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Archive for November 2011

Die Weihnachtszeit hat begonnen, auch hier in Colorado.
In Denver, Northglenn und Westminster sind die Straßen schon geschmückt und in Denver direkt ist sogar der Daniels & Fisher Tower bunt beleuchtet in grün und rot.
Sogar in unserer Straße sind ein paar Häuser so richtig übertrieben geschmückt, wie man es aus dem Fernsehen kennt.
Ich musste so lachen als ich das erste Haus so erleuchtet gesehen habe. Es wirkte irgendwie unwirklich.

So wirklich in weihnachtlicher Stimmung bin ich nicht, aber es ist ja auch noch ein Stück hin.

Das Wochenende habe ich in alter Sophie-Manier verbracht, am Samstagnachmittag waren meine Hostmum, Anna, Sarah und ich im Ballett in der Nussknacker.
Wunderschöne Musik, klasse Kostüme aber alles etwas kitschig inszeniert.
Meine Hostmum erzählte mir noch, dass wir nicht in ‚A Christmas Carol‘ gehen würde (eigentlich war geplant das wir alle zusammen gehen). Aber es war dann zu teuer, also habe ich kurzentschlossen selbst an der Abendkasse nachgefragt ob es noch Tickets gäbe.
Dort wurde mir berichtet es gäbe für Studenten eine Stunde vor Vorstellungsbeginn Karten für nur 10$. Ich habe mehrmals nachgefragt ob ich dafür nen Schülerausweis brauche und mir wurde jedesmal versichert, dass ich keinen bräuchte und dass zur Not die Ticketsverkäuferin die es mir gesagt hatte an diesem Abend auch arbeiten und mir die Karten verkaufen würde.
Haha, Stunden später (ich wollte es nicht riskieren wann anders zu gehen und dann definitiv keine 10$ Karten mehr zu bekommen – so wirklich daran glauben, dass ich die Karten auch ohne Ausweis bekommen würde tat ich nicht, da Erfahrung) war ich wieder am ‚Denver Center Of Performing Arts‘ und da wurde mir natürlich gesagt, ich bräuchte einen Ausweis, es war soo klar. An keiner Ticket Box dieser Welt geben se dir ermäßigte Karten ohne Ausweis, aber weil ich erzählt habe was mir die Frau am Nachmittag gesagt hatte, kam ich dann doch für 10$ rein (eine Ausnahme).

Danach ging es auf den Denver Christkindl Markt… JA, ihr habt richtig gelesen. Der Denver Christkindl Markt, bei mir zuhause heißt des zwar Weihnachtsmarkt aber hey… etwas Heimat in den USA!

Tatsächlich war der Weihnachtsmarkt fast wie in Stuttgart, nur etwa halb… Nein, ein sechzehntel so groß, ein Winzding. Aber mit Bierkrügen und Pyramiden zu kaufen.
Ein Bild mit dem Weihnachtsmann (hier heißt er ja bekanntlich Santa Claus) und dem Christkind hab ich auch bekommen und ihnen auch gleich erzählt das meine Cousins und Cousinen dieses Jahr SEHR artig waren.

Das Christkind sprach sogar deutsch und überhaupt habe ich auf diesem Markt unglaublich viel deutsch gehört, von Verkäufern und von Kunden.
Auch wenn die Geografiekenntnisse des Moderators nicht die besten waren.

‚A Christmas Carol‘ war wunderbar unglaublich schön und mit British English *seufz*. Echt sehenswert.
In einer Szene fängt ein Darsteller an rumzuschimpfen, ich hab kein Wort verstanden und da fragt ein anderer Darsteller ins Publikum ‚I have no idea what he said. Speaks someone german?“ Also der Kerl hat ja viel geredet, aber deutsch war es nicht 😉

Die Stadt Denver gefällt mir immer besser, sie ist echt interessant und was ich noch sagen wollte, der Film ‚In Time‘ ist unglaublich toll (war am Freitag nach dem Arbeiten drinnen). Einer der besten Filme die ich dieses Jahr gesehen habe.

Am Sonntag waren dann alle in meiner Gastfamilie vollkommen platt, krank somit fiel auch die Kirche aus. Hier geht gerade was um.

Die nächsten Wochen werden ganz schön stressig aber nach Weihnachten (vor dem ich Bammel habe) wird das auch wieder gelassener, denke ich.

Ich weiß, ich habe irgendwas vergessen zu erzählen aber es will und will mir nicht einfallen… Naja dann wars wohl nicht so wichtig.
Hoffe ich!

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Himmel! Oder HEAVEN wie ich hier dauernd sage (kein Witz).

Warum dieser Ausspruch?
Eigentlich gibt es zwei Gründe…
1. Schreib ich diese Woche viel O.o – etwas übertrieben, oder?
2. Bin ich überfress… *blick Richtung wütender Mama* übergessen

Gegen Ende meines Eintrages komm ich noch zu dem seltsamen rührseeligen Thanksgivingteil, aber vorerst kommt ein Bericht. Meines Thanksgiving.

Kaum kam ich morgens hoch da war in der Küche schon Hochbetrieb.
Es wurde schon gebacken, die Pies vorbereitet usw. Halligalli schon morgens um acht.
Ich hab mir dann kurzerhand die drei Kleinen geschnappt und bin mit ihnen in den Park gefahren, irgendwie hatte ich das Gefühl die standen zuhause mehr im Weg als sonst was.

Also zu viert auf in den Park (wenn ich den Weg nicht weiß, habe ich drei ausgezeichnete Navigationssysteme auf der Rückbank – die mich zwar gut überall hinleiten mich dabei aber wesentlich mehr Nerven als jedes TomTom kosten, obwohl sie meistens echt lieb sind).
Den Enten ein Thanksgiving-Dinner bereitet (Brot – darf man ja im Tümpel vor der Stuttgarter Oper den Enten nimmer geben, hier schon) und danach gings ans schaukeln, verstecke und fangespielen.
Auch schimpfen musste ich nicht zu wenig am Vormittag und innerlich hab ich gefragt, ob meine liebe Familie mich als ich 6-8 war auch ab und zu verkaufen wollte 😉

Später gings heim, es wurde noch etwas für die Schule getan und dann wurden Kartoffeln geschält usw. gegen zwei kamen Freunde mit Kindern von meinen Hostparents aus der Kirche und dann ging das große Essen los.

Truthahn, Süßkartoffelpüree mit Marshmallows drauf, Gemüse, Kartoffelbrei, selbstgemachte Brötchen (schmeckte eher wie Fladen), Pumpkin und Lemon Pie usw. Ich war lange nicht mehr so vollgegessen wie nach dem Thanksgiving dinner.

Es war echt lecker und irgendwie ganz anders als alles bekannte und ich bin richtig froh ein echtes Thanksgiving miterlebt zu haben. Richtig cool!

Neben dem Essen geht es an Thanksgiving vor allem ums dankbar sein.
Heißt ja nicht umsonst THANKSgiving.
Ich bin für so vieles dankbar und ich hab eigentlich nicht vor euch die Ohren hier vollzusülzen wie bei ner Oscarrede und zuerst Gott, der Academy, Superman und Batman zu danken (btw. dieses Jahr seh ich die Oscars endlich mal nicht erst um vier Uhr in der früh).
Aber ich so ganz kann ich das rührseelige Gerede nicht lassen.
Mir war immer bewusst dass mir meine Familie und meine Freunde wichtig sind. Doch wie sehr ich sie brauche und wie sehr sie alle hinter mir stehen, ist mir erst hier richtig bewusst geworden. Ich werde nicht jedem einzeln danken (das wird dann echt zu sehr Oscar-Schnulze) aber raus musste es trotzdem.

Übrigens, ich lade mit Absicht keine Bilder vom Essen hoch – fotografiertes Essen sieht immer nicht so lecker aus

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ICH DREHE DURCH!

Wenn ich nochmal jemanden in Deutschland über die 500 € Semestergebühren lästern höre bekommt derjenige deftig eine auf die Mütze.
Da ich im Januar mit dem College anfangen will und heute von meiner AD Debbie Jo, dass Infomaterial bekommen habe, habe ich heute damit angefangen mich zu erkundigen.

(Kurz für alle nicht vom Fach, damit das Jahr als erfolgreich beendet gilt MUSS ein Au Pair College Kurse belegen und sechs Credits (sprich 60 Stunden) sammeln und bestätigt haben, 500 $ Collegegebühren werden von der Hostfamily übernommen, alles was drüber geht muss das Au Pair selbst finanzieren. Von der Regierung so vorgegeben)

Mein ursprünglicher Plan war Spanisch und American History zu belegen.
So, von Spanisch hab ich mich gedanklich schon mal verabschiedet. Denn das kostet an der University of Colorado knapp 1300 $ für 5 Credits (sprich von ca. Januar bis Mai Unterricht).
An dem Front Range Community College kosten 6 Credits für Nonresident Personen 2605,80 $ (wir erinnern uns das sind 60 Stunden Unterricht), meine Kurse wären aber 8 Credits und würden für mich somit 3474,40 $ Kosten und der Himmel weiß was da noch alles an Aufnahmegebühren dazu kommt und das zu zahlen seh ich nicht ein!  Da wäre ja den Heimflug selber zahlen um einiges billiger -.-
Also, WEHE ich hör jemanden über die 500 € Studiengebühren pro Semester lästern.

Habe mich jetzt mal an meine AD und das Au Pair Forum von Intrax gewandt und gefragt wie es andere Au Pairs machen.

Es gibt zwar noch die Au Pair Class in Denver für 250 $ = 3 Credits, sprich für 500 $ bekomm ich meinen gesamten Unterricht aber die ist sechs/zwölf Wochen lang samstags! NERV! Ich wollte eigentlich reisen am Wochenende (Seattle, Chicago, New Orleans, Orlando etc). und das wollt ich am Wochenende machen, aber nein… Da dachte sich jemand man könnte da Unterricht abhalten.

Ein anderes Au Pair aus dem Forum hat mir berichtet, dass man sich für wenig(er) Geld als Gasthörerin in einem anderen College mit reinsetzen kann und seine Credits bekommt. Ich hoff einfach drauf, dass da nicht noch nen Haken ist, weil anscheinend ist dies die beste Möglichkeit.

Mich reizt das ganze ziemlich, denn eigentlich hatte ich mich aufs College gefreut!

Naja, ansonsten überleg ich grad noch jeden Montagabend zu ner Schauspielgruppe zu gehen, irgendwie hätt ich da Lust drauf (als ob es in meinem Leben noch nicht genug Drama geben würde).

Ich halt euch auf dem Laufenden… Mensch, wie mich dass nervt!

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So, jetzt bin ich einer Woche in Northglenn, Colorado und ich muss sagen, es ist der perfekte Ort um Au Pair zu sein.
Es ist vollkommen anders als in Deutschland.
Und das nicht nur weil die Rocky Mountains immer im Hintergrund (Westen) sind.

Und es ist kalt, richtig kalt.
Also nicht kalt = Eis, Schnee sondern kalt = Ohne Jacke geh ich nicht nach draußen.

Die Kinder mag ich sehr gerne und auch mit meiner Hostmum verstehe ich mich gut.

Mich haben jetzt schon einige gefragt wie mein Tag in etwa aussieht, darum hier nochmals für alle:
Ab um 7:00 Uhr geht es los zum Gym (dauert ca. ne dreiviertel Stunde da hinzufahren) die kleine Anna* hat nämlich jeden Tag morgens und abends mindestens zweieinhalb Stunden Gymnastik. Währendessen spiele ich mit Sarah*, hüpfe mit ihr von Trampolin zu Trampolin und durch die Schnitzelgrube (so eine wo Maike mal ihren Socken verloren hat), danach geht es nach Hause.
So gegen 11:00 Uhr sind wir wieder daheim. Meistens ist meine HM da und wir lernen mit den Mädels (diese haben ja Homeschool), gerade ist in Mathe mal und geteilt dran (grauenhaft zum erklären, des pack ich schon in Deutsch kaum).
Danach ist der Nachmittag meistens frei. Außer sie haben Klavier o.ä.
Gegen 15:00 Uhr geht es wieder zum Gymnastikunterricht, da bleibe ich dann aber nicht sondern geh meistens gleich wieder heim, denn danach hab ich OFF.
Ausnahmen bestätigen die Regel und in dieser Familie ist es auch eher so, dass ich allzeit bereit bin um einzuspringen.

Ich hatte das letzte Wochenende frei und hab mich mal nen bisschen darum gekümmert Anschluss zu finden (jetzt kling ich wie ein sozialer Härtefall).
Am Samstag war ich erst bei meiner AD Debbie Jo zum Weihnachtszeug malen und danach bin ich (all by myself *sing*) nach Denver rein gefahren und habe mir kurz entschlossen Karten für ‚Lion King‘ gekauft (es gab noch zwei Tickets, eines Reihe eins mit Sichteinschränkungen oder letzter Rang, letzte Reihe ohne einschränkungen – Was ich genommen habe ist keine Frage oder?). JUHU… Sucht nachgegangen (Mama meinte noch, du wirst nichts von dem Land sehen sondern dein ganzes Geld ins Theater tragen).
Da ich allerdings knapp vier Stunden Zeit hatte bis die Show losging war die große Frage, was mach ich jetzt?
Bin durch Denver geschlendert und dachte ‚ich könnt mir eigentlich den neuen Twilight ansehen‘. Gesagt – Kino gesucht – getan. Bereut!
Einer der dämlichsten Filme überhaupt.
Ja, ich mag die ersten drei Twilight-BÜCHER, dass vierte hatte was von ner Fanfiction und der Film war halt entsprechend flach.
Erste Reaktion danach war ‚Worst Film ever‘, evt. etwas übertrieben (‚Ey Mann, wo ist mein Auto‘ wird niemals als schlechtester Film abgelöst).

Und am Sonntag ging es mit zwei anderen Au Pairs erst in die Mall, dann Sonnenbrillen shoppen (ohne wirste beim Autofahren BLIND), danach Starbucks und nach einem kurzen Abstecher nach Boulder ins Kino. In was?
*hust* JA MANN. Die anderen beiden wollten in Breaking Dawn und ich noch nicht nach Hause -.- Im Klartext ihn ich habe ihn zum zweiten Mal gesehen, aber jetzt reichts für die nächsten dreihundert Jahre auch Mal.

Am Donnerstag gehen meine Gedanken nach Stuttgart, während hier Thanksgiving gefeiert wird und am Samstag geht es in ‚Der Nussknacker‘. JAAA meine Familie nimmt mich mit ins Theater. OLE…

Manchmal wünsch ich mich trotzdem ins vertraute Deutschland aber dass ist, denke ich, vollkommen normal.
*Namen geändert

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TADA… Ein Lebenszeichen von mir, habt ihr mich vermisst?
Es ist hier alles etwas stressig im Moment daher (denke ich) wird dies ein sehr… nun sagen wir mal knapper Eintrag.

Der Flug hier her war eigentlich ganz gut, (Southwest Airlines darf man ‚gratis‘ zwei Koffer a 50 Pounds mitnehmen), was mein Glück war denn… mein großer Koffer hatte ein Pound Übergewicht. WAHAAAAAAA… Also mitten auf dem Flughafen umgepackt und der kleine war dann so vollgestopft das mich die Servicetante was unterschreiben hat lassen das Southwest nicht dafür haftet wenn mein Koffer platzt, da er ‚überfüllt‘ ist.
Pfff… Die Frau (bzw. ihren Koffer) will ich sehen wenn sie sich nen Monat durch Pennsylvania geshoppt hat.
Daraufhin wollt ich echt nur noch in das Flugzeug steigen und losfliegen… HAHA natürlich hatte der Flieger Verspätung (mir fällt gerade auf das des wieder kein kurzer Beitrag ist – kurzfassen ist halt einfach net meins, Papa meinte mal, ich hab mit eineinhalb Jahren angefangen zu reden und seitdem nimmer aufgehört) und da SW leider Gottes freie Sitzwahl hatte saß ich in nem Mittelsitz (was aber halb so schlimm war, denn ich hab eh 80% des Fluges geschlafen).
By the way, Southwest hat mit Abstand die lustigste Crew überhaupt, fing schon beim Stewardessen-Sicherheitstraning an, als sie erklärt haben wie man die Schwimmwesten anlegt meinte einer der Stewards nur trocken, das wir die sicherlich brauchen da zwischen Philadelphia und Denver bekanntlich SEHR VIEL Wasser ist und der Flug endete mit den Worten ‚We love you but get out!“ I like

Abgeholt wurde ich noch am Flughafen von meiner Hostmum (diese ist nur ne halbe Stunde vor mir gelandet – kam von einem Business Meeting), wir haben zusammen auf ihren Mann gewartet. Das dauerte aber, da der Van auf der Hälfte der Strecke meinte: ‚Nö! Ich mag nimmer‘,
Gabi, überlese den nächsten Satz einfach!
Haha also musste einer der älteren Söhne erst den Dad und die drei Kleinen abholen um dann meine Hostmum und mich einzusammeln.

In dem Haus angekommen gab es ein großes Hallo (ich hab Heliumluftballons bekommen *evil smile*), aber ich muss sagen… Das Haus ist nicht gerade klinisch rein.
Wer mein Zimmer kennt dem wird es etwas sagen wenn mir Unordnung unangenehm auffällt. Aber sie sind alle sehr nett und unglaublich lieb zu mir.
Das komplette Gegenteil zu Familie Nummer eins!

Waren vorgestern noch unterwegs um neue Bettwäsche, ein GPS und extra essen für mich (was die Jungs nicht anrühren dürfen) zu kaufen.
Habe im Supermarkt eine Packung Red XYZ Cupcakes gesehen… WOHO… Ich werde platzen. Oma und Opa, das war ein Witz. Ich pass auf was ich esse und ich hab die Cupcakes nicht gekauft!

Meine Hostmum zeigt mir alles und die Landschaft ist UNGLAUBLICH! Ermsthaft, so was hab ich noch nicht gesehen… Im Westen immer die Rocky Mountains, Arschkalt und es sieht nen bisschen nach Wüste aus (liegts an der Jahreszeit oder wirds hier auch im Sommer nicht grün?).

Ich bin nen bisschen hinterher mit Mails etc. beantworten, da ich sofort am Dienstag angefangen hab zu arbeiten auch wie das mit Skype wird ist noch so ne Sache.
Acht Stunden Zeitunterschied und nen anderen Stundenplan sind halt nicht so einfach wegzudiskutieren.

Mhhh… Noch in Phili hab ich meinen Rechner und mein iPhone upgedatete. Hät ichs nur gelassen, jetzt spinnt Safari und ich bin auf Firefox umgestiegen.

Ansonsten… ÄHM. Am Mittwoch war ich abends meine neue AD (ich vermiss Karen :() und ein paar (nur deutsche) Au Pairs treffen, war ganz nett und morgen (Donnerstag) ist mein erster Tag vollkommen allein mit den Kids. WUHU… Ich bin gespannt. Dafür hab ich morgen aber gegen vier (eher fünf) aus 🙂

Bei mir ums Eck gibts nen Europamarkt. Drückt mir die Daumen für Kinderschokolade und gescheites Brot… Nicht diesen Toast!

Na das war doch mal nen richtig kurzer Eintrag. Eiskalt auf den Punkt, mir gehts gut Ende Gelände. 😛

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HAWU!
Ich dachte ja eigentlich nicht dass ich vor Montag noch mal was Aufregendes mache, eigentlich war das Aufregendste was ich geplant hatte ein Ausflug zur Concord Mall… Pustekuchen, die habe ich wahrscheinlich das letzte Mal gesehen… Denn anstatt das ich tausende von Dollar bei American Eagle auf den Kopf haue… war ich heute (12.11) in WASHINGTON DC! YEAAAHHHH

Von Papa und Cornelia hatte ich schon gehört wie schön die Stadt ist und Mama hat mir in dem großen Care-Paket auch nen Reiseführer für Washington mitgegeben. Aber erst mal alles auf Anfang.

Seit Dienstag lebe ich ja bei Karen (meiner AD). Ich war echt froh aus dem Haus meiner Hostmum rauszukommen, nicht weil sie irgendetwas bestimmtes getan hätte sondern einfach weil es nur noch unangenehm und komisch war. Bei Karen ist es super, die Frau ist wirklich eine Seele von einem Menschen. Ich hab keine Ahnung wie ich ihr für alles danken soll was sie für mich getan hat.
Jedenfalls lebe ich hier gerade glücklich und zufrieden, am Donnerstag war mein letztes Cluster Meeting (Übersetzung alle Au Pairs (die können) aus der Area treffen sich), ich habe meine Nachfolgerin kennen gelernt und es ist wirklich eine Sauerei!
Sie ist echt eine coole Socke und mit ihr hätte ich sicher hier noch viel Spaß gehabt… Aber eigentlich nicht, weil wenn ich bleiben würde wäre sie nicht da und… Alles viel zu kompliziert.
Jedenfalls haben bei diesem Meeting Priscila (ein anderes Au pair) und ich beschlossen, am Wochenende was zu unternehmen. Zur Auswahl standen Philadelphia sich genauer anschauen oder Washington DC.
Total witzlos das ich am Anfang schon verraten habe wo es hingeht -.- Jetzt könnt ihr gar nicht raten…

Chadds Ford; 8:45 h ES GEHT LOS!
Zwei Stunden Autofahrt lagen vor uns und das ist echt seltsam. Stellt euch mal vor… Nur zwei Stunden bis DC. I mean… ZWEI STUNDEN! So von jetzt auf gleich einfach da sein. Naja auf jeden Fall war die Fahrt angenehm. Es wurde viel gelacht und jeder Ami der mit uns auf der Straße war hat sich sicherlich gewünscht dass wir nach Europa/Südamerika zurückgehen, denn kaum sahen wir einen hübsch gefärbten Baum/ein tolles Straßenschild/Wasser/irgendwas was wichtig aussah, schon fuhr Priscila langsamer und ich machte Fotos… Es ging soweit das wir auf einer Brücke mit Blick auf das Washington Monument (wer scharf kombiniert hat wird bemerkt haben das es relativ nah am Ziel unserer Fahrt war ;-)) so langsam fuhren (im stockenden Verkehr) und beide die Hände mit Kamera aus dem Auto streckten um Bilder zumachen, dass wir unfreundlich angehupt wurden… Pfff… Euch will ich sehn wir ihr am Eifelturm vorbeifahrt -.-

Nachdem wir in Alexandra, VA (eine unglaublich schöne Stadt) noch Pris Freundin Chay eingesammelt hatten, ging es in die Stadt. Parkplatz suchen und losgelaufen… Sightseeing.
Ich hab mir Immobilien angesehen und mich dazu entschieden in ein großes Weißes Haus in Washington zu ziehen (zu sehen auf dem Bild ->).
Danach ging es im Zickzack durch die Stadt, jede annähernd wichtig aussehende Statue/Gebäude/Memorial Ding wurde fotografiert und ausgeruht wurde nur um Bilder zu machen.

By the way, muss ich mal kurz sagen, dass das Weiße Haus irgendwie viel kleiner ist als ich dachte (ich hätts fast übersehen wären da nicht die tausend Leute und Polizisten gewesen) und mittlerweile sind richtig viele Leute unterwegs die mit ihrem iPad Bilder machen.
Wir haben gesehen *lufthole* (ich schreib nur die Sachen auf die ich DEFINITIV noch weiß) das Weiße Haus, Washington Monument (von so ziemlich jeder Seite über den Tag verteilt), das Capitol (ewig langer Fußmarsch dahin), Botanischer Garten (o.k. da waren wir glaube ich nur fünf Minuten drin), Air and Space Museum (auch nur kurz reingeschaut weil bald die Sonne unterging und wir noch weiter mussten <- da haben wir auch was gegessen), World War II Memorial, Lincoln Memorial, Martin Luther King Junior Memorial und zum Franklin D. Roosevelt Memorial haben wirs nicht mehr geschafft. Denn mittlerweile war die Sonne weg und meine Füße protestierten laut, man kann das zwar alles gut erlaufen, aber es ist verdammt anstrengend, vor allem wenn man nur einen Tag Zeit hat. Somit war ich der glücklichste Mensch der Welt, als wir beschlossen das wir am heutigen Tage genug Männern gedacht hatten und jetzt lieber unseren Füßen gedenken und die Heimreise antreten.

Zum Schluss kann ich nur sagen das ich Washington unbeschreiblich toll finde und ein Tag reicht definitiv nicht aus um diese wunderschöne Stadt zu erkunden.
Um ehrlich zu sein kann ich es noch gar nicht glauben.
ICH WAR IN WASHINGTON.
Und habe Bilder gemacht bei denen Emmerich auf mich Stolz wäre. Ich muss gestehen beim Blick aufs Weiße Haus und das Capitol habe ich eher an Independence Day denken müssen und wie das alles in die Luft fliegt als daran wie beeindruckend das ist *hust*

Am Montag gehts nach Denver, ich bin echt gespannt.
Ach ja übrigens ich schreib ab und zu Karten, allerdings keine Massen wie aus dem Sommerurlaub, sondern eher nach dem Motto – Ich sehe die Karte und sie erinnert mich an XYZ also schreibe ich sie, nicht das ihr euch wundert 😉

WAAAA ICH WAR IN WASHINGTON *kann es immer noch nicht glauben*

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Sooo… Meine letzte Woche in Pennsylvania ist angebrochen.
Ich bin schon unglaublich aufgeregt und freue mich sehr darauf. Am Montagabend, da geht um 5.45 pm mein Flug nach Denver. Juhuuu…

Mein Wochenende war ganz o.k. ich habe angefangen mich zu erkundigen wer meine Karten für den Broadway will… Tut schon etwas weh die Karten zu verkaufen.
Aber ich bin froh hier raus zu kommen, die ein oder andere SMS  die ich in der letzten Woche bekommen habe hat mir nochmal gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war ins Rematch zu gehen.
Sitze mittlerweile schon auf gepackten Koffern und morgen mache ich einen Großputz bevor ich gehe denn…

Am Dienstag ziehe ich zu Karen (meinem Areadirektor), da meine Hostmum am Donnerstag ihr neues Au Pair bekommt. Mich würde ja sehr interessieren woher sie das hat wenn sie (wie ses mir gesagt hat) keine Rematch Au Pairs nimmt.

Seitdem ich im Rematch bin und ich sicherlich nicht bei dieser Familie bleiben werde geht es mir auch im Bezug aufs Heimweh sehr viel besser, es ist nämlich weg (bzw. kaum noch vorhanden).

Mir ist noch eine Geschichte eingefallen von der ich berichten wollte (ist allerdings schon ca. nen Monat her).
Es war der Tag als ich mit Mary durch halb Pennsylvania gefahren bin um verschiedene Sachen zu besorgen, irgendwann bemerkte ich „Scheiße… ich muss tanken!“ Also nächste Tankstelle gesucht, die Kreditkarte der Hostmum dabei gehabt, ihr noch schnell ne SMS geschrieben was ich tanken soll aus dem Auto gestiegen und dann…
Wäre es ein Comic gewesen hätte ich ein leuchtendes Fragezeichen über dem Kopf gehabt.
Hürde Nr. 1 – Wie bekomm ich das Tankding auf
HA! Knopf im Inneren des Wagens drücken – Hürde Nr. 1 erfolgreich beseitigt.
Hürde Nr. 2 – HILFE! WIE TANK ICH HIER… Von Deutschland aus war ich es gewohnt zuerst den Schlauch etc. anzubringen und so lange das Benzin reinlaufen zu lassen bis mein Geldbeutel beschloss es reicht. Aber hier… brachte das nix, es passierte NICHTS! Klein-Sophie ist ja nicht auf den Mund gefallen also… „Excuse me…“ Netten Kerl angeredet (ich kam mir noch nie in meinem Leben so wie eine dumme-Frau-beim-Autofahren vor wie in dieser Situation), der Mann hat mir geholfen (Erst muss man angeben wie viel man tanken will und dann gibt einem die Tankstelle auf den Cent genau so viel Benzin (bzw. man zieht die Karte einmal vor Beginn und einmal nach Ende durch), wenn man ‚Cash‘ zahlt muss man reingehen und es sagen).
Ich bin tausend Tode gestorben 🙂

P.S. ich habe meine Rubriken und die Navigation etwas verändert/umbenannt, nicht das ihr euch wundert

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