Basketballspieler den ich kenne und seine Mannschaft? Im Endeffekt habe ich halt immer gejubelt wenn die Nuggets einen Korb geworfen haben und wenn Dirk getroffen hat (ich fand ihn den am weitesten Interessantesten Spieler (außer Nr. 8)) Auf dem Bild seht Ihr wie er wirft.

Ansonsten war es einfach Typisch Amerikanisch, die Arena war rieeesssiiigg aber wirklich bis zum Ende des Spieles sind nicht alle geblieben (ich auch nicht) und draußen vor dem großem Hauptsaal gab es ca. 3000 Essenstände, von Pizza über FastFood-Ketten (Arbys) bis zu Popcorn gab es ALLES.
Stilecht wahren natürlich auch Cheerleader da (die ich eher lustig als alles anderes fand – außerdem haben die geschätzte fünf mal das Outfit gewechselt) und das Maskottchen Rocky durfte natürlich nicht fehlen.
Ich dachte eigentlich das bei Spielen immer von beiden Seiten das Maskottchen und die Cherleader da sin, MIEP! Ne… Heute waren nur die Helfer der Nuggets da.
Kiss-Cam und Single-Ladies-Cam gabs übrigens auch 😀
Halbzeit-Unterhaltung war übrigens STERBENS LANGWEILIG, Mexikanischer Volkstanz glaub ich war das… Sehhrrrr lang! Aber ansonsten gabs immer was zu schauen.

Es war auf jedenfall echt unterhaltsam und ich kann nur jedem raten zu einem Basketballspiel zu gehen, aber naja… Ich glaub jede Woche brauch ich das auch nicht. Dafür kapier ich einfach zu wenig vom Spiel, ich weis nur Ball im Korb = GUT!
Erstaunlich was man vom Stundenlangen Spiel ansehen lernt, Korb = GUT, Korb von weiter Weg = SUPER GUT! Evt. sollte ich anfangen zu spielen… Ich bin ein echtes Genie bei diesem Sport, oder? XD

Ach PS. die Nuggets haben 112 zu 95 verloren!

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Jedes Au Pair kann einem sofort sagen wie lang sie schon da sind und wie lang es noch dauert bis das Jahr um ist. Die einen weil sie nicht mehr Heim wollen und über jeden vergangenen Tag bitterlich weinen und die anderen wegen dem genauen Gegenteil.
Ich gehörte (vor allem in Pennsylvania) zu Kategorie Nr. 2. Mittlerweile hat sich das etwas relativiert. Ich genieße meine Zeit hier, habe Spaß mit meinen drei ‚Monstern‘ und beim reisen und neues kennen lernen und trotzdem freue ich mich unglaublich darauf das es im Herbst wieder ins Vertraute Deutschland geht.

Heute bin ich unter die 200 Tage gerutscht! (Bedeutet ich bin weniger als 200 Tage noch in den USA).
Einerseits ist das ein echt unglaublicher Gedanke, in zwei Wochen ist Halbzeit meines Jahres in den USA und die Zeit verging in den letzten Monaten so unglaublich schnell. Andererseits denke ich es ist ‚erst‘ Halbzeit und das ich jetzt noch mal genau so lange da bin.
Insgesamt stecke ich gerade in einem ganz schönen tief (kein vergleich zu PA, aber auch nicht das fröhliche rumgehopse wie im Februar etc.).
Wobei ich es eigentlich ziemlich seltsam finde, dass dieses tief jetzt kommt und nicht im z.B. Januar da war. Ich meine, nächsten Monat kommt Mama, dann im Monat darauf Gabi, im Monat darauf Papa, Cornelia und Leo und dann ist schon Juli und ich treffe (hoffentlich) Miray wieder. Also im Großen und Ganzen kein Grund traurig zu sein, auch mit meiner Gastfamilie läuft es nach wie vor super.
Nur Sarah dreht gerade ein bisschen hohl. Sie testet wo sie nur kann und versucht um jeden Preis Aufmerksamkeit zu bekommen (egal ob positiv oder negativ), dass treibt mich ganz schön in den Wahnsinn.

Versteht mich nicht falsch, ich freue mich Wahnsinnig auf die verbleibenden 6 ½ Monate, die Reisen und die Zeit mit Sarah, Anna und Jack. Aber mindestens genauso sehr freue ich mich meine Familie und Freunde wieder zu sehen und mit meinem Leben weiter zu machen…
Ja, das klingt seltsam aber… Naja, Au Pair ist wie eine Auszeit vom eigenen Leben. Obwohl man wahnsinnig viel dazu lernt kommt man nicht wirklich weiter mit dem was man machen will… Versteht ihr was ich meine?
So, dass war genug des Trübsalblasens. Ich genieße jetzt noch einen bisschen mein freies Wochenende und hoffe ihr tut dasselbe.

Und Himmel, ich bin schon fünfeinhalb Monate hier O.o

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Herzlich Willkommen bei ‚Sophie kocht‘ (nicht geklaut von ‚Tom kocht‘ oder ähnlichem*), heute bereiten wir etwas sehr besonderes zu, das Musical ‚Green Day’s American Idiot‘.
Dazu brauchen wir:

  • viele Elemente von ‚Rent‘
  • etwas ‚Spring Awakening‘
  • eine WINZIGKEIT (sehr wenig) ‚We Will Rock You‘
  • den bösen von ‚Highlander‘ (Kurgan der Kirgise)
  • und natürlich die unglaubliche Musik von Green Day

Das Mixen wir schön zusammen und heraus kommt etwas vollkommen neues, abgedrehtes und unglaublich unterhaltsames. Außerdem muss ich vorsichtig sein was ich sage, weil mich Melle sonst umbringen wird wenn ich darüber jetzt anfange zu lästern 😉
So, wer bis jetzt nur die hälfte verstanden hat… Da ich ja gerne mal in das ein oder andere Musical gehe…

Womit wir bei der Untertreibung des Jahrhunderts wären, „Hallo, mein Name ist Sophie und ich habe ein Problem. Ich bin Musical süchtig.“ Während andere 18-Jährige Rap, Hip-Hop usw. hören, war auf meinem iPod Les Misérable, Wicked und Spring Awakening (neben Rock und etwas Plastik Pop aber des tut jetzt nichts zur Sache). Überhaupt bin ich wieder soweit vom Thema abgeschweift das ich wahrscheinlich gleich auf den Nahostkonflikt zusprechen komme (jetzt habe ich die Wörter American Idiot und Nahostkonflikt in einem Eintrag fehlt nur noch 11 September und zweiter Weltkrieg und ich werde morgen vom FBI abgeholt…).

Zurück zu dem Musical ‚American Idiot‘ (und JA heute wird aus ALLEM ein Musical gemacht).
Das Stück hat quasi überhaupt keinen Sprechtext, ein Lied geht ins nächste über und die Song’s erzählen die Story. Die Darsteller müssen auf der Bühne wirklich alles geben und *blick Richtung WWRY* DIE spielen auch wirklich Gitarre auf der Bühne. Ich fand den Cast klasse, auch wenn die Frauen in dem Stück irgendwie noch ne kleinere Rolle spielen als in ähhmm… die Männer in Wicked (passt der vergleich?).
Wenn ihr kein Musicalfan seid und bis hier hin durchgehalten habt, habt ihr euch echt nen Keks verdient! Ihr habts fast geschafft!!!
Also Cast = einsame spitze, Kostüme… Joah, also joahhh… Passt, nix besonderes. Bei einem Charakter hat sie sich etwas (zu sehr?) bei dem Film Highlander bedient, aber ansonsten supi. Tja und das Bühnenbild sah aus wie nen Mix aus Rent und Spring, aber mit Bildschirmen.
Ähhhmmm… Was noch? Choreographie, cool, passt zum Stück und ich glaub da hatte das Ensemble richtig Spaß auf der Bühne und die Story, quasi das Album von Green Day (und zu komplex als das ich des jetzt in drei Sätzen erklären will/kann).
Und der letzte Punkt, mein Publikum… Ich hatte teilweise richtig viele Green Day – Fans im Saal, aber auch sonst war alles vertreten. Ich hatte nen bisschen Schiss vor meinem Sitznachbarn, der fand des nicht so lustig was da über sein Amerika berichtet wurde und bei dem Stück… Joah sagen wir mal, wer seine Kleinenkinder mit nimmt hat danach vieeelllll zu erklären. Mit 1 ½h aber eines (wenn nicht sogar DAS) kürzeste Stück welches ich je gesehen habe.
Fazit: Was sehr anderes, aber absolut sehenswert… Ob ich noch mal reingehe weis ich noch nicht – aber heute hatte ich echt einen super Abend!

Weiterhin hält in Colorado gerade der Sommer Einzug, aber morgen solls wieder schneien (kein Kommentar hierzu).
Meine Rückfahrt war ein einziger Stau (es hat gereicht um das ganze Album ‚Rent‘ durchzuhören), da sie einen vierspurigen Highway auf EINE Spur zusammengezogen haben -.-, naja ich hab im Wagen mein eigenes Musical aufgeführt.
Sophie spielt heute bei Rent – ALLE! HAHA! Und seit einfach froh das eure Ohren mein Gejaule erspart geblieben ist 🙂

Ich verabschiede mich jetzt zu meinem Cheescake und wünsch euch in Deutschland nen fröhlichen Tag. Wake me up when September.

* Tom kocht = LINK (Gabi und ich LIEBEN es)

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