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Jetzt bin ich wieder allein… Gestern Nachmittag habe ich mich von Papa, Cornelia und Leo wieder verabschiedet. Aber wir fangen ganz am Anfang an.

Der Rest meiner Arbeitswoche war nicht schön. Ich kämpfe die ganze Zeit gegen Sarah und ihre Freundin Bonny an, die es sich anscheinend zur Lebensaufgabe gemacht zu haben mir das Leben zur schwer wie möglich zu machen. Ich zähle wirklich im Moment die Tage runter bis ich mich nicht mehr mit ihr auseinandersetzen muss, ja das klingt ziemlich gemein. Aber Sarah ist gerade wirklich nicht einfach zu händeln.

Dafür war mein Wochenende umso schöner.
Gestern habe ich die letzten Stunden mit Papa, Cornelia und Leo im Denver Aquarium verbracht. Ein echt großes und sehr faszinierendes ‘Museum’. Die haben ein riesiges Haifischbecken und jede Menge Fische (verwundert euch jetzt, oder… Fische im Aquarium). Aber es war echt cool… Man kann sogar (wenn man vorher nen Termin ausmacht) schwimmen u.a. auch im Haifischbecken. Außerdem hat das Denver Aquarium auch echte Meerjungfrauen (wie Arielle und so) ;-)
Wers mir nicht glauben will, schaut selber nach.
Danach sind wir nochmals nach Denver reingefahren und sind etwas durch Downtown geschlendert, leider hatten wir Pech mit dem Feuerwehrmuseum (es hatte geschlossen). Daher saßen wir in der 16th Street Mall und Leo hat viele Fotos mit meiner Kamera gemacht. Hier eine Kostprobe:

Ich bin später nicht mit zum Flughafen gefahren, da ich schon da ziemlich traurig war dass die drei wieder gehen. Daher habe ich mich früher verabschiedet (natürlich mit vielen Tränen, ohne gehts bei mir ja nicht) und bin zu Vicky zur Frustbekämpfung gefahren.
Dort saßen wir bei ihr auf der Couch haben gequatscht und uns schließlich dazu entschieden, erst essen in die Cheescake Factory zu gehen (was irgendwie nicht so gut wie sonst war) und dazu gab es Musik von einem Dudelsack spieler der an der Straße stand… War irgendwie unpassend. Danach ging es ins Kino (jaaa wir haben versucht uns mit allen Mitteln abzulenken), wir sind in ‘Rock of Ages’ gegangen, war ganz lustig und dann gings noch kurz zu Vicky nach Hause bevor ich wieder heim bin.

Mein Sonntag war wie immer. Papa, Cornelia und Leo sind gut in der Schweiz angekommen auch wenn der Rückflug eine Katastrophe war und ich habe überhaupt keine Lust auf morgen ….arbeiten… Aber was sein muss, muss sein. Seit vorgestern habe ich Kontakt mit einem eventuellen Nachfolge Au Pair… Aber noch ist nichts sicher :D

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HAWU!
Ich dachte ja eigentlich nicht dass ich vor Montag noch mal was Aufregendes mache, eigentlich war das Aufregendste was ich geplant hatte ein Ausflug zur Concord Mall… Pustekuchen, die habe ich wahrscheinlich das letzte Mal gesehen… Denn anstatt das ich tausende von Dollar bei American Eagle auf den Kopf haue… war ich heute (12.11) in WASHINGTON DC! YEAAAHHHH

Von Papa und Cornelia hatte ich schon gehört wie schön die Stadt ist und Mama hat mir in dem großen Care-Paket auch nen Reiseführer für Washington mitgegeben. Aber erst mal alles auf Anfang.

Seit Dienstag lebe ich ja bei Karen (meiner AD). Ich war echt froh aus dem Haus meiner Hostmum rauszukommen, nicht weil sie irgendetwas bestimmtes getan hätte sondern einfach weil es nur noch unangenehm und komisch war. Bei Karen ist es super, die Frau ist wirklich eine Seele von einem Menschen. Ich hab keine Ahnung wie ich ihr für alles danken soll was sie für mich getan hat.
Jedenfalls lebe ich hier gerade glücklich und zufrieden, am Donnerstag war mein letztes Cluster Meeting (Übersetzung alle Au Pairs (die können) aus der Area treffen sich), ich habe meine Nachfolgerin kennen gelernt und es ist wirklich eine Sauerei!
Sie ist echt eine coole Socke und mit ihr hätte ich sicher hier noch viel Spaß gehabt… Aber eigentlich nicht, weil wenn ich bleiben würde wäre sie nicht da und… Alles viel zu kompliziert.
Jedenfalls haben bei diesem Meeting Priscila (ein anderes Au pair) und ich beschlossen, am Wochenende was zu unternehmen. Zur Auswahl standen Philadelphia sich genauer anschauen oder Washington DC.
Total witzlos das ich am Anfang schon verraten habe wo es hingeht -.- Jetzt könnt ihr gar nicht raten…

Chadds Ford; 8:45 h ES GEHT LOS!
Zwei Stunden Autofahrt lagen vor uns und das ist echt seltsam. Stellt euch mal vor… Nur zwei Stunden bis DC. I mean… ZWEI STUNDEN! So von jetzt auf gleich einfach da sein. Naja auf jeden Fall war die Fahrt angenehm. Es wurde viel gelacht und jeder Ami der mit uns auf der Straße war hat sich sicherlich gewünscht dass wir nach Europa/Südamerika zurückgehen, denn kaum sahen wir einen hübsch gefärbten Baum/ein tolles Straßenschild/Wasser/irgendwas was wichtig aussah, schon fuhr Priscila langsamer und ich machte Fotos… Es ging soweit das wir auf einer Brücke mit Blick auf das Washington Monument (wer scharf kombiniert hat wird bemerkt haben das es relativ nah am Ziel unserer Fahrt war ;-) ) so langsam fuhren (im stockenden Verkehr) und beide die Hände mit Kamera aus dem Auto streckten um Bilder zumachen, dass wir unfreundlich angehupt wurden… Pfff… Euch will ich sehn wir ihr am Eifelturm vorbeifahrt -.-

Nachdem wir in Alexandra, VA (eine unglaublich schöne Stadt) noch Pris Freundin Chay eingesammelt hatten, ging es in die Stadt. Parkplatz suchen und losgelaufen… Sightseeing.
Ich hab mir Immobilien angesehen und mich dazu entschieden in ein großes Weißes Haus in Washington zu ziehen (zu sehen auf dem Bild ->).
Danach ging es im Zickzack durch die Stadt, jede annähernd wichtig aussehende Statue/Gebäude/Memorial Ding wurde fotografiert und ausgeruht wurde nur um Bilder zu machen.

By the way, muss ich mal kurz sagen, dass das Weiße Haus irgendwie viel kleiner ist als ich dachte (ich hätts fast übersehen wären da nicht die tausend Leute und Polizisten gewesen) und mittlerweile sind richtig viele Leute unterwegs die mit ihrem iPad Bilder machen.
Wir haben gesehen *lufthole* (ich schreib nur die Sachen auf die ich DEFINITIV noch weiß) das Weiße Haus, Washington Monument (von so ziemlich jeder Seite über den Tag verteilt), das Capitol (ewig langer Fußmarsch dahin), Botanischer Garten (o.k. da waren wir glaube ich nur fünf Minuten drin), Air and Space Museum (auch nur kurz reingeschaut weil bald die Sonne unterging und wir noch weiter mussten <- da haben wir auch was gegessen), World War II Memorial, Lincoln Memorial, Martin Luther King Junior Memorial und zum Franklin D. Roosevelt Memorial haben wirs nicht mehr geschafft. Denn mittlerweile war die Sonne weg und meine Füße protestierten laut, man kann das zwar alles gut erlaufen, aber es ist verdammt anstrengend, vor allem wenn man nur einen Tag Zeit hat. Somit war ich der glücklichste Mensch der Welt, als wir beschlossen das wir am heutigen Tage genug Männern gedacht hatten und jetzt lieber unseren Füßen gedenken und die Heimreise antreten.

Zum Schluss kann ich nur sagen das ich Washington unbeschreiblich toll finde und ein Tag reicht definitiv nicht aus um diese wunderschöne Stadt zu erkunden.
Um ehrlich zu sein kann ich es noch gar nicht glauben.
ICH WAR IN WASHINGTON.
Und habe Bilder gemacht bei denen Emmerich auf mich Stolz wäre. Ich muss gestehen beim Blick aufs Weiße Haus und das Capitol habe ich eher an Independence Day denken müssen und wie das alles in die Luft fliegt als daran wie beeindruckend das ist *hust*

Am Montag gehts nach Denver, ich bin echt gespannt.
Ach ja übrigens ich schreib ab und zu Karten, allerdings keine Massen wie aus dem Sommerurlaub, sondern eher nach dem Motto – Ich sehe die Karte und sie erinnert mich an XYZ also schreibe ich sie, nicht das ihr euch wundert ;-)

WAAAA ICH WAR IN WASHINGTON *kann es immer noch nicht glauben*

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