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Archive for Februar 2012

Es wurde prophezeit das noch vor dem Ende des zweiten Monats ein Blog Eintrag erscheinen sollte über die fantastische Stadt, Seattle und Tatsache ist die Prophezeiung bewahrheitetet sich (zumindestens in den USA, in Deutschland ist bereits der 1. März, an dieser Stelle: Alles gute zum Geburtstag, Papa).
Lange rede kurzer Sinn, hier ist der Bericht aus SEATTLE (und er ist verdammt lang O.o).

Ich liebe Seattle, bis jetzt die coolste, beste, schönste Stadt die ich in den USA gesehen habe (gefolgt von Washington D.C. und Denver (auch wenn ich Denver wahrscheinlich nur mag, weil ich hier wohne)).
Zuerst einmal ne kurze Background Info zu meiner Reisebegleitung. Svenja und ich kennen uns noch aus Deutschland. Das erste Mal gesehen haben wir uns bei Mirays Abschiedsparty für ihr Highschool Jahr in Utah (haha, Ironie des Schicksals), haben aber nicht geredet oder so… Jahre später haben wir uns im AuPairUSA-Forum wiedergetroffen und angefangen uns zu schreiben, tja und nach nem knappen Jahr haben wir uns (wieder) getroffen – in Seattle!

Dort kamen wir am Freitagabend an und… Es regnete. Wie? Regen? In Seattle? Ich habe mit strahlenden Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 20° C gerechnet. Spaß beiseite, ich fand es eigentlich ganz cool dass es geregnet hat (wirkte stil echter). Unsere erste Herausforderung: Finde die Bahn zum Hotel, diese meisterten wir – mit Hilfe aber psst – mit Bravur (erstes Sternchen für dieses Wochenende ins Heft klebe).
Auf dem Weg dorthin hatten wir ab und zu angst überfahren zu werden (da der Bürgersteig auf einmal endete z.B.) daher ist der Name der Verfilmung unseres Abenteuers (Anne Hathaway spielt dann mich) auch ‚Überfahren in Seattle‘.
Unser Hotel (eigentlich war es als Hostel angegeben, war dann doch eher ein Hotel) lag sehr zentral und ich kann es nur empfehlen, zu Fuß kamen wir überall gut hin (es war das ‚AAE Hostels Seatttle 6th Avenue‘).
Für Spannung wurde auch gesorgt, Klever wie wir sind hatten wir Laptop, Ladekabel für Laptop und Kamera dabei… Aber nicht den Adapter für die Amerikanischen Steckdosen. Also haben wir an der Rezeption nachgefragt, die hatten leider auch keinen. Wir also hoch zu unserem Zimmer gefahren und im Fahrstuhl spricht uns ein Kerl an (der das ganze mitbekommen hat) und der meinte er hätte vielleicht einen.
Woran zeigt sich das klein Sophie zu viele Bücher gelesen und zu viele Filme gesehen hat? Ich fand den Kerl gruselig weil er (Einbisschen) aussah wie Silas aus Sakrileg (The Da Vinci Code) und als er nach unserer Zimmernummer fragte musste ich auch an ‚Taken‘ (dt. Titel ’96 Hours‘) mit Liam Neeson denken (klasse Film übrigens), aber ich lebe noch… Mein Papa und der Noosel mussten mich nicht aus den Fängen von Mädchenhändlern befreien, ihr könnt also alle aufatmen.

Nach einer eisigen Nacht (unser Hotelzimmer war richtig kalt und auch die Dusche hatte ihre Tücken ;-)). Ging es am nächsten morgen erst schön beim Starbucks Frühstücken und dann zum Space Needle, dort haben wir uns kurzerhand ein Day&Night-Ticket gekauft und haben dann gleich unseren ersten Trip nach oben angetreten. Sehr wendig aber man hat einfach eine unglaubliche Sicht über ganz Seattle. Mit meiner Höhenangst ging es eigentlich ganz gut – Abends war das dann plötzlich nicht mehr so lustig).
Wieder unten, haben wir uns erst mal auf die Suche von diversen Drehorten von einer unserer Lieblingsserien ‚Grey’s Anatomy‘ gemacht. Wir wussten vorher das der Hauptdrehort der Serie (auch wenn sie in Seattle spielt) in L.A. ist, doch den Hubschrauberlandeplatz (ja, ich weis wie langweilig das klingt) haben wir gesehen… Von unten und danach haben wir uns auf die Suche nach Merediths (Hauptrolle) Haus gemacht.
Kennt ihr diese ‚Wo ist Walter?‘-Bücher? Wo man auf einem großem Bild eine winzige Person (die etwas aussieht wie Harry Potter mit rot-weiß gestreiftem Pulli und Mütze) finden muss, so etwa war unsere Suche nach Merediths Haus. Als wir endlich an der Gewünschten Adresse ankamen stellten wir fest… Wir hatten das ‚West‘ vor der Street vergessen, also hieß es eine weitere Ewigkeit in die andere Richtung laufen. An dieser Stelle, die Adresse ist:
303 WEST Comstock Street; Seattle, WA
.
Wir haben es dann tatsächlich gefunden (Bild ist von der anderen Seite des Hauses, weil ich auf dem Bild von der bekannten Seite des Hauses, den Arm ausversehen so halte wie der Protagonist in Mamas Politischunkorrektem Lieblingswitz).
(Merkt ihr das Kurzfassen nicht meine Stärke ist? Und es ist noch nicht mal Tag 1 geschafft ;-)).

Tja, wer den Berg rauf muss der muss ihn auch wieder runter. Wir wurden aber mit einem unglaublichen Ausblick entschädigt und sind dann einfach mal nen riesen Umweg zum Pike Place gelaufen (und dabei fast verhungert… Ist ja klar, so mitten in der Großstadt, nur Weicheier verhungern in der Wildniss).
Am Pike Place und dem Markt da haben wir gegessen und sind gemütlich rumgeschlendert. Natürlich mussten wir auch den ersten Starbucks Weltweit sehen und besuchen. Der hat übrigens einen anderes Logo bzw. das alte im Gegensatz zu jedem anderen Starbucks der Welt. Mit jeweils einem Cafe in der Hand sind wir über den Markt geschlendert und haben uns dann entschieden unseren Wundgelaufenen Füßen eine Auszeit zu gönnen und mir endlich meinen ersten Besuch in der Cheescake Factory zu gönnen. Gut das wir noch keinen wirklichen Hunger hatten, den (wie so oft in den USA) mussten wir auf unseren Tisch warten – 1 ½ h lang. Doch der Cheescake wars echt wert. LECKER!
Mehr humpelnd als gehend haben wir uns zum Space Needle geschleppt, ich sahs drinnen wärend Svenja vieeelllee Bilder von der beleuchteten Stadt bei Nacht gemacht hat und dann gings zum Hotel.

Svenja wird mich erschlagen, weil ich es erzähle aber ich muss einfach (obwohl des auch nur wir – zu der Zeit – vollkommen übermüdet, lustig finden).
Im Hotel wollten wir noch dafür sorgen nicht wieder in nem Kühlschrank schlafen zu müssen, also hat Svenja nachgefragt wie wir das Zimmer warm bekommen, der angestellte hat es ihr erklärt und…
Typ: „O.k. so you have to go to the heater and push the button…“
Svenja: „Ja, ich weis!“
Der Typ schaut sie nur vollkommen verwirrt an und ich habe auch ne Minute gebraucht um zu kapieren… Oh des war kein englisch. Nett wie ich bin habe ich sie deswegen auch nur drei Stunden lang ausgelacht (das klingt jetzt fieser als es eigentlich war). Ihr müsst bedenken wir haben den ganzen Tag deutsch geredet da kommt so was schon mal vor 😉

Tag Nr. 2 war wesentlich entspannter. Wobei uns unsere Füße auch eher watscheln als gehen haben lassen. Wir waren entspannt Frühstücken sind dann zu den Piers runter gelaufen, dort lecker Austern, Lachs bzw. Krabben gegessen und haben dann eine Bootstour gemacht. Habe ich schon erwähnt das es bis auf den ersten Abend nur bewölkt bis sonnig war? Kein bisschen Regen. Wir sind schon Glücksschweine!
Auf dem Bild seht ihr übrigens auch Seelöwen 🙂

Danach ging es leider schon wieder zurück zum Hotel, den Svenja musste zum Flughafen und ‚Heim‘ nach Sacramento, CA :(. Ich habe mir die Oscars (zum ersten mal nicht um vier Uhr morgens) angesehen und fand es dezent gruselig das es draußen noch hell war.

Meine Hostmum hatte mir ja netterweise den Montag frei gegeben so hatte ich noch einen halben Tag in dieser tollen Stadt und wie hab ich den genutzt? Im Café gelesen und mir in nem Tourishop ein Arzt-OP-Outfit gekauft (an welchem ich schon einem Tag vorher rum überlegt hatte, da es in die Kategorie gehört ‚brauch ich nicht – aber will ich haben‘). Tja, jetzt bin ich stolze Besitzerin eines ‚Seattle Grace Hospital‘-Outfits.

Das wars eigentlich schon von meinem Ausflug nach Seattle. Ich liebe diese Stadt und obwohl sie nicht an meine Europäischen Lieblingsstädte rankommt (sie sprechen halt doch American-English 😉 so würde ich doch ohne zu zögern, sofort wieder hin.

In etwas unter ner Stunde kann ich meinen sechsten Brief von meinem ‚Homecoming Adventskalender‘ öffnen. Wie die Zeit vergeht!
So, jetzt widme ich mich wieder meiner Lektüre von ‚A Streetcar Named Desire‘ (dt.: Endstation Sehnsucht) von Tennessee Williams für Literatur morgen.
„STELLA!“

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In den letzten Tagen ist ja einiges passiert und jetzt komm ich endlich dazu einen Blog-Eintrag darüber zu schreiben. Über was? Über meinen Geburtstag und den Wochenendtrip mit Svenja nach Seattle. Heute Abend berichte ich aber erst mal nur über meinen Geburtstag, der Bericht über Seattle folgt in den nächsten Tagen.

Zuerst einmal mein 33 Stunden Geburtstag.
Da ich des Wochenende und vor allem an meinem Geburtstag nicht da war haben wir meinen Geburtstag am Donnerstag vorgefeiert. 😀 Also am 23.02…
Mein ganzes Reinfeiern begann so traditionell wie es bei einer Entfernung von 8257.39 Kilometer (5132 Milen) halt sein kann. Um 0.00 Uhr Deutscherzeit und um 16:00 Uhr Denverzeit habe ich mit Mama, Joosel, Bebe und ihrer Freundin Alexa über Skype angestoßen. Um ehrlich zu sein war ich davor unglaublich traurig nicht Zuhause zu sein, aber auch so war es schön.
Danach bin ich ins College (Literatur war dieses mal zum gähnen) und danach gings wieder Heim, in Deutschland bereits 20 doch in den USA immer noch 19.
Wieder Zuhause gab es für Jack (er hatte am letzten Dienstag Geburtstag) und mich Kuchen und für mich Geschenke.

Daraufhin gingen die kleinen ins Bett und ich runter in mein Zimmer, habe etwas mit Matthias geskypt und darauf gewartet, dass es auch in Denver der 24.02 wird.
UND TADA… Und da war ich auch in den USA 20 und habe meine Postkarten und das Päckchen von Cornelia aufgemacht. (Ja, das Bild ist das vorher Bild meines ‚Gabentisches‘).

An dieser Stelle, tausend dank für die lieben Glückwünsche und Geschenke. Vielen dank an alle die an mich gedacht haben (es sind noch nicht alle Karten und Pakete da -> Schei* Post).

Mein GeburtstagsTAG selber war, sehr seltsam. Mir wurde von meiner Hostfamilie usw. nicht gratuliert (Svenja ausgenommen – diese hat mir erzählt das es an ihrem Geburtstag genauso war) und überhaupt hatte ich das Gefühl (auch schon bei Annas und Jacks Geburtstag) das es kein so wichtiger Tag hier ist. Mich hat das ganz schön deprimiert und ich wäre (mal wieder) gerne Zuhause gewesen (um ehrlich zu sein, war das einer der  deprimierensten Tage hier in Colorado).

Abends bin ich dann nach Seattle geflogen und habe mich dort am Flughafen mit Svenja aus Kalifornien (wir kennen uns noch aus Deutschland) getroffen.
Das hat mir ehrlich gesagt den Tag gerettet (die lieben Glückwünsche von euch haben mich natürlich auch gefreut). Wir sind in die Stadt gefahren, haben viel gequatscht und sie hat auch gratuliert und wir haben sozusagen noch etwas gefeiert 😀 Btw. es war der einzige Tag an dem es während unseres Aufenthalts geregnet hat.
Ich habe meinen Geburtstag somit von 00:00 Uhr Deutscherzeit bis 24:00 Uhr Seattlezeit gefeiert = 33 Stunden.

Soo ihr lieben, jetzt muss ich ins Bett. Der Ausführliche Bericht zu Seattle folgt wie gesagt in den nächsten Tagen.

Noch einmal danke für alle die mir gratuliert haben 😉

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So letztes Wochenende war am Sonntag das Cluster Meeting (sprich: viele Au Pairs meiner Agentur treffen sich). Wir waren bowlen und ich habe festgestellt (mal wieder)…
Ich kann nicht mal bowlen. Kein Wunder dass ich in der Schule im Sport immer als letzte gewählt wurde 🙂
Wirklich, ich übertreibe nicht. Am Anfang liefs gut und je länger ich gespielt habe, desto schlechter wurde ich, am Ende war ich froh die Linie nicht zu übertreten und wenigstens einen Pin abzuräumen.
Aber lustig war es trotzdem. Ich saß am Tisch mit Au Pairs aus Schweden, Brasilien, Frankreich und der Türkei und wir hatten ne super Zeit. Wobei es, wenn sich Au Pairs kennenlernen, am Anfang immer nach demselben Schema abläuft:

„Wie heißt du? Woher kommst du? Seit wann bist du hier? Wie viele Kinder hast du?…“

By the way, das war eine wieder so ein Moment wie im Fernsehen, diese Bowlingbahn alles wie aus einem amerikanischen Film (bzw. wie aus den Simpsons), stilecht gab’s zum Bowlen Pizza und Getränke.

Nach dem bowlen trennten sich unsere Wege wieder und ich fuhr zuerst Geburtstagsgeschenke für Sarah und Jack kaufen (ich hasse es, eigentlich mag ich Geschenke kaufen, aber ich hatte halt überhaupt keine Idee was ich den beiden schenken sollte). Daraufhin gings zur Mall und ich wollte meine Haare stutzen lassen, pfff nee wird nix draus da die alle ja um sechs zumachen (es war ja auch schon kurz vor fünf und die Läden waren leer aber hey, ich will mich ja nicht beschweren). Daraufhin bin ich noch nen bisschen durch die Mall geschlendert und bin dann heim. Ihr seht kein besonders spektakuläres Wochenende, dafür geht es nächstes Wochenende nach Seattle mit Svenja.
Wir fliegen ja an meinem Geburtstag (am Freitagabend – Wink mit dem Zaunpfahl HUHU :P) ab, daher gibts meine ‚Party‘ mit meiner Hostfamilie schon am Donnerstag, aber hey… Das gilt , da ist in Deutschland ja schon der 24. 😉

Unndddd… Wie ganz viele wissen stehe ich total auf Countdowns, daher…
In 80 Tage kommt mich meine Gabi besuchen und wir machen Colorado, Mount Rushmore und ‚the Four Corners‘ unsicher.
Und exakt einen Monat später in 109 Tagen kommen Cornelia, Leo und Papa zu mir. Wuuuhuuuu ich freu mich 😀
Es ist echt gruselig, im Moment verfliegt die Zeit einfach nur!

Und ich hab noch ein kurzes Update vom Valentinstag, Abends gab es noch Kuchen und Geschenke für die ganze Familie und ich habe ein Charmsarmband mit einem Anhänger bekommen und eine Karte mit einem wundervollen Spruch meiner Hostmum drauf, ich hab mich riesig gefreut den meine Hostmum hat geschrieben:

„We love you Sophie! Don’t know what we’d do without you!!“

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Jaaa… Endlich musste ich den Valentinstag mal nicht alleine verbringen.
Ich hatte heute ein romantisches Date mit einem netten Herrn aus den Südstaaten und ich glaube ich bin verliebt, sein Name ist Rhett Butler und ich schätze mal es ist was Ernstes. Aber da ich mir wegen ihm noch nicht 100% sicher bin werde ich mich nachher noch evt mit Mr. Darcy, Jack (da ist ein Boot) Dawson oder einfach mit einer guten Freundin wie Bridget Jones (die kennt ja auch nen Mr. Darcy) treffen.

O.k. Spaß beiseite, ihr seht mein Valentinstag war genauso romantisch wie *hier billiges Beispiel einsetzen* und ich muss um ehrlich zu sein sagen, so viel schlimmer als in Deutschland war der Tag gar nicht. Sarah hat mir ne Karte und Schokolade geschenkt, ich meinen Gasteltern Schokoerdbeeren bzw. Konzertkarten und im Radio lief viel Geschnulze aber ansonsten ein ganz normaler Tag. Es hieß arbeiten, arbeiten, arbeiten aber auf ne angenehme Art und Weise.

Ansonsten wurden heute die Gewinner der „Top 100 International Exchange & Experience Blogs 2012“ bekannt gegeben.
Und was soll ich sagen… MEIN BLOG IST EINER DER TOP 100 (sogar der Top 50).
Ich bin auf Platz 30 😀 (239 haben mitgemacht), vielen, vielen Dank an alle die für mich gestimmt haben und nochmals vielen Dank, wer auch immer mich nominiert hat.
Ich freue mich riesig so weit vorne gelandet zu sein, danke, danke, danke.

IX12 - Top 100 International Exchange and Experience Blogs 2012

Langsam trudelt auch die erste Geburtstagspost ein und mich verreisst es fast die alle aufzumachen (noch 10 Tage… NERV).
Und eins durfte ich schon aufmachen, nämlich das Päckchen von Christin aus New York. Juhuuuu… Ich hab ein Autogramm von Alan Rickman (natürlich gebe ich damit nur ‚dezent‘ an und erwähne es nur in jedem dritten statt in jedem zweiten Satz). Christin hat es mir besorgt, da sie quasi bei ihm um die Ecke wohnt (er spielt gerade am Broadway).

Von Christin habe ich ja schon erzählt, sie war das Au Pair welches nach mir zu meiner alten Gastfamilie nach Chadds Ford gekommen ist und allein das wir zwei uns kennen gelernt haben war das ganze Drama dort wert. (Christin und mein Motto mittlerweile) Jeder der mich kennt weiß, dass ich mich vollkommen nach dem Satz von Opa Uri richte:
„80% der Menschheit sind Brummochsen.“
Sprich, ich erwarte das Schlimmste und lass mich dann lieber überraschen.
Umso erstaunter waren also alle, als ich jemanden kennen gelernt habe und sofort mochte. diese Person ist Christin. Es ist einfach schön jemanden zu haben, der genau dasselbe ‚durchgemacht‘ hat und der den ganzen Au Pair-Wahnsinn mitfühlt.
Als sie von meiner alten Gastfamilie wegging hab ich ja gehofft sie kommt nach Colorado, aber nein für sie ging es nach New York (in denselben Ort aus welchem auch ich nen Vorschlag während meines Rematches bekommen habe).
Wahrscheinlich ist es ganz gut, das wir jetzt sechs Flugstunden voneinander wegwohnen, ansonsten hätten uns die Amis schon mit Mistgabeln und Fackeln aus dem Land gejagt (Alan Rickman vorneweg dem wir an der Stage Door so auf den Zeiger gegangen wären, dass er uns wahrscheinlich erschlagen hätte, mit ner Teetasse ;-)).

Heute bin ich seit 3 Monaten in Colorado und in meinem fünften Monat in den USA, verrückt!

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Ich muss zugeben, ich mag meinen Musikgeschmack, aber wirklich außergewöhnlich ist dieser nicht, nichts worauf ich übermäßig stolz bin oder ähnliches…
Dafür finde ich meinen Filmgeschmack exzellent und lass darauf nichts kommen…
Von ‚Sinn und Sinnlichkeit‘ zu ‚The Sixth Sense‘, ‚Tatsächlich… Liebe‘ über ’96 Hours‘ bis hin zu der Herr der Ringe Trilogie ist eigentlich jedes Genre (natürlich nur mit seinen Besten ;-)) vertreten.

Daher versteht sich von selbst das ich mir ‚Star Wars Epiosode I‘ natürlich (noch mal – das letzte Mal war kurz bevor ich in die Schule gekommen bin) im Kino ansehen musste. Dieses Mal in den USA und in 3D. (Jaaa… Es ist Geldmacherei die Filme noch mal ins Kino zu bringen, aber so Deppen wie ich stehen drauf 😉 und rennen halt auch rein).

Eigentlich wollte ich morgen gehen, aber es kommt ja nie wie man denkt.
Gegen neun habe ich mit meinem Hostdad durch das Fernsehprogramm gezappt und da kamen wir auf das Thema ‚Indiana Jones‘ zu sprechen. Tja, Sophies Gedankengang:“ Indiana Jones – Harrison Ford – Star Wars – Oh der ‚erste‘ kam ja vor nen paar Tagen ins Kino, da hätte ich jetzt Lust drauf.“
Also runter gerannt, Kinoprogramm gecheckt, fertig gemacht und ab ins Kino.

Als ich in den Saal gekommen bin hat mich fast der Schlag getroffen. Lichtschwerter, Leute als Jedis verkleidet (auch ein Anakin war dabei), Boba Fett lief rum… Und ich war im Himmel… und etwas underdressed aber normalerweise bin ich die Verkleidete… und meistens die Einzige!
Ich saß mit offenem Mund da, während der Anakin erzählt ein kleines Mädchen hätte ihn böse angesprochen von wegen das ER ja all die Jünglinge getötet hätte (Star Wars Episode III). Dazu muss gesagt werden, das Kostüm war makellos, vom Handschuh über die Wunde im Gesicht alles da und dämlich wie ich bin hab ich ihn erst nach dem Kino nach nem Foto gefragt (da hatte er sich schon umgezogen – aber hey, ich durfte ein Lichtschwert halten).

Zurück zum Film… Als dieser begann (‚A long time ago in a galaxy far, far away….‘) jubelte das ganze Kino, es JUBELTE, allgemein eine Bombenstimmung und so ging es weiter bis am Schluss wieder gejubelt und geklatscht wurde.

Wenn ihr den Film ‚Fanboys‘ kennt, etwa so wie die Endszene war es bei mir im Kino, nicht ganz so viel aber in die Richtung. Ich bin immer noch hin und weg… Bitte mehr davon.

Bis morgen könnt ihr übrigens noch für meinen Blog auf http://www.lexiophiles.com/english/vote-for-your-favorite-ix12-blog-2 abstimmen.
Jetzt muss ich aber wirklich ins Bett und möge die Macht mit euch sein.

Boah, ich kann nicht glauben wie cool das heute war!

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Nein, ich bin nicht die Heulende-Mophie die gerade am liebsten in ihrem schönen Stuttgart wäre. Ganz im Gegenteil, mir geht’s gut meine Woche ist dafür dass Anna krank war sehr entspannt und heute Abend ist College, also eigentlich… Nichts über was ich mich beschweren könnte.
Meine Mädels liegen mir seit Tagen in den Ohren, dass sie mal mit Leo (meinem Bruder) Skypen wollen und heute hab ich es endlich geschafft und die beiden hat’s gar nicht interessiert. Pffff… Dann halt nicht!

So… Jetzt muss ich irgendwie die Kurve zurück zur Überschrift finden… Machen wir’s doch einfach so:

Sich Bilder von dem Urlaub mit den besten Freundinnen o. der kleinen Schwester in London anzusehen, Bilder aus London allgemein und nen Blog von einem Au Pair aus England durchzulesen ist KEINE gute Idee. Ich hab Londonweh*, das hatte ich auch schon in Deutschland ist also nichts vollkommen Neues.
Was würde ich alles für eine Tafel Cadbury oder britisches Englisch geben?! Ach, ich will meine Tube und das dazu gehörige ‚Please, mind the gap between the train and the plattform. This is Piccadilly Line…‘ O.k. um die Wahrheit zu sagen hab ich meinen nächsten London-Urlaub schon in Planung aber pssst!
Als ich noch in Pennsylvania war (damals vor 300 Jahren, Mensch Sophie des war vor drei Monaten), hab ich mich ab und zu gefragt ob es mir in England besser ergangen wäre…

Hätte-Würde-Sollte

Im Endeffekt kann ichs nicht wissen und ich bin unglaublich froh bei MEINER Gastfamilie gelandet zu sein, außerdem denke ich (das was Gabi mir schon prophezeit hatte) das ich wäre ich nach England gegangen sicherlich über Weihnachten etc. Heim geflogen wäre und das ist sicherlich nicht der Sinn des ganzen.
Ich liebe meine Gastfamilie wirklich, sie sind einfach wundervolle, liebe Menschen und ich könnte mir im Moment keine andere Familie für mein Au Pair Jahr vorstellen.

Apropos ein paar Highlights meiner Mädels.
Sarah erzählte mir ganz stolz nachdem ich aus Chicago zurück gekommen bin, dass sie das gesamte Wochenende nicht bitte und danke sagen mussten (wenn ich da bin funktioniert ohne ‚please‘ and ‚thank you‘ nix). Sie und Jack freuen sich ja auch schon wenn ich gehe, weil se dann wieder machen können, was sie wollen… Hihi, DAS will ich sehen.
Anna hingegen verkündigte mir letzte Woche (glaub ich), dass wenn ich am Flughafen auf dem Weg zurück nach Deutschland bin und meinen Koffer heben will merken werde das er viel schwerer ist und zwar weil sie drin ist. Nein Leute, nicht wegen mir… Sondern weil sie in Deutschland ganz viel ‚Kinder Bueno‘ essen will.
Meine Mädels sind schon echt einzigartig.

Wuhuuu… Bald geht es mit Svenja nach Seattle und gestern habe ich mit Silvia für ende März ein Hostel und unseren Flug nach New Orleans gebucht, dann ist schon April und mit Mama gehts durch Florida. Im Mai kommt Gabi und wir machen Colorado unsicher, daraufhin folgen Papa, Cornelia und Leo und dann kommt EVT. einen Roadtrip mit Miray und dann… Ähhh gehts schon fast wieder nach Hause O.o

* Jaaa… Das ist ein echtes Wort, fragt mal Gabi. Wir benutzen des dauernd

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Es war einmal vor laaaannngggeeerrr Zeit (2005 oder so), da träumte die kleine Sophie von einem weit entferntem Land, den USA und da die USA groß (sehr groß) ist, träumte sie etwas genauer und zwar von Chicago. (Warum genau, müssen wir hier jetzt nicht weiter erläutern). Die kleine Sophie hatte also mit ihrer Freundin Maike einen großen Traum, 2009 wollten die beiden zusammen nach Chicago…
Jaaa… Ich weiß, jetzt ist es 2012 und Maike war auch nicht dabei, trotzdem.

ICH WAR IN CHICAGO!!!

Und so windig fand ich die Stadt jetzt gar nicht. Als ich am Freitag aufgewacht bin, war hier nämlich Weltuntergangsstimmung, Schnee ohne Ende. Meine Hostis ließen mich mehrmals checken ob mein Flug überhaupt startet, doch es sah gut aus und somit fuhr mich mein Hostdad nach getaner Arbeit zum Flughafen.
Natürlich starteten wir wegen des Schnees nicht pünktlich, das Flugzeug musste noch enteist werden usw. aber gegen halb elf war ich dann endlich in Chicago, schnell ging es zum Hostel und ab ins Bett.

Am nächsten morgen ging es los Sarah treffen (ein Au Pair, welches in West Chicago wohnt) die sich bereit erklärt hat mir etwas Chicago zu zeigen. Wir trafen uns am Willis Tower (höchstes Gebäude der USA und nicht nach Bruce benannt) und ich hatte beschlossen, dass ich da rauf wollte um ganz oben auf der Glasplattform (103 Stock, 412 Meter hoch) zu stehen.
Jahaaa… Das hatte ICH beschlossen, ICH die schon im 2. Rang im ‚Savoy Theatre‘ in London Höhenangst hat. Erkennt ihr den Fehler?
Aber ich bin hoch und um euch die Aufregung zu nehmen, ich stand da wirklich drauf (Beweisfoto links).
Natürlich lief das nicht so locker ab wie gedacht.
Erst einmal war ein echt bescheidenes Wetter, man konnte quasi nix sehen da als wir oben war der Tower mitten in einer Wolke steckte und dann die Plattform. Ich hätte mir fast in die Hose gemacht, beim ersten Versuch klammerte ich mich an die Wand, stand mit nem halben Fuß auf der Plattform und versuchte panisch den Tipp von Sarah anzuwenden und nicht nach unten zu schauen. Danach ging Sarah federleicht auf die Plattform, schaute direkt nach unten und machte Bilder für mich. Da beschloss ich, ich will da richtig draufstehen. Also noch einmal mit klopfendem Herzen drauf, die Leute drum rum haben sich köstlich amüsiert, meinten ich soll noch weiter zurückgehen und doch nach unten schauen. Habe ich auch und bin dann laut aufschreiend wieder auf den undurchsichten Boden gerannt. Aber ein Bild habe ich trotzdem bekommen. Seht ihr meinen entspannten Gesichtsausdruck?

Danach sind Sarah und ich durch die Stadt geschlendert, waren im Millenium Park, bei der bekannten Bohne aus Chicago (weiß jemand was dieses Ungetüm bedeutet?) und danach sind wir weiter durch die Stadt geschlendert haben das ABC-Studio, die Chicago Times und viele mehr gesehen (Sarah weiß wirklich unglaublich viel über die Stadt).
Dank des grausamen Wetters in Denver, fand ich es in Chicago fast angenehm und überhaupt fiel mir nicht der Wind sondern eher die vielen Drehtüren auf.
Am Ende landeten wir am Navy Pier, haben dort zu Abend gegessen und da ich an diesem Tag ja noch nicht hoch genug oben war wollte ich davor noch Riesenrad fahren. Oben dachte ich mir dann auch „Super Idee!“ Aber nach dem höchsten Gebäude der USA war das eh ein Kinderspiel für mich… HAHA, denkste! Naja, so ganz werde ich diese Höhenangst wohl nie los.

Wir sind dann nachts zusammen zurück zu ihrem Bahnhof geschlendert und haben noch etwas das nächtliche Chicago genossen, durch den Theatre District und an Café’s vorbei welche direkt aus der Zeit von Al Capone stammen könnten und auch richtig dieses Flair hatten.
Heute ging es noch gemütlich frühstücken und dann auf zurück nach Denver.
Noch kann ich noch nicht glauben, dass ich in der Stadt war von der ich mit 13 geträumt habe. Chicago ist anders als gedacht aber eine sehr interessante Stadt.
Vielen, vielen dank Sarah für die tolle Führung und das du diesen ganzen Touri-Mist mitgemacht hast! An euch Leute, Sarah hat auch einen Blog unter Au Pairs ist er verlinkt. 😉

Ach ja… Und die Giants haben den Super Bowl gerade gewonnen (aber das nur nebenbei… denn, ICH WAR IN CHICAGO!)

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