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Archive for Oktober 2011

Rematch

Ich hatte gehofft diese Wörter nie schreiben zu müssen, doch leider… Muss ich!

Ich werde die Familie wechseln. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich dazu groß schreiben soll, wer mit mir in den letzten zwei Wochen geredet hat weiß sicher dass es mir hier nicht gut geht (es liegt nicht am Heimweh).

Meine HM und ich haben geredet und sie meinte ich werde mit den Kindern nicht richtig warm und das es sehr große kulturelle Unterschiede gibt zwischen Deutschland und den Staaten, sie meinte ich hätte John gestern angeschrien (habe ich definitiv nicht, ich habe ihm nur erklärt das ich will dass er sich die Zähne putzt und ich habe nicht geschrien) und dass sie so etwas nicht will (verstehe ich, aber die einzige Person die hier im Haus schreit ist sie und ihre Kinder -> btw. drei andere Au Pairs hat sie auch schon entlassen weil sie angeblich geschrien hätten), sie meinte was ich denn jetzt machen will…
Ich habe überlegt, um ehrlich zu sein habe ich mit dem Rematchgedanken schon eine ganze Weile gespielt.
Da ich in einigen Sachen dreist angelogen wurde und ich hier halt nur das Hausmädchen/Nanny bin, bevor ich gesagt habe was ich machen will habe ich ihr erklärt, dass mich die Thanksgivingsache traurig macht und das ich das Gefühl habe ihnen egal zu sein, sie meinte nur das ja ihres Freundes Eltern sie eingeladen hätten und das sie ja mich auch nicht dabei haben will weil ich mit den Kindern nicht warm werde.
Darauf habe ich ihr erzählt, dass ich denke das ich nen guten Draht zu John habe (wir reisen Witze, er umarmt mich und sagt ‚I think you’re a good Nanny‘) und sie meinte, nee er fände des auch dass ich nicht mit ihm warm werde.
Um ehrlich zu sein hab ich teilweise gehofft das sie mich ins Rematch schickt und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: kann ich wirklich bei einer Familie bleiben bei der ich hoffe, sie wollen mich nicht mehr, weil es mir nicht gut bei ihnen geht? Nein!
Da meinte ich, ich will ein Rematch (habe es etwas netter ausgedrückt).
Sie meinte noch (hat sie mir auch schon auf der Fahrt von Jersey hierher erzählt), dass die meisten Rematchmädels wieder nach Hause müssen weil sie keine neue Familie finden. Da habe ich in meinen Foren aber anderes gelesen.

Ich habe unsägliche Angst vor der Zukunft, keine neue Familie zu finden und nach Hause zu müssen.

Aber hier will und kann ich nicht bleiben. Das macht mich kaputt und das wurde mir durch dieses Gespräch nochmals bestätigt.

Meine HM hat schon Karen eine Mail geschrieben und ich… zittere. Drückt mir die Daumen.
Ich habe zwei Wochen um eine neue Familie zu finden!

Ich schätze mal manche sind jetzt sauer auf mich… Ich hoffe nicht!

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Heute vor einem Monat, saß ich noch im Flugzeug auf dem Weg nach New York.
Ehrlich gesagt kann ich gar nicht glauben, dass ich schon einen ganzen Monat hier bin. Vom Gefühl her sind es zwei Wochen evt. drei… Aber ein Monat.
11 more to go!

Was habe ich bis jetzt erlebt? Ähhmm viel…
Ich fahre auf amerikanischen Straßen, war in Philadelphia, habe einen Hay Ride und ein Haunted House besucht, habe gearbeitet, habe viel zu viel Geld ausgeben (ich bin süchtig nach American Eagel) und hatte bis jetzt eigentlich eine ganz gute Zeit. 
Was nicht zuletzt daran liegt, dass ich eine super Areadirektorin habe und hier echt nette Mädels wohnen. Außerdem habe ich (mal wieder) bewiesen bekommen was für eine tolle Familie und was für tolle Freunde ich habe. (Jaaa… Jetzt hebt aber nicht gleich ab).

Und.. Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie in so kurzer Zeit so viele Briefe bekommen. ❤
Wundervolle Briefe und das coolste Paket meines bisherigen Lebens 🙂Natürlich von meiner lieben Mama, schaut mal was die mir alles geschickt hat 🙂

Habe ich mich eingelebt?
Ich denke schon, natürlich noch nicht ganz und mein Heimweh ist noch nicht ganz verschwunden (es tritt immer um die Mittagszeit hier (also abends in Europa)) auf, aber spätestens wenn ich gegen neun mit dem Arbeiten fertig bin ist es verschwunden.

Meine Hostfamilie ist ganz o.k. Ich habe teilweise ganz schön daran zu knabbern das ich hier wirklich nur ne Arbeitskraft und kein Familienmitglied bin (es geht auch anders, wie man z.B. bei anderen Au Pairs hier in meiner Gegend sieht), aber schlecht geht es mir bei ihnen nicht.  Ich bin nur etwas enttäuscht, dass mir manche Dinge verheimlicht wurden oder ich einfach angelogen wurde.
Mit den Kindern komm ich soweit ganz gut zurecht. Ich verbringe gerne Zeit mit John und wenn wir alleine sind haben wir zwei richtig Spaß zusammen, kritisch wird es erst wenn mehr Leute dabei sind. Bei Mary habe ich gerade das Gefühl, dass ich ihr unglaublich auf den Zeiger gehe und sie sich wünscht ich würde verschwinden.
Ich hoffe das legt sich noch!

Trotzdem versuche ich mir ein schönes Jahr zu machen und in 23 Tagen und ein paar Stunden geht es nach New York. Darauf freu ich mich schon unglaublich.

An dieser Stelle, ich bin echt überrascht wie viele schon den Blog entdeckt haben (auch Leute die ich persönlich gar nicht kenne), das freut mich sehr. Ich versuche weiterhin regelmässig etwas zu posten 🙂

Jetzt genieße ich meine Pause und werde noch etwas darüber staunen, dass ich schon nen Monat hier bin!

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Wie ein paar sicherlich wissen, steh ich total auf Halloween, ich finde es ist ein absolut genialer Tag und ich finde es echt schade dass dieser in Deutschland nicht so gefeiert wird wie in den Staaten.

Wobei ich sagen muss das mich die Deko in meiner Nachbarschaft nicht wirklich umhaut, ich meine… Hier ist kaum was dekoriert. Ich hoffe dies ändert sich innerhalb der nächsten ähhh paar Tagen.

Ich versuche hier jedenfalls so viele Halloween-Erlebnisse mitzunehmen wie nur möglich. Tjaaaa… Wie ich bereits erwähnt habe wollten Tati, Nadia und ich in ein ‚Haunted House‘ nach Philadelphia fahren…
Haunted House war DEZENT untertrieben, denn wir waren am Freitag in ‚Terror Behind the Walls‘ im Eastern State Penitentiary (ehemaliges Gefängnis in Phili, Al Capone etc. saßen da drinnen).
Um sieben sind wir losgefahren halb acht waren wir da und es wurde uns mitgeteilt, frühster Einlass für uns wäre um halb 12. Ja, ihr habt richtig gelesen… HALB ZWÖLF (abends).
Aber HEY, wir wollten da rein, also zahlten wir brav und warteten drei Stunden lang bis wir…
STOP!
Warten? Drei Stunden lang? Klingt öde?
Wars aber nicht…
Jaaa…. ich weis ihr sitzt jetzt mit großen fragenden Augen vor eurem Rechner und wundert euch, wie kann drei Stunden warten, draußen, in der Kälte nicht langweilig sein kann, nun ja… evt. wäre es langweilig gewesen wenn nicht ca. 20 ‚Monster‘ umhergelaufen wären. Verrückte Gefangene mit schrecklichen Wunden, Wärter mit nem halben Gesicht, gruselige Psychos auf Stelzen usw.
Diese seltsamen Gestalten fielen in dem ganzen Getümmel (jaa… Wer gut kombiniert hat wird aufgefallen sein, dass wenn man um halb neun da ist aber erst um halb zwölf rein kann, die logische Schlussfolgerung sein muss… Das es echt voll war) gar nicht auf. Man hat sie nicht bemerkt wenn man nicht auf sie geachtet hat, aber nachdem man von dem Ersten erschreckt wurde, hat man sich immer unsicher umgesehen. Teilweise war man zwar von den anderen Besuchern mehr gegruselt als von den Monstern, aber dass tut jetzt nix zur Sache 😉

Nach einem kurzen Abstecher in ‚Jack’s Firehouse‘ standen wir dann endlich in der 11:30 pm Schlange.
Die Gestalten fielen immer weniger auf und in Abständen hörte man noch das ein oder andere Kreischen.
Endloses Anstehen später waren wir endlich im Knast (MUHAHA…) und wurden (natürlich) noch schnell auf Waffen etc. untersucht, Tati muss besonders gefährlich ausgesehen haben. Sie musste sogar ihren Geldbeutel auseinander nehmen.
Wieder folgte anstehen, nettes Gerede mit einem jungen Herren der zwar meinte er würde die etwas verängstigte Nadia und uns beschützen, es aber 10 Sekunden später vergessen zu haben schien, ansonsten wäre ich nicht kreischend nen Meter zur Seite gesprungen als mir ein gruseliges Etwas ins Ohr geknirscht hatte.

Dann ging es los… Tati voraus, die zitternde Nadia an der Hand und ich (bei Nadia untergehakt) hinterher.

Es war echt cool! Nichts für jeden, aber einfach ein echter Spaß. Es ging quer durchs Gefängnis an Zellen mit gruseligen Gestalten vorbei, durch Nebel mit dunklen Schatten, ein Raum in welchem man mit 3D Brillen auf der Nase durch musste (man hat die Gestalten nicht gesehen und es war grell bunt und irgendwie seltsam) usw.

Nur einen Zwischenfall gab es, in einem Raum mit grellen Lichtblitzen und noch seltsameren Gestalten ist kurz vor uns ein Mädchen umgekippt.
(Die Veranstalter haben sicherlich drei Kreuze gemacht dass jeder bevor er das Gefängnis betritt nen Wisch unterschreiben musste wo unteranderem drin stand, dass man sie nicht verklagen wird)
Aber sehr seltsam wenn auf einmal die Monster „Excuse me“ sagen und dem Mädchen helfen, es folgte ein kurzes rumstehen, rausgehen, warten und dann ging es weiter.

Tati ging weiterhin unerschrocken (manchmal singend und mit den Monstern scherzend) voraus, eine Nadia die des alles nicht so lustig fand hinterher und ich… Zwar gegruselt aber im großen und ganzen schwer beeindruckt  und mit einer kindischen Freude bei der Sache.

Viel zu schnell war der ganze Spaß vorbei und heim ging es.
Ich war tot nach diesem Abend, hing meine leuchtenden-Teufels-Hörner neben den Spiegel, lies mich ins Bett fallen und schlief wie ein Baby.

Was wir aus diesem Eintrag gelernt haben?
Wenn man die Chance hat sich ‚Terror Behind the Walls‘ in Philadelphia anzusehen… MUSS MAN ES MACHEN.

Und btw. in diesem Gefängnis wurde unter anderem ’12 Monkeys‘ mit Bruce Willis gedreht.

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Ein relativ bekannter Dirigent und Pianist hat mal gemeint er seie in seinem Theater der Depp vom Dienst. Ich bezweifle dass dieser stolze Ritter die Wörter ‚Depp vom Dienst‘ jemals voll begreifen konnte, es seiden er war mal Au Pair in den USA.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich eigentlich gar nicht vorhatte heute etwas zu schreiben, aber da mir Natha befohlen hat etwas zu posten (zwar vor etlichen Stunden aber darum geht’s nicht) und ich doch etwas Wortkotze loswerden kann ist dies die Ideale Gelegenheit.

Zu meinem Momentanen Leben.
Bzw. kommen wir erst mal zu dem Hundeleben, die zwei Hunde meiner Hostfamily leben ja bekanntermassen im Keller und bis vor einigen Tagen lebten sie in einem winzigen Käfig, doch seit Samstag haben sie ein relativ großes Gehege mit einer Hundeklappe nach draußen (wagt es nicht über das Wort Hundeklappe zu lachen).
Habe ich schon erwähnt das die beiden Hunde einen deftig an der Klatsche haben?
Die sind wirklich jenseits von gut und böse. Der eine springt an alles und jedem Hoch, rollt sich dauernd auf dem Boden, isst kein Hundefutter aber Gras, bespringt den anderen Hund die ganze Zeit oder greift ihn an und sieht aus wie Rose’s Hund aus Titanic. Und der andere? Der hat einen Zug drauf an der leine, isst ebenfalls Gras (aber auch alles andere was ihm vor die Nase kommt),  bellt alles an und ist wirklich grauenhaft beim Gassi gehen… Im Klartext, ich will niemals eigene Hunde haben, ich bleibe bei Katzen!

Sooo… Jetzt hab ich genug über die Hunde gelästert.
Kommen wir mal kurz zu etwas anderem…
Wie beschreibe ich meinen Job?
Ich bin Kindermädchen, Chauffeur, Chef-Aufwärmer, Hundesitter, Hausmädchen, Personal assistant  und das alles auf einmal. Eigentlich sollte Familien Mitglied auch noch drin stehen, aber das stimmt nicht ganz.
Um ehrlich zu sein bin ich gerade etwas gefrustet, nicht nur das ich mir wie Anne Hatahway in ‚Der Teufel trägt Prada‘ vorkomme (bedeutet, wenn mein Handy klingelt will ich es eigentlich in die nächste Ecke werfen, es im Mixer zerkleinern oder mit dem Van drüber fahren oder ähnliches) nein… Es hat sich rausgestellt dass mir während des Matching Prozesses nicht immer ganz die Wahrheit gesagt wurde und dies Kekst mich richtig an.  Im Klartext, von wegen Familienanschluss (wonach ich beim Telefonieren ausdrücklich gefragt hatte) ich werde Thanksgiving alleine hier verbringen (mit den Hunden), während der Rest weg fährt…
Prinzipiell find ich das gar nicht so übel, aber trotzdem nervt mich das tierisch (nicht so sehr dass ich aufstehe und dagegen rebelliere aber etwas angepisst bin ich schon, vor allem weil ich es eher durch Zufall mitbekommen habe), ich bin hier halt wirklich nicht wichtig für die Familie (ausserhalb meiner Arbeit) und dass ist ganz schön zum kotzen.

Aber genug des Gemotzes.
Am Wochenende geht es (hoffentlich) in ein ‚Haunted House‘ nach Philadelphia, außerdem habe ich Samstag UND Sonntag frei (drei Kreuze) und in nem Monat bin ich schon zwei Monate… Nein, Spaß ich wollte sagen… In nem Monat bin ich in New York und darf Hugh Jackman ca. 300 Nummern von meinen ‚engsten‘ Freunden zustecken *hust* könnt mir auch schlimmeres vorstellen XD

Das wars erstmal wieder aus Pennsylvania.

HALT STOP! Eine Sache noch…

Hiermit Entschuldige ich mich öffentlich bei Natha, Melli, Maren & Co*. das sie den Link bzw. die Info dass ich einen Blog habe erst sehr spät und eher durch Zufall bekommen haben.
Es war keine Absicht (möchte ich euch glauben lassen, nein im Ernst… War es wirklich nicht) und ich bitte untertänigst um Verzeihung 🙂

Und jetzt wirklich, gute Nacht ihr Lieben.

* = Damit meine ich auch alle nicht genannten welche erst relativ spät von meinem Blog erfahren haben

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Eigentlich geht dieser Beitrag natürlich nicht über die gesamten drei Wochen hier sondern nur über die letzten Tage, aber ich nutze den Beitrag etwas dazu um mal nen allgemeines Feedback zu geben, jedenfalls denke ich das am Anfang des Beitrages oft vergess ich des [worauf ich am Anfang hinaus wollte] während ich schreibe.

Im Moment sitze ich auf meinem Bett in meinem Zimmer und habe mir etwas vertrautes ins Haus geholt (sprich, ich schaue Filme die ich liebe) und betrachte meine Errungenschaften der letzten Tage.

Was habe ich eigentlich in meinen letzten paar Tagen hier gemacht? Ähhhmm… Also ich muss sagen dass die Woche bis ca. gestern ziemlich beschissen war, es war stressig mit den Kindern und ich hatte des Gefühl alles falsch zumachen und wahrscheinlich rausgeworfen zu werden, ich habe eben noch keine wirkliche Routine Nachmittags (morgens bekomm ich es eigentlich ganz gut hin). Zudem verarscht mich John dauernd, bzw testet mich und lügt mich dreist an und ich habe Angst wen ich zu hart durchgreife erzählt er es seiner Mum und ich bekomme ärger, weil zu wem würdet ihr halten? Zu dem dummen Au Pair aus Deutschland oder zu eurem Kind?

Das Heimweh ist nicht mehr so schlimm wie in Woche Nr. 1, aber vollkommen weg ist es nicht und wenn ich so meine anderen Au Pair Mädels hier beachte wird es auch nie ganz weg sein, aber es wird einfacher.
Jeden Tag vermisse ich jemand anderen am meisten, mal Mama und unsere Gespräche, mal Papa, Cornelia und Leo mit Spinatpfannkuchen (oder allgemein Pfannkuchen die keine Pan Cakes sind), mal dumme Witze mit Bebe, mal telefonieren mit Gabi oder die gesamten Mädels, mal Stanzi und Michie besuchen… O.k. I think you get it.
Heute war es Joosel, mit dem ich gerne über einen Witz (über Star Wars) aus ‚How I Met Your Mother‘ geredet hätte.
Aber es wird besser.

Sooo… Was hab ich dieses Wochenende gemacht? Gestern habe ich bis 22:00 Uhr (eigentlich nur bis 21:00 Uhr gearbeitet) und heute? 
War ich mit Tati und Nadia im Kino und shoppen.
Wir waren in ‚Footlose‘ der Film war anders als erwartet und ganz nett, ich würde ihn aber nicht umbedingt empfehlen.
Für alle Fans von abgefahren essen, was ich jetzt Berichte ist  für euch. Die haben hier im Kino eine RIESEN Snackbar. Da gibt es nicht nur Popcorn (‚Mit echter Butter wie im Kino‘), Süßzeug und  Nachos sondern auch Pizza und Co. Was bedeutet wenn wir des in Deutschland hätten müssten wir nie wieder vor dem Kino essen gehen, ein hoch auf die Faulheit. Btw. ich hab für Popcorn und Cola 12,95 $ gezahlt. ZU KRASS, da wird man ja arm.

Danach war ich an einer Wohltätigkeitsorganisation beteiligt unter dem Motto „Shop against Homesickness“. O.k. ich gebe zu, es war nicht für die Wohlfahrt sondern nur für mich aber es hat richtig Spaß gemacht.

Btw. nächsten Monat fahre ich nach New York City und lasse den Freak in mir nach draussen. Bedeutet, ich gebe mir mindestens zwei Broadway Shows (für die ich schon Karten haben). Nr. 1 Show ist ‚How To Succeed In Business Without Really Trying‘ welches ich mir nur wegen der Story ansehe und nicht weil Daniel Radcliffe die Hauptrolle spielt *heiligenschein poliere* und die zweite Show wäre (mehr ein Konzert) ‚Hugh Jackman Back on Broadway‘ ebenfalls nicht nur wegen Hugh Jackman *hust*. Nimmt mir das IRGENDJEMAND ab? Nein, Ok gut ich würds mir auch nicht glauben.

Sooo… Weis noch irgendjemand auf was ich am Anfang hinaus wollte? Nee auch egal…

Spaß! Ähmmm… Also ich muss sagen mir geht’s hier ganz gut und doch freue ich mich schon sehr aufs nach Hause kommen. Doch mir geht es gut.
Von mir aus breche ich definitiv nicht ab, also Oma und Opa… Ihr könnt aufatmen.

Das wars soweit. Vielen Dank für die vielen Kommentare, ich freue mich sehr darüber 🙂

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5 Dinge die einem Au Pair den Tag versüßen

  1. Post aus Deutschland bekommen (schon vor ein paar Tagen kam ein Brief von Oma Carla an, heute einer von Oma Bertel und Opa Fritz und Mama hat gestern ein Päckchen in Richtung Pennsylvania geschickt)
  2. Die weltgrößten Schokoladenerdbeeren essen (die dazu auch noch unverschämt lecker sind, ich muss mich bei der Männerwahl definitiv an meine Hostmum halten, die hat anscheinend den richtigen Riecher)
  3. Merken das dass Heimweh merklich schwächer wird (bedeutet, ich vermisse zwar alle schrecklich, habe aber keine schlimmen Heulattacken oder ähnliches mehr)
  4. Eine Nachricht von den anderen Au Pairs bekommen welche sich erkundigen wie es einem geht und ob man nächsten Sonntag Zeit hätte (STRIKE!)
  5. Vom Gastkind gesagt bekommen ‚You’re a good Nanny‘ und das der selbige einen knuddelt und darauf besteht von einem selber ins Bett gebracht zu werden.

Des weiteren gibt es nicht sonderlich viel Neues.
Ich habe eine unglaubliche Lust auf shoppen und habe jetzt eigentlich ne ziemlich gechillte Woche vor mir. Jedenfalls wirkt das auf dem Papier so (ich wette in Wirklichkeit wird das alles nicht so easy).

Heute war ein normaler Tag, die Morgenroutine wird immer besser. Ich glaube ich habe allmählich den Dreh raus!

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Wuhuu… Gestern ging es das erste Mal nach Philadelphia.

Zusammen mit zwei anderen Au Pairs Tati und Nadja.Wir haben uns morgens getroffen und haben nach einem kurzen Frühstück uns auf den Weg nach Phili gemacht.

Kurz vor Phili kam dann ein Megastau, habe ich erwähnt dass es hier dauernd und immer staut?Einen der Gründe, den meine HM immer nennt und  deswegen oft zu spät kommt.
Naja auf jeden Fall standen wir in brütender Hitze und weit und breit nichts zum Ablenken, die Laune war nicht gerade auf dem Höhepunkt und es wurde auch nicht besser als wir den Stau hinter uns gelassen hatten und mit dem Wagen nach Philadelphia reinfuhren.
Der Himmel weis was da gestern los war, denn so ziemlich jede Straße die wir gebraucht haben war gesperrt, es war zum Kotzen. Zudem hat das Navi (bzw.die zwei Navis welche wir dabei hatten) uns überall hingeleitet nur nicht zu dem Platz wo wir hinwollten. Nach zwei Stunden, kreuz und quer durch Philadelphia fahren, bin ich schliesslich an einer der gesperrten Straßen rausgesprungen während die anderen zwei kurz um den Block gefahren sind und ich bin zum nächsten Polizisten gerannt und habe ihn gefragt wie man zum ‚Love Park‘ kommt.
Der hat uns dann einen wesentlich einfacheren und schnelleren Weg als das Navi (welches sich nur durch die gesperrten Straßen bewegen wollte) durch Philadelphia zu dem Platz gezeigt hat und dort angekommen konnten wir keinen Parkplatz finden, jaaa es klingt wie ein schlechter Witz aber die einzigen freien Parkplätze kosteten pro halbe Stunde 7 $!!!
Und da haben wir beschlossen, Phili läuft uns nicht weg und wir kommen einfach in ein paar Wochen nochmal hin und schauen uns alles genau an.

Aber selbst wenn ich nicht ausgestiegen bin kann ich sagen. Philadelphia ist wirklich schön, es ist nicht so chaotisch wie  in New York sondern wirkt geordneter. Ich freu mich schon es richtig zu erkunden.

Danach waren wir noch bei Tati zu Hause und dann bei einer Geburtstagsparty von einem anderen Au Pair. Es hat richtig Spaß gemacht mal raus zu kommen und ich habe beschlossen dieses Jahr in vollen Zügen zu genießen.

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